Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen - DZNE

Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen - DZNE Offizielle Facebook-Seite des DZNE. Impressum: www.dzne.de/impressum
Datenschutz: www.dzne.de/datenschutz
(1)

Das DZNE ist das Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland, für neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson und ALS. Unser Ziel ist es, Ursachen und Risikofaktoren, die für das Absterben von Nervenzellen im Gehirn vorbestimmen, zu verstehen und neue Therapie- und Pflegestrategien zu entwickeln. Um die deutsche Forschung auf dem Gebiet der Neurodegeneration zu bündeln, arbeitet

das DZNE eng mit Universitäten, Universitätskliniken und außeruniversitären Partnern zusammen. Das DZNE ist Mitglied bei Helmholtz und den Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung.

11/05/2026

Die Huntington-Krankheit kann einen Menschen im Wesen verändern. Die einst vertraute Person ist dann kaum noch wiederzuerkennen. Für Familien oft das Schwerste.

Auch Marco kennt diese Situation: Er hat die Veränderung seiner Mutter miterlebt und über die Erlebnisse mit der Erkrankung ein Buch geschrieben („Alles gut? Das meiste schon“).

Im Gespräch mit Huntington-Forscher PD Dr. Patrick Weydt ( & & & .huntington_hilfe ) geht es um Symptome, Diagnostik und die aktuelle Forschung, aber auch um die Herausforderungen für Betroffene und ihre Familien.

Die aktuelle Podcast-Episode von 90 Milliarden gibt’s ab jetzt überall, wo es gute Podcasts gibt. Unbedingt reinhören! 🎧

Wir freuen uns! Ein vom DZNE geleitetes internationales Konsortium wurde für den renommierten Longitude Prize on ALS aus...
08/05/2026

Wir freuen uns! Ein vom DZNE geleitetes internationales Konsortium wurde für den renommierten Longitude Prize on ALS ausgewählt.

Gemeinsam mit unseren Partnern aus dem CURE-ND4ALS-Konsortium, der KU Leuven und der University of Edinburgh sowie den Gladstone Institutes, dem UCL, der National University of Singapore und der Stockholm University wollen wir mithilfe fortschrittlicher KI ein besseres Verständnis von ALS erlangen, biologisch distinkte ALS-Subtypen definieren und neue Ansatzpunkte für zukünftige Therapien finden.

Durch die Kombination umfangreicher genetischer, molekularer und klinischer Datensätze mit kausalen KI-Ansätzen soll das Projekt den Weg von datengestützten Erkenntnissen hin zu therapeutischen Innovationen beschleunigen – und damit eine Krankheit bekämpfen, die nach wie vor zu den komplexesten und schwerwiegendsten in der Neurologie zählt.

Vielen Dank an alle beteiligten Forschenden und Partnern für ihr Engagement und ihren Kooperationsgeist. Diese Anerkennung bestärkt uns in unserer Entschlossenheit, die wissenschaftlichen Fortschritte zu erzielen, die ALS-Patienten dringend benötigen.

https://www.dzne.de/im-fokus/meldungen/2026/dzne-gefuehrtes-konsortium-ausgewaehlt-fuer-longitude-preis-zu-als/

07/05/2026

„Nudeln oder Kartoffeln?“
Eine einfache Frage, die für Menschen mit Huntington im Verlauf der Erkrankung schon zur Belastung werden kann.
Oft hilft es Betroffenen mehr, wenn Angehörige klare Orientierung geben statt mehrere Optionen anzubieten.

Über solche konkrete Beispiele und den Umgang mit der Erkrankung spricht PD Dr. Patrick Weydt ( & & & .huntington_hilfe ) in der neuen Episode von „90 Milliarden“ mit Moderator Marco Schreyl ( ).

Im Gespräch geht es um Symptome, Diagnostik und die aktuelle Forschung, aber auch um die Herausforderungen für Betroffene und ihre Familien.

Auch Marco weiß aus eigener Erfahrung, was Huntington für Familien bedeutet – er hat die Erkrankung seiner Mutter miterlebt und dies in einem Buch verarbeitet („Alles gut? Das meiste schon“).

🎧 Jetzt reinhören! „90 Milliarden“ - ab jetzt überall, wo es gute Podcasts gibt!

Innovation aus dem DZNE auf der Biovaria 2026!Ein großer Erfolg für unser EpiPhaGO-Team aus München: Das Projekt zur Frü...
06/05/2026

Innovation aus dem DZNE auf der Biovaria 2026!

Ein großer Erfolg für unser EpiPhaGO-Team aus München: Das Projekt zur Früherkennung von Alzheimer wurde auf der vorgestellt – einem der wichtigsten europäischen Events für Life-Science-Innovationen.

Das EpiPhaGO-Projekt konzentriert sich auf die Identifizierung prädiktiver Biomarker für die Früherkennung von Alzheimer bei Personen mit hohem Risiko, die noch keine klinischen Symptome entwickelt haben. Das Team analysiert den Abbau spezifischer Blutproteine und vergleicht ihn mit Veränderungen der DNA-Methylierung. Der geplante Bluttest soll kostengünstig und für das Hochdurchsatz-Screening skalierbar sein, um letztlich die Früherkennung für die breite Bevölkerung zugänglich zu machen.

Neben der Präsentation auf der Biovaria wurde EpiPhaGO auch am Stand des H3 Health Hub vorgestellt – einer Plattform für Innovation und Entrepreneurship innerhalb der Helmholtz-Gemeinschaft.

Herzlichen Glückwunsch an Dr. Matthias Prestel, Dr. Sabina Tahirovic, Prof. Jochen Herms und das gesamte Team zu diesem großartigen Erfolg!

Bild: Dr. Matthias Prestel (links) vom EpiPhaGo Team und Dr. Nàdia Villacampa (rechts), Technologiemanagerin im DZNE Technologietransfer Office

05/05/2026

Wutausbrüche, die plötzlich kommen – und genauso schnell wieder verschwinden: Für Betroffene kaum steuerbar, für Angehörige oft schwer einzuordnen.

Das weiß PD Dr. Patrick Weydt ( ) als Huntington-Forscher am DZNE Bonn ( ), Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Huntington-Hilfe ( .huntington_hilfe ) und Leiter der Huntington-Ambulanz am Universitätsklinkum Bonn ( ) aus seiner täglichen Arbeit.

Aber auch Marco ( ) weiß aus eigener Erfahrung, was Huntington für Familien bedeutet – er hat die Erkrankung seiner Mutter miterlebt und darüber ein ganzes Buch geschrieben („Alles gut? Das meiste schon“).

Was bedeutet die Diagnose Huntington? Welche Symptome treten auf, wie wird diese vererbbare Erkrankung diagnostiziert – und welche Fortschritte gibt es in der Forschung?

Im Gespräch geht es ebenfalls darüber, wie Betroffene spezialisierte Anlaufstellen finden und um Anregungen für einen verständnisvollen Umgang von Angehörigen mit betroffenen Familienmitgliedern.

🎧 Jetzt reinhören! „90 Milliarden“ ab jetzt überall, wo es gute Podcasts gibt!

Hinter uns liegt ein Tag voller Austausch, neuer Impulse und persönlicher Begegnungen: Der ALS Infotag 2026 am DZNE Bonn...
25/04/2026

Hinter uns liegt ein Tag voller Austausch, neuer Impulse und persönlicher Begegnungen: Der ALS Infotag 2026 am DZNE Bonn.

Ein großes Dankeschön an alle Vortragenden, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen geteilt haben, an alle Besucherinnen und Besucher für das große Interesse und die vielen Gespräche – und an unsere Sponsoren, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben.

Und ganz besonders: Herzlichen Glückwunsch an Dr. Katharina Linse vom Universitätsklinikum Dresden ( ) zum Gewinn des Bruno-Schmidt-ALS-Preises ( ). Eine sehr verdiente Auszeichnung für ihr Engagement im Bereich ALS.

Die komplette Veranstaltung, durch die PD Dr. Patrick Weydt ( ) als ALS-Forscher des DZNE und Leiter der ALS-Ambulanz am führte, gibt es ab jetzt auf unserem YouTube-Kanal zum Nachschauen.

www.dzne.de/als-infotag2026-live
nachrichten

23/04/2026

Du sprichst mit Menschen, erlebst Dinge, fühlst echte Emotionen. Und dann wachst du auf … und merkst: Das alles war nur ein Traum.

Irgendwie verrückt, oder?
Warum fühlen sich Träume so real an?

Die Erklärung dahinter ist ziemlich überraschend.
Mehr dazu im Video 😊

Das Glioblastom, der häufigste und aggressivste Hirntumor bei Erwachsenen, ist schwer zu behandeln, da dieser Krebs in d...
21/04/2026

Das Glioblastom, der häufigste und aggressivste Hirntumor bei Erwachsenen, ist schwer zu behandeln, da dieser Krebs in das umliegende Gehirngewebe eindringen und sich weit über das ursprüngliche Tumorgebilde hinaus ausbreiten kann. Forschende des DZNE, des Universitätsklinikum Bonn und des Exzellenzclusters „ImmunoSensation“ an der Universität Bonn haben diesen Infiltrationsprozess mittels Hightech-Mikroskopie im lebenden Gehirn beobachtet. Ihre Studie beruht auf Untersuchungen an Mäusen mit einer Form von Gehirntumor, die dem menschlichen Glioblastom sehr nahekommt.

Die im Fachjournal „Immunity“ veröffentlichten Ergebnisse zeigen komplexe und situationsabhängige Wechselwirkungen zwischen Glioblastomzellen und den Immunzellen des Gehirns, den sogenannten Mikroglia. Diese Zellen patrouillieren innerhalb des Gewebes auf der Suche nach Gefahren. Die Befunde legen nahe, dass sie nicht nur passive Beobachter sind, sondern sowohl Eindämmung als auch Ausbreitung des Tumors aktiv beeinflussen.

„Unsere Daten zeigen, dass Interaktionen zwischen Tumorzellen und Mikroglia eine wichtige Rolle bei der Ausbreitung des Glioblastoms spielen“, sagt Dr. Felix Nebeling, Erstautor der Studie. „Eine gezielte Einwirkung auf die Mikroglia – etwa durch Medikamente – könnte daher ein vielversprechender Ansatz sein, um die Tumorausbreitung zu begrenzen und die Behandlungsergebnisse zu verbessern.“

Eine gemeinsame europäische Strategie gegen neurodegenerative Erkrankungen vorantreiben 🤝♥️CURE-ND ist eine 2020 gegründ...
20/04/2026

Eine gemeinsame europäische Strategie gegen neurodegenerative Erkrankungen vorantreiben 🤝♥️

CURE-ND ist eine 2020 gegründete Allianz führender Forschungseinrichtungen aus Deutschland, Belgien, Frankreich und UK. Ihr Ziel ist es, die Entwicklung von Therapien gegen neurodegenerative Erkrankungen maßgeblich voranzutreiben. In einem aktuellen Beitrag im renommierten Fachjournal „The Lancet Neurology“ skizzieren die vier Partner, darunter das DZNE, ihre Strategie zur Beschleunigung von Forschung, Innovation und Translation.

“Von Alzheimer bis ALS: Neurodegenerative Erkrankungen sind eine globale Herausforderung – und nur gemeinsam zu bewältigen. Genau hier setzt CURE-ND an: Wir bündeln Ressourcen und Know-how, um die Entwicklung von Therapien schneller voranzubringen“, so Prof. Joachim Schultze, wissenschaftlicher Vorstand des DZNE.

Eine zentrale Herausforderung besteht darin, die neurodegenerative Erkrankungen neu zu definieren – weg von der herkömmlichen Beschreibung anhand von Symptomen hin zu einer präzisen molekularen Charakterisierung. Dieser Schritt ist eine Voraussetzung für personalisierte Medizin, die auf Biomarkern und individuellen biologischen Profilen beruht, sowie für effizientere klinische Studien.

In diesem Zusammenhang entwickelt CURE-ND innovative und flexible klinische Infrastrukturen für multizentrische Studien auf europäischer Ebene sowie Programme zur Wirkstoffentwicklung auf Basis moderner experimenteller Plattformen, darunter induzierte pluripotente Stammzellen (iPS-Zellen) und Multi-Omics-Ansätze.

Prof. Gabor Petzold, Direktor für klinische Forschung am DZNE, äußert Kritik an der jüngsten Bewertung des Gemeinsamen B...
17/04/2026

Prof. Gabor Petzold, Direktor für klinische Forschung am DZNE, äußert Kritik an der jüngsten Bewertung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) des Alzheimer-Medikaments „Donanemab“. Ebenfalls kritisch sieht er eine aktuelle Übersichtsarbeit der Organisation „Cochrane“ zur Wirksamkeit mehrerer Amyloid-Antikörper – eine Medikamentenklasse, zu der auch Donanemab gehört.

„Aus meiner Sicht bleibt Donanemab eine wertvolle Therapieoption – ebenso wie das wirkungsähnliche Medikament Lecanemab. Die Bewertungskriterien des G-BA halte ich nicht für angemessen. Und das Cochrane-Review hat aus meiner Sicht gravierende methodische Mängel“, so Petzold. „Richtig ist aber auch: Wir benötigen weitere, noch bessere Therapien.“

Die vollständige Stellungsnahme gibt's hier:
https://www.dzne.de/aktuelles/pressemitteilungen/presse/stellungnahme-des-dzne-zur-nutzenbewertung-des-g-ba-ueber-donanemab-und-zum-cochrane-review/

Demenz betrifft nicht nur die Gesundheit, sondern auch unsere Gesellschaft und unser Gesundheitssystem.Wie hoch sind die...
15/04/2026

Demenz betrifft nicht nur die Gesundheit, sondern auch unsere Gesellschaft und unser Gesundheitssystem.

Wie hoch sind die tatsächlichen Kosten der Versorgung von Menschen mit Demenz? Und wer trägt sie? Genau diese Fragen stellt sich unser Versorgungsforscher PD Dr. Bernhard Michalowsky vom DZNE Rostock/Greifswald in seiner Forschungsarbeit.

Im Rahmen vom Digitalen Demenzregister Bayern, kurz digiDEM Bayern, gibt der DZNE-Forscher und Leiter der Arbeitsgruppe „Patienten-berichtete Outcomes & Gesundheitsökonomie“ spannende Einblicke in die ökonomische Dimension der Demenzversorgung. Er zeigt, wie sich die Kosten zusammensetzen und welche Entwicklungen in den kommenden Jahren zu erwarten sind.

Das Webinar findet am 29.04.2026
von 11 bis 11:45 Uhr statt.
Hier geht's zur Anmeldung:
https://register.gotowebinar.com/register/689998975180689496

Address

Venusberg-Campus 1/99
Bonn, VIC
53127

Opening Hours

Monday 8am - 5pm
Tuesday 8am - 5pm
Wednesday 8am - 5pm
Thursday 8am - 5pm
Friday 8am - 5pm

Telephone

+49228433020

Alerts

Be the first to know and let us send you an email when Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen - DZNE posts news and promotions. Your email address will not be used for any other purpose, and you can unsubscribe at any time.

Share