TCM Beratung Wien

TCM Beratung Wien Ernährung auf Basis der Chinesischen Medizin Ich freue mich auf Sie! Mag. Maria Michalitsch

Im Westen auch bekannt unter "Ernährung nach den fünf Elementen" oder "Ernährung nach der Traditionellen Chinesischen Medizin" (TCM). Diese Ernährungsweise richtet sich nach der Konstitution eines Menschen und nach den jeweiligen klimatischen und jahreszeitlichen Gegebenheiten. Anhand eines ausführlichen Gesprächs sowie eines Zungen- und Pulsbefundes werden die für Sie passenden Nahrungsmittel und

Zubereitungsmethoden ausgewählt. Ein umfassender schriftlicher Ernährungsplan mit großem Rezeptteil und Zubereitungstips vervollständigt die Ernährungsberatung. Sie sind bei mir richtig, wenn Sie:

- Ihr Wohlbefinden verbessern und zu mehr Energie und Lebenslust gelangen möchten.

- Ihr Immunsystem stärken und Krankheiten vorbeugen wollen.

- unter Beschwerden leiden, die medizinisch abgeklärt worden sind, aber keinen westlichen Befund ergeben haben.

- unter einer chronischen Erkrankung leiden und Ihre medizinische Versorgung mit einer auf Sie abgestimmten Ernährungsweise unterstützen und ergänzen wollen.

- das energetische Zusammenspiel zwischen Körper, Geist und Emotionen in Harmonie bringen wollen.

Jetzt ist die beste Zeit Altes loszulassen.Frühjahrsputz für Wohnung und Körper.Einfach mal einige Tage oder Wochen Flei...
17/03/2022

Jetzt ist die beste Zeit Altes loszulassen.
Frühjahrsputz für Wohnung und Körper.
Einfach mal einige Tage oder Wochen Fleisch, Weizen und Zucker weglassen.
Dafür nur Hochwertiges in den Körper reinlassen. Das Alte ausscheiden. "Entschlacken".
Alles raus, was nicht rein gehört.
"Du bist, was du isst". Bei dieser Vorstellung fällt es leicht, den Industriefraß wegzulassen und einfache Speisen wieder selbst zu kochen.
Viel Gemüse, gutes Getreide, Hülsenfrüchte, Kräuter und Obst.
Das erfrischt und erneuert die müden Zellen wieder!

Wer Literatur zur chinesischen Medizin sucht, wird hier sicher fündig: https://bacopa-verlag.at/themengebieteAm besten d...
01/11/2021

Wer Literatur zur chinesischen Medizin sucht, wird hier sicher fündig: https://bacopa-verlag.at/themengebiete
Am besten direkt bei Bacopa bestellen, das unterstützt den Verlag! 🤩

Bacopa Verlag | Traditionelle chinesische Medizin

Bevor alle auf Urlaub sind, möchte ich euch meine Webseite in neuem Gewand vorstellen: https://tcm-wien.atAnne Retter Sc...
22/06/2021

Bevor alle auf Urlaub sind, möchte ich euch meine Webseite in neuem Gewand vorstellen:
https://tcm-wien.at
Anne Retter Schöpfergeist hat sie gemacht und mir auch gleich ein Logo erstellt 🤩
Der Blog ist noch in Arbeit.
Falls Ihr spezielle Wünsche habt, worüber Ihr mehr Infos haben möchtet, immer her damit!

Ernährungsberatung nach TCM: Maria Michalitsch bietet Ihnen TCM-Ernährungsberatung in Wien an. Erfahren Sie hier mehr über die fünf Säulen der TCM

Eine Zusammenfassung von "Antidoten" (Gegenmittel) bei weihnachtlicher Völlerei.LINK zum ganzen Artikel in den Kommentar...
16/12/2020

Eine Zusammenfassung von "Antidoten" (Gegenmittel) bei weihnachtlicher Völlerei.
LINK zum ganzen Artikel in den Kommentaren

Nahrungsstagnation entsteht, wenn zu viel gegessen wurde.

Statt eines Verdauungsschnapserls sollten Menschen mit Bluthochdruck oder Hitze-Symptomen nach dem Genuss großer Speisemengen einen kleinen Espresso oder – besser noch – grünen Tee oder Pfefferminztee trinken.
Menschen, denen schnell kalt wird, sollten Grüntee im Winter meiden. Sie können den Espresso wärmender machen, indem sie ihn zusammen mit Kardamom oder Zimt trinken.
Ein Mittel, das indirekt eine Nahrungsstagnation lösen kann, ist Schafgarbenkraut, da es eine Leber- und Gallenblasen-Qi-Stagnation auflöst, die aufgrund emotionaler Belastung oder zu reichhaltigem Essen entstanden ist. Schafgarbe ist kühl, bitter und leicht aromatisch, löst vor allem eine Qi-Stagnation aufgrund einer Schleim-Ansammlung in der Gallenblase, die daraufhin wieder den Magen bei seiner Verdauungsfunktion und absenkenden Bewegung zu unterstützen vermag.
Antidot bei Nässe-Hitze und Schleim-Hitze

Sollte einmal zu viel Punsch oder Glühwein genossen worden sein, eignet sich am nächsten Morgen der Verzehr einer Misosuppe mit Wakame-Algen, Sojasprossen und Tofu. Miso trocknet und leitet Nässe und Schleim aus. Algen, Sojasprossen und Tofu kühlen und beseitigen Hitze. Algen haben zudem die Wirkung, Schleim und zähe Schleim-Hitze (Tan re) auszuleiten. Außerdem entsäuert eine Misosuppe den Organismus wieder.
Ein weiteres, sanftes Mittel zum Ausleiten von Nässe, Nässe-Hitze und Schleim-Hitze aus Leber und Gallenblase ist Maishaartee. Er kann auch zur Vorbeugung von Gallenblasensteinen angewendet werden und ist daher sehr geeignet nach dem Genuss großer Mengen von tierischem Eiweiß und tierischen Fetten. Obwohl die getrockneten Maishaare sehr dünn sind, muss dieser Tee trotzdem abgekocht werden, denn das alleinige Überbrühen und Ziehenlassen reicht nicht aus für seine Wirkung. Der Tee schmeckt angenehm süß und harmonisiert auf diese Weise auch die Mitte. Aus westlicher Sicht reguliert er den Blutzuckerspiegel und senkt Cholesterin und Blutfette.
Beim Verzehr von großen Mengen tierischer Fette und Proteine (Schweinsbraten, gebratene Ente oder Gans) sollten folgende Nahrungsmittel dazu genossen werden: Bambussprossen, Sojasprossen, Mungbohnensprossen, Kresse, gedünsteter oder roher Chinakohl, Champignons, Sh*takepilze, Vollwertreis, Gerste, Meerrettich. Viele dieser Nahrungsmittel werden auch in der chinesischen Küche zum Ausleiten von Nässe, Schleim-Hitze und Hitze-Toxinen, die beim Genuss von fetthaltigen Fleischspeisen entstehen, verwendet. Beispielsweise könnte ein fetter Schweinsbraten von einem Champignonreis aus ungeschältem Reis und einem Chinakohlsalat begleitet werden.
Antidot bei Schleim-Kälte

Bei Kindern, die viel Süßes, rohes Obst (wie Bananen) sowie große Mengen von Milchprodukten zu sich nehmen, ist Schleim-Kälte ein häufig vorkommendes Syndrom. Auch ältere Menschen und Menschen mit schwachem Verdauungsfeuer oder Yang-Mangel können davon betroffen sein.

Rosmarin, bitter, aromatisch und thermisch sehr warm, ist ein gutes Mittel zum Anregen des Nieren-, Milz- und Herz-Yang, bewegt Qi und Blut und trocknet Nässe-Kälte und Schleim-Kälte. Ein Teelöffel wird in einem Mörser etwas zerrieben, mit kochendem Wasser übergossen und zehn Minuten zugedeckt stehen gelassen. Zum Schützen der Säfte sollte ein Teelöffel Honig hinzugefügt werden.
Zum Lösen von kaltem Schleim in der Lunge (durchsichtiges oder weißes Sekret) eignet sich Thymiantee mit etwas Honig am besten.
Fenchelsamen stärkt das Milz-Qi und regt das Yang von Leber und Niere an, ist aber nicht so warm und trocknend wie Rosmarin. Wird der Samen gekocht, kommt der Qi stärkende Effekt mehr in den Vordergrund, wird der Samen zerrieben und mit kochendem Wasser überbrüht, wirkt die Arznei mehr bewegend und vermag auch Nahrungsstagnation aufzulösen. Beide Mittel vertreiben Kälte und können bei Blähungen aufgrund von Nässe und Yang-Mangel eingesetzt werden.
Zu guter Letzt sei noch der frische Ingwer erwähnt, der den Verdauungstrakt wärmt und Kälte vertreibt und daher bei Nässe-Kälte und Schleim-Kälte eingesetzt werden kann. Er ist zudem ein geeignetes Mittel gegen Übelkeit aufgrund von Magen-Kälte und Nässe-Kälte.
Weiter unten sind alle Antidote in einer Tabelle zusammengefasst.

Ich hoffe, dass einige der Vorschläge in diesem Artikel für Sie hilfreich sind und wünsche Ihnen eine schöne Weihnachtszeit, gutes, nahrhaftes Essen und ein starkes Milz-Qi, das alle aufgenommen Speisen und Getränke in wertvolles nachgeburtliches Jing umzuwandeln vermag!

Was Käse mit uns und unserem Immunsystem machtDie Wirkung von Käse aus Sicht der chinesischen MedizinKäse ist reine Yin-...
28/10/2020

Was Käse mit uns und unserem Immunsystem macht

Die Wirkung von Käse aus Sicht der chinesischen Medizin

Käse ist reine Yin-Medizin, das heißt er befeuchtet und vermehrt die Säfte und das Yin (Substanzen).
Wer wenig Verdauungsfeuer hat, kann Käse nicht so gut verdauen.
Dann nährt Käse nicht mehr, sondern wird nur noch in Feuchtigkeit und Schleim umgewandelt.
Feuchtigkeit (oder Nässe) und Schleim sind Stoffwechsel-Abfallprodukte, die bestenfalls über den Stuhl ausgeschieden werden. Das sind dann die Menschen, die gleich nach dem Essen Durchfall bekommen, weil sie die aufgenommene Nahrung nicht vertragen haben. Aber diese Stoffwechselabfallprodukte können sich auch in den Gefäßen, in den Fettzellen und zwischen den Zellen (im Bindegewebe, wo man sie dann als Zelluläre bewundern kann) anlagern. Das ist dann nicht so günstig.
Wer genug Yang (Verdauungsfeuer) hat, kann Käse ganz gut verdauen und verwerten.

Besonders jetzt, wo das Wetter neblig und feucht ist, sind viele Menschen anfällig für Erkältungen. Da ist es wichtig, das Verdauungsfeuer, also die Mitte, oder das Milz-Qi und Milz-Yang zu stärken und zu wärmen. Das geht am besten mit Suppen, Eintöpfen und Aufläufen, die gut gewürzt sind mit wärmenden Kräutern wie Rosmarin, Thymian, Bohnenkraut, Zimt, Liebstöckel, Ingwer.
Denn wenn der Käse und auch andere Milchprodukte nicht gut verwertet werden können, kann sich der Schleim auch in den Bronchien und oberen Atemwegen ablagern.
Das heißt Menschen, die zu Sinusitis (Nasennebenhöhlen- und Stirnhöhlenentzündungen) neigen, die oft Schnupfen oder Husten haben, sollten den Käse besonders in der kühlen Jahreszeit meiden. Da sonst alle diese Beschwerden verstärkt werden.

Zuviel Käse kann auch auch die Leber und Gallenblase belasten und zu Übelkeit bis hin zu Koliken führen.

Stoffwechsel-Abfallprodukte generell (also nicht nur die aus der schlechten Verwertung von Käse, sondern auch aus Zucker, industrieller Nahrung wie Chips und anderes Klumpert, zu viel Brot etc.) blockieren den Qi-Fluss und es kommt zu einer Stagnation von Qi, was in weiterer Folge zu einer Unterversorgung der Zellen führt.
Die Zellen werden nicht ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt, sondern mit Zeugs überschwemmt, womit sie nichts anfangen können.
Man fühlt sich müde, abgeschlagen, wird bald erschöpft, und Verdauungsstörungen wie Blähungen, Durchfall oder Verstopfung oder Übelkeit treten auf. Das alles hat natürlich auch Auswirkungen auf das Immunsystem: Je mehr Schleim (Stoffwechsel-Abfallprodukte) in der Zirkulation, je mehr schwer Verdauliches, desto mehr ist der Organismus mit der Verdauung beschäftigt und es bleibt nicht genug Qi um neues Qi aus der Nahrung zu beziehen.
Der Körper braucht also mehr Qi/Energie, um das Essen zu verdauen, als er aus dem Essen bezieht.
Das kann leicht überprüft werden: Bist Du nach dem Essen müde, hast Du mehr Qi für die Verdauung verbraucht als Du daraus bezogen hast.
Bist du nach dem Essen gut drauf, fühlst dich gut und energetisch, dann hat das Essen seinen Sinn erfüllt. Es gibt nun genug Qi, um Dir Kraft für den Tag zu geben und etwaige krankmachende Faktoren wie Kälte, feuchtes Wetter oder Keime abzuwehren.

Fazit:
Käse kann nähren, aber auch verschleimen.
Daher sollen Menschen, die sich schwach oder kränklich fühlen, die zu Infekten neigen, die oft müde oder erschöpft sind, Käse weglassen.
Auch Menschen, die übergewichtig sind oder deren Zunge geschwollen ist und eventuell auch seitlich Zahneindrücke aufweist, sollten Käse meiden.
Bei Kindern und Kleinkindern mit Käse aufpassen, weil sie meist nicht genug „Milz-Qi“ haben (Verdauungsfeuer, starke Mitte), um den Käse gut zu verwerten. Besonders im Herbst und Winter werden sie dann erkältungsanfällig, wenn sie zu viele Milchprodukte essen.
Käse ist für trockene Typen geeignet, die viel Bewegung machen und einen dünnen oder zarten Zungenkörper aufweisen.
Es gibt auch schlanke oder sogar sehr dünne trockene Menschen mit dicker, geschwollener Zunge. Diese können Käse nicht gut verdauen und sollten ihn daher weglassen, bis die Zunge wieder weniger geschwollen ist.
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TCM-Tipp fürs ImmunsystemPetersilie - das WunderkrautWärmt, nährt und bewegt Blut, nährt die Leber, stärkt Lungen- und N...
16/10/2020

TCM-Tipp fürs Immunsystem
Petersilie - das Wunderkraut
Wärmt, nährt und bewegt Blut, nährt die Leber, stärkt Lungen- und Nieren-Qi.

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TCM-Tipp für Oktober:Hafer - die Wunderarznei für: ImmunsystemLebenskraftLibidoPotenzStärken der MitteMut und Motivation...
05/10/2020

TCM-Tipp für Oktober:
Hafer - die Wunderarznei für:
Immunsystem
Lebenskraft
Libido
Potenz
Stärken der Mitte
Mut und Motivation
Durchsetzungsvermögen
Depression aus Qi- oder Yang-Mangel

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TCM-Tipp für die kalte Jahreszeit:Mit Eintöpfen, Suppen und Aufläufen stärkst Du Lunge und Darm und somit Dein Immunsyst...
03/10/2020

TCM-Tipp für die kalte Jahreszeit:
Mit Eintöpfen, Suppen und Aufläufen stärkst Du Lunge und Darm und somit Dein Immunsystem.

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Gemüse der Saison zum Stärken des ImmunsystemsHier eine Auswahl vom Bauernmarkt in Donnerskirchen:Fisolen (Stangenbohnen...
20/09/2020

Gemüse der Saison zum Stärken des Immunsystems

Hier eine Auswahl vom Bauernmarkt in Donnerskirchen:
Fisolen (Stangenbohnen), Zuckermais, Mini-Melanzani, Mini-Paprika, bunte Paprika, Cocktailtomaten (5 Sorten!), violette Kartoffel (aus Kusines Garten), Zucchini, Hokkaido-Kürbis, Sellerieknolle, Fenchelknolle.
Ein Dankeschön an die Vielfalt der Natur!

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08/09/2020

10 Tipps zum Stärken unseres Immunsystems

Link zum Artikel im ersten Kommentar 🤩☯️

Alles, was den Qi-Fluss anregt und das Qi tonisiert, stärkt unser Immunsystem und fördert somit unsere Gesundheit.

Durch zu lange Anspannung („Stress“) wird der Qi-Fluss blockiert, und es kann zu physischen und psychischen Schmerzen kommen. Meist wird es „nur“ als Nacken- oder Kopfschmerz oder generelle Verspannungen empfunden.

Doch mit dem Alter und der lang anhaltenden Dauer der Anspannung verhärtet das Gewebe immer mehr, und alle mögliche Beschwerden können entstehen.

Daher ist es wichtig, An- und Entspannung im Gleichgewicht zu halten.

Bewegung, Entspannungsübungen, kreative Betätigungen und Kräuter helfen, uns wieder zu entspannen.

Alles, was Stoffwechsel-Abfallprodukte (in der TCM Nässe und Schleim genannt)(1), umwandelt, stärkt unser Immunsystem, weil das Qi wieder fließt und die Zellen wieder gut mit Nährstoffen versorgt werden und „atmen“ können.

Bewegung, gutes Essen und Trinken „entschleimen“ unseren Organismus wieder.

Im Folgenden lesen Sie meine wichtigsten Tipps zum Stärken des Immunsystems:

1) Bewegung

Bewegung bringt das Qi wieder ins Fließen.

Bewegung, insbesondere an der frischen Luft und im Wald (2) stärkt unsere Abwehrkräfte und ist heilsam.

Und wenn das Rausgehen in die Natur nicht möglich ist, dann reicht auch regelmäßige Bewegung zuhause, z.B.:

10 – 20 Minuten Gymnastik – oder Rückenübungen, Yoga, Qi Gong, Tanzen, Hula Hoop mit Musik etc.

Auch sind regelmäßige Pausen bei der Bildschirmarbeit sinnvoll:

Nach 25 oder 30 Minuten eine fünfminütige Pause einlegen mit Aufstehen, Umhergehen, Strecken, Schulter- und Armkreisen, Tee kochen, Hausarbeit erledigen, sofern Sie gerade im Home-Office arbeiten.

Die Arbeiterkammer stellt ein Plakat zum Ausdrucken zur Verfügung mit den „12 Bildschirmtibetern“, die auch am Schreibtischsessel direkt ausgeübt werden können. Auch gibt es da Tipps für die ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes:

“Bildschirmtibeter”

2) Atemübungen

Atemübungen entspannen und ent-stressen, stärken das Lungen-Qi und fördern somit unser Wohlbefinden und Krankheitsabwehr:

Tief durchatmen und lange ausatmen:

Am besten 10 tiefe Atemzüge dreimal am Tag: Morgens noch vor dem Aufstehen, mittags und abends im Bett.

Das entspannt und gibt Zuversicht, den Alltag zu schaffen.

3) Singen!

Singen stärkt das Herz- und Lungen-Qi und somit auch das Immunsystem.

Das kann im Chor sein, alleine unter der Dusche und im Auto, oder auch mit dem Tablet in der Hand: Einfach einen Lieblingssong eingeben mit dem Zusatz „Karaoke“, und schon kann drauf losgeträllert werden – alleine oder mit dem Partner oder mit den Kindern.

Singen bringt das Qi wieder zum Fließen, öffnet das Herz und stärkt die Lungenfunktion. Es ent-stresst ungemein!

4) Entspannungsübungen:

Yoga, Qi-Gong, Meditation, Achtsamkeitsübungen, progressive Muskelentspannung, autogenes Training, Traumreisen, Musik hören – alles ist erlaubt um zu entspannen!

Sich Zeit nehmen für sich, in die Stille gehen, Energie tanken und die eigenen Bedürfnisse kennenlernen.

Meditation (3) sowie auch andere Entspannungsübungen fördern erwiesenermaßen die Konzentrationsfähigkeit und die Selbstheilungskräfte.

Bekannte Ärzte wie Dr. Dean Ornish heilen Herzerkrankungen mithilfe einer Ernährungsumstellung, regelmäßiger Bewegung und Meditation. (4)

Entspannungsübungen bringen das Qi wieder zum Fließen, alte Verhärtungen werden weicher, UND sie durchbrechen eventuelle Grübel-Kreisläufe und bringen uns somit wieder zurück ins Jetzt.

Grübeln heißt nichts anderes als sich Sorgen zu machen über die Zukunft, über Vergangenes, und hält uns ab vom Leben im Hier und Jetzt. Zudem blockiert es unser Potenzial. Entspannungsübungen, Bewegung, kreatives Handeln durchbricht diesen – oft krankmachenden – Kreislauf.

5) Kreativität:

Schreiben, Malen, Zeichnen, Singen, Tanzen, Musizieren fördern den Qi-Fluss und entspannen die Leber.

6) Lachen:

Lachen ist vielleicht nicht die „beste Medizin“ (laut Paracelsus soll das ja die Liebe sein), aber es hilft auf alle Fälle. (5)

Lachen entspannt das Leber-Qi und bringt das Qi auch wieder zum Fließen.

Das heißt, die Zellen werden wieder gut mit Nährstoffen und Energie versorgt.

7) Visualisierung

Visualisierung ist eine alte Methode, die nun endlich neurowissenschaftlich erforscht ist (Buchtipp: Joe Dispenza, Du bist das Placebo).

Eigentlich funktioniert es wie Stilles Qi-Gong: Dorthin, wo die Aufmerksamkeit hingeht, fließt das Qi wieder. Joe Dispenza hat es geschafft, mit Visualisierung seine Selbstheilungskräfte dermaßen anzuregen, dass seine gebrochenen Wirbel wieder zusammenwuchsen – ohne einen chirurgischen Eingriff zu benötigen. Daraufhin widmete er sich der Erforschung der Selbstheilungskräfte.

Bei Schmerzen oder anderen Beschwerden kann Licht visualisiert werden, das zu den betroffenen Stellen im Körper geschickt wird und dort die Zellen wieder ins Gleichgewicht bringt.

8) Gutes Essen:

Nahrungsmittel, die das Qi stärken wie Karotten, Pastinaken, Kürbis, Hafer sowie Fleisch in Maßen genossen.

Kräuter zum Entschleimen (da Stoffwechsel-Abfallprodukte das Qi und die Zellatmung blockieren) wie z. B. Lorbeer, Thymian, Rosmarin.

Darüber wird es einen eigenen Artikel geben.

9) Kräuter, die das Qi wieder in Fluss bringen:

Bei Stress stagniert das Qi, und Hitze entsteht.

Schafgarbe und Ringelblumenblüten bewegen das Qi und haben auch einen leicht kühlenden Effekt.

Eine kleine Zusammenfassung über Kräuter und Blüten, die das Qi bewegen und daher glücklich machen: Qi bewegende Blüten und Kräuter

10) Oder sich passiv verwöhnen lassen mit

Cranio-Sacraler Therapie, Öl-Massagen, Grinberg-Methode und dergleichen.

Auch diese passiven Verwöhn-Methoden können ähnliche Effekte wie aktive Entspannungsmethoden haben: Also den Qi-Fluss anregen, alte Verhärtungen lösen, uns in den Körper zurück und in das Hier und Jetzt zu bringen.

Bei Fragen oder dem Wunsch nach einer Ernährungsberatung oder cranio-sacraler Behandlung, bin ich gerne für Sie da:

m.michalitsch@chello.at

06991-9696517

Anmerkungen:

(1) Nässe (oder auch Feuchtigkeit genannt) und Schleim sind Stoffwechsel-Abfallprodukte, die sich im Gewebe anlagern, zu Übersäuerung führen und die Zellatmung behindern.

Zu sehen sind diese Abfallprodukte entweder im Außen (Übergewicht) oder auch an der Zunge: Der Zungenkörper ist geschwollen und/oder der Zungenbelag ist dick.

(2) Der Aufenthalt im Wald stärkt erwiesenermaßen das Immunsystem: Immunstärkende Kraft des Waldes

(3) Heilsame Kraft der Meditation

(4) Dr. Dean Ornish – Meditation

(5) Über die Ursprünge der Lachtherapie siehe Norman Cousins, „Der Arzt in uns selbst“, der sich selbst mit Lachen heilte. Norman Cousins – Wiki

22/08/2020

Singen stärkt unser Immunsystem, weil es das Herz- und Lungen-Qi tonisiert und das Leber-Qi entspannt.
Fließt das Qi ungehindert und das Lungen-Qi ist stark, haben pathogene Einflüsse es schwer einzudringen.
Ist das Herz-Qi stark und das Leber-Qi entspannt, fühlen wir uns wohl und glücklich.

Maulbeeren  - Mehr als nur eine FruchtMaulbeeren sind richtige Super-Beeren.In der chinesischen Medizin werden sie als A...
18/08/2020

Maulbeeren - Mehr als nur eine Frucht

Maulbeeren sind richtige Super-Beeren.
In der chinesischen Medizin werden sie als Aufbaumittel für Blut und Yin eingesetzt.
Sie wirken auf die Leber, das Herz, Niere und Dickdarm. Die Blätter wirken zudem noch auf die Lunge und werden bei Erkältungskrankheiten eingesetzt.

Die Wirkungen der Beeren Fructus Mori (Sang shen):

Da sie das Blut und Yin nähren werden sie bei Tinnitus, Schwindel, Schlaflosigkeit und Verstopfung eingesetzt.
Sie sind ein sanftes Mittel, das heißt die Wirkung setzt etwas langsamer ein, und sie können über eine längere Zeit hinweg genommen werden.

In der chinesischen Medizin werden die getrockneten weißen Maulbeeren verwendet.
Aber selbstverständlich können wir sie auch frisch zubereiten, als Kompott, Marmelade oder in einen süßen Getreidebrei mit Hafer oder Hirse.
Und bei der Farbe entscheidet der Geschmack: Manche mögen lieber die weißen Maulbeeren, manche die schwarz-violetten.
Weiße Maulbeeren schmecken sehr süß, die schwarz-violetten schmecken etwas fruchtig-beeriger.

Sie sind sehr süß, daher sollten sie von DiabetikerInnen nicht gegessen werden.

Die Wirkung der Maulbeerblätter - Folium Mori (Sang ye) :

Sie kühlen das Blut, entfernen Wind-Hitze aus der Lunge und klären die Augen.
Das heißt, sie im Anfangsstadium von grippalen Infekten eingesetzt, um den eingedrungenen pathogenen Erreger („Wind-Hitze“) wieder rauszuschmeissen.
Zusammen mit anderen Kräutern wirken sie auch bei Heuschnupfen, Bluthochdruck, frühzeitigem Ergrauen der Haare und vielen Augenproblemen.

Sogar der Wurzelstock des Baumes kommt zum Einsatz und hat viele medizinische Wirkungen.

Die Wirkungen des Wurzelstocks Ramulus Mori (Sang zhi) nach der chinesischen Medizin:

Der Maulbeer-Wurzelstock leitet Wind und Nässe aus den Leitbahnen, in denen das Qi fließt. Das heißt, das Qi kann wieder ungehindert fließen, wo es zuvor noch von Wind und/oder Nässe blockiert worden ist.
Diese pathogenen Einflüsse können von außen eingedrungen sein (klimatische Faktoren, eben Wind und Nässe wie Regen oder längere Aktivitäten im Wasser), sie können aber auch innen entstanden sein.
Nässe entsteht beim Verzehr von Nahrungsmitteln, die nicht sonderlich gut vertragen werden, wie beispielsweise bei Eis, Zucker, minderwertigem Brot, zu viel Rohkost in der kalten Jahreszeit.
Wind entsteht bei Blut- und Yin-Mangel oder bei Hitze-Erkrankungen.
Zuckungen, Krämpfe und Juckreiz gehören zu den Beschwerdebildern, die bei „Wind“ auftreten.

So werden die Wurzeln des Maulbeerbaumes eingesetzt bei:
Rheuma, Schmerzen, Krämpfen, Ödemen, die mit Gelenkschmerzen einhergehen, Bluthochdruck und Juckreiz.
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Chinesische Chrystanthemenblüten – mehr als nur eine BlumeChrysanthemenblütentee - wohlschmeckend, eine Augenmedizin und...
31/07/2020

Chinesische Chrystanthemenblüten – mehr als nur eine Blume

Chrysanthemenblütentee - wohlschmeckend, eine Augenmedizin und jetzt gut bei Sommerhitze

Chinesische Chrysanthemenblüten* - Flos Chrysanthemi (Ju hua)
sind süß, bitter, kühlend und wirken besonders auf die Leber und die Lunge

In alten chinesischen Schriften wird sie gar als „Langlebigkeitsblüte“ bezeichnet:
„Über eine lange Zeit hinweg genommen unterstützt sie das Qi und Blut, entlastet den Körper und verhindert den Alterungsprozess“

Wirkungen der Blüten:

„Sie beruhigen die Leber und klären die Augen“:
Bei roten, geschwollenen, trockenen und/oder schmerzenden Augen, die auf Wind-Hitze in Leber oder Lunge oder aufsteigendes Leber-Yang zurückzuführen sind

„Sie beruhigen die Leber und löschen Wind“:
Bei Schwindel, Kopfschmerzen und Schwerhörigkeit infolge von aufsteigendem Leber-Yang

„Sie zerstreuen Wind und klären Hitze“:
Am Beginn von Erkältungen, die mit Fieber und Kopfschmerzen einhergehen - vor allem zusammen mit Maulbeerblättern
Bei Heuschnupfen mit Augen-Symptomatik

„Sie lösen Toxine“:
Bei eiternden Wunden und Schwellungen des Weichteilgewebes, besonders zusammen mit Löwenzahnkraut und Geißblattblüten -
also zusammen mit Herba Taraxaci (Pu gong ying) und Flos Lonicerae (Jin yin hua)

Und das Wichtigste für den Alltag:
Sie wirken bei Grant, Ärger und Ungeduld, weil sie die Leber und Gallenblase entspannen und überschüssiges Feuer nach unten leiten

Das Besondere an den Chrysanthemenblüten* ist, dass sie ausleiten UND tonisieren.

Chrysanthemenblüten-Tee: 1 El getrocknete Chrysanthemen mit kochendem Wasser übergießen, 5-10 Minuten ziehen lassen.

Kürzere Ziehzeit: Die Blüten bleiben süßlicher, gut gegen äußere Einflüsse, weil sie dann nach oben „ventilieren“ und Wind Hitze vertreiben, z.B. bei Heuschnupfen mit Augenbeschwerden und bei beginnenden grippalen Infekten.

Längere Ziehzeit: Die Blüten werden bitterer und leiten aufsteigendes Leber-Yang nach unten und kühlen mehr, z.B. bei Kopfschmerzen, Migräne, Bluthochdruck

Besondere Kräuter können noch zum Tee gegeben werden, um viele Arten von Beschwerden zu lindern:

Durch Fructus Lycii (Gou qi zi) - Bocksdornfrüchte wird der Geschmack des Tees lieblicher und die Farbe des Tees kräftiger.
Mit den Bocksdornfrüchten wird die schmerzlindernde Wirkung der Chrysanthemenblüten auf die Augen stark verstärkt.

Zusammen mit Maulbeerblättern - Folium Mori (Sang ye) können Chrysanthemenblüten Wind-Hitze-Angriffe (Heuschnupfen, grippale Infekte) noch besser abgewehrt werden.

Zusammen mit Sterkuliensamen - Semen Sterculiae lychnophorae (Pang da hai) werden Stimmbeschwerden und rauer Hals gelindert und die Peristaltik angeregt.

Zusammen mit Weißdornfrüchten - Fructus Crataegi (Shan zha) und Siklepodsamen - Semen Cassiae (Jue ming zi) wirken sie sehr gut bei Bluthochdruck und hohem Cholesterin.

Zusammen mit Geißblattblüten - Flos Lonicerae (Jin yin hua) wird der toxinlösende Effekt der Chrysanthemenblüten verstärkt, und der Tee schmeckt noch immer angenehm.

Die Wurzeln, Sprossen und Blätter der Chrysanthemenblüten können auch verwendet werden, um Wind zu beseitigen, Hitze zu kühlen und Toxine auszuleiten. Aber deren Wirksamkeit ist weit weniger stark als die der Blüten selbst. Sie werden oft pulverisiert und äußerlich auf Geschwüre und Abszesse aufgelegt.

Achtung:
Bei Menschen mit Qi-Mangel, Magen-Kälte oder Durchfällen nicht in größeren Mengen verwenden.
Bei der äußerlichen Anwendung kann es zu lokalen allergischen Symptomen wie Juckreiz oder Schwellung kommen

Zitat aus einer alten Materie Medica:

„Sie kontrollieren Herz-Feuer und beruhigen die Leber“:
Dadurch wird Wind gelöscht. Wenn das Feuer nach unten abgeleitet wird, wird Hitze beseitigt. Dadurch kann es die Augen und das Blut nähren. Und dadurch werden oberflächliche visuelle Störungen beseitigt.
Kombiniert mit Fructus Lycii (Gou qi zi) in einer Honigpille und für eine längere Zeit eingenommen, wird es niemals Augenprobleme geben - es behandelt auch Tränenfluss und Schwindel. Es beseitigt Nässe-schmerzende Obstruktionen und wandernden Wind.
Als Tee, als Wein oder in einem Polsterüberzug - alle Arten der Anwendungen sind effektiv
Zusammen mit Rhizoma Atractylodis macrocephalae (Bai zhu) und Cortex Lycii (Di gu pi) und Fructus Lycii (Gou qi zi) als Assistenzkräuter

*In weiterer Folge schreibe ich immer „Chrysanthemenblüten“, gemeint sind IMMER die chinesischen Flos Chrysanthemi (Ju hua) -
Sie sind in Asia-Geschäften erhältlich und in geprüfter Qualität in allen österreichischen Apotheken, die TCM-Rohdrogen führen. Geprüft heißt: Ohne Pestizide, Herbizide, Schwermetalle, Pilze, generell ohne Schadstoffe.

Quelle:
Eigene TCM-Erfahrung seit über 30 Jahren.
Bensky Dan, Clavey Steven & Stöger Erich, with Gamble Andrew (2004) Chinese
Herbal Medicine. Materia Medica. 3rd Edtition, Seattle: Eastland Press
̈hrung

Adresse

Wien

Öffnungszeiten

Dienstag 09:00 - 20:00
Freitag 09:00 - 20:00

Telefon

+4369919696517

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http://www.chavy.at/, https://www.tcm-beratung-wien.at/

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