26/02/2026
Der Blasenkrebs (Harnblasenkarzinom) zählt zu den häufigeren urologischen Tumorerkrankungen. In Österreich erkranken jedes Jahr etwa 1.300 Menschen.
Die Therapie richtet sich nach Tumorstadium, -grad und individueller Situation. Ein zentraler Pfeiler ist dabei die operative Behandlung.
In der Regel können Tumore der Blase minimalinvasiv durch eine sog. transurethrale Blaentumorresektion (TUR-B) entfernt werden.
Tiefer wachsende oder aggressivere Formen müssen radikal operiert werden (Zystektomie). Der Eingriff umfasst die vollständige Entfernung der Harnblase (und der angrenzenden Organe), der lokalen Lymphknoten sowie die Anlage einer neuen Harnableitung. Eine hohe Erfahrung in verschiedenen Techniken ist dabei entscheidend für die Lebensqualität nach der Operation.
Wesentliche Aspekte für eine frühe Erkennung:
- Raucher/innen sind besonders gefährdet
- Anzeichen von Blut im Urin sind immer ein Warnzeichen, auch wenn man sonst keine Beschwerden hat