25/02/2026
ACHTUNG: TABU-BRUCH
Auch Rettungskräfte brauchen ab und an Hilfe, weil das Erlebte oder der Schmerz nicht durch Ablenkung betäubt werden kann. Um es vorweg zu nehmen: Schmerz jeglicher Art ist nicht Dein Feind, aber ein ehrlicher Leitstern.
Ein gewöhnliches Trauma mit mehr oder minder Schmerzen heilt mit der Zeit. Die seelische (oder von mir aus auch archetypische) Wunde hingegen kann uns (auf-)brechen und lässt– auch uns – in dunkle Abgründe blicken oder sogar gleiten, aus denen es gefühlt kein Entrinnen gibt.
Besonders schlimme Erlebnisse oder (traumatische oder seelische) Schmerzen können jeden von uns verändern, die (Illusion der) Kontrolle zerstören und offenbaren sich zukünftig in auch kleinen zu fällenden Entscheidungen, die wir treffen oder wie wir auf andere(s) reagieren, was uns berührt oder gleichgültig (sein) lässt.
Was uns in der Vergangenheit ge- oder zerbrochen hat, macht uns stärker. Nicht, weil der Schmerz nachgelassen hat, sondern weil wir daran gewachsen sind, mehr ertragen (als andere), besser verstehen und integrieren können. Ohne diese kleinen und grossen Schmerzen wären wir nicht die Person geworden, die wir heute sind.
Seid versichert: keiner von uns ist allein auf diesem Weg, auch wenn es manchmal so scheint. Es gibt andere, die denselben Schmerz kennen und denselben Wandel durchleben. Wenn nicht heute, dann zu einem späteren Zeitpunkt.
Auch wenn ich diese hier gemeinte Art von Schmerz am Lehrgang (ein Glück) nicht bieten kann, lohnt sich ein Besuch am 02. & 03. Mai 2026 trotzdem. Alle Informationen und Anmeldung auf der Homepage (in der Bio).
stay safe & watch your six!