11/02/2026
Selbstliebe ist nicht das, was du denkst.
Sie hat nichts mit Kerzen, „Gebärmutter-Atmung“ oder dem ständigen Mantra „Ich bin es wert…“ zu tun.
Selbstliebe beginnt dort, wo du aufhörst, dich von innen zu zerstören.
Wo du dich nicht mehr „faul“ nennst, nur weil du nicht bis zum Burnout arbeiten willst.
Wo du dir nicht mehr die Schuld gibst, weil du erschöpft bist von jemandem, der „eigentlich ganz nett ist – aber…“.
Selbstliebe heisst „Nein“ sagen –
zu denen, die dir das Leben aussaugen.
Auch wenn es deine Mutter ist.
Deine beste Freundin.
Dein „geliebter Mensch“.
Auch wenn sie beleidigt sind.
Auch wenn sie flüstern: „Seit wann bist du so egoistisch?“
Denn du hast endlich verstanden:
„Brav sein“ heisst „bequem für andere sein“.
Und du willst nicht mehr bequem sein.
Du willst du selbst sein.
Selbstliebe ist Geiz.
Geiz nach deiner eigenen Energie.
Nach deiner Zeit.
Nach deinen Talenten, die du jahrelang versteckt hast, um „nicht aufzufallen“.
Du schenkst dich nicht länger auf Kredit.
Du nimmst dir, was dir gehört –
selbst wenn alle zischen:
„Na, wer wird denn da plötzlich so berechnend?“
Und ja – man hat Angst.
Nicht, weil es wehtut.
Sondern weil Selbstliebe kein Wellness-Tag ist.
Kein neues Kleid.
Keine Meditation im Regen.
Selbstliebe ist Verantwortung.
Treue.
Zu dir.
Es ist der Mut, allein zu stehen – und trotzdem ganz du zu sein,
statt weiterhin „nett“ zu spielen.
Deshalb gehen viele nicht diesen Weg.
Sie verstecken sich hinter Ritualen, Räucherstäbchen und dem Klische „Selfcare“ –
weil echte Selbstliebe nicht tröstet. Sie fordert.
Und du?
Bist du bereit, nicht mehr zu spielen – sondern zu sein?
Dieser Text ist für alle, die es satt haben, die Welt zu retten –
und endlich sich selbst retten wollen.
Schreib im Kommentar: Was bedeutet Selbstliebe für dich?