02/03/2026
Was ist besser: Bergluft oder Geräteluft?
Ein Training in den Bergen ist schöner, aber mit einem Hypoxie-Gerät ist es effizienter und alltagstauglicher - vor allem für Menschen mit gesundheitlichen Beschwerden. Außerdem haben Hypoxie-Geräte ein paar Vorteile, die die Bergluft nicht bieten kann.
Das sogenannte Höhentraining in den Bergen hat einen festen Platz im Sport und der medizinischen Rehabilitation. Sportler trainieren in der Höhe oder halten sich dort auf, um ihre Leistung vor Wettkämpfen zu steigern. Luftkurorte in Mittelgebirgslage eigenen sich besonders für Patienten mit Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Auch von einem Urlaub in den Bergen wird jeder in irgendeiner Form gesundheitlich profitieren.
Der Körper macht keine Unterschiede
Ein Aufenthalt in den Bergen ist selbstverständlich viel schöner als ein Intervall-Hypoxie-Training (IHT) an der Maschine. Allein der Anblick von schneebedeckten Gipfeln, einsamen Bergseen oder blühenden Bergwiesen lassen unser Herz aufgehen. Aber dem Körper ist es egal, ob Sie sich in den Bergen aufhalten oder an einem Hypoxie-Gerät sauerstoffreduzierte Luft einatmen. Er wird den leichten Sauerstoffmangel zum Anlass nehmen, seine Energiegewinnung zu verbessern. Diese Anpassungsfähigkeit macht das IHT nicht nur für Sportler interessant, sondern auch für jedermann. Mehr Energie kann schließlich jeder gebrauchen.
Keine Höhenkrankheit beim IHT
Das IHT simuliert ein Höhentraining in den Bergen. Durch die Reduzierung des Sauerstoffanteils im Atemluftgemisch hat es eine vergleichbare Wirkung wie die dünne Luft in den Bergen - ein Vorteil für Hypoxie-Geräte bzw. für das Training mit ihnen. Weitere Faktoren, wie ein verminderter Luftdruck, Kälte und hautreizende Sonneneinstrahlung, die neben der Hypoxie-Wirkung die physiologische Wirkung eines Aufenthalts in den Bergen beeinflussen, fallen weg. Die Gefahr der Höhenkrankheit besteht bei der Nutzung von Hypoxie-Geräten nicht.
IHT wird individuell angepasst
Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf die dünne Bergluft bzw. den leichten Sauerstoffmangel. Es gibt Menschen, die bereits bei 800 Meter über den Meeresspiegel Kopfschmerzen bekommen. Beim IHT kann eine solche Veranlagung berücksichtig werden. Der Sauerstoffanteil im Atemluftgemisch wird individuell auf jeden Anwender abgestimmt. Bei empfindlichen Anwendern wird entsprechend mit geringeren Sauerstoffreduzierungen begonnen und langsam gesteigert.
Beim IHT wird die Wirkung gesteuert
In den Bergen ist es schwierig abzuschätzen, ab welcher Höhe die beste Wirkung eintritt. Wie bereits beschrieben, ist es ganz unterschiedlich, wie jemand auf die dünne Bergluft reagiert. Beim IHT gehört die Dosisbestimmung zur verantwortungsvollen Anwendung. Für eine vergleichbare Wirkung sollten gesunde Menschen mindestens 2 bis 3 Wochen Aufenthalt in einer Mittelgebirgslage einplanen. Beim IHT hingegen sind mit einem deutlich geringeren zeitlichen Einsatz bereits Veränderungen zu erwarten. Hinzukommt, dass es auch ältere und kranke Menschen problemlos möglich ist, ein IHT durchzuführen.
Es gibt einige Studien, die darauf hinweisen, dass Menschen, die ständig in den Bergen leben, gesundheitliche Vorteile haben. Im Vergleich zu Menschen, die auf Meereshöhe leben, leiden sie seltener an einem Metabolischen Syndrom. Studien über Bewohner von hochgelegene Gebieten wie den Anden wiederum zeigen, dass sie anfälliger für bestimmte Tumorerkrankungen sind. Außerdem gibt es eine Untersuchung mit gesunden, jungen Männern, bei denen nach einem längeren Aufenthalt im Hochgebirge (über 2 Jahre) gehäuft neurodegenerative Veränderungen beobachtet wurden.
IHT stärkt alle Widerstandkräfte
Ein IHT wie auch ein Aufenthalt in den Bergen trainiert den Körper, mit weniger Sauerstoff auszukommen. In Studien konnte nachgewiesen werden, dass IHT den Körper gleichzeitig auch für andere Stressauslösern widerstandsfähiger macht, wie z. B. gegenüber Wärme, Kälte, Radioaktivität, chemischen, psychischen und physischen Einflussfaktoren. Nur beim Training mit einem Hypoxie-Gerät ist diese Kreuzanpassung möglich. Durch einen Aufenthalt in den Bergen oder mit der Gewöhnung an andere Stressoren ist dieser Effekt nicht erreichbar. Vergleichbar ist dies damit, dass regelmäßige Besuche in der Sauna hitzeresistenter machen, aber nicht gegenüber Kälte oder Sauerstoffmangel wirken.
Dr. med. Egor Egorov
Ihr IHHT, Hypoxie, Höhentraining Experte:
Gesundheitspraxis
René Kricker
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