29/01/2026
Entweder nimmt dir der Tod alles, oder er gibt dir alles.
Das kleinste Glück zu manifestieren funktioniert genau gleich wie das höchste Glück zu manifestieren. Im Buddhismus sagen die Meister: Es gibt keinen besseren Moment, Erleuchtung zu erreichen, als im Tod.
Der Tod ist ein Zwischenzustand der Leere.
Und in diesem Moment kommen alle Zweifel. Wir spüren alle Abhängigkeiten.
Genauso ist es im Manifestieren.
Du willst etwas und gibst alles dafür.
Und dann kommt dieser tote Moment.
Der Moment, in dem nichts passiert.
Du hast alles gegeben – und noch ist nichts da.
Da kommen die Zweifel.
Da kommt die Leere.
Und ich bin komplett mit mir und meinen Glaubenssätzen konfrontiert.
Diese „Terrorbarriere“, wie ich sie nenne, ist die eigentliche Transformations-, Heil- und Wachstumsphase.
Hier brauchen wir ein Verständnis dafür, was geschieht und warum wir mit Leiden reagieren.
Es ist die Alchemie.
Von Leere zu Fülle.
Die Rückverbindung mit dem Leben.
Die Heilung der Traumata.
Die Geschichte von Jesus zeigt dieses Prinzip: Er starb am Kreuz, und drei Tage lang war Tod. Stille. Nichts. Kein Gott, der half.
In diesen drei Tagen im Geist nicht in Konstrukte zu fallen, ist eine Frage der Kenntnis über die Lebensgesetze und ein Training der inneren Stärke.
„Der Weg nach vorne scheint zurück zu führen“, sagt Laotse.
In dieser Leere scheitern viele Menschen. Darum ist Manifestieren ohne Anleitung, wie du durch die Leere hindurchgehst, langfristig erfolglos oder erzeugt eine Krise.
Die Krise ist die Aufforderung des Lebens, genauer hinzuschauen und sich von äußerem, kurzfristigem Glück abzuwenden – und wahre Freiheit zu suchen.
🖤 Der Tod ist die große Transformation.
Er nimmt dir alles, oder er gibt dir alles.
Entweder er ist dein Trauma oder deine Erleuchtung.
Auch Buddha erreichte in seinem Sterben die höchste Form der Erleuchtung – das Parinirvana.
Wir können ein Leben lang glauben, Sicherheit liege im Außen:
im Geld, im Haus, in der Partnerschaft.
Doch im Tod sehen wir, was bleibt. Und was geht.
Und wer den Tod begreift, der begreift das Leben.