10/01/2026
Ich teile mit euch eine wunderbare Meditation für den Januar.
Sie ist von Anouk Claes.
Der Januar ist eine Zeit, die manchmal etwas leer und dunkel wirken kann. Der Glanz von Weihnachten ist erloschen und das äussere Licht lässt noch eine Weile auf sich warten.
Der Text und seine Schwingung kann eine tiefe Geborgenheit geben und Trost auf dem Weg spenden.
Aus der Meditation:
Ich spüre den Fels unter meinen Füssen, kalt, alt, unbewegt.
Bin ich so?
Oder bin ich das, was auf ihm wächst?
"Du bist beides", flüstert der Granat in meiner Tasche,
„die Schwere und das Feuer.
Du gehst, weil etwas in dir längst beschlossen hat: hinauf.
Doch der Aufstieg ist einsam.
Ich habe so lange nicht geredet mit dem Wind.
"Du brauchst kein Echo", sagt der Granat, du brauchst nur deine Stimme, die ganz leise spricht, wenn du innehältst.
Und ich halte inne, inmitten des kalten Morgens, und weiss:
es ist noch nicht Erntezeit.
Aber etwas reift.
Anouk
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