Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen - DZNE

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Das DZNE ist das Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland, für neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson und ALS. Unser Ziel ist es, Ursachen und Risikofaktoren, die für das Absterben von Nervenzellen im Gehirn vorbestimmen, zu verstehen und neue Therapie- und Pflegestrategien zu entwickeln. Um die deutsche Forschung auf dem Gebiet der Neurodegeneration zu bündeln, arbeitet das DZNE eng mit Universitäten, Universitätskliniken und außeruniversitären Partnern zusammen. Das DZNE ist Mitglied bei Helmholtz und den Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung.

Online anschauen: Am Samstag (28.02.) war der  “Tag der seltenen Erkrankungen”. Aus diesem Anlass war ein Drehteam der N...
06/03/2026

Online anschauen: Am Samstag (28.02.) war der “Tag der seltenen Erkrankungen”. Aus diesem Anlass war ein Drehteam der Nachrichtensendung „ RTL WEST“ zu Besuch im DZNE Bonn, um ein Interview mit Dr. Jennifer Faber zu führen. Die Leiterin der Spezialambulanz für Ataxien am Universitätsklinikum Bonn und Wissenschaftlerin am DZNE Bonn sprach über die Friedreich-Ataxie, eine bereits in der Jugend beginnende Form der Ataxie.

Unter dem Oberbegriff der Ataxie werden seltene neurologische Bewegungsstörungen zusammengefasst, deren Hauptsymptome eine fortschreitende Verschlechterung des Gleichgewichts, Koordinationsstörungen und eine verwaschene Sprache sind. Bislang sind die neurologischen Störungsbilder nicht heilbar und derzeit gibt es nur für sehr wenige Ataxien medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten. Umso bedeutsamer ist die weitere Erforschung der gestörten Bewegungskoordination, um die Entwicklung von Therapieansätzen weiter voranzutreiben.

Im Gespräch mit RTL WEST erläutert Jennifer Faber, welche Ursache es für die Friedreich-Ataxie gibt und spricht über eine kürzlich zugelassene neue Therapieoption. Zudem zeigt sie, wie in ihrer aktuellen Studie “Donate your gait” geforscht wird: Hier wird das Gangbild gesunder Teilnehmender mittels Videoaufzeichnung und spezieller Motion-Capturing-Software untersucht. Daten von gesunden Personen und Menschen mit einer neurodegenerativen Erkrankung wie Ataxie werden dann miteinander verglichen, um wertvolle Erkenntnisse über die jeweilige Krankheit zu gewinnen.

Die Sendung wurde am 2. März ausgestrahlt. Der Beitrag ist nun auch online via YouTube abrufbar.
Dr. Faber ist ab Minute 03:48 im Interview zu sehen.

https://www.youtube.com/watch?v=YhtmlE_p7L4

05/03/2026

Welche Rolle spielt Migration, wenn es um Demenz geht? Und warum beeinflussen Sprache, kulturelle Prägungen und der Zugang zum Gesundheitssystem, wie früh eine Erkrankung erkannt wird und welche Hilfe Betroffene erhalten?

In der neuen Episode von „90 Milliarden“ spricht Marco Schreyl mit René Thyrian, Forschungsgruppenleiter am DZNE Rostock/Greifswald und Professor für interventionelle Versorgungsforschung an der Universitätsmedizin Greifswald darüber, welche besonderen Herausforderungen Menschen mit Migrationsgeschichte und ihre Familien erleben – und was sich in Forschung und Versorgung verändern muss.

Die neue Episode „Besser vorbeugen: Was unser Lebensstil mit Demenz zu tun hat“ gibt’s ab jetzt überall, wo es gut Podcasts gibt!

Unbedingt reinhören! 🎧

Objektivität sichert Qualität. Menschlichkeit sichert Zusammenarbeit.Am DZNE gehören beides zusammen. Forschung entsteht...
04/03/2026

Objektivität sichert Qualität. Menschlichkeit sichert Zusammenarbeit.

Am DZNE gehören beides zusammen. Forschung entsteht auf der Basis klarer Kriterien – und in einem Umfeld, das unterschiedliche Voraussetzungen berücksichtigt.

Manuela Malek ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Standort Witten. Sie erforscht, wie die Versorgung von Menschen mit Demenz organisiert ist und wo sie sich verbessern lässt.

„Als ich am DZNE Standort Witten angefangen habe zu arbeiten, war ich erst einmal nervös, meine Schwerbehinderung anzusprechen. Sie ist chronisch und nicht sichtbar. Gerade deshalb ist mir Offenheit im Arbeitsalltag wichtig. Allerdings war die Nervosität völlig unbegründet. Am DZNE wird nicht bewertet, sondern gefragt ‚Welche Unterstützung brauchst du?‘“

Ein professionelles Umfeld zeigt sich nicht nur in Publikationen und Projekten, sondern auch darin, wie man täglich miteinander umgeht. Dass Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Erfahrungen und Bedürfnissen am DZNE ihren Platz finden und ihre Arbeit selbstbewusst einbringen, verstehen wir am DZNE als Stärke – und als Maßstab für ein Arbeitsumfeld, das Vielfalt respektiert und Wertschätzung im Alltag lebt.

03/03/2026

Wie viel Einfluss haben wir selbst auf unser Demenzrisiko? Und warum hängen Möglichkeiten zur Demenzprävention so eng mit Bildung, Lebensumständen und Herkunft zusammen?

In der neuen Episode von „90 Milliarden“ spricht Marco Schreyl mit René Thyrian, Forschungsgruppenleiter am DZNE Rostock/Greifswald und Professor für interventionelle Versorgungsforschung an der Universitätsmedizin Greifswald, über aktuelle Forschungsergebnisse – und was sie für Betroffene, Angehörige und die Gesellschaft bedeuten.

Im Mittelpunkt der Episode steht eine aktuelle DZNE-Studie. Ihr zentrales Ergebnis: Rund 36 Prozent der Demenzfälle in Deutschland gehen auf beeinflussbare Risikofaktoren zurück. Demenz ist also in vielen Fällen kein unabwendbares Schicksal. Bildung, Herz-Kreislauf-Gesundheit, Bewegung, soziale Teilhabe oder der Umgang mit Hörverlust beeinflussen das Risiko – und das über die gesamte Lebensspanne hinweg.

Die neue Episode „Besser vorbeugen: Was unser Lebensstil mit Demenz zu tun hat“ gibt’s ab jetzt überall, wo es gut Podcasts gibt!

Unbedingt reinhören! 🎧

Tipp: Am Freitag (06.03.) um 16 Uhr gibt Lieselotte Klotz aus dem DZNE-Patientenbeirat ein kostenloses Webinar bei der D...
02/03/2026

Tipp: Am Freitag (06.03.) um 16 Uhr gibt Lieselotte Klotz aus dem DZNE-Patientenbeirat ein kostenloses Webinar bei der Deutschen Alzheimer Gesellschaft NRW mit dem Titel: „Leben mit Demenz - mitten im Leben“ Erfahrungen, Herausforderungen und Wege der Bewältigung.

Lieselotte Klotz lebt und arbeitet seit vielen Jahren mit dem Thema Demenz – als Angehörige und seit 2017 auch aus eigener Betroffenheit. Statt sich zurückzuziehen, hat sie sich entschieden, der Erkrankung offen zu begegnen und sich aktiv für mehr Sichtbarkeit, Verständnis und Teilhabe von Menschen mit Demenz einzusetzen. Sie ist Mitglied im DZNE-Patientenbeirat und engagiert sich ehrenamtlich im Beirat „Leben mit Demenz“ der Deutschen Alzheimer Gesellschaft sowie in der European Working Group of People with Dementia (EWGPWD) bei Alzheimer Europe.

Im Webinar teilt die Demenzaktivistin Lieselotte Klotz ihre persönlichen Erfahrungen und spricht offen über Herausforderungen, Unsicherheiten sowie hilfreiche Strategien im Umgang mit der Erkrankung. Der Schwerpunkt liegt auf dem gemeinsamen Austausch: Erfahrungen werden geteilt, Fragen aufgegriffen und alltagsnahe Impulse gegeben.

Hier geht's zu weiteren Infos (und zur Registrierung):
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Fachleute des DZNE, des Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden und weiterer Forschungseinrichtungen haben ein Ve...
27/02/2026

Fachleute des DZNE, des Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden und weiterer Forschungseinrichtungen haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich krankhaft verändertes „Alpha-Synuklein“ im Nervenwasser mengenmäßig erfassen lässt. Dieser Eiweißstoff kommt bei Alzheimer, Parkinson und anderen neurodegenerativen Erkrankungen vor. Die neue Analysemethodik kann helfen, Personen mit erhöhtem Demenzrisiko zu identifizieren. Die zugehörigen Studienergebnisse – sie beruhen auf Daten von mehr als 200 Erwachsenen – sind im Fachjournal Alzheimer’s & Dementia veröffentlicht. Noch befindet sich das Verfahren im experimentellen Stadium, es soll nun weiter optimiert werden.

„Es gibt etablierte Laborverfahren, um das fehlgeformte Alpha-Synuklein im Liquor nachzuweisen, also in der Flüssigkeit, die Gehirn und Rückenmark umgibt. Doch diese Verfahren geben im Wesentlichen nur Auskunft darüber, ob das Protein in fehlerhafter Form vorliegt oder nicht. Sie können nicht erfassen, wie viel davon vorhanden ist“, erläutert Prof. Björn Falkenburger, Wissenschaftler am DZNE und Stellvertretender Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie des Dresdner Universitätsklinikums.

„Wir haben die bisherige Methodik nun so erweitert, dass wir die Menge des pathologischen Proteins bestimmen können“, so Falkenburger. „Wir erhoffen uns davon eine präzise Auskunft über das Krankheitsstadium und die Möglichkeit, Patientinnen und Patienten abhängig vom Schweregrad der Erkrankung in Gruppen einteilen zu können. Das ist bedeutsam für die Entwicklung von neuen Therapien – denn idealerweise sind diese auf den jeweiligen Gesundheitszustand zugeschnitten.“

Mehr Infos gibt's hier:
https://www.dzne.de/im-fokus/meldungen/2026/neues-messverfahren-kann-erhoehtes-demenzrisiko-identifizieren/

„Spitzenforschung lebt von Ideen? Tut sie. Aber nicht ohne solide Technik“.Denn selbstverständlich sind es brillante Ein...
25/02/2026

„Spitzenforschung lebt von Ideen? Tut sie. Aber nicht ohne solide Technik“.
Denn selbstverständlich sind es brillante Einfälle, die die Spitzenforschung immer wieder vorantreiben. Aber zur Umsetzung braucht es, gerade in einem hoch technisierten Umfeld wie dem DZNE, immer auch solide technische Systeme. Am DZNE sichern die Mitarbeitenden der Abteilung Technische Infrastruktur den Betrieb der anspruchsvollen Gebäude- und Versorgungssysteme. Sie analysieren, optimieren und setzen Maßnahmen um, die reibungslose Abläufe gewährleisten.
Thorsten Witsch ist Teil dieses Teams am Standort Bonn, und er bringt seine Erfahrung gern ein: „Am DZNE werden meine Ideen gehört und ernst genommen. Mit unserem Team arbeiten wir stetig an Verbesserungen unserer technischen Infrastruktur. Nur so können wir auch die Arbeit der Wissenschaft optimal unterstützen.“

Wer sich für Technik und Infrastruktur interessiert, findet am DZNE ein Umfeld, in dem fachliche Expertise gefragt ist und kontinuierliche Verbesserung Teil des Arbeitsalltags bleibt.

In der aktuellen Folge des „ALS-Podcast“ ist PD Dr. Patrick Weydt (  ), ALS-Forscher am DZNE Bonn und Leiter der ALS-Amb...
24/02/2026

In der aktuellen Folge des „ALS-Podcast“ ist PD Dr. Patrick Weydt ( ), ALS-Forscher am DZNE Bonn und Leiter der ALS-Ambulanz am Universitätsklinikum Bonn ( ), zu Gast und spricht mit Prof. Dr. Thomas Meyer ( .nachrichten ) von der Charité ( ) über individuelle Heilversuche (IHV) und Off-Label-Behandlungen bei ALS.

Es geht um Therapien, die noch nicht zugelassen sind, aber unter klar definierten medizinischen und ethischen Voraussetzungen eingesetzt werden können. Was unterscheidet einen individuellen Heilversuch von einer klinischen Studie? Wer kommt infrage? Welche Risiken gibt es und wie wird Wirksamkeit überhaupt gemessen?

Ein spannender Einblick in ein sensibles Thema.

Der Eiweißstoff Neurofilament-Leichtkette (NfL) – der beim Menschen im Kontext neurodegenerativer Erkrankung und des Alt...
23/02/2026

Der Eiweißstoff Neurofilament-Leichtkette (NfL) – der beim Menschen im Kontext neurodegenerativer Erkrankung und des Alterns erforscht wird – ist auch im Blut zahlreicher Tiere nachweisbar und bei Mäusen, Katzen, Hunden und Pferden steigt seine Konzentration mit dem Alter. Fachleute des DZNE und des Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung (HIH) an der Universität Tübingen berichten darüber im Wissenschaftsjournal PLOS Biology. Nach ihrer Einschätzung könnte dieser Biomarker helfen, das biologische Alter von Tieren zu erfassen und ihre Lebenserwartung abzuschätzen.

Der Eiweißstoff NfL ist ein Indikator für Nervenschäden. Denn er wird freigesetzt, wenn sich Nervenzellen krankheitsbedingt oder im Zuge des natürlichen Alterungsprozesses verändern oder absterben. Das Molekül kann dann in die Blutbahn gelangen und mit empfindlicher Analysetechnik nachgewiesen werden. „Bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer und ALS findet sich NfL vermehrt im Blut. Grundsätzlich steigt die Konzentration allerdings auch bei gesunden Menschen mit dem Alter. Das haben wir nun auch in ganz ähnlicher Weise bei Mäusen, Katzen, Hunden und Pferden festgestellt,“ so Prof. Mathias Jucker, Forschungsgruppenleiter am DZNE und HIH.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) sieht in dem Medikament Lecanemab (Leqembi) zur Behandlung der Alzheimer-Erkrankun...
20/02/2026

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) sieht in dem Medikament Lecanemab (Leqembi) zur Behandlung der Alzheimer-Erkrankung im Frühstadium keinen belegten Zusatznutzen, also keinen Vorteil im Vergleich zum bisherigen Therapiestandard. Diese Bewertung fließt in die nun beginnenden Gespräche zwischen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und dem Pharmahersteller ein, in denen über den Preis dieses neuen Medikamentes verhandelt wird. Lecanemab wird hierzulande seit September 2025 verabreicht.

Prof. Gabor Petzold, Direktor für klinische Forschung des DZNE, kritisiert die Einschätzung des G-BA:

„Zunächst bleibt festzuhalten, dass Lecanemab in der EU auf Empfehlung der Europäischen Arzneimittel-Agentur zugelassen wurde, dessen Wirksamkeit und Sicherheit ist damit festgestellt. Das Medikament bleibt auch weiterhin zugelassen und kann verschrieben werden, die Einschätzung des Gemeinsamen Bundesausschusses ändert daran nichts, diese betrifft nur die Bewertung des Zusatznutzens. Ich sehe sehr wohl einen Vorteil gegenüber der herkömmlichen Therapie. Lecanemab ist das erste in der EU zugelassene Medikament gegen Alzheimer, das für die Erkrankung wesentliche Mechanismen ausbremst und zugleich eine messbare und auch bedeutsame Verlangsamung des kognitiven Abbaus bewirkt.

Doch die Kriterien, die im Rahmen der nun erfolgten Bewertung des Zusatznutzens angewandt wurden, halte ich nicht für angemessen und aussagekräftig. Sie werden der aktuellen Sichtweise auf die Alzheimer-Erkrankung, die sich seit einigen Jahren in Fachkreisen etabliert hat, nicht gerecht. Die Einschätzung des G-BA ist daher aus meiner Sicht nicht zutreffend und bedauerlich.

Es bleibt zu hoffen, dass die nun beginnenden Verhandlungen zwischen dem Pharmahersteller und den Krankenkassen es ermöglichen werden, dass diese wertvolle Therapieoption weiterhin all jenen Patientinnen und Patienten verfügbar bleibt, die gemäß den Zulassungskriterien dafür infrage kommen. Ich würde mir wünschen, dass die Patientinnen und Patienten hierzulande auch in Zukunft die Chance haben, diese innovative Behandlungsmöglichkeit zu nutzen und vom medizinischen Fortschritt zu profitieren.“

19/02/2026

Was ist dein Lieblingswort in deiner Muttersprache und was bedeutet es für dich? Diese Frage haben wir anlässlich des Internationalen Tags der Muttersprache exemplarisch sieben unserer Mitarbeitenden gestellt.

Die Antworten zeigen, wie vielfältig die Sprachen (und die Menschen) an unserem Forschungszentrum sind.
Am DZNE arbeiten Forschende aus über 60 Nationen zusammen – wir sind eine ausgesprochen internationale Gemeinschaft mit unzähligen kulturellen Hintergründen und Sprachen.

Und genau das bereichert unsere Forschung: Die unterschiedlichen kulturellen und sprachlichen Perspektiven helfen uns, Neurodegeneration besser zu verstehen und neue Ansätze zu entwickeln 🙌❤️

Jüngste Befunde deuten darauf hin, dass die Impfung gegen Gürtelrose das Demenzrisiko senken könnte. Die zugrunde liegen...
18/02/2026

Jüngste Befunde deuten darauf hin, dass die Impfung gegen Gürtelrose das Demenzrisiko senken könnte. Die zugrunde liegenden Mechanismen sind bislang noch spekulativ, dennoch rücken Infektionserreger wie Herpes-Viren als mögliche Treiber von Neurodegeneration verstärkt in den Fokus. Doch möglicherweise kommen die „Übeltäter“ nicht (oder nicht nur) von außen. Bei vielen neurodegenerativen Erkrankungen bilden sich nämlich Protein-Verklumpungen im Gehirn. Wie sie sich ausbreiten können im Gewebe, ist bislang ein Rätsel. Jetzt zeigt sich: Dahinter könnten Viren-Relikte aus dem Erbgut stecken, sogenannte endogene Retroviren. Die Bonner Forscherin Ina Vorberg und ihr Team sind ihnen auf die Spur gekommen – und hoffen jetzt auf neue Therapie-Ansätze.

Im Interview erläutert Prof. Ina Vorberg , wie sogenannte endogene Retroviren möglicherweise als „Türöffner“ zwischen Nervenzellen fungieren und weshalb sich daraus neue therapeutische Perspektiven ergeben könnten.

https://www.dzne.de/im-fokus/meldungen/2026/die-gefaehrlichen-tueroeffner/

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