19/05/2026
📍Fachbeitrag auf der asp-Tagung 2026 in Heidelberg
Gemeinsam mit meiner Kollegin Alexandra Hofer durfte ich bei der diesjährigen asp-Tagung den Praxisworkshop
„Burnoutmechanismen in der Sportpsychologie verstehen und präventiv handeln“
leiten.
🔥 Es war ein Workshop -->
VON Expert:innen,
MIT Expert:innen,
FÜR Expert:innen.
Der Workshop war bereits im Vorfeld ausgebucht und brachte Masterstudierende, erfahrene Sportpsycholog:innen sowie internationale Expert:innen in einen gemeinsamen Reflexions- und Diskussionsraum.
🎯 Die bewusst provokante Frage zu Beginn lautete:
Sind Sportpsycholog:innen immun gegen Burnout?
(Die kurze Antwort: Nein)
Auch Sportpsycholog:innen bewegen sich in einem Spannungsfeld aus hohen Leistungsansprüchen, emotionaler Nähe zu Athlet:innen, Rollenkonflikten, Reisen und strukturellen Anforderungen des Leistungssports.
Im Workshop kombinierten wir wissenschaftliche Erkenntnisse zu Burnout bei Psycholog:innen und Mental-Health-Professionals mit arbeits- und organisationspsychologischen Perspektiven (eines meiner Kernkompetenzen), Fallarbeit in Kleingruppen und einer abschließenden Meta-Diskussion zur Weiterentwicklung der Sportpsychologie im internationalen Raum.
🧠 Eine zentrale Erkenntnis:
Wer andere bei der Bewältigung psychischer Belastungen unterstützt, ist nicht automatisch vor eigenen Belastungsdynamiken geschützt.
Vielen Dank an alle Teilnehmer für den engagierten Austausch und an Alexandra Hofer für die ausgezeichnete Zusammenarbeit.
👉 Einen ausführlicheren Rückblick finden Sie in den aktuellen Mental News auf meiner Website von Mental Synergy (ein Link im Kommentarfeld folgt in Kürze).
👉 Passend dazu möchte ich an meine meine Podcastfolge „Ich funktioniere, also bin ich? Wie Maschinendenken zur Burnoutfalle wird.“ erinnern.
Asp_Sportpsycho