SeminarInstitut

SeminarInstitut Weiterbildung rund um Ayres' Sensorische Integration (ASI®) für Therapeut:innen und Pädagog:innen Weiterbildungen rund um Sensorische Integration

29/05/2026

Neuigkeiten für die ASI community:

Die Anmeldung für die SOS Feeding Konferenz schließt endgültig am 1. Juni! Nutze noch die Chance! Link in Bio

Die GSIÖ News Frühjahrsausgabe wird heute noch verschickt! Alle GSIÖ Mitglieder sollten sie erhalten. Melde dich bitte unter office@sensorische – Integration.org, wenn du sie nicht bekommen hast!

25/05/2026
24/05/2026

Einfach und automatisch für dich und mich - aber das ist nicht selbstverständlich!

Den Stift einzuräumen ohne hinzuschauen funkte nur, wenn unser Berührungssinn exakte Informationen liefert.

Das Leben wird schwierig, wenn er das nicht tut…
Anziehen. Stifthaltung. Schreiben. Artikulation. Alles Leistungen, bei denen das Gehirn präzise Berührungsinformationen von unserer Haut braucht.

Ein Nervensystem, das keine exakten taktilen Informationen bekommt, kann die Leistung nicht automatisieren — egal wie oft wir sie üben.

🔗 Mehr dazu, wie du die Bedeutung des den Berührungssinnes für Betätigung, Alltagsbewältigung und psychische Entwicklung besser verstehen und ursachenorientierte, nachhaltige Therapie bieten kannst: Link in der Bio.

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24/05/2026

Kinder suchen instinktiv Situationen, die sie herausfordern — klettern, springen, balancieren, fallen. Was aus Erwachsenenperspektive manchmal gefährlich aussieht, ist durch die ASI-Brille betrachtet etwas anderes: es ist ein Gehirn, das sich weiterentwickelt, indem es aktiv nach der genau richtigen Herausforderung sucht.

Dr Ayres nannte das die „just right challenge” — und sie ist ein neurologisches Bedürfnis. Das Gehirn lernt durch das Ausreizen der eigenen sensomotorischen Grenzen, nicht durch Stillsitzen in der Komfortzone.

Wie erkennst du, was die genau richtige Herausforderung eines Kindes ist?

An diesen fünf Zeichen — in der Therapie, im Kindergarten, im Alltag:

① Das Kind sucht sich die Situation aktiv — ohne Aufforderung, Hinweise, Anleitung.

② Das Kind ist „intrinsisch motiviert“, sich anzustrengen, es zu schaffen. Immer wieder. Es nimmt Misserfolge als Ausgangspunkt für einen neuen Anlauf - kein Ärger, kein Geschrei, kein Abbruch. Das Kind probiert erneut, variiert, passt an.

③ Das Kind ist mit allen Sinnen bei der Sache. Es ist aufmerksam und konzentriert.

④ Das Kind hat Freude an der Aktivität und ist im Flow. Es geht ganz in der Sache auf. Und diese Sache ist in sich so lohnend, dass es dabei bleibt - ganz ohne äußeren Ansporn oder Belohnung.

⑤ Nach so einer Aktivität ist das Kind zufrieden und reguliert. Es hat seine Sinne genährt, sein Gehirn geordnet und ein Stück Selbstwirksamkeit gewonnen. Es hat neue Erfahrungen gemacht und etwas dazugelernt.

Fehlt eines davon — zu leicht, zu schwierig, zu viel Eingriff von außen — dann ist es nicht mehr die „genau richtige Herausforderung“.

-Brille

20/05/2026

🌀 Schwindel – gut oder schlecht? 🌀
Die meisten würden sagen: schlecht. Unangenehm. Kontrollverlust. Lieber vermeiden.

Aber genau hier wird es spannend.

Schwindel ist keine „Störung“. Er ist eine Schutzreaktion deines Nervensystems.
Dein vestibuläres System meldet: „Da passiert gerade viel Bewegung – ich muss regulieren.“

Und genau diese Reaktion brauchen wir, denn sie zeigt uns, wie das Gleichgewichtssystem arbeitet. In der Therapie nutzen wir das gezielt. Zum Beispiel im postrotatorischen Nystagmustest (Teil des EASI):

Ein Kind wird auf standardisierte Weise um die eigene Achse gedreht. Danach messen wir die Dauer des Augenreflexes. Das sagt uns, wie gut das Gleichgewichtssystem arbeitet.

Schwindel ist also kein Problem, sondern ein Zugang, um Kinder besser zu verstehen.

13/05/2026

Wie einfach und automatisch das geht — Stift einräumen ohne hinzuschauen — wenn unser taktiler Sinn exakte Informationen liefert.

Und wie schwierig es wird, wenn er das nicht tut…
Anziehen. Stifthaltung. Schreiben. Artikulation. Alles Leistungen, bei denen das Gehirn präzise taktile Informationen braucht — nicht als Bonus, sondern als Voraussetzung.

Was passiert, wenn diese Informationen ungenau ankommen? Wir üben die Leistung. Wieder und wieder. Und bemerken „die geringe Frustrationstoleranz des Kindes“.

Dabei ist nicht die Frustrationstoleranz das Problem. Es ist der Ansatz:
Ein Nervensystem, das keine exakten taktilen Informationen bekommt, kann die Leistung nicht automatisieren — egal wie oft wir sie üben.

🔗 Mehr dazu, wie du die Bedeutung des den taktilen Sinnes für Betätigung, Alltagsbewältigung und psychische Entwicklung besser verstehen und ursachenorientierte, nachhaltige Therapie bieten kannst: Link in der Bio.

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12/05/2026

Work-Life-Balance wird meistens falsch verstanden.

Nicht zwei Waagschalen, die du im Gleichgewicht halten musst — das ist ein Bild, das erschöpft, bevor der Tag angefangen hat.

Was wirklich funktioniert: Integration. Nicht Trennung.

Für mich heißt das: Fortbildung, die in meinen Alltag passt. Lernen, das nicht alles andere zum Stillstand bringt. Ein Zertifikatsprogramm, das ich mit Praxis, Familie und dem Rest des Lebens vereinbaren kann — weil es so gebaut ist.

ASI® lernen auf höchstem Niveau. Ohne dein Leben dafür zu pausieren.

🔗 Programm in der Bio.

08/05/2026

EASI Update - der EASI wird easier! Diesmal geht‘s um 18 TP:S

Was macht die glücklichsten Therapiestunden aus?Ein Flowzustand ist in Ayres‘ Sensorischer Integrationstherapie oft zu e...
07/05/2026

Was macht die glücklichsten Therapiestunden aus?

Ein Flowzustand ist in Ayres‘ Sensorischer Integrationstherapie oft zu erreichen. Das sind die besten Stunden - für Therapeut:in und Kind!

Komm auch du in den Flow! www.seminarInstitut.com

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Anton-Baumgartner-Strasse 125/2
Wien
1230

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