Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen - DZNE

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Das DZNE ist das Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland, für neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson und ALS. Unser Ziel ist es, Ursachen und Risikofaktoren, die für das Absterben von Nervenzellen im Gehirn vorbestimmen, zu verstehen und neue Therapie- und Pflegestrategien zu entwickeln. Um die deutsche Forschung auf dem Gebiet der Neurodegeneration zu bündeln, arbeitet

das DZNE eng mit Universitäten, Universitätskliniken und außeruniversitären Partnern zusammen. Das DZNE ist Mitglied bei Helmholtz und den Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung.

🟣 Morgen LIVE: Was genau ist Huntington und wie ist der aktuelle Forschungsstand bei der Erkrankung? Anlässlich des Hunt...
20/05/2026

🟣 Morgen LIVE: Was genau ist Huntington und wie ist der aktuelle Forschungsstand bei der Erkrankung?

Anlässlich des Huntington-Awareness-Monats und der Aktion beantwortet PD Dr. Patrick Weydt ( & .huntington_hilfe ), Huntington-Forscher am DZNE und Leiter der Huntington-Ambulanz am Universitätsklinikum Bonn ( ), auf Instagram die wichtigsten Fragen rund um die Huntington-Krankheit.

Habt ihr Fragen? Stellt sie gerne direkt in den Chat oder schreibt sie vorab in die Kommentare oder per DM an uns.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Euch! 💜

📍 LIVE auf Instagram
🕘 Morgen, 21.05.26 ab 21 Uhr

Fettstoffe – auch „Lipide“ genannt – gibt es im menschlichen Organismus in zahllosen Varianten. Sie sind nicht nur struk...
20/05/2026

Fettstoffe – auch „Lipide“ genannt – gibt es im menschlichen Organismus in zahllosen Varianten. Sie sind nicht nur struktureller Bestandteil, etwa der Zellmembran, sondern auch an Stoffwechselvorgängen und insbesondere Signalprozessen beteiligt.

„Lipide sind weit mehr als nur das ‚gute‘ und ‚schlechte‘ Cholesterin, von denen oft zu hören ist: Tatsächlich zirkulieren Tausende unterschiedliche Lipide in unserem Körper. Manche davon spielen mutmaßlich eine wichtige Rolle bei Alterungsprozessen und der Entstehung von Krankheiten. Das ist eine vielschichtige molekulare Welt. Dennoch ist die genetische Grundlage vieler Lipide noch wenig erforscht“, erläutert DZNE-Wissenschaftler Dr. Mohammed Aslam Imtiaz, der den Einfluss genetischer Faktoren auf die Gesundheit des Menschen untersucht. „Uns ist es nun gelungen, diese komplexe Gemengelage ein Stück weit zu entschlüsseln. Nach unserem Wissen handelt es sich um die bislang detaillierteste Studie über die Genetik von Lipiden.“

Im Genom identifizierten die Forschenden über 50 Regionen, deren Bedeutung für den Fettstoffwechsel bislang unbekannt war. Die Befunde beruhen auf Blutproben von mehr als 8.000 Menschen und könnten neue Einblicke in Alterungsprozesse sowie in Erkrankungen wie Alzheimer, Diabetes und Herz-Kreislauf-Leiden ermöglichen. Veröffentlicht sind diese Forschungsergebnisse im Fachjournal Nature Communications. Grundlage waren Proben aus der Rheinland Studie, einer Bevölkerungsstudie des DZNE in Bonn, sowie Daten weiterer Studien.

Mehr Infos gibt's hier: https://www.dzne.de/im-fokus/meldungen/2026/forschende-kartieren-genetik-von-blutfetten-mit-bisher-unerreichter-praezision/

WIR SIND VERSCHIEDEN – DAS MACHT UNS STARK 😊💪An unseren zehn Standorten vereinen wir viele Nationen und Kulturen, versch...
19/05/2026

WIR SIND VERSCHIEDEN
– DAS MACHT UNS STARK 😊💪

An unseren zehn Standorten vereinen wir viele Nationen und Kulturen, verschiedene Forschungsdisziplinen und vielseitige Expertise.

Diese Vielfalt begreifen wir als Stärke.

Gemeinsam entwickeln wir durch interdisziplinäre und vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie intensiven Wissensaustausch ganzheitliche Lösungen für komplexe Herausforderungen.

11/05/2026

Die Huntington-Krankheit kann einen Menschen im Wesen verändern. Die einst vertraute Person ist dann kaum noch wiederzuerkennen. Für Familien oft das Schwerste.

Auch Marco kennt diese Situation: Er hat die Veränderung seiner Mutter miterlebt und über die Erlebnisse mit der Erkrankung ein Buch geschrieben („Alles gut? Das meiste schon“).

Im Gespräch mit Huntington-Forscher PD Dr. Patrick Weydt ( & & & .huntington_hilfe ) geht es um Symptome, Diagnostik und die aktuelle Forschung, aber auch um die Herausforderungen für Betroffene und ihre Familien.

Die aktuelle Podcast-Episode von 90 Milliarden gibt’s ab jetzt überall, wo es gute Podcasts gibt. Unbedingt reinhören! 🎧

Wir freuen uns! Ein vom DZNE geleitetes internationales Konsortium wurde für den renommierten Longitude Prize on ALS aus...
08/05/2026

Wir freuen uns! Ein vom DZNE geleitetes internationales Konsortium wurde für den renommierten Longitude Prize on ALS ausgewählt.

Gemeinsam mit unseren Partnern aus dem CURE-ND4ALS-Konsortium, der KU Leuven und der University of Edinburgh sowie den Gladstone Institutes, dem UCL, der National University of Singapore und der Stockholm University wollen wir mithilfe fortschrittlicher KI ein besseres Verständnis von ALS erlangen, biologisch distinkte ALS-Subtypen definieren und neue Ansatzpunkte für zukünftige Therapien finden.

Durch die Kombination umfangreicher genetischer, molekularer und klinischer Datensätze mit kausalen KI-Ansätzen soll das Projekt den Weg von datengestützten Erkenntnissen hin zu therapeutischen Innovationen beschleunigen – und damit eine Krankheit bekämpfen, die nach wie vor zu den komplexesten und schwerwiegendsten in der Neurologie zählt.

Vielen Dank an alle beteiligten Forschenden und Partnern für ihr Engagement und ihren Kooperationsgeist. Diese Anerkennung bestärkt uns in unserer Entschlossenheit, die wissenschaftlichen Fortschritte zu erzielen, die ALS-Patienten dringend benötigen.

https://www.dzne.de/im-fokus/meldungen/2026/dzne-gefuehrtes-konsortium-ausgewaehlt-fuer-longitude-preis-zu-als/

07/05/2026

„Nudeln oder Kartoffeln?“
Eine einfache Frage, die für Menschen mit Huntington im Verlauf der Erkrankung schon zur Belastung werden kann.
Oft hilft es Betroffenen mehr, wenn Angehörige klare Orientierung geben statt mehrere Optionen anzubieten.

Über solche konkrete Beispiele und den Umgang mit der Erkrankung spricht PD Dr. Patrick Weydt ( & & & .huntington_hilfe ) in der neuen Episode von „90 Milliarden“ mit Moderator Marco Schreyl ( ).

Im Gespräch geht es um Symptome, Diagnostik und die aktuelle Forschung, aber auch um die Herausforderungen für Betroffene und ihre Familien.

Auch Marco weiß aus eigener Erfahrung, was Huntington für Familien bedeutet – er hat die Erkrankung seiner Mutter miterlebt und dies in einem Buch verarbeitet („Alles gut? Das meiste schon“).

🎧 Jetzt reinhören! „90 Milliarden“ - ab jetzt überall, wo es gute Podcasts gibt!

Innovation aus dem DZNE auf der Biovaria 2026!Ein großer Erfolg für unser EpiPhaGO-Team aus München: Das Projekt zur Frü...
06/05/2026

Innovation aus dem DZNE auf der Biovaria 2026!

Ein großer Erfolg für unser EpiPhaGO-Team aus München: Das Projekt zur Früherkennung von Alzheimer wurde auf der vorgestellt – einem der wichtigsten europäischen Events für Life-Science-Innovationen.

Das EpiPhaGO-Projekt konzentriert sich auf die Identifizierung prädiktiver Biomarker für die Früherkennung von Alzheimer bei Personen mit hohem Risiko, die noch keine klinischen Symptome entwickelt haben. Das Team analysiert den Abbau spezifischer Blutproteine und vergleicht ihn mit Veränderungen der DNA-Methylierung. Der geplante Bluttest soll kostengünstig und für das Hochdurchsatz-Screening skalierbar sein, um letztlich die Früherkennung für die breite Bevölkerung zugänglich zu machen.

Neben der Präsentation auf der Biovaria wurde EpiPhaGO auch am Stand des H3 Health Hub vorgestellt – einer Plattform für Innovation und Entrepreneurship innerhalb der Helmholtz-Gemeinschaft.

Herzlichen Glückwunsch an Dr. Matthias Prestel, Dr. Sabina Tahirovic, Prof. Jochen Herms und das gesamte Team zu diesem großartigen Erfolg!

Bild: Dr. Matthias Prestel (links) vom EpiPhaGo Team und Dr. Nàdia Villacampa (rechts), Technologiemanagerin im DZNE Technologietransfer Office

05/05/2026

Wutausbrüche, die plötzlich kommen – und genauso schnell wieder verschwinden: Für Betroffene kaum steuerbar, für Angehörige oft schwer einzuordnen.

Das weiß PD Dr. Patrick Weydt ( ) als Huntington-Forscher am DZNE Bonn ( ), Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Huntington-Hilfe ( .huntington_hilfe ) und Leiter der Huntington-Ambulanz am Universitätsklinkum Bonn ( ) aus seiner täglichen Arbeit.

Aber auch Marco ( ) weiß aus eigener Erfahrung, was Huntington für Familien bedeutet – er hat die Erkrankung seiner Mutter miterlebt und darüber ein ganzes Buch geschrieben („Alles gut? Das meiste schon“).

Was bedeutet die Diagnose Huntington? Welche Symptome treten auf, wie wird diese vererbbare Erkrankung diagnostiziert – und welche Fortschritte gibt es in der Forschung?

Im Gespräch geht es ebenfalls darüber, wie Betroffene spezialisierte Anlaufstellen finden und um Anregungen für einen verständnisvollen Umgang von Angehörigen mit betroffenen Familienmitgliedern.

🎧 Jetzt reinhören! „90 Milliarden“ ab jetzt überall, wo es gute Podcasts gibt!

Hinter uns liegt ein Tag voller Austausch, neuer Impulse und persönlicher Begegnungen: Der ALS Infotag 2026 am DZNE Bonn...
25/04/2026

Hinter uns liegt ein Tag voller Austausch, neuer Impulse und persönlicher Begegnungen: Der ALS Infotag 2026 am DZNE Bonn.

Ein großes Dankeschön an alle Vortragenden, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen geteilt haben, an alle Besucherinnen und Besucher für das große Interesse und die vielen Gespräche – und an unsere Sponsoren, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben.

Und ganz besonders: Herzlichen Glückwunsch an Dr. Katharina Linse vom Universitätsklinikum Dresden ( ) zum Gewinn des Bruno-Schmidt-ALS-Preises ( ). Eine sehr verdiente Auszeichnung für ihr Engagement im Bereich ALS.

Die komplette Veranstaltung, durch die PD Dr. Patrick Weydt ( ) als ALS-Forscher des DZNE und Leiter der ALS-Ambulanz am führte, gibt es ab jetzt auf unserem YouTube-Kanal zum Nachschauen.

www.dzne.de/als-infotag2026-live
nachrichten

23/04/2026

Du sprichst mit Menschen, erlebst Dinge, fühlst echte Emotionen. Und dann wachst du auf … und merkst: Das alles war nur ein Traum.

Irgendwie verrückt, oder?
Warum fühlen sich Träume so real an?

Die Erklärung dahinter ist ziemlich überraschend.
Mehr dazu im Video 😊

Das Glioblastom, der häufigste und aggressivste Hirntumor bei Erwachsenen, ist schwer zu behandeln, da dieser Krebs in d...
21/04/2026

Das Glioblastom, der häufigste und aggressivste Hirntumor bei Erwachsenen, ist schwer zu behandeln, da dieser Krebs in das umliegende Gehirngewebe eindringen und sich weit über das ursprüngliche Tumorgebilde hinaus ausbreiten kann. Forschende des DZNE, des Universitätsklinikum Bonn und des Exzellenzclusters „ImmunoSensation“ an der Universität Bonn haben diesen Infiltrationsprozess mittels Hightech-Mikroskopie im lebenden Gehirn beobachtet. Ihre Studie beruht auf Untersuchungen an Mäusen mit einer Form von Gehirntumor, die dem menschlichen Glioblastom sehr nahekommt.

Die im Fachjournal „Immunity“ veröffentlichten Ergebnisse zeigen komplexe und situationsabhängige Wechselwirkungen zwischen Glioblastomzellen und den Immunzellen des Gehirns, den sogenannten Mikroglia. Diese Zellen patrouillieren innerhalb des Gewebes auf der Suche nach Gefahren. Die Befunde legen nahe, dass sie nicht nur passive Beobachter sind, sondern sowohl Eindämmung als auch Ausbreitung des Tumors aktiv beeinflussen.

„Unsere Daten zeigen, dass Interaktionen zwischen Tumorzellen und Mikroglia eine wichtige Rolle bei der Ausbreitung des Glioblastoms spielen“, sagt Dr. Felix Nebeling, Erstautor der Studie. „Eine gezielte Einwirkung auf die Mikroglia – etwa durch Medikamente – könnte daher ein vielversprechender Ansatz sein, um die Tumorausbreitung zu begrenzen und die Behandlungsergebnisse zu verbessern.“

Address

Venusberg-Campus 1/99
Bonn, VIC
53127

Opening Hours

Monday 8am - 5pm
Tuesday 8am - 5pm
Wednesday 8am - 5pm
Thursday 8am - 5pm
Friday 8am - 5pm

Telephone

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