aha - Austrian Health Academy

aha - Austrian Health Academy Die Austrian Health Academy ist eine gesundheitspolitische Denkfabrik und sucht nach neuen Wegen zu einem soliden und zukunftsorientierten Gesundheitssystem.

Wir analysieren, informieren und beraten.

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13/04/2022

https://www.austrianhealthacademy.at/intensivkapazitaeten-und-sterblichkeit-update/

Intensivkapazitäten und Sterblichkeit, Eine Analyse der COVID-19 und der Non-COVID-19-Mortalität, UPDATE April 2022
Die Analyse aktualisiert und erweitert die Berichterstattung von Dezember 2020 über den Einfluss der Corona Pandemie auf die Sterblichkeit von Menschen, die nicht an Corona erkrankt sind (Non-COVID-19). Sie will erstens klären, ob „Lockdowns“ und Angst vor Ansteckung zu mehr Sterblichkeit in der gesamten Bevölkerung führen, ob zweitens steigende Auslastung der Intensivstationen zur „Verdrängung“ von intensivpflichtigen Kranken beiträgt, die nicht an COVID-19 leiden, und letztlich welchen Einfluss die Impfung darauf hat. Statistisch analysieren wir erklärende Faktoren für die Non-COVID-19 Sterblichkeit und berücksichtigen dabei Strukturunterschiede zwischen den Gesundheitssystemen und den Einfluss der Impfung. Wir berechnen die Impfquoten, um Unterschiede in der Impfbereitschaft zu erfassen und ermitteln die Intensivbettendichte, um in der Dynamik der Auslastung zu berechnen. Unterscheidbare Rahmenbedingungen für die Gesundheitssysteme informierten die Länderauswahl. Darunter ist Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Polen, Spanien, Schweden, die Tschechische Republik und das Vereinigte Königreich. Wir verarbeiten nationale und internationale Daten darunter von Eurostat, Daten des Oxford COVID-19 Response Tracker und des European Centers of Disease Control (ECDC). Die hier präsentierten Ergebnisse erfassen, unter Einbeziehung des Vereinigten Königreiches, etwa 75 % der europäischen Bevölkerung.

15/07/2021
Delta-Variante ist wahrscheinlich so ansteckend wie die Pocken. 90% der Bevölkerung sollten sich impfen lassen.https://u...
13/07/2021

Delta-Variante ist wahrscheinlich so ansteckend wie die Pocken. 90% der Bevölkerung sollten sich impfen lassen.

https://unchartedterritories.tomaspueyo.com/p/delta-variant-everything-you-need

Cases are growing exponentially across the world. Again. If you don’t know where this is going, a historical refresher might help. India has suffered about two million COVID deaths, the majority of them during its latest surge caused by Delta.Victims of COVID-19 are cremated in funeral pyres in Ne...

Kriseninvestitionen in Gesundheit und Pflegehttps://www.austrianhealthacademy.at/kaum-investitionen-in-gesundheit-geplan...
06/07/2021

Kriseninvestitionen in Gesundheit und Pflege

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Es geht um Zukunft, es geht um Gesundheit & Pflege. Investitionen in die Gesundheit sind ein entscheidender Hebel für zukünftiges Wachstum und bislang zu wenig Bestandteil der wirtschaftspolitischen Debatte. Gesundheit wird viel zu oft als reiner Kostenfaktor betrachtet, dabei bringen Investitionen in das Gesundheitswesen erhebliche soziale und wirtschaftliche Renditen. Regierungen sollten erwägen, Strategien für aktives und gesundes Altern zu entwickeln und umzusetzen, einschließlich Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik für Gesundheits- und Pflegeberufe. . Gesundheit macht mit rund 2 Mrd. EUR einen großen Teil des Krisenbewältigungsfonds aus. Allerdings stehen diese Ausgaben ausschließlich im Zusammenhang mit der Pandemie und verfolgen keine größer gedachte gesundheitspolitische Zielvorstellung.

Pflege und Versorgungsforschung sind Stiefkinder ... Weiterlesen

Infektionszahlen: zwischen Alarmismus und Verharmlosunghttps://www.austrianhealthacademy.at/ihr-aha-moment-06-21/Die täg...
24/06/2021

Infektionszahlen: zwischen Alarmismus und Verharmlosung

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Die tägliche Zahl der Neuinfektionen war der zentrale Richtwert für die Einschätzung des Infektionsrisikos und die Grundlage von Pandemie-Maßnahmen weltweit. Diese Zahl ist ungenau, da sie nicht alle Infektionen erfassen kann und stark von der Teststrategie abhängt.

Die Grafik zeigt das erfasste Infektionsgeschehen in Österreich und Deutschland und vergleicht es mit Modellrechnungen des London Imperial College. Das simulierte Infektionsgeschehen weicht erkennbar von den dokumentierten Infektionsraten ab, Stichwort: Dunkelziffer. Gleichzeitig liegen die beiden Länder viel näher beieinander als es in den letzten Monaten den Anschein hatte. Noch deutlicher wird das, wenn die Infektionen mit den Sterbezahlen verglichen werden. Zwischen 1. Oktober 2020 und 22. Mai 2021 wurden in Österreich 67, und in Deutschland 40 Neuinfektionen je 1.000 Einwohner gemeldet – die deutschen Zahlen sind demnach um 40% niedriger. Im selben Zeitraum sind in Österreich 1,1 Personen je 1.000 Einwohner an oder mit COVID-19 gestorben, in Deutschland waren das 0,9 Personen je 1.000 Einwohner. Wird die Sterblichkeit betrachtet, verringert sich der Abstand zwischen den beiden Ländern auf 15%. Die Infektionszahlen hängen dabei stark von der Zahl der durchgeführten Tests ab und diese ist in Deutschland viel geringer als in Österreich.

Trotz dieser Ungenauigkeit haben sich Regierungen in ihrer Entscheidungsfindung auf die Zahl der Neuinfektionen gestützt. Grund dafür ist, dass sich Veränderungen im Infektionsgeschehen in ihr am schnellsten zeigen. Zur alleinigen Risikoeinschätzung oder zur Beurteilung der Effektivität von Corona-Maßnahmen war die Zahl jedoch nie geeignet.

Infektionszahlen sind international nicht vergleichbar ... Weiterlesen

es "...wird es wichtig sein, die Verbreitung bekannter und neu auftauchender Mutanten dauerhaft zu überwachen – zum eine...
22/06/2021

es "...wird es wichtig sein, die Verbreitung bekannter und neu auftauchender Mutanten dauerhaft zu überwachen – zum einen, um Impfstoffe anpassen zu können, und zum anderen, um beginnende größere Ausbreitungswellen früh zu bemerken." Martin Rümmele kritisiert das Herunterfahren der PCR-Tests in beinahe allen österreichischen Bundesländern.

https://www.medmedia.at/relatus-pharm/kommentar-warum-die-naechste-welle-schon-vor-dem-herbst-kommt/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=RELATUS+PHARM+20062021&utm_content=Kommentar%3A+Warum+die+n%26auml%3Bchste+Welle+schon+vor+dem+Herbst+kommt&group=Medizinjournalist

Zugegeben: Die Corona-Debatten nerven wirklich schon. Wir alle wünschen uns einen ruhigen Sommer ohne Infektionen. Genau deshalb sollte die Politik allerdings die Delta-Variante ernst nehmen. Doch das tut sie nicht.

Schwächen des COVID-19-Krisenmanagementshttps://www.austrianhealthacademy.at/foederalismus-im-gesundheitswesen/Die Regio...
31/05/2021

Schwächen des COVID-19-Krisenmanagements

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Die Regionalisierung des COVID-19 Krisenmanagement führte im Herbst 2020 zu erheblichen Verzögerungen in der Umsetzung der Kontaktnachverfolgung und zu unterschiedlichen Impfstrategien in den Bundesländern. Um Vor- und Nachteile der Föderalisierung des Krisenmanagements aufzuarbeiten, sollte ein Ausschuss eingerichtet werden, der Zuständigkeiten und Verantwortungen im Gesundheitswesen auf neue Grundlagen stellt. Dies erfordert eine strukturierte Debatte über die föderal angelegte Struktur des Gesundheitssystem und sollte Wege aufzeigen, wie die Steuerung des Gesundheitssystem verbessert werden kann, damit Erkrankung und Tod, die durch Systemschwächen entstehen, vermeidbar werden.

Schwächen des COVID-19- Krisenmanagements ... Weiterlesen

Männergesundheit vor den Vorhanghttps://www.austrianhealthacademy.at/ihr-aha-moment-05-21/In der ersten Jahreshälfte 202...
25/05/2021

Männergesundheit vor den Vorhang

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In der ersten Jahreshälfte 2021 wurden in Österreich viele Frauen ermordet. Diese Morde wurden ausschließlich von Männern begangen, meistens von den Partnern oder Ex-Partnern. Im Zentrum der aktuellen Debatte steht ein Männerbild, das Gewalt gegen Frauen begünstigt. Themen der Frauengesundheit sind mittlerweile in einer Reihe von Programmen etabliert. Programme für Männergesundheit sind rarer, ebenso wie öffentliche Debatten darüber. Darüber hinaus wird Buben nach wie vor häufig vermittelt, dass sie keine physische oder emotionale Schwäche zeigen dürfen. Sie werden dazu erzogen, ihre Emotionen zu unterdrücken und sich risikoreich und aggressiv zu verhalten.

Die Erziehung und wenig Wissen über Angebote für Männergesundheit spiegeln sich auch in deren Gesundheitsverhalten. Die Literatur weist auf wenig Selbstfürsorge bei Männern hin. Männer gefährden sich häufiger durch starken Alkoholkonsum und durch mehr tägliches Rauchen als Frauen. Die Unterschiede sind umso ausgeprägter, je niedriger das Einkommen ist. Entgegen der Auffassung, dass Männer immer funktionieren müssen, zeigen Daten der Gesundheitsbefragung, dass Frauen in allen Einkommensgruppen häufiger trotz Krankheit arbeiten als Männer (Präsentismus). Insgesamt berichten Männer in Österreich bessere (sehr) gute Gesundheit als Frauen. Werden aber nur jene Personen betrachtet, die allein leben und geschieden sind, schneiden Männer deutlich schlechter ab. Ob sich die Lebenssituation auf die Gesundheit auswirkt, oder ob umgekehrt ungesundes Verhalten zu Brüchen in der Lebenssituation führt, muss weiterführend analysiert werden.

Männer verhalten sich risikoreicher ... Weiterlesen

Informelle Pflege in Österreichhttps://www.austrianhealthacademy.at/ihr-aha-moment-04-21/Schätzungen zufolge wird die Za...
26/04/2021

Informelle Pflege in Österreich

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Schätzungen zufolge wird die Zahl der Pflegegeldbeziehenden von 447.000 Personen im Jahr 2015 auf 746.000 Personen im Jahr 2050 anwachsen. Laut Pflegedienstleistungsstatistik ist die Zahl der betreuten Personen von 2014 bis 2019 in der mobilen Pflege um neun Prozent und die Zahl der stationär betreuten Personen um 30 Prozent gestiegen. Ein Teil der Pflegearbeit wird informell von Familienangehörigen oder Freunden geleistet, sehr häufig von Frauen. Pflegearbeit kann für Betroffene sehr belastend sein, vor allem, wenn versucht wird, Erwerbstätigkeit und Pflege zu vereinbaren.

Gemäß Gesundheitsbefragung ATHIS haben im Jahr 2019 rund 15 Prozent der Bevölkerung über 15 Jahre oder 1,13 Millionen Personen mindestens einmal pro Woche jemanden betreut. Die Zahl der pflegenden Männer ist seit 2014 von rund 566.000 auf 450.000 Personen oder um 20 Prozent zurückgegangen; bei Frauen war der Rückgang niedriger – von 716.000 auf 685.000 Personen oder vier Prozent. Gründe für den Rückgang müssen untersucht werden. Eine wesentliche Rolle dabei könnte der Wegfall des Pflegeregresses seit 1. Jänner 2018 spielen.

Eine wertmäßige Erfassung des Ausmaßes der informellen Pflege gibt es in Österreich bislang nicht; dabei spart sie dem Staat sehr viel Geld. Wir schätzen, dass jährlich rund 12,3 Milliarden Euro an unbezahlter Wertschöpfung allein dadurch entsteht. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass das Regierungsprogramm 2020 zwar eine Stärkung der pflegenden Angehörigen vorsieht, aber ein Bekenntnis zu höheren Ausgaben für professionelle Pflegedienste vermeidet. Laut EuroSTAT-Daten sind Pflegeausgaben in Österreich vergleichsweise gering. Kosten der informellen Pflege sind den zusätzlichen Kosten für die Versorgung in Pflegeheimen gegenüberzustellen, die durch den Wegfall des Pflegeregresses voraussichtlich entstehen. Die Schaffung eines Satellitenkontos in der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung ist angedacht.

Viel Wertschöpfung durch informelle Pflege ... Weiterlesen

Lieber "reich und gesund" als "arm und krank"https://www.austrianhealthacademy.at/ihr-aha-moment-03-21/Studien zeigen, d...
25/03/2021

Lieber "reich und gesund" als "arm und krank"

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Studien zeigen, dass die Lebenserwartung von Menschen mit niedrigem Bildungsstand oder einem geringeren Einkommen deutlich unter der allgemeinen Lebenserwartung liegt. Außerdem sind diese Menschen von höherer Krankheitsprävalenz betroffen. Wohl-habende Personen bleiben länger gesund und leben länger als einkommensschwache Personen. Bereits im Kindesalter wirken sich sozio-ökonomische Faktoren auf den Gesundheitszustand aus; im Alter sind sie ein wichtiger Faktor für Gebrechlichkeit.

Die Daten der Gesundheitsbefragung 2019 bestätigen, dass der selbst berichtete Gesundheitszustand der Österreicherinnen und Österreicher aller Altersgruppen mit fallendem Einkommen sinkt. Die Abbildung zeigt, dass sich dieser Zusammenhang zudem mit dem Alter verstärkt. Von den Befragten mit einem Einkommen über dem Anderthalbfachen des Durchschnitts berichteten 95 Prozent der 15- bis 39-Jährigen und 71 Prozent der über 65-Jährigen einen guten oder sehr guten Gesundheitszustand zu haben. In der niedrigsten Einkommensgruppe – weniger als 60 Prozent des Durchschnittseinkommens – liegt dieser Anteil bei den Jüngeren bei 87 Prozent und bei den Älteren nur mehr bei 39 Prozent. In dieser Gruppe finden sich überdurchschnittlich viele Frauen.

Die Verbesserung des Gesundheitszustandes und die Erhöhung der Lebenserwartung in den letzten 100 Jahren ist – abgesehen vom medizinischen Fortschritt – vor allem eine Errungenschaft staatlicher Umverteilungs- und Sicherungssysteme. Zusätzlich muss Gesundheitsförderung und Prävention zeitgemäß ausgebaut werden – insbesondere für Kinder und Jugendliche. Dadurch kann die verfrühte Sterblichkeit von ärmeren Menschen verringert werden.

Ärmere Menschen haben schlechtere Gesundheit ... Weiterlesen

Corona-Impfgeschwindigkeit muss erhöht werdenhttps://www.austrianhealthacademy.at/ihr-aha-moment-02-21/Die Versorgungsla...
26/02/2021

Corona-Impfgeschwindigkeit muss erhöht werden

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Die Versorgungslage mit Impfstoff ist unsicher, sodass die Erreichung von Impfzielen fraglich ist. Die Austrian Health Academy schätzt, dass Österreich bei der aktuellen Impfgeschwindigkeit dem EU-Ziel hinterherhinkt. Gemäß EU sollten bis Ende September 2021 70 Prozent der erwachsenen Bevölkerung geimpft sein. Im Jänner 2021 wurden in Österreich 6.468 Impfdosen pro Tag verabreicht. Für Februar und März 2021 werden geplant rund 1,72 Millionen Impfdosen zur Verfügung stehen. Das entspricht 29.152 Dosen pro Tag, und setzt voraus, dass AstraZeneca die zugesagte Menge im ersten Quartal an die EU liefert. Für die Erreichung des EU-Ziels ist das aber noch immer zu wenig. Wenn Österreich die dafür notwendige Durchimpfungsrate erreichen will, müssten täglich 40.047 Dosen appliziert werden. Wenn dies nicht möglich ist, dann wird das 70 Prozent-Ziel erst im Dezember 2021 erreicht.

Im ersten Quartal 2021 werden in Zusammenhang mit der Impfung voraussichtlich Kosten in Höhe von etwa 43,5 Millionen Euro anfallen. Die Austrian Health Academy geht davon aus, dass die Hälfte der Impfungen von Haus- oder Fachärztinnen vorgenommen wird, die Hälfte in Impfstraßen. Insgesamt werden geschätzt 233 Millionen Euro erforderlich sein, wenn das Ziel erreicht wird, 70 Prozent der Erwachsenen in Österreich zu impfen. Dieser Betrag liegt etwas über den budgetierten Kosten von 200 Millionen Euro gemäß Voranschlag.

Corona-Impfungen: Tempo zu langsam ... Weiterlesen

Versorgung von Kindern und Jugendlichenhttps://www.austrianhealthacademy.at/ihr-aha-moment-01-21/Die soziale und medizin...
05/02/2021

Versorgung von Kindern und Jugendlichen

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Die soziale und medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen in Österreich ist lückenhaft. Sie wird durch Allgemeinmediziner und Fachärztinnen der Kinder- und Jugendheilkunde bewerkstelligt, wobei in ländlichen Gebieten stärker auf Allgemeinmediziner gesetzt wird. Eine besondere Rolle spielen dabei Kassenärzte (§2), die ihre Leistungen anbieten, unabhängig vom Einkommen der Eltern.

Innerhalb von zehn Jahren (2008-2018) hat sich die Zahl der §2-Ärztinnen in Österreich von 327 auf 318 Ärzte pro 100.000 Kinder (0-14 Jahre) reduziert. Zwar gibt es ein größeres Angebot an Wahlärztinnen, vor allem in Städten, dieses kann von der wachsenden Zahl armutsgefährdeter Kinder aber nicht genutzt werden. So ist beispielsweise trotz steigender Bevölkerung in Wien das Angebot insgesamt am stärksten gesunken (-25%). Hier waren außerdem sechs von neun unbesetzten Kassen-Facharztstellen im Jahr 2019 im Bereich der Kinder- und Jugendheilkunde.

Der Stellenwert der Pädiatrie in Österreich könnte besser sein. Das Modell der Einzelpraxis verliert für jüngere Ärztinnen und Ärzte zunehmend an Attraktivität. Insbesondere für die Versorgung von Kindern und Jugendlichen müssen in Zukunft multidisziplinäre Zentren aufgebaut werden, damit gesundes Aufwachsen und aktives Altern gelingen. In Primärversorgungszentren sollten relevante Gesundheitsberufe zusammenarbeiten und verfügbare Programme wie beispielsweise den „Eltern-Kind-Pass“ gemeinsam bereitstellen.

Kinder und Jugendliche: Zugang teils erschwert ... Weiterlesen

Non-COVID-Sterblichkeit in Österreichhttps://www.austrianhealthacademy.at/ihr-aha-moment-12-20/Von der Corona-Pandemie g...
16/12/2020

Non-COVID-Sterblichkeit in Österreich

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Von der Corona-Pandemie geht ein Gesundheitsrisiko aus – auch für die Menschen, die nicht an COVID-19 erkranken. Um einer Überlastung der Intensiveinheiten vorzubeugen, wurden von Regierungen strenge Einschränkungen des öffentlichen Lebens beschlossen. Viele Menschen haben Arztkontakte aus Angst vor einer Infektion gemieden; in Spitälern wurden elektive Operationen ausgesetzt.

Die Grafik zeigt die gesamte wöchentliche Mortalität pro 100.000 Einwohner 2020 in Österreich im Vergleich zur Mortalität zwischen 2017 bis 2019. Darüber hinaus gibt sie die Sterblichkeit von Personen an, die nicht positiv auf das Virus getestet wurden. In Österreich war in den Kalenderwochen 12 bis 15 keine starke Erhöhung der Non-COVID-19-Mortalität zu beobachten. In stärker betroffenen Ländern wie Italien oder Spanien ging ein erheblicher Teil der Übersterblichkeit auf Todesfälle zurück, die nicht in Zusammenhang mit COVID-19 standen, wie ein aktueller Bericht der aha. zeigt.

Österreich ist dank seiner hohen Intensivkapazitäten besser als andere Länder gegen Corona gewappnet. Die höheren Infektionszahlen der letzten Wochen sind aber auch für gut ausgebaute Systeme ein Belastungstest: Seit Beginn des zweiten „Lockdowns“ zeichnet sich ein Anstieg der Sterblichkeit ab. Warum so viele Menschen betroffen sind, die sich nicht mit SARS-CoV-2 infiziert haben, muss mithilfe von aktuellen diagnosespezifischen Auswertungen von Spitalsaufenthalten untersucht werden. Diese Daten müssen der Wissenschaft zur Verfügung gestellt werden.

Corona-Sterblichkeit in Österreich ... Weiterlesen

Intensivkapazitäten und Sterblichkeit - Eine Analyse der COVID-19 und der Non-COVID-19-Sterblichkeithttps://www.austrian...
07/12/2020

Intensivkapazitäten und Sterblichkeit - Eine Analyse der COVID-19 und der Non-COVID-19-Sterblichkeit
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Mit dieser Analyse wollen wir klären, ob „Lockdowns“ und Angst vor Ansteckung zu mehr Sterblichkeit in der gesamten Bevölkerung führen und ob eine steigende Auslastung der Intensivstationen zur „Verdrängung“ von intensivpflichtigen Kranken beiträgt, die nicht an COVID-19 leiden (Non-COVID-19). Wir berechnen die Non-COVID-19 Sterblichkeit als Differenz der gesamten Sterblichkeit pro Woche und der wöchentlichen COVID-19 Sterblichkeit, und vergleichen das Muster der Sterblichkeit mit jener zwischen 2016 und 2019. Statistisch analysieren wir erklärende Faktoren für die Non-COVID-19 Sterblichkeit und berücksichtigen dabei Strukturunterschiede zwischen den Gesundheitssystemen. Wir erheben und ermitteln die Intensivbettendichte, um Unterschiede in der Dynamik der Auslastung zu erfassen. Unterscheidbare Rahmenbedingungen für die Gesundheitssysteme informierten die Länderauswahl. Darunter ist Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Polen, Spanien, Schweden, die Tschechische Republik und das Vereinigte Königreich. Wir verarbeiten nationale und internationale Daten darunter von Eurostat. Eine Aktualisierung dieser Analyse ist am Ende des ersten Quartals 2021 vorgesehen.

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