02/03/2026
Barmherzigkeit tut gut! Versprochen!
Einzelne Schritte lassen uns das erleben
Das Wort „Barmherzigkeit“ ist zwar aus der Mode gekommen, die Tat aber sicher nie. Barmherzige Menschen gab und gibt es immer und überall - auch heute und bei uns. Solche Menschen machen die Welt freundlicher und heller.
Doch was bedeutet Barmherzigkeit eigentlich? Ich übersetze es so: Jemand öffnet sein Herz. Im Zentrum des Wortes Barmherzigkeit steht schließlich das Wort Herz. Ein Herz für den anderen haben!
Natürlich stellt sich die Frage, welche barmherzigen Taten heute notwendig sind. Geleitet von dieser Frage hat Altbischof J. Wanke die sieben Werke der Barmherzigkeit, wie sie im Matthäusevangelium (Kapitel 25) zu lesen sind, in sieben Sätzen für unsere heutige Lebenswirklichkeit neu formuliert:
Einem Menschen sagen: Du gehörst dazu, Ich höre Dir zu, Ich rede gut über Dich, Ich gehe ein Stück mit Dir, Ich teile mit Dir, Ich besuche Dich, Ich bete für Dich.
Ja, das sind wirklich Wegweiser für ein gutes Miteinander und für starke Beziehungen. Und diese Wegweiser sagen ja auch viel darüber aus, was unsere Werte in der Vinzenz Gruppe bewirken möchten.
Wahrscheinlich gehört die ganz konkrete Erfahrung von Barmherzigkeit sogar zu den Dingen, die wir Menschen immer wieder brauchen, um aufzublühen und uns zu entfalten - auch in der Arbeit: dass beispielsweise jemand „ein Stück mit mir geht“ oder eine distanzierte Kollegin* oder ein distanzierter Kollege* trotzdem „gut über mich redet“.
Diese sieben Sätze beschreiben letztlich, was uns allen gut tut.
Wenn du nur einen davon erfährst oder selbst tust, ist es ein guter Tag – versprochen!
Ein Wertfunken von Dr.in Irene Schulmeister, Krankenhaus-Seelsorge, Krankenhaus Barmherzige Schwestern Ried
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Die Wertfunken laden dazu ein, die eigene Sicht auf die Welt zu reflektieren, zu prüfen und zu erweitern. Impulse, die einen Unterschied machen.