25/09/2019
„Im Ta**ra geht es weniger darum, mit wem Du S*x hast, als viel mehr, wie Du S*x hast.“
Für Ta**ra ist die sexuelle Vereinigung nicht nur heilig, sondern auch eine Kunst.
Interessant ist, dass im Sanskrit die Wurzel des Wortes „Kunst“ - richtig vereint – bedeutet.
Wenn du die erotischen Künste, wozu auch Zeremonien, Massage, Musik, Tanz, Hygiene, Atmung und Meditation gehören, auf die richtige Art und Weise lernst, kommt es zu einer tiefgreifenden Heilung deiner S*xualität und deiner Selbst.
Laut Ta**ra geht es in erster Linie um Energie, und für Ta**ra ist Energie die Bewegung des Lebens schlechthin.
Im menschlichen Körper ist ständig Energie in Bewegung, auch wenn wir sie die meiste Zeit nicht bewusst wahrnehmen. Ist diese Energie im Gleichgewicht und in Einklang mit unserem wahren Wesen, sind wir Gesund, Vital und Energiegeladen.
An einem Ende des energetischen Spektrums, auf körperlicher Ebene, drückt sich unsere Energie als S*xualtrieb aus, und am anderen Ende, auf psychisch-energetischer Ebene wird sie als Ekstase erlebt.
Der sexuelle Trieb bzw. Antrieb ist die instinktive, nicht verfeinerte Rohenergie. Und Ta**ra bedient sich dieser sexuellen Energie als Rohstoff, um ihn, vom physischen ausgehend, kunstvoll zu verfeinern; um ihn anschließend im psychisch-energetischen, als hochraffinierten Brennstoff in Form von Ekstase zu nutzen um höhere Seinszustände zu erlangen.
In der ekstatischen Vereinigung wird der Kopf wird frei von Gedanken, die egozentrische Sicht auf das Leben verschwindet. Es findet eine Verschmelzung der Gegensätze statt, die es der Energie ermöglichen heilend auf uns einzuwirken und es öffnet sich der Weg ins zeitlose Jetzt der Glückseligkeit.
Im Zustand der Ekstase sind wir vollkommen und ganz, so wie wir es immer schon waren.