Gesundheitspraxis René Kricker

Gesundheitspraxis René Kricker Regulationstherapien und Heilmassage. Der Ursache auf den Grund gehen.

Eine gesunde Zelle benötigt eine ausreichende Zellmembranspannung (ca. -70 mV bis -90 mV), um ihre Regulationsprozesse a...
06/03/2026

Eine gesunde Zelle benötigt eine ausreichende Zellmembranspannung (ca. -70 mV bis -90 mV), um ihre Regulationsprozesse aufrechtzuerhalten.
Alle Krankheiten und Verletzungen haben eines gemeinsam: Die betroffenen Zellen verfügen nicht mehr oder nur noch teilweise über ihr natürliches Zellmembranpotenzial.

Geschwächte Körperzellen werden durch das Feld der Ionen-Induktion stimuliert und auf ihr gesundes Spannungspotential angehoben. Die Zelle kann Regulationsprozesse wieder aufnehmen, Spurenelemente austauschen und entsprechende Energiemoleküle produzieren.

Der papimi Puls basiert auf einer Leistung von bis zu 40 kV und 10 kA, was für die tiefstmögliche Pe*******on des Gewebes relevant ist.

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René Kricker

Persönliche Beratung unter +436506943312 oder info@gesundheitspraxis.cc

Gesunde Routine für jeden Tag.Eine gesunde Ernährung ist der Schlüssel für unsere Gesundheit. Im Alltag ist die umfassen...
06/03/2026

Gesunde Routine für jeden Tag.

Eine gesunde Ernährung ist der Schlüssel für unsere Gesundheit. Im Alltag ist die umfassende und richtige Versorgung mit Mikronährstoffen (Vitamine und Spurenelemente) allerdings gar nicht so leicht. Oft landen auf unserem Teller zu wenig Obst und Gemüse und stattdessen zu viele leere Kohlenhydrate aus Weißmehl, Reis oder Nudeln.

Hinzu kommt häufig noch ein erhöhter Bedarf an Mikronährstoffen – zum Beispiel durch die Einnahme von Medikamenten. Hier setzt LaVita an – das flüssige Mikronährstoffkonzentrat für die einfache Optimierung der täglichen Ernährung.

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Neue Studie: papimi lindert Schmerzen und bringt das Nervensystem ins Gleichgewicht – nach nur einer SitzungEine neu ver...
03/03/2026

Neue Studie: papimi lindert Schmerzen und bringt das Nervensystem ins Gleichgewicht – nach nur einer Sitzung

Eine neu veröffentlichte klinische Pilotstudie in Healthcare (MDPI) bestätigt, dass eine einzige 30-minütige Sitzung der papimi Ionen-Induktions-Therapie (IIT ) bei Patienten mit chronischen Schmerzen des Bewegungsapparates die Schmerzen deutlich reduzieren und die Funktion des autonomen Nervensystems verbessern kann.

Wichtige Ergebnisse:

Die Schmerzintensität (NPRS) sank von 6,0 auf 4,0 (p < 0,001)

RMSSD (vagaler Tonusmarker) signifikant erhöht (p = 0,015)

HF-Band (parasympathische Aktivität) stieg um 57% (p = 0,029)

Keine Veränderungen in der Placebogruppe

Keine unerwünschten Effekte berichtet

Diese Ergebnisse weisen auf die doppelte Wirkung von papimi hin: Es kann sowohl das subjektive Schmerzempfinden als auch die objektive Regulation des Nervensystems beeinflussen – und das alles in einer einzigen, nicht-invasiven Sitzung.

Veröffentlicht im August 2025 in Healthcare (MDPI)
Lesen Sie die vollständige Studie auf PubMed

https://www.papimi.com/de/neue-studie-papimi-lindert-schmerzen-und-bringt-das-nervensystem-ins-gleichgewicht-nach-nur-einer-sitzung/

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Was ist besser: Bergluft oder Geräteluft?Ein Training in den Bergen ist schöner, aber mit einem Hypoxie-Gerät ist es eff...
02/03/2026

Was ist besser: Bergluft oder Geräteluft?

Ein Training in den Bergen ist schöner, aber mit einem Hypoxie-Gerät ist es effizienter und alltagstauglicher - vor allem für Menschen mit gesundheitlichen Beschwerden. Außerdem haben Hypoxie-Geräte ein paar Vorteile, die die Bergluft nicht bieten kann.

Das sogenannte Höhentraining in den Bergen hat einen festen Platz im Sport und der medizinischen Rehabilitation. Sportler trainieren in der Höhe oder halten sich dort auf, um ihre Leistung vor Wettkämpfen zu steigern. Luftkurorte in Mittelgebirgslage eigenen sich besonders für Patienten mit Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Auch von einem Urlaub in den Bergen wird jeder in irgendeiner Form gesundheitlich profitieren.

Der Körper macht keine Unterschiede

Ein Aufenthalt in den Bergen ist selbstverständlich viel schöner als ein Intervall-Hypoxie-Training (IHT) an der Maschine. Allein der Anblick von schneebedeckten Gipfeln, einsamen Bergseen oder blühenden Bergwiesen lassen unser Herz aufgehen. Aber dem Körper ist es egal, ob Sie sich in den Bergen aufhalten oder an einem Hypoxie-Gerät sauerstoffreduzierte Luft einatmen. Er wird den leichten Sauerstoffmangel zum Anlass nehmen, seine Energiegewinnung zu verbessern. Diese Anpassungsfähigkeit macht das IHT nicht nur für Sportler interessant, sondern auch für jedermann. Mehr Energie kann schließlich jeder gebrauchen.

Keine Höhenkrankheit beim IHT

Das IHT simuliert ein Höhentraining in den Bergen. Durch die Reduzierung des Sauerstoffanteils im Atemluftgemisch hat es eine vergleichbare Wirkung wie die dünne Luft in den Bergen - ein Vorteil für Hypoxie-Geräte bzw. für das Training mit ihnen. Weitere Faktoren, wie ein verminderter Luftdruck, Kälte und hautreizende Sonneneinstrahlung, die neben der Hypoxie-Wirkung die physiologische Wirkung eines Aufenthalts in den Bergen beeinflussen, fallen weg. Die Gefahr der Höhenkrankheit besteht bei der Nutzung von Hypoxie-Geräten nicht.

IHT wird individuell angepasst

Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf die dünne Bergluft bzw. den leichten Sauerstoffmangel. Es gibt Menschen, die bereits bei 800 Meter über den Meeresspiegel Kopfschmerzen bekommen. Beim IHT kann eine solche Veranlagung berücksichtig werden. Der Sauerstoffanteil im Atemluftgemisch wird individuell auf jeden Anwender abgestimmt. Bei empfindlichen Anwendern wird entsprechend mit geringeren Sauerstoffreduzierungen begonnen und langsam gesteigert.

Beim IHT wird die Wirkung gesteuert

In den Bergen ist es schwierig abzuschätzen, ab welcher Höhe die beste Wirkung eintritt. Wie bereits beschrieben, ist es ganz unterschiedlich, wie jemand auf die dünne Bergluft reagiert. Beim IHT gehört die Dosisbestimmung zur verantwortungsvollen Anwendung. Für eine vergleichbare Wirkung sollten gesunde Menschen mindestens 2 bis 3 Wochen Aufenthalt in einer Mittelgebirgslage einplanen. Beim IHT hingegen sind mit einem deutlich geringeren zeitlichen Einsatz bereits Veränderungen zu erwarten. Hinzukommt, dass es auch ältere und kranke Menschen problemlos möglich ist, ein IHT durchzuführen.

Es gibt einige Studien, die darauf hinweisen, dass Menschen, die ständig in den Bergen leben, gesundheitliche Vorteile haben. Im Vergleich zu Menschen, die auf Meereshöhe leben, leiden sie seltener an einem Metabolischen Syndrom. Studien über Bewohner von hochgelegene Gebieten wie den Anden wiederum zeigen, dass sie anfälliger für bestimmte Tumorerkrankungen sind. Außerdem gibt es eine Untersuchung mit gesunden, jungen Männern, bei denen nach einem längeren Aufenthalt im Hochgebirge (über 2 Jahre) gehäuft neurodegenerative Veränderungen beobachtet wurden.

IHT stärkt alle Widerstandkräfte

Ein IHT wie auch ein Aufenthalt in den Bergen trainiert den Körper, mit weniger Sauerstoff auszukommen. In Studien konnte nachgewiesen werden, dass IHT den Körper gleichzeitig auch für andere Stressauslösern widerstandsfähiger macht, wie z. B. gegenüber Wärme, Kälte, Radioaktivität, chemischen, psychischen und physischen Einflussfaktoren. Nur beim Training mit einem Hypoxie-Gerät ist diese Kreuzanpassung möglich. Durch einen Aufenthalt in den Bergen oder mit der Gewöhnung an andere Stressoren ist dieser Effekt nicht erreichbar. Vergleichbar ist dies damit, dass regelmäßige Besuche in der Sauna hitzeresistenter machen, aber nicht gegenüber Kälte oder Sauerstoffmangel wirken.

Dr. med. Egor Egorov

Ihr IHHT, Hypoxie, Höhentraining Experte:

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Persönliche Beratung unter +436506943312 oder info@gesundheitspraxis.cc

Terminvereinbarung online: www.gesundheitspraxis.cc

Für ca. 80% der Mitteleuropäer sind diese Übungen essentiell.
29/11/2025

Für ca. 80% der Mitteleuropäer sind diese Übungen essentiell.

29/11/2025
Wir suchen Verstärkung!Ordinationsassistent:in (m/w/d) in Teilzeit (10–20h/Woche)Die Gesundheitspraxis René Kricker in Z...
09/09/2025

Wir suchen Verstärkung!
Ordinationsassistent:in (m/w/d) in Teilzeit (10–20h/Woche)
Die Gesundheitspraxis René Kricker in Zell am See bietet ganzheitliche Therapie – individuell, wirkungsvoll und bewährt.
Zur Unterstützung unseres Teams suchen wir ab sofort eine engagierte Ordinationsassistenz.
Das erwartet Sie bei uns:

Geregelte und familienfreundliche Arbeitszeiten (Mo–Fr, keine Nacht-, Sonn- und Feiertagsdienste)
Flexible Dienstplangestaltung
Fundierte Einschulung und Fortbildungsmöglichkeiten
Weihnachten und Silvester immer zu Hause feiern!
Arbeiten in einem persönlichen und wertschätzenden Umfeld
Langfristige Anstellung mit Perspektive

Ihr Aufgabenbereich:

Allgemeine Bürotätigkeiten (Terminverwaltung, Abrechnung etc.)
Anwendung physikalischer Therapien (z.B. IHHT)
Betreuung unserer Patient:innen

Das bringen Sie mit:

Abgeschlossene Ausbildung in einem medizinischen Assistenzberuf (z. B. Pflegeassistenz, Zahnarztassistenz, Ordinationsassistenz, Heimhilfe, Arztassistenz) oder entsprechende Berufserfahrung
Freude am Umgang mit Menschen, Serviceorientierung und Einfühlungsvermögen
Sehr gute Deutschkenntnisse (Englisch von Vorteil)
Gute EDV-Anwenderkenntnisse & Erste-Hilfe-Kenntnisse

Mindestentgelt:
1.900 € brutto/Monat (auf Vollzeitbasis). Bereitschaft zur Überzahlung je nach Qualifikation und Erfahrung.
Bewerbung:
Senden Sie Ihre Unterlagen per E-Mail an info@gesundheitspraxis.cc

Die Lösung für Hausstauballergiker.Erfahrungsbericht Nr. 1Ich bin begeistert und berichte aus eigener Erfahrung als Haus...
27/05/2025

Die Lösung für Hausstauballergiker.

Erfahrungsbericht Nr. 1
Ich bin begeistert und berichte aus eigener Erfahrung als Hausstauballergiker.
Schon beim ersten Saugen war eine spürbare Frische im Raum wahrzunehmen. Die allergische Reaktion auf Hausstaub hat sich ab den ersten Tag, an dem wir den Vivenso erhalten haben, deutlich reduziert.

Wie sind wir zum Vivenso gekommen ?
Die ganze Geschichte wird in den nächsten Tagen erzählt?

Nikoletta ist die erste Vivenso Partnerin im Pinzgau.
Bei Fragen einfach eine Nachricht an Nikoltta senden oder anrufen. 06502236524

Wann setzt der Trainingsreiz beim IHT/ Höhentraining/ Hypoxic Training ein?von Dr. med. Egor Egorov | 15.05.2025 |Die Ab...
16/05/2025

Wann setzt der Trainingsreiz beim IHT/ Höhentraining/ Hypoxic Training ein?

von Dr. med. Egor Egorov | 15.05.2025 |

Die Absenkung der Sauerstoffsättigung im Blut (SpO2) löst den Trainingsreiz im Körper aus. Ab wann und wie er beim Intervall-Hypoxie-Training (IHT) einsetzt, ist von verschiedenen Einflussfaktoren abhängig. Die Einstellung der SpO2-Absenkung ist verantwortungsvoll zu bestimmen.

Jeder möchte ein IHT so sicher und wirkungsvoll wie nur möglich durchführen. Die Frage, wann der Trainingsreiz beim IHT einsetzt, ist berechtigt, aber gar nicht so einfach zu beantworten. Denn es sind verschiedene Faktoren, die den Trainingsreiz beeinflussen. Ich werde im Folgenden darauf eingehen, welche Rolle der Gesundheitszustand, die Hypoxiedosis und der Hypoxiefaktor HIF (Hypoxic Inducible Factor) in Bezug auf den Trainingsreiz spielen.

Einflussfaktor Gesundheitszustand

Der gesundheitliche Allgemeinzustand liefert die ersten Anhaltspunkte für die Bestimmung der Trainingseinstellungen. Die Absenkung der SpO2 während der Hypoxiephase bestimmt den Trainingsreiz. Die SpO2 sollte nur soweit absinken, dass sie eine Wirkung auslöst, aber keine Schäden verursacht. Bei gesunden Menschen und solchen mit leichten gesundheitlichen Problemen setzt die Hypoxiewirkung bei einer SpO2-Absenkung auf 90 Prozent ein. Für Anwender mit dieser Ausgangslage ist eine SpO2 bis 80 Prozent ein sicherer Trainingsbereich. Für chronisch kranke Patienten, wie z. B. Post-Covid-Patienten, gilt dieser Bereich nicht. Für sie könnte bereits ein minimaler Reiz, wie z. B. 16 Prozent Sauerstoffreduzierung im Atemluftgemisch für 1 bis 2 Minuten ohne SpO2-Absenkung, schon eine große Belastung sein.

Einflussfaktor Hypoxiedosis

Jeder Mensch reagiert unterschiedlich stark auf eine Reduzierung des Sauerstoffanteils in der Atemluftgemisch. Hinzukommt, dass die Reaktionen auf die Hypoxiedosis im Körper ganz individuell und unterschiedlich sein können. Das bedeutet, dass ein hypoxischer Reiz für das Muskelgewebe förderlich ist, aber vielleicht für das Endothelgewebe nicht. Es braucht noch mehr Forschung, um die Hypoxiewirkung auf die verschiedenen Zellarten im Körper besser einschätzen zu können. Trainingseinstellungen, die eine schnelle und tiefe SpO2-Absenkung als Ziel haben, sollten vor diesem Hintergrund dringend überdacht werden.

Einflussfaktor HIF

Der HIF war die große Entdeckung für die Hypoxieforschung. Er steuert die Anpassungsprozesse von Zellen, Geweben und Organen an den Sauerstoffmangel. Der HIF ist aber nicht alleine für den Trainingseffekt des IHT zuständig. In der Wissenschaft gibt es immer mehr Erkenntnisse über Effekte, die nicht vom HIF angestoßen werden. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass durch die trainierende Hypoxie außerdem eine Autophagie ausgelöst wird – auch ohne die Beteiligung des HIF. Die Wirkweise der Hypoxie bzw. eines IHT ist also viel komplexer und geht viel tiefer als lange Zeit gedacht. Der HIF ist nicht der einzige Vermittler für die Hypoxiewirkung.

Mein Fazit zum Einsetzen des Trainingsreizes

Solange wir die feinen Unterschiede in den Geweben und Zellen nicht berücksichtigen können, sollte das IHT eher mild dosiert werden. Die Erkenntnis, dass eine Wirkung auch ohne die Beteiligung des HIF einsetzt, spricht ebenfalls dafür. Meine Empfehlung für gesunde Menschen und jenen mit nur kleinen gesundheitlichen Problemen ist eine SpO2-Absenkung auf 90 bis 80 Prozent während der Hypoxiephase. In Bezug auf die Wirkung ist dieser Bereich vollkommen ausreichend. Für mich gilt der Hippokratische Eid: „primum non nocere, secundum cavere, tertium sanare“ (deutsch: erstens nicht schaden, zweitens vorsichtig sein, dritten heilen)

Bei Patienten mit chronischen degenerativen Krankheiten, wie z. B. koronare Herzkrankheit, Diabetes, Demenz und metabolisches Syndrom, ist die Spanne der SpO2-Absenkung deutlich kleiner. Sie sollte zwischen 90 und 85 Prozent liegen.

Persönliche Beratung oder Terminvereinbarung unter +436506943312 oder info@gesundheitspraxis.cc

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IHT und Borreliosevon Dr. med. Egor Egorov | 15.04.2025 | IHT und BorrelioseImmer mehr Borreliose-Patienten setzen auf d...
17/04/2025

IHT und Borreliose

von Dr. med. Egor Egorov | 15.04.2025 |

IHT und Borreliose

Immer mehr Borreliose-Patienten setzen auf das Intervall-Hypoxie-Training (IHT) als ergänzende Therapie. Dabei stellt sich die Frage: Braucht es wirklich spezielle Protokolle oder reichen normale Einstellungen? Ein Blick hinter die Theorie zeigt, was sinnvoll ist und was eher belastet.

Immer wieder erreichen mich Fragen zur IHT-Anwendung bei Borreliose. Viele beziehen darauf, dass es spezielle Programme nur für diese Erkrankung gäbe. Stimmt das wirklich? Bevor wir tiefer in das Thema IHT bei Borreliose einsteigen, ist es hilfreich, kurz die wichtigsten Fakten zur Borreliose aufzufrischen.

Ein paar Fakten zur Borreliose-Infektion

Borreliose – genauer: Lyme-Borreliose – ist die häufigste durch Zecken übertragene Infektionskrankheit in Europa. Etwa 10 bis 20 Prozent der Zecken tragen das Bakterium Borrelia burgdorferi in sich.

Borrelien sind sogenannte fakultative Anaerobier. Das heißt: Sie können sowohl mit Sauerstoff überleben als auch ohne. Sie bevorzugen jedoch Umgebungen mit wenig Sauerstoff – sogenannte hypoxische Bedingungen.

Eine Borrelien-Infektion kann nahezu jedes Organsystem betreffen. Besonders häufig sind Haut, Nervensystem und Gelenke involviert. Die Beschwerden reichen von milden Symptomen, wie dem typischen Erythema migrans (Wanderröte), bis hin zu schweren Verläufen mit Meningitis (Hirnhautentzündung), Fazialisparese (Lähmung des Gesichtsnervs) oder Lyme-Arthritis.

IHT-Borreliose-Programme auf den Prüfstand

Für Borreliose gibt es IHT-Behandlungskonzepte, die eine sehr tiefe und kurze Hypoxiephase mit einer anschließenden Hyperoxiephase von bis zu 10 Minuten Dauer empfehlen. Hintergrund für diese Einstellungen ist die Annahme, dass man so den Borrelien als fakultative Anaerobier den Gar-aus machen kann. Sollte die komplette Vernichtung der Erreger das Behandlungsziel sein, dann gibt es keinerlei Beweise dafür, dass es auch funktioniert. Die sogenannten Borreliose-Einstellungen, von denen man immer wieder hört und liest, sind nur eine theoretische Überlegung. Es existieren weder wissenschaftliche Studien noch Nachweise, wie beispielsweise Labormessungen, die diese Wirkung belegen.

Meiner Erfahrung nach sind solche extremen Einstellungen nicht förderlich. Die vorgeschlagenen Trainingseinstellung von bis 9 Prozent Sauerstoffreduzierung im Atemluftgemisch während der kurzen Hypoxiephase und die überlange Hyperoxiephase sind für das angeschlagene Immunsystem der Patienten eher eine zusätzliche Belastung. Nicht selten fühlen sich Betroffenen nach einem solchen IHT schlechter als zuvor.

Mein Behandlungsansatz bei Borreliose

Aus meiner Sicht braucht es kein spezifisches Borreliose-Programm – und es kann auch keines geben. IHT ist eine unspezifische, physikalische Methode zur Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit und der allgemeinen Widerstandskraft. Richtig eingesetzt, stärkt IHT das Immunsystem – und genau darauf kommt es bei einer chronischen Borreliose an.

Wird das IHT auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmt, verbessert sich auch die Schlagkraft des Immunsystems. Der Zustand des Immunsystem spielt eine entscheidende Rolle für den Umgang mit Erregern im Organismus.

Ein IHT ist bei Menschen, die mit Borrelien chronisch infiziert sind, empfehlenswert. Das primäre Ziel des Hypoxie-Training sollte in diesem Fall eine Verbesserung des Immunsystems sein. Die Trainingseinstellungen werden nach den gängigen Regeln, wie ich sie z. B. in meinem Praxisbuch beschreibe, gewählt. Vorbereitende Tests, wie der Atemhalte-Test oder die HRV-Messung, sowie der allgemeine Gesundheitszustand helfen, die passenden Trainingseinstellungen zu wählen. In vielen Fällen hat sich eine Hyperoxiephase bei Borreliose-Patienten als kontraproduktiv herausgestellt.

Ich möchte an alle Leser appellieren: Bei einer akuten Borrelieninfektion sollte unverzüglich eineTherapie erfolgen. Je früher behandelt wird, desto höher sind die Chancen auf eine vollständige Genesung. Es lohnt sich, bei einem Zeckenstich aufmerksam zu bleiben und erste Anzeichen wie Wanderröte oder grippeähnliche Symptome ernst zu nehmen.

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27/01/2025

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02/12/2024

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Sonnengarten 1b/3
Zell Am See
5700

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Telefon

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