26/01/2023
Unser Gehirn kann nicht zwischen realen und fiktiven Erlebnissen unterscheiden. Das unsere Chance unsere positive Vorstellungskraft zu trainieren das Gute und Förderliche sich ausweiten zu lassen 💡
Die Macht unserer Gedanken
Untersuchungen zeigen, dass 90% der Gedanken von heute dieselben Gedanken sind, die wir schon gestern hatten. Wieso ist das so?
Weil dieselben Gedanken zu denselben Entscheidungen, die wir treffen, führen. Dieselben Entscheidungen führen zu denselben Erlebnissen und dieselben Erlebnisse produzieren dieselben Emotionen. Dieselben Emotionen wiederum beeinflussen wieder genau dieselben Gedanken. Diese Gedanken beeinflussen also unser ganzes Selbst – unsere Gesundheit, unser Hormonsystem, unser Immunsystem und unsere psychische Befindlichkeit.
Prinzip: Nichts ändert in unserem Leben, solange wir nicht ändern.
Wenn wir am Morgen erwachen und über unsere Probleme nachdenken, erinnern wir uns im selben Moment wieder an unsere Vergangenheit. Jedes Problem hat gefühlsmässige Aspekte wie Angst oder Minderwertigkeitsgefühle. Ein Trigger setzt unbewusste, konditionierte Prozesse in Gang und unser Körper regiert mit den Gefühlen, wie wir sie in der Vergangenheit erlebt haben.
Das Gute daran ist, dass unser Gehirn nicht unterscheidet zwischen Erlebnissen, die im reellen Leben stattfinden und Emotionen auslösen und den Emotionen, welche ein Mensch in seiner Vorstellung erzeugt. Wir können unser Gehirn also trainieren, indem wir uns in unserer Vorstellung in die zukünftige Situation hineinbegeben und positiv besetzt schon «vordenken». Wenn wir dies oft genug wiederholen, prägen wir unser Gehirn und die unbewussten Abläufe.
Diese Technik kann jede und jeder lernen und zeigt sich als überaus wirksam in der lerntherapeutischen Begleitung bei unseren Klienten mit Prüfungsängsten.