09/04/2026
KERNKOMPETENZ DER TRADITIONELLEN EUROPÄISCHEN NATURHEILKUNDE
Im heutigen schulmedizinischen Denkkonzept greift man einzelne Teilaspekte, Detailbilder und Messdaten heraus. Dadurch verliert man leider den Blick auf das gesamte Wunderwerk Mensch. Man behandelt und repariert Teile, wie bei einer Maschine.
Der Mensch wird als Ansammlung von Einzelteilen gesehen (einzelne Organe, Gewebe, Zellen…). Die Lebensprozesse werden dabei auf eine lineare Ursache- Wirkungs- Beziehung reduziert.
Doch der Mensch ist soo viel komplexer.
Symptombehandlung, kann in manchen Fällen hilfreich sein, vor allem nach Unfällen, wenn etwas repariert werden soll, doch führt sie sonst selten zu wirklicher Heilung. Denn wenn die Ursache nicht in ihrer Ganzheit erkannt und behandelt wird, treten früher oder später wiederholt neue Symptome / Erkrankungen auf.
In der traditionellen Heilkunde erfasste man hingegen ein Gesamtbild der anatomischen und pathofunktionellen Situation des Menschen.
Das Wissen um Details war beschränkter als in der Schulmedizin, jedoch umfassender.
Die Muster der Aktivität des Gesamtsystems wurde so erklär- und behandelbar. Dies ist die Kernkompetenz der traditionellen Medizin.
Die heutige Naturheilkunde TEN verknüpft jedoch das Detailwissen der modernen Medizin mit den Prinzipien der traditionellen Medizin.
Sie wirkt dadurch ganzheitlich, konstitutionell (und somit individuell) und verfügt über ein tieferes, fundiertes Verständnis von Anatomie und Pathologie.
Naturheilkunde bedeutet den Menschen vollumfänglich in seiner Natur zu verstehen und diesen mit natürlichen Mitteln und Methoden zu behandeln.
Dabei wird nicht nur das rein materielle, sondern auch das geistige Prinzip miteinbezogen.
Eine Pflanzenheilkunde, die rein symptomatisch funktioniert und ohne Ansmnese und ganzheitlicher Untersuchung in Apotheken und Drogerien angeboten wird, ist daher dem schulmedizinischen Konstrukt näher als der Naturheilkunde und hat wenig mit deren Komplexität zu tun. Dasselbe gilt für allgemeine Ratschläge aus dem Internet.