28/03/2026
Die meisten kennen den Begriff der Frühjahrsmüdigkeit. Was steckt hinter diesem Phänomen, das von vielen Menschen im Frühling als Erklärung für Erschöpfung, Antriebslosigkeit, verminderte Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit verwendet wird?
Lange Zeit hat es verschiedene Theorien, aber wenige handfeste Fakten, gegeben. Das hat sich durch eine Schweizer Studie, die ab April 2024 für ein Jahr über 400 Erwachsene begleitet hat, geändert. Als Ergebnis kam heraus, dass es keine Hinweise gibt, die auf einen biologischen Ursprung deuten. Die Ursachen scheinen eher einen gesellschaftlichen oder psychologischen Kern zu haben.
Zum einen ist der Begriff, vor allem zu dieser Jahreszeit, gegenwärtig, wodurch man argumentieren kann, dass manche Symptome durch Selbstdiagnosen falsch zugeordnet werden. Zum andern spielen sogenannte selbsterfüllende Prophezeiungen, ein Begriff aus der Psychologie, eine interessante Rolle. Hier entsteht Frühjahrsmüdigkeit aufgrund einer starken Erwartungshaltung.
Abgesehen davon können ähnliche Symptome einen ganz anderen Ursprung haben. Zum Beispiel unregelmäßige - oder zu kurz gehaltene Schlafzeiten, erhöhte Aktivität durch längere Tage, oder auch Mangel an Eisen oder Vitamin D. Letzteres kann durch eine Blutuntersuchung geklärt werden.
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