18/05/2026
📍 „Mitgefühl als eine gesellschaftliche Kompetenz“ 📍
Ein besonders schwaches Licht in der ökonomischen Debatte fällt auf jene Menschen, die als „nicht leistungsfähig“ gelten – weil sie zu jung, zu alt, zu krank sind, Pflege brauchen oder nicht erwerbstätig sein können. In einer engen, marktorientierten Logik erscheinen sie vor allem als Kostenfaktor oder Belastung. Doch diese Perspektive greift zu kurz. Sie übersieht eine Form von Wert, der sich nicht in Marktpreisen ausdrückt, gesellschaftlich jedoch zentral ist.
In meinen aktuellen Kommentar zu (Un-)Wirtschaftslogik und was sie auslässt schreibe ich:
▶️ über Mitgefühl als eine gesellschaftliche Kompetenz, als eine Form kollektiver Vernunft.
▶️ über die Gefahr, wenn Autonomie, Unabhängigkeit und vollständige Selbständigkeit als die höchste Form menschlichen Seins suggeriert wird.
▶️ darüber, dass Kinder, verletze, kranke oder pflegebedürftige Menschen kein Kostenfaktor sind und einen gesellschaftlich stärkenden, hohen Wert erzeugen.
https://www.caringeconomy.jetzt/warum-fuersorge-kein-kostenfaktor-ist/