Mantrailing

Mantrailing Infos, Tipps und Diskussionen rund ums Mantrailing.

🔔 Erinnerung – dieses Wochenende!Seminare mit PD Ganslosser & PD Leschnik🗓️ 17.01.2026Krankheit und Verhalten beim Hund🗓...
13/01/2026

🔔 Erinnerung – dieses Wochenende!

Seminare mit PD Ganslosser & PD Leschnik

🗓️ 17.01.2026
Krankheit und Verhalten beim Hund

🗓️ 18.01.2026
Genetische Erkrankungen und ihre Auswirkungen auf das Verhalten

📍 3462 Bierbaum am Kleebühel

✨ Noch Plätze frei!

Zwei Seminare, die es so noch nie gegeben hat:
Erstmals sprechen Udo Ganslosser (Verhaltensbiologe) und Michael Leschnik (Kleintierneurologe) gemeinsam – interdisziplinär, wissenschaftlich fundiert und praxisnah.
Ein einzigartiger Einblick in die Zusammenhänge von Krankheit, Genetik und Verhalten.

Mehr Infos & Anmeldung:
https://mantrail.at/downloads/seminaranmeldung_ganslossere2026---seminaranme.pdf

Winter darf kalt sein – aber nicht schmerzhaftIm Winter sind die Straßen vielerorts matschig, verschneit oder voller Str...
11/01/2026

Winter darf kalt sein – aber nicht schmerzhaft

Im Winter sind die Straßen vielerorts matschig, verschneit oder voller Streusalz. Für Hundepfoten ist das eine echte Herausforderung. Vor allem Salz kann stark austrocknen, brennen und schmerzhafte Risse in den Ballen verursachen. Gelangen zusätzlich Schmutz, kleine Steinchen oder Salzkristalle in diese feinen Hautrisse, wird jeder Schritt unangenehm – im schlimmsten Fall so schmerzhaft, dass ein Tierarztbesuch nötig wird.

Trotzdem gehen wir mit unseren Hunden raus. Wir gehen Gassi. Wir trainieren. Wir trailen.
Umso wichtiger ist es, den Pfoten im Winter etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Einige Tipps für guten Pfotenschutz gibt’s im WhatsApp Kanal!

‎Folge dem Kanal Mantrailing, Hundenase und mehr auf WhatsApp: https://whatsapp.com/channel/0029Va8XrDXGZNCjxLRYn908

Trailen im Schnee – besser als sein Ruf ❄️❄️❄️Trailen im Schnee wirkt auf viele Hundeführer zunächst schwierig. Eine ges...
09/01/2026

Trailen im Schnee – besser als sein Ruf ❄️❄️❄️

Trailen im Schnee wirkt auf viele Hundeführer zunächst schwierig. Eine geschlossene weiße Decke scheint Gerüche zu verschließen oder gar auszulöschen. Tatsächlich ist Schnee jedoch keine Geruchsfalle, sondern kann unter bestimmten Bedingungen sogar stabilisierend wirken.

Frischer, lockerer Schnee ist hochporös. Zwischen den Schneekristallen entstehen Mikrohohlräume, in denen sich Geruchspartikel festsetzen können. Schnee wirkt dabei wie ein Schwamm für flüchtige organische Verbindungen. Gleichzeitig schützt er die Spur vor Wind, UV-Strahlung und schneller Verdunstung. Dadurch kann Geruch unter Neuschnee länger und gleichmäßiger erhalten bleiben als auf offenem, trockenem Boden.

Problematisch wird Schnee vor allem dann, wenn er stark verdichtet, gefroren oder vereist ist. In diesen Fällen findet kaum noch Luftzirkulation zwischen Boden und Oberfläche statt, wodurch Gerüche schlechter an die Oberfläche gelangen. Zusätzlich kann extreme Kälte die Freisetzung flüchtiger Duftstoffe deutlich verlangsamen.

Was es dennoch zu beachten gilt, lest Ihr im WhatsApp Kanal ☺️

‎Folge dem Kanal Mantrailing, Hundenase und mehr auf WhatsApp: https://whatsapp.com/channel/0029Va8XrDXGZNCjxLRYn908

💫 Gedanken zum Jahreswechsel 💫Zum Jahresende blicke ich mit großer Dankbarkeit auf all die Begegnungen zurück, in denen ...
31/12/2025

💫 Gedanken zum Jahreswechsel 💫

Zum Jahresende blicke ich mit großer Dankbarkeit auf all die Begegnungen zurück, in denen mir Vertrauen entgegengebracht wurde und ich Menschen und ihre Hunde ein Stück ihres Weges begleiten durfte. Jede gemeinsame Arbeit, jedes Team und jeder einzelne Moment waren für mich wertvoll.

Mit großer Vorfreude schaue ich auf 2026 – auf ein Wiedersehen mit bekannten Gesichtern und auf neue Begegnungen. Ich freue mich darauf, auch im kommenden Jahr engagierte Teams begleiten zu dürfen, ehrliches Mantrailing zu vermitteln und dabei eines nie aus den Augen zu verlieren: die Freude am gemeinsamen Tun.

Ich wünsche uns und unseren Hunden viele schöne Erlebnisse, wertvolle gemeinsame Momente und Erinnerungen, die bleiben. Und über allem steht der Wunsch nach Gesundheit – für uns alle, auf zwei Beinen wie auf vier Pfoten.

Kommt gut ins neue Jahr.
🌟 Prosit 2026! 🌟

Karina

https://whatsapp.com/channel/0029Va8XrDXGZNCjxLRYn908

Wann fängt Weihnachten an?🎄Rolf KrenzerWenn der Schwache dem Starken die Schwäche vergibt.Wenn der Starke die Kräfte des...
24/12/2025

Wann fängt Weihnachten an?🎄

Rolf Krenzer

Wenn der Schwache dem Starken die Schwäche vergibt.
Wenn der Starke die Kräfte des Schwachen liebt.
Wenn der Habewas mit dem Habenichts teilt.
Wenn der Laute bei dem Stummen verweilt.
Und begreift, was der Stumme ihm sagen will!
Wenn das Leise laut wird und das Laute still.
Wenn das Bedeutungsvolle bedeutungslos.
Das scheinbar Unwichtige wichtig und groß.
Wenn mitten im Dunkel ein winziges Licht
Geborgenheit, helles Leben verspricht.
Und Du zögerst nicht, sondern Du gehst
so wie Du bist darauf zu.
Dann, ja dann fängt Weihnachten an!

Frohe Weihnachten uns allen! ♥️🎄♥️
Karina

Seit gestern tauchen in sozialen Medien vermehrt Videos eines mittlerweile in Kärnten tätigen Hundetrainers auf – eines ...
10/12/2025

Seit gestern tauchen in sozialen Medien vermehrt Videos eines mittlerweile in Kärnten tätigen Hundetrainers auf – eines Trainers, der öffentlich darüber philosophiert, wie essenziell Fachwissen in operanter Konditionierung sei.

Gerade deshalb ist umso erschreckender, was in diesen Videos zu sehen ist: die massivste Form positiver Strafe – Tritte, Schläge und sogar der Hinweis, Hunde gezielt in den Bauchraum zu treten. Zudem erklärt der Trainer, Hunde würden nach solchen Schlägen „ruhiger“ und „kooperativer“ werden.

(Positive Strafe bedeutet, dass ein unangenehmer oder störender Reiz hinzugefügt wird, um ein Verhalten zu verringern; der Begriff stammt aus der operanten Konditionierung nach B. F. Skinner, wobei „positiv“ das Hinzufügen eines Reizes beschreibt – unabhängig von dessen moralischer Bewertung. In diesem Fall Tritte und Schläge gegen den Hund)

Wir müssen uns ernsthaft fragen: Wie kann so etwas 2025 noch passieren?

Alle gezeigten Handlungen sind tierschutzrelevant und in manchen Fällen meiner Meinung nach strafrechtlich relevant.

Die wissenschaftliche Evidenz ist eindeutig:

Was die Forschung über aversive Methoden zeigt
1. Aversive Trainingsmethoden verursachen Stress, Angst und Verhaltensprobleme
• Vieira de Castro et al., 2020 (PLOS ONE): Hunde, die mit Strafe trainiert werden, zeigen signifikant höhere Stresswerte, mehr Hecheln, mehr Körpersignale von Angst und sogar chronisch erhöhten Stress (gemessen über Cortisol im Speichel und in Haaren).
• Besonders relevant: Diese Hunde zeigen langfristig ein schlechteres Lernverhalten und weniger Problemlösekompetenz.

2. Positive Strafe verschlechtert die Beziehung und das Vertrauen
• Rooney & Cowan, 2011: Strafinstrumente und harsche aversive Methoden führen zu einer schlechteren Mensch-Hund-Beziehung, weniger Vertrauen und mehr Unsicherheit gegenüber dem Halter.
• Hunde, die Gewalt erfahren, orientieren sich weniger am Menschen – das Gegenteil dessen, was ein Trainer erreichen möchte.

3. Aversives Training erhöht das Risiko für Aggression
• Herron et al., 2009: Der Einsatz körperlicher Strafen (Schlagen, Treten, Einschüchterung) erhöht die Wahrscheinlichkeit von Abwehraggression – bis hin zu ernsthaften Bissen.

4. Auch im Kontext der operanten Konditionierung ist klar:
Positive Strafe führt häufig nicht zu „besserem Verhalten“, sondern zu Unterdrückung von Verhalten – begleitet von Angst, Stress und Misstrauen.

Was in den Videos zu sehen ist, ist zwar operante Konditionierung – aber in einer Form, die auf schlichte Gewalt reduziert ist und ethisch völlig untragbar. Dabei stehen uns längst deutlich wirksamere und nachhaltigere Methoden derselben Lerntheorie zur Verfügung, die kaum Nebenwirkungen erzeugen. Dafür bräuchte es jedoch auf Trainerseite fundiertes Wissen über den aktuellen wissenschaftlichen Stand zum Lernverhalten von Wirbeltieren – denn Gewalt kann jeder sofort anwenden, aber kompetentes, strategisches und ethisches Training erfordert Jahre des Lernens.

Dass der betreffende Trainer sich auf operante Konditionierung beruft, macht das Geschehen nicht besser – im Gegenteil: Es zeigt ein eklatantes Missverständnis wissenschaftlicher Grundlagen.

Fazit: Das ist nicht nur tierschutzrelevant – es ist strafrechtlich relevant

Das österreichische Tierschutzgesetz formuliert unmissverständlich:
* § 1 TSchG: Schutz des Lebens und Wohlbefindens des Tieres als oberster Grundsatz
* § 5 Abs. 1 TSchG: Verbot, einem Tier ungerechtfertigt Schmerzen, Leiden oder Schäden zuzufügen
* § 5 Abs. 2 Z 11 TSchG: Verbot des Zufügens erheblichen Leids durch Zwangsmaßnahmen in der Ausbildung
* § 13 Abs. 2 TSchG: Verbot, Trainingsmethoden anzuwenden, die mit erheblichen Schmerzen, Leiden oder Schäden verbunden sind

Und genau deshalb ist es wichtig, solche Vorfälle zu melden und öffentlich klarzustellen:

Modernes Hundetraining basiert auf Wissenschaft, nicht auf Gewalt!

Passt gut auf Eure Hunde auf!
Karina

09/12/2025
Es liegt mir sehr am Herzen!!!‎Folge dem Kanal Mantrailing, Hundenase und mehr  auf WhatsApp: https://whatsapp.com/chann...
06/12/2025

Es liegt mir sehr am Herzen!!!

‎Folge dem Kanal Mantrailing, Hundenase und mehr auf WhatsApp: https://whatsapp.com/channel/0029Va8XrDXGZNCjxLRYn908

Strafe am Trail? Danke Nein!

Ich beobachte seit einiger Zeit einen zutiefst besorgniserregenden Trend – nicht nur in der allgemeinen Hundeausbildung, sondern leider auch im Mantrailing. Und ich komme nicht darum herum, das offen anzusprechen:

Strafbasiertes Training.

Vor über 20 Jahren sagte mir ein alter Förster, mit dem ich arbeiten durfte – keiner, der für seine Sanftheit bekannt war –, einen Satz, den ich nie vergessen werde:
„Bei der Nasenarbeit gibt es keinen Zwang.“
Und er hatte recht.

Doch heute?
Hunden, die am Trail kurz mit der Umwelt beschäftigt sind, wird ein Schlüsselbund vor die Nase oder sogar auf die Nase geworfen.
Hunde werden mit Wasser angespritzt.
Hunde werden absichtlich erschreckt, bis sie eingeschüchtert und gehemmt sind.

Ganz ehrlich: Geht’s noch?

Was lernt der Hund dabei?
Am Ende nur eines: Trailen ist unangenehm. Trailen macht keinen Spaß. Trailen tut mir nicht gut.
Damit zerstört man Motivation, Vertrauen, Arbeitsfreude – und im schlimmsten Fall das gesamte Training.

Und es bleibt nicht beim Trail: Ein Hund, der durch aversive Reize massiv eingeschüchtert wird, trägt diese Erfahrung oft in den Alltag. Verunsicherung, Stress, Unsicherheitsverhalten – all das kann die Folge sein.

Was sind das für Trainer?

Wer so arbeitet, hat sich offensichtlich weder mit Lerntheorie noch mit moderner Verhaltensforschung befasst.

Wenn ein Hund scheinbar „unkonzentriert“ ist, dann gibt es Ursachen – und keine davon heißt „Er braucht Strafe“.
Vielleicht war der Trail zu lang.
Vielleicht fehlt Motivation.
Vielleicht ist der Hund müde, gestresst, gesundheitlich beeinträchtigt oder schlicht überfordert.
Die Lösung liegt IMMER in Motivation, klarer Struktur und sauberem Trainingsdesign – nie in Strafreizen.

Wir alle wollen doch Hunde, die Freude an ihrer Arbeit haben. Hunde, die selbstbewusst, motiviert und sicher durchs Leben gehen.
Das erreicht man nicht mit Strafe. Schon gar nicht am Trail.

Und an alle, die Seminare und Fortbildungen besuchen:
Lasst euer Hirn nicht am Eingang liegen.
Denkt kritisch. Stellt Fragen. Und – vor allem – denkt für euren Hund mit.

Aversives Training am Trail?

Ganz eindeutig: Nein, danke.

Karina

AUSGEBUCHT!
02/12/2025

AUSGEBUCHT!

Adresse

Wien
1220

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Mantrailing erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Praxis Kontaktieren

Nachricht an Mantrailing senden:

Teilen

Share on Facebook Share on Twitter Share on LinkedIn
Share on Pinterest Share on Reddit Share via Email
Share on WhatsApp Share on Instagram Share on Telegram