23/02/2026
Spoiler: Hat nicht funktioniert. Aber der Reihe nach. 😅
Die Idee war eigentlich logisch:
Keine herumfliegenden Haare mehr im Gesicht, die mich kitzeln
Keine ausgefallenen Haare in den Kleidern, die in den unmöglichsten Momenten plötzlich stören.
Wesentlich kürzere Duschzeit,
Insgesamt weniger Chaos.
Was ich nicht bedacht hatte:
Kurze Haare müssen viel regelmässiger geschnitten werden. Im Schnitt so alle 2-3 Wochen, kaum ist man fertig, fängt es wieder von vorne an.
Und tagelang diese winzigen Haarstückchen ÜBERALL – in den Kleidern, auf der Haut, einfach überall. Zum Wahnsinnig werden!
Das Schneiden selbst war laut, aufwendig und anstrengend. Man braucht wirklich starke Arme und gute Koordination, um sich selber die Haare zu schneiden, auch wenn es nur ein Buzzcut ist.
Und dann noch das: Für mich sind Haare einfach Haare. Für andere war ein Buzzcut plötzlich ein Statement. Ich musste mit einer Menge Aufmerksamkeit, Unterstellungen und Fragen umgehen, die ich nicht wollte.
Manchmal denkt man, man hat die perfekte Lösung gefunden – und dann bringt sie ganz neue Probleme mit sich. 🙃
Trotzdem bin ich froh, dass ich’s ausprobiert habe. Jetzt weiss ich’s.
Heute habe ich wieder lange Haare, die ich zusammenbinde – und einmal im Jahr schneidet mein Mann meine Haare. Das ist meine Lösung. 💚