11/12/2020
Ein Satz, der - wie ich finde - so vollkommen ist, dass er eigentlich keine weiteren Worte der Erklärung benötigt.Trotzdem möchte ich euch heute einen Impuls dazu mitgeben.
Denk an an Menschen, den du in seiner Art und Weise sein Leben zu führen, überhaupt nicht verstehen kannst. Vielleicht ein Nachbar, ein Kollege, ein Fremder oder vielleicht sogar ein Obdachloser.
Ich bleibe beim Thema Obdachlosigkeit.
Ein Thema das mich persönlich einfach berührt.
Du kennst sie gewiss auch, diese Gedanken, Gespräche und endlosen Diskussionen darüber, dass der Mensch doch selbst Schuld sei und es gerade in Österreich und Deutschland so viele Hilfsangebote gäbe, die er/sie doch einfach nur in Anspruch nehmen könnte. "SskM" (selbst schuld, kein Mitleid). "Geh doch arbeiten!" "Hör auf dich zu besaufen, mach doch endlich was aus deinem Leben".
Sieht man aber genauer hin, merkt man schnell, dass diese Vorurteile viel zu schnell getroffen wurden. Warum ist dieser Mensch denn so wie er ist? Welche Qualen, Schmerzen und Traumata aus der Vergangenheit leben immer noch so tief in diesem Körper, dass der einzige Ausweg ein solches Leben sein muss, weil alles andere sich vielleicht nicht ertragen ließe.
❤️ Mein Motto: Zuhören, Hinsehen, Hinspüren bevor man zu schnell urteilt.
Vergiss nicht, jedes selbst entwickelte Urteil, kann man auch wieder revidieren.
Ich freue mich, wenn ihr beim nächsten Vorurteil einem anderen Menschen gegenüber, an dieses Posting denkt und euch vor Augen hält, dass
➡️kein Kind der Welt sich wünscht, eines Tages mal auf der Straße zu leben, nichts zu essen zu haben und den Schmerz des Lebens mit psychotropen Substanzen (etc.) betäubt.⬅️
🤍 Daniela