18/02/2026
Na, sitzt du noch oder schwebst du schon?
Meditation ist ja dieses wundervolle Hobby, bei dem man sich vornimmt, „eins mit dem Universum“ zu werden, nur um dann 20 Minuten lang darüber nachzudenken, ob die Waschmaschine eigentlich schon fertig ist oder warum man 2014 diesen einen peinlichen Satz zu seinem Ex gesagt hat.
Hier ist ein kleiner Realitätscheck für deine nächste Session:
Die 5 Phasen der Erleuchtung (oder so ähnlich)
Die Ästhetik: Du drapierst dich wie eine griechische Göttin auf deinem Meditationskissen. Kerzen an, Räucherstäbchen brennt. Du siehst aus wie der Inbegriff von Zen.
Der Fokus: „Ich bin ein ruhiger Berg. Gedanken sind nur Wolken...“
Die Invasion: „Warum juckt meine Nase? Wenn ich mich jetzt kratze, hab ich dann verloren? Was koche ich eigentlich morgen? Habe ich die Heizung ausgemacht? Verdammt, ich denke schon wieder!“
Die körperliche Rebellion: Dein linkes Bein schläft ein. Nicht dieses angenehme Kribbeln, sondern dieses „Ich-muss-vielleicht-amputiert-werden“-Gefühl
Das Erwachen: Der Timer klingelt. Du reißt die Augen auf, stolperst über dein taubes Bein und fühlst dich exakt so erleuchtet wie ein Toastbrot. Aber hey, das Foto für die Story ist im Kasten! 📸
Ehrliches Fazit: Meditation ist die Kunst, sich hinzusetzen, um festzustellen, wie absolut chaotisch das eigene Hirn eigentlich ist. Aber keine Sorge, morgen versuchen wir es wieder – vielleicht lässt das Universum dann ja mal eine Nachricht auf der Mailbox.
Niemand ist perfekt aber der Versuch zählt!