02/11/2019
"Jetzt hast du die Präsentation schon wieder verbockt."
"Du bist nicht liebenswert."
Wäre dein Verstand eine Person, so wärst du vermutlich nicht mit ihr befreundet. Oft denken wir zerstörerische Dinge über uns selbst, ziehen uns selber runter.
Wie oft bilden wir uns ein, was wir denken, sei wahr. Der Freund, der nicht zurückschreibt, sei sauer auf uns. Der Chef, der kritisch drein schaut, ist mit uns unzufrieden.
Stelle dir in solchen Momenten eine zentrale Frage, die Byron Katie für solche Situationen empfiehlt: "Kann ich wirklich wissen, dass es wahr ist?"
Kannst du wirklich wissen, ob du so schlecht präsentiert hast oder du einfach sehr nervös warst, und das Publikum einen anderen Eindruck hat?
Kannst du wirklich wissen, ob dein Chef unzufrieden ist mit dir oder hat er selber Stress und einen schlechten Tag?
In den allermeisten Fällen können wir es gar nicht wissen. Wir haben unsere Perspektive, die nur sehr klein ist. Unser Geist versucht uns etwas einzureden, das nicht der Wahrheit entspricht. Versuche dich, von diesen Gedanken mit dieser Frage zu lösen. Einige Runden der erwähnten Yogavollatmung aus dem Tipp #1 helfen hier zusätzlich.