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Energiemedizin für Mensch und Tier Heilung auf tieferer Ebene erhalten unter Einbezug von Energiemedizin, Aromatherapie und Stimmgabeln

Happy „8th“ Birthday Sóley mín💞 Unser Weg war nicht leicht😢. Deine grossen Schwierigkeiten bei Ankunft in der Schweiz, d...
28/05/2026

Happy „8th“ Birthday Sóley mín💞

Unser Weg war nicht leicht😢. Deine grossen Schwierigkeiten bei Ankunft in der Schweiz, dann die schlimmen Hufabszesse und eine lange Rekonvaleszenz mit einigen Rückschlägen. Aber du hast nie aufgegeben, ich zum Glück auch nicht und heute stehst du da, stolzer denn je. Wir lernen immer noch viel voneinander und ich danke dir, dass du nun schon 3 Jahre auch physisch an meiner Seite bist💜🩷.
Mögen nun viele freudige und gesunde Jahre folgen💞

Warum mich die natürliche Pferdefütterung immer mehr begeistert😊
23/05/2026

Warum mich die natürliche Pferdefütterung immer mehr begeistert😊

Schwarzkümmelöl und die Leber
Was ist dran an der Aussage, dass es diese schädigt?

Heute mal (wie schon vor längerer Zeit versprochen 😅) mal ein Thema was vor allem auch Hunde betrifft:
Denn dieses Gerücht hält sich leider nicht nur hartnäckig sondern wird auch von vielen Tierarztkollegen für die unumstrittene Wahrheit gehalten und entsprechend kommuniziert.

Schwarzkümmelöl und die Leber: Was die Wissenschaft wirklich sagt...
..und warum die Sorgen vieler Hunde- und auch Pferdebesitzer unbegründet sind.

Wer Schwarzkümmelöl für seinen Hund oder auch sein Pferd verwenden möchte, etwa als
natürlichen Zeckenschutz oder seiner traditionellen Anwendung als fütterungsbedingte Unterstützung
für Haut- und Atemwege, stößt im Internet schnell auf folgende Warnung: Das Öl schädige die Leber.

Diese Behauptung kursiert hartnäckig und seit einer Jugend-forscht-Arbeit von 2014, die den
Zeckenschutz durch Schwarzkümmelöl beim Hund populär machte, wird sie als Hauptargument
gehen diese Anwendung angeführt.

Doch was steckt wirklich dahinter? Ein nüchterner Blick auf die Studienlage zeigt:

Die Warnungen sind wissenschaftlich in keinster Weise gedeckt — im Gegenteil, die Studienlage zeigt eindeutig, dass Schwarzkümmelöl, die Leber sogar schützen kann.

Die Jugend-forscht-Arbeit
Was sie wirklich aussagt:

Der Schüler Alexander Betz beobachtete 2014, dass sein Hund 'Filou' seit der Gabe von Schwarzkümmelöl weniger Zecken hatte. Er gewann damit in Bayern den dritten Platz bei Jugend forscht.

Was dabei oft vergessen wird:
Es handelte sich um ein Schulprojekt mit einem einzigen Hund, ohne Kontrollgruppe und ohne wissenschaftliche Methodik.
Die Arbeit zeigte einen Zeckenschutz — von Leberschäden war darin keine Rede.
Die Verbindung zur Leber wurde erst
nachträglich als Gegenargument konstruiert ohne eigene Belege dafür aufzuzeigen.

Die Studie, auf die sich alle beziehen:

Die einzige Tierstudie, die einen als Beleg für Leberschäden für Schwarzkümmel bringen konnte,
brachte dieses Ergebnis ausschließlich für den wässrigen Extrakt von Schwarzkümmelsamen an
Mäusen.
Also der Fraktion von Schwarzkümmelsamen die im Öl so gut wie nicht vorhanden ist, da
dieses ja fast ausschließlich die fettlöslichen Bestandteile enthält.

Dazu kam es zu den beschriebenen Schaden erst bei extrem hohen Dosierungen von 21 g/kg
Körpergewicht.
Bei dieser Extremdosis zeigten sich mikroskopisch die Leberschäden und bei 60 g/kg
starben die Tiere.

Zur Einschätzung :
21 g/kg entspräche für einen 80-kg-Menschen einer Tagesdosis von 1,68 Kilogramm Extrakt. Das ist
keine realistische Einnahmemenge sondern eine experimentelle Vergiftung.

Dazu eben noch die wichtige Unterscheidung:

Diese Studie untersuchte den wässrigen Extrakt — also das, was entsteht, wenn man die
Inhaltsstoffe der Schwarzkümmelsamen in Wasser löst.
Das kaltgepresste Öl, das normalerweise verwendet wird, enthält die fettlöslichen Bestandteile (vor
allem Thymoquinon, Linolsäure, Nigellone), nicht die wasserlösliche Fraktion.

In der betreffenden Studie wurden die unterschiedlichen Extrakte verglichen.
Mit dem Ergebnis, dass der Ölextrakt und die gemischte Fraktion aus fett- und wasserlöslichen Bestandteilen die Leber im Gegenteil schützten.

Was die Forschung beim Nager wirklich zeigt: Leberschutz

Zahlreiche Studien — und das an Ratten und Mäusen (in deren Dünndarm nicht schon vorentgiftet
wird wie bei den meisten anderen Spezies)— haben das genaue Gegenteil von der immer wieder
angeführten Schädigung gezeigt.

Hier eine Auswahl an Studienergebnissen:

CCl4-induzierte Leberschädigung:
Schwarzkümmelöl und Thymoquinon schützten die Leber nachweislich vor Tetrachlorkohlenstoff-Vergiftung.
Leberenzyme (ALT, AST) sanken signifikant,
histologisch fanden sich deutlich weniger Schäden.

Paracetamol-induzierte Hepatotoxizität:
Ähnliche Schutzeffekte wurden gegen Paracetamol-
Vergiftung dokumentiert.

Krebsvorstufen der Leber:
Sogar gegen chemisch induzierte Leberkrebsvorstufen (Diethylnitrosamin-Modell) zeigte Schwarzkümmelextrakt signifikante Schutzwirkung.

Auch der Mechanismus der dieser Wirkung zugrunde liegt ist bekannt:

Thymoquinon hemmt die Lipidperoxidation, erhöht den Glutathionspiegel, aktiviert körpereigene
Schutzenzyme (Superoxiddismutase, Katalase, Glutathion-S-Transferase) und wirkt direkt als
Radikalfänger.
Besonders aufschlussreich ist: Ratten und Mäuse haben ein schwach ausgeprägtes intestinales
Stoffwechselsystem im Dünndarm. Das bedeutet, dass die Inhaltsstoffe von Schwarzkümmelöl wie
Thymoquinon bei diesen Tieren in höherer Konzentration direkt die Leber erreichen als beim Hund oder Pferd.

Das Ergebnis ist also eindeutig, die Leber wird geschützt und nicht geschädigt.

Der Dünndarm- Filter:
Das intestinale CYP450-System: filtert bevor die Leber ran muss

Fremdstoffe werden nicht erst in der Leber, sondern bereits im Dünndarm metabolisiert.
Dieses
System (Cytochrom P450) ist bei verschiedenen Spezies unterschiedlich stark ausgeprägt:

Pferd:
Hat eines der leistungsfähigsten intestinalen CYP-Systeme aller Säugetiere —
vergleichbar stark wie in der Leber. Als reiner Pflanzenfresser hat das Pferd evolutionär einen
starken intestinalen Vorfilter entwickelt. Daher ist bei ihnen die Darmgesundheit besonders
wichtig, da dies die Leber vor Überlastung schützt. Auch sekundäre Pflanzenstoffe wie
Thymoquinon aus Schwarzkümmelöl werden dort vormetabolisiert, bevor sie die Leber erreichen.

Hund:
Hat ein deutlich schwächeres intestinales CYP-System — nur zwei Enzyme sind im Hundedarm messbar. Die Leber trägt beim Hund mehr Metabolisierungslast. Dies macht die Schutzwirkung in Nagerstudien umso aussagekräftiger:
Auch wo die Leber am stärksten
exponiert ist, entsteht kein Schaden, im Gegenteil können gerade Hunde besonders gut von der
leberschützenden Wirkung von Schwarzkümmelöl profitieren.

Nager (Ratte/Maus):
Schwächstes intestinales CYP-System — die Leber erhält die höchste Wirkstofflast.

Das Ergebnis ist eindeutig:
Leberschutz statt Leberschaden.

Beim Menschen:
Kontrollierte Studien mit ebenso klarem Ergebnis

5 ml Schwarzkümmelöl täglich über 8 Wochen bei gesunden Probanden: keine Leberwertveränderungen, keine Nebenwirkungen.

5 ml täglich über 3 Monate bei Patienten mit Fettleber (NAFLD):
Die Leberverfettung reduzierte sich signifikant gegenüber Placebo.

NIH LiverTox-Datenbank — die weltweit führende Referenz für medikamentös bedingte
Leberschäden — bewertet Schwarzkümmel mit dem niedrigsten Risikoscore (Likelihood Score
E: 'unwahrscheinliche Ursache') und hält fest: Hepatotoxizität durch Schwarzkümmel-Extrakte
wurde nicht berichtet.

Was ist mit dem Pferd und der Leber?

Die Pferdeleber ist nicht generell schwächer auf allen Enzymsystemen ausgeprägt.
Was sekundäre Pflanzenstoffe angeht hat sie tatsächlich eine enorme Leistungsbereitschaft.

Ebenso groß ist ihre Regenerationskapazität erst ab einem Funktionsverlust von ca. 80% droht ein Leberversagen.
Was Pferde gegenüber bestimmten Giftstoffen empfindlicher macht, ist vor allem eine unphysiologische Überlastung durch synthetische präformierte Vitamine insbesondere Vitamin A, hohe
Stickstoffaufnahme sowie sich anreichernde pflanzliche Lebergifte wie Pyrrolizidinalkaloide , die
strukturell und die Wirkung betreffend komplett verschieden von Terpenoiden wie Thymoquinon sind.

Besonders aufschlussreich ist auch folgendes:

Es gibt keine einzige dokumentierte tierärztliche Fallbeschreibung erhöhter Leberwerte beim
Pferd in Zusammenhang mit Schwarzkümmelöl in der wissenschaftlichen Literatur.
Bei echten Lebergiften sind solche Fallberichte reichlich vorhanden.
Ihr Fehlen bei Schwarzkümmelöl, das
tausendfach an Pferde verfüttert wird, ergibt ein eindeutiges Bild.

Praktische Einordnung:

Bei den in der Praxis verwendeten Mengen (üblicherweise wenige Tropfen bis ein paar ml je nach
Gewicht und Indikation beim Hund und 20–30 ml beim Pferd) sind jegliche theoretischen Bedenken von absolut keiner Relevanz.

Die Studien, die überhaupt irgendwelche negativen Effekte gezeigt haben, arbeiteten mit
vieltausendfach höheren Dosen des falschen Extrakts (wässrig statt ölig) in Tiermodellen, die für
diese Frage nicht nur nicht übertragbar sind sondern gleichzeitig auch noch das Gegenteil (also Leberschutz statt Schädigung) für den fettlöslichen und den Gesamtextrakt aufzeigen.

Fazit: Die Warnung 'Schwarzkümmelöl schädigt die Leber' ist wissenschaftlich nicht belegt und in
keinster Weise haltbar..
Sie beruht auf einer Fehlinterpretation einer Hochdosis-Tierstudie mit dem wässrigen Extrakt.

Die Gesamtheit der Evidenz zeigt das exakte Gegenteil:

Schwarzkümmelöl schützt die Leber!

Relevante Studien und Quellen
Leberschutz im Tiermodell
1. Mansour MA et al. (2002): Effects of volatile oil constituents of Nigella sativa on carbon
tetrachloride-induced hepatotoxicity in mice. Research Communications in Molecular Pathology
and Pharmacology 110(3–4):239–51. — Hepatoprotektiver Effekt von Thymoquinon; Hormesis-
Muster (niedrig schützend, extrem hoch toxisch).
2. El-Sayed WM et al. (2011): Upregulation of Chemoprotective Enzymes and Glutathione by
Nigella sativa and Thymoquinone in CCl4-Intoxicated Rats. International Journal of Toxicology
30(6):666–75.
3. Shahin YRA et al. (2018): The protective mechanism of Nigella sativa against
diethylnitrosamine-induced hepatocellular carcinoma. Environmental Toxicology 33(11).
4. Ahmed A et al. (2019): Nigella sativa oil ameliorates CCl4-induced hepatotoxicity in Sprague-
Dawley rats. PubMed PMID 31823399.

Klinische Studien am Menschen
1. Datilo MN et al. (2018): Randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie: 5 ml
Schwarzkümmelöl täglich über 3 Monate bei NAFLD-Patienten. Signifikante Reduktion der
Leberverfettung. Journal of Functional Foods.
2. NIH LiverTox Database: Nigella sativa (Black Seed). LiverTox Score E. Verfügbar:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK591552/
Sicherheitsreviews und Originalstudien zur Extrakt-Frage
1. Rahmani AH et al. (2021): Nigella sativa and its bioactive constituents: systematisches Review
— keine schwerwiegenden Lebernebenwirkungen in randomisierten klinischen Studien.
2. Bensiameur-Touati K et al. (2017, PMC5742890): Die häufig zitierte Tierstudie. Belegt Toxizität
ausschließlich des wässrigen Extrakts bei Extremdosen (≥21 g/kg); Ölextrakt und gemischte
Fraktion schützten die Leber.
Intestinales CYP450-System — Speziesvergleich
1. Nishimuta H et al. (2013): Species differences in hepatic and intestinal metabolic activities for
43 human cytochrome P450 substrates between humans and rats or dogs. Xenobiotica
43(11):948–55.
2. Lindström P et al. (2014, PMC4192735): Gene and protein expression and cellular localisation
of cytochrome P450 enzymes in equine intestine and liver. BMC Veterinary Research. —
Nachweis des starken intestinalen CYP-Systems beim Pferd.
3. Heikkinen AT et al. (2015): Quantitative ADME Proteomics — CYP and UGT Enzymes in the
Beagle Dog Liver and Intestine. Pharmaceutical Research 32(1):74–90. — Im Hundedarm nur
zwei CYP-Enzyme messbar.

Warum Vitamin C in der Futtergabe von Pferden so wichtig sein kann, sehr spannend 😊
16/05/2026

Warum Vitamin C in der Futtergabe von Pferden so wichtig sein kann, sehr spannend 😊

So wie eben schon angekündigt.
Ein total interessantes Nebenthema der Unterschiede zwischen natürlicher und synthetischer Supplementierung und erklärt auch etwas was ich immer wieder gefragt werde:
Warum die Surf& Turf Mineralien Hagebutten und/oder Sanddorn enthalten

Vitamin C beim Pferd:
Was der Körper wirklich braucht – und warum die Leber dabei entscheidend ist.

Pferde können Vitamin C selbst herstellen, aber was den wenigsten bekannt ist: Diese Eigenproduktion hängt vollständig von einer gesunden Leber ab.
Und wie wir ja wissen, ist ja insbesondere die Leber bei den meisten Pferden heutzutage chronisch überlastet.

Was das bedeutet und warum natürliche Quellen wie Hagebutten und Sanddorn so wichtig sind und warum synthetisches Vitamin C das Problem nicht löst, sondern sogar verschlimmern kann.

Was Vitamin C im Körper leistet

Vitamin C – chemisch Ascorbinsäure – hat im Körper Aufgaben, die weit über den bekannten Immunschutz hinausgehen. Es ist an mehreren lebenswichtigen biochemischen Prozessen beteiligt, von denen einige beim Pferd besonders bedeutsam sind:

Kollagenaufbau – die wichtigste Aufgabe
Kollagen ist das häufigste Protein im gesamten Körper (und das nicht nur bei Pferden). Es macht ein Drittel aller Körperproteine aus. Es bildet die Grundstruktur von Sehnen, Bändern, Knorpel, Knochen, Gefäßwänden, Haut und Darmwand.
Ohne Vitamin C kann kein Kollagen aufgebaut werden.

Der Grund:
Kollagen besteht zu einem großen Teil aus Hydroxyprolin – einer besonderen Form der Aminosäure Prolin, die erst durch ein Enzym namens Prolyl-Hydroxylase gebildet wird. Dieses Enzym benötigt Vitamin C als unverzichtbaren Kofaktor. Fehlt Vitamin C, bleibt das Kollagen strukturell schwach, denn die typische Dreistrang-Struktur des Kollagens (Trippelhelix) kann sich nicht richtig ausformen.

Das Ergebnis:
Sehnen und Bänder werden weniger reißfest, Wunden heilen schlechter, Gelenke werden instabil.
Die Folgen sind vielfältig. Neben direkten Schäden an Sehnen und Bandapparat treten auch Folgeschäden an den Gelenken auf.
Denn fehlende Stabilität bedeutet ein höheres Verletzungsrisiko und eine dauerhafte Reizung kann sowohl zu akuten Entzündungen sowie degenerative Veränderungen wie Arthrose führen. .
Auch bietet dies einen potentiellen Erklärungsansatz für manche typische moderne Phänomene wie der Zunahme von Tragerschöpfung und Hyperflexibiltät.
Selbst die Entstehung von Hufrehe und hier insbesondere die gefürchteten Strukturschäden mit Hufbeinsenkung und Rotation können durch diese Mechanismen gefördert werden.

Wenn Pferde schwächere Sehnen, instabilere Gelenke oder eine schlechte Wundheilung zeigen, lohnt es sich daher immer, auch an die Vitamin-C-Versorgung zu denken.

Weitere Aufgaben im Überblick
→ Natürliches Vitamin C schützt Zellen vor oxidativem Stress – aber, und das ist entscheidend, auf eine an den tatsächliche Bedarf angepasste Weise:
Es reagiert selektiv auf den Schaden, ohne die kleinen physiologischen Signalradikale zu blockieren, die der Körper für seine Anpassungsprozesse braucht:
Antioxidativer Schutz
→ Unterstützt die Funktion von Immunzellen und die Bildung von Antikörpern: Immunsystem
→ Verbessert die Resorption von pflanzlichem Eisen im Darm – relevant bei Pferden mit hohem Heuanteil in der Ration
→ Nebennieren benötigen Vitamin C für die Produktion von Stresshormonen – bei chronisch gestresstem oder krankem Pferd steigt der Bedarf erheblich:
Stresshormon-Synthese
→ Vitamin C reaktiviert verbrauchtes Vitamin E – beide arbeiten als Team: Regeneration anderer Antioxidantien

Das Pferd ist kein Mensch – es kann Vitamin C selbst herstellen
Der wichtigste Unterschied zwischen Pferd und Mensch in Bezug auf Vitamin C:
Menschen, Meerschweinchen und einige wenige andere Spezies können kein Vitamin C selbst synthetisieren – sie sind auf die Zufuhr über die Nahrung angewiesen.
Das Pferd dagegen besitzt ein Enzym, das Menschen so nicht haben:

L-Gulonolakton-Oxidase (GLO) – das Schlüsselenzym
In der Leber des Pferdes wandelt die L-Gulonolakton-Oxidase (kurz: GLO) Glukose in Ascorbinsäure um.
Das Pferd kann damit seinen gesamten Vitamin-C-Bedarf selbst decken. Aber nur wenn die Leber gesund ist und dafür ausreichend Kapazität hat und dazu mit genug Glukose versorgt ist.
Diese Eigenproduktion ist bedarfsgesteuert:
Steigt der Bedarf (wie bei Stress, Krankheit, Verletzung oder Belastung ) steigt auch die Produktion.

Das klingt zunächst so, als wäre die Vitamin-C-Versorgung beim Pferd kein Thema.
Und unter natürlichen Bedingungen mit gesundem Darm und intakter Leberfunktion stimmt das auch. Aber genau diese Voraussetzungen sind unter modernen Fütterungs- und Haltungsbedingungen häufig nicht erfüllt.

Wenn die Leber nicht mehr mithält

Die GLO-Aktivität – also die Fähigkeit der Leber, Vitamin C herzustellen – hängt von zwei Dingen ab: einer funktionierenden Leber und ausreichend Glukose als Ausgangssubstrat. Beide sind beim modernen Pferd häufig eingeschränkt.

Was die Leber des modernen Pferdes belastet
→ Bakteriengifte aus dem Leaky Gut durch Dysbiose erreichen die Leber über die Pfortader und lösen chronische Entzündung aus:
LPS (Lipopolysaccharide)
→ Toxine hemmen CYP-Enzyme der Leber – die Entgiftungskapazität sinkt, die Leber ist dauerhaft mit der Entgiftung beschäftigt:
z.B. Glyphosat
→ Präformiertes Vitamin A aktiviert Lebersternzellen (hepatische Stellatuszellen), mss dort gespeichert und entgiftet werden und fördert Fibrose; synthetisches D3 verstärkt die Calciumbelastung:
Synthetische Vitamine A und D3
→ Ammoniak aus dem dysbiosegeschädigten Hinterdarm muss in der Leber entgiftet werden. Entgiftung allgemein verdrängt alle anderen Leberfunktionen: Hyperammonämie

Wenn die Leber mit all diesen Aufgaben beschäftigt ist, bleibt für die GLO-Aktivität und damit die Vitamin-C-Produktion schlicht weniger Kapazität.

Gleichzeitig sinkt auch die Glukoseverfügbarkeit, weil die Gluconeogenese (Glukoseherstellung aus Fettsäuren) bei Dysbiose und Propionat-Mangel (Propionat ist eine freie Fettsäure, die vom Darmmikrobiom gebildet und als Baustoff und Energieträger fungiert) eingeschränkt ist.
Beides wird für die Vitamin-C-Eigensynthese benötigt.

Was das klinisch bedeutet
Vitamin C wird beim Pferd als 'nicht-essentielle' Verbindung klassifiziert – weil der Körper es selbst herstellen kann. Aber diese Klassifizierung gilt unter der Bedingung einer gesunden Leber. Beim Pferd mit chronischer Leberbelastung und Dysbiose wird Vitamin C bedingt essentiell:
Der Körper kann nicht mehr ausreichend produzieren, und genau dann steigt gleichzeitig auch der Bedarf (Entzündungen, Stress, Geweberegeneration).

Warum Stress den Bedarf zusätzlich erhöht

Unter Belastung, Krankheit oder chronischem Stress steigt der Vitamin-C-Verbrauch erheblich: Die Nebennieren verbrauchen große Mengen für die Stresshormon-Produktion, das Immunsystem zieht Vitamin C aus dem Blut, und der oxidative Stress durch Entzündungen verbraucht es als Antioxidans.
Bei einem Pferd, das ohnehin schon an der Grenze der GLO-Kapazität produziert, kann das zu einem echten Versorgungsengpass führen . Auch wenn im Labor kein offensichtlicher Mangel feststellbar ist, weil auch Vitamin C sich primär in Geweben, nicht im Blut, manifestiert.

Natürliches Vitamin C vs. synthetische Ascorbinsäure – ein wichtiger Unterschied

Viele Mineralfutter für Pferde enthalten synthetisches Vitamin C wie Ascorbinsäure als Zusatzstoff.
Das klingt zunächst unproblematisch – schließlich ist das Molekül dasselbe. Aber es gibt mehrere Gründe, warum synthetisches und natürliches Vitamin C nicht gleichwertig sind:

Synthetische Ascorbinsäure :

→ Isoliertes Einzelmolekül ohne Begleitstoffe
→ Hochdosiert – übersteigt physiologischen Bedarf
→ Supprimiert nachweislich die GLO-Aktivität der Leber
→ Blockiert möglicherweise physiologische ROS-Signale
→ Kein Synergismus mit sekundären Pflanzenstoffen
→ Stabile Lagerfähigkeit, aber biologisch weniger aktiv

Natürliches Vitamin C (Hagebutten, Sanddorn):

Eingebettet in biologische Matrix mit Bioflavonoiden
→ Bedarfsgerecht durch natürliche Konzentration und geregelte Aufnahme
→ Supprimiert GLO-Aktivität nicht
→ Lässt physiologische Signalradikale passieren
→ Synergismus mit OPC, Carotinoiden, Terpenen
→ Natürlich stabilisiert und optimale Bioverfügbarkeit durch Begleitstoffe

Das GLO-Suppressions-Problem-ein entscheidender Unterschied;

Hochdosiertes synthetisches Vitamin C hemmt nachweislich die GLO-Aktivität in der Leber.
Der Körper misst, dass er 'genug' Vitamin C hat und drosselt daraufhin die Eigenproduktion.
Was aber passiert, wenn die Supplementierung aufhört oder der Bedarf plötzlich steigt:
Die GLO-Kapazität muss erst wieder hochgeregelt werden. In der Zwischenzeit besteht ein Versorgungsengpass.

Das ist ein auffälliges Muster, das wir z.B. auch von synthetischem Vitamin E kennen:

Exogene Antioxidantien in hohen Dosen hemmen körpereigene Bedarfsanpassungsmechanismen.
Die kurzfristige Versorgung wird sichergestellt, die langfristige Eigenregulation aber untergraben.

Was über den genauen Mechanismus bekannt ist

Ob die GLO-Suppression durch einen klassischen Feedback-Mechanismus (Leber 'misst' Ascorbat-Spiegel) oder über ROS-Signalwege (die GLO-Reaktion produziert als Nebenprodukt Wasserstoffperoxid, das selbst ein Signalmolekül ist) geschieht, ist wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt.
Beim Menschen ist belegt, dass synthetisches Vitamin C gemeinsam mit Vitamin E trainingsbedingte Anpassungssignale in Muskelzellen blockiert.
Da der Signalweg (AMPK/PGC-1alpha) bei allen Säugetieren identisch ist, gilt das auch für das Pferd.

Sanddorn und Hagebutten: Warum natürliche Quellen besser sind

Hagebutten und Sanddorn sind natürliche hochkonzentrierte Vitamin-C-Quellen für Pferde.
Aber sie liefern mehr als nur Vitamin C:

Hagebutten – Vitamin C mit antientzuendlicher Wirkung
Inhaltsstoff Funktion
Ascorbinsäure (Vitamin C) In biologischer Matrix – wird bedarfsgerecht resorbiert ohne GLO zu supprimieren
Bioflavonoide (Rutin, Quercetin) Schützen und stabilisieren Vitamin C, wirken selbst antioxidativ und antientzündlich
Carotinoide (Beta-Carotin, Lycopin) Pflanzliche Vorstufe von Vitamin A , wird bei Bedarf aktiviert , keine Leberbelastung wie durch präformiertes Vitamin A
Galactolipide (GOPO) Besonders gut untersucht bei Gelenkentzündungen – hemmen Arachidonsäure-Kaskade
Pektin, Fruchtsäuren Unterstützen Darmgesundheit und Mikrobiom

Sanddorn– Vitamin C plus Omega-7
Inhaltsstoff Funktion
Ascorbinsäure (Vitamin C) Hoch konzentriert, aber in pflanzlicher Matrix dadurch optimal bioverfügbar ohne Suppressionseffekt
Omega-7-Fettsäuren (Palmitolsäure) Unterstützen die Regeneration von Schleimhäuten z.B. in Darm, Magen und Atemwegen
Carotinoide (über 40 verschiedene) Breites natürliches Antioxidantien-Spektrum
Tocopherole (natürliches Vitamin E) RRR-alpha-Tocopherol – natürliche direkt verwendbare Form, kein all-rac-Effekt
Flavonoide, Terpene Synergistisch antientzündlich mit Vitamin C

Natürliches Vitamin C aus Hagebutten und Sanddorn ist nicht mit synthetischer Ascorbinsäure vergleichbar. Es kommt in einer Form und mit Begleitstoffen vor, die der Körper kennt und versteht.

Warum Frisches Gras die beste Quelle ist – und warum Heu nicht reicht
Frisches Weidegras enthält viel Vitamin C – aber es ist sehr instabil. Sobald das Gras geschnitten wird und Hitze, Licht und Sauerstoff ausgesetzt ist, zerfällt das Vitamin C rasch.
Heu – selbst bestes Heu – enthält nach dem Trocknungsprozess kaum noch messbares Vitamin C.
Das bedeutet: Ein Pferd ohne ausreichend Weidegang auf frischem Gras wird allein aus dem Grundfutter nicht nennenwert mit Vitamin-C versorgt.

Das ist kein Problem, solange in der Leber die GLO-Eigensynthese läuft. Aber es zeigt, warum bei Pferden mit eingeschränkter Leberfunktion insbesondere wenn kein Weidegang erfolgt natürliche Vitamin-C-Quellen in der zusätzlichen Fütterung sinnvoll sind.

Was das für die Fütterung deines Pferdes bedeutet
→ Dein Pferd kann Vitamin C selbst herstellen – aber nur wenn die Leber gesund und gut mit Vorstufen und Energie versorgt ist
→ Chronische Leberbelastung durch Dysbiose, Umweltgifte und synthetische Vitamine schränkt diese Eigenproduktion ein
→ Synthetische Ascorbinsäure als Zusatzstoff kann die GLO-Aktivität hemmen und möglicherweise physiologische Signalwege beeinträchtigen
→ Natürliche Quellen wie Hagebutten und Sanddorn liefern Vitamin C in biologischer Matrix – mit Bioflavonoiden, Carotinoiden und Omega-7 als Begleitstoffe
→ Frisches Weidegras auf naturnaher pestizidfreier Weide ist nach wie vor die beste Vitamin-C-Quelle – Heu liefert kaum noch aktives Vitamin C
→ Die Leber zu entlasten ist der effektivste Weg, die Vitamin-C-Eigenproduktion zu fördern – Darm- und Leberunterstützung sind hier der primäre Ansatz

09/05/2026

🌟In meinen Seelengesprächen nehme ich es zumindest so wahr.

Ich liebe den Kontakt mit dem Jenseits sehr, denn die Nachrichten sind oft immer sehr herzberührend und schön. Es sind Kontakte mit Botschaften für die Hinterbliebenen, mit Antworten für unbeantwortete Fragen und Trost, dass der Tod nicht das Ende bedeutet.

Manche Menschen ihrer kürzlich verstorbenen Tiere sind sehr besorgt und haben viele offene Fragen. Manchmal ging der Übergang abrupt und ohne Zeit für einen richtigen Abschied. Manche haben auch Angst, es wäre der “falsche” Zeitpunkt gewesen, die Entscheidung könnte “falsch” gewesen sein usw.

Aber sei unbesorgt es gibt keine falsche Zeit, keinen falschen Zeitpunkt. Alles geschieht durch die höhere Fügung in seiner Göttlichkeit.

Ein Leben nach dem Tod ist sehr spannend und eröffnet dir eine neue Welt zu mehr Verständnis vom Grossen Ganzen. Wir Alle sind Teil davon💜.

Wenn du kürzlich ein Tier verloren hast und gerne wissen möchtest, welche Aufgaben es nun übernommen hat, freue ich mich über eine Nachricht.

Alles Liebe
Marilena 💜

06/05/2026

💜Im Gegenteil, in dieser irdischen Welt durchleben wir und die Tiere einen kleinen Bruchteil vom grossen ganzen Universum und seinen Aufgaben. Nach dem Tod kehren wir nämlich wieder zu unserem Ursprung zurück, zu unserer Seelenessenz.

In unserer Seelenessenz sind wir fähig, den grossen göttlichen Plan zu verstehen und ihm zu folgen.
Auch die Tiere übernehmen in der geistigen Welt wichtige Aufgaben. Manche bereiten sich vor, um erneut zu inkarnieren und um Menschen in ihrem irdischen Seelenprozess zu unterstützen. Manche Tiere bleiben aber auch in ihrer geistigen Präsenz. In ihrer Ursprungsseelenessenz dienen sie dem göttlichen Plan.
🐶In einem kürzlich geführten Seelengespräch mit einer verstorbenen Hündin hat sie mir mitgeteilt, dass sie in ihrer wichtigen Seelenrolle dafür zuständig sei, dass sich die Liebe auf Erden wieder mehr ausbreiten könne. Sie koordiniere Begegnungen zwischen Mensch und Tier, im konkreten, dass bestimmte Tiere in das Leben bestimmter Menschen treten können und unterstütze so den Prozess, dass die Liebe zwischen Menschen und Tieren wieder wachsen könne. Die Tiere fungieren oftmals als Brücke und einer Art Verbindung, um Menschen die Liebe wieder zugänglich zu machen.

Ich verstehe es so, dass die Tiere uns lehren, bedingungslos zu lieben. Denn können wir bedingungslose Liebe für unsere Tiere empfinden, können seelische Verletzungen auf unseren Herzen in Heilung gehen.

Alles Liebe Marilena 💜

Wie oft urteilen wir über Andere! Wir gehen von uns aus und erwarten, dass die andere Person ebenso denken sollte. Aber ...
30/03/2026

Wie oft urteilen wir über Andere!

Wir gehen von uns aus und erwarten, dass die andere Person ebenso denken sollte. Aber versetze dich mal in dein Gegenüber. Um was geht es wirklich? Um die Tat, welche vielleicht nicht gut ankam oder um den "Rucksack", der jede Person mit sich trägt?
Mitgefühl, Achtsamkeit und Verständnis sind grosse Worte, gerade in dieser verrückten Zeit. Doch jedes nette Wort, ein nicht Urteilen und einfach Wahrnehmen, kann Grosses Bewirken.

Fehlt dir gerade Balance und du könntest aus der Haut fahren? Buche gerne deine Session bei mir. Ich freue mich, dich energetisch wieder einzubetten. 🌟

Alles Liebe
Marilena 💜

🌟Der Raum dazwischen🌟Und dann in dieser verrückten Welt……gibt es einen Raum dazwischen. Einen Raum wo Frieden ist, wo gl...
02/03/2026

🌟Der Raum dazwischen🌟

Und dann in dieser verrückten Welt…
…gibt es einen Raum dazwischen. Einen Raum wo Frieden ist, wo gleichgesinnte Menschen sich treffen und Heilung auf tieferer Eben möglich ist. Für die liebevollen Vierbeiner, aber auch für sich selbst.
Für welchem Raum, welche Zeitlinie entscheidest du dich? ❤️

22/02/2026

Ätherische Öle können für dein Haustier tödlich sein.

Das lese ich immer wieder und bekomme auch immer wieder Anfragen von besorgten Kunden.

Ja, ätherische Öle sind hochkonzentrierte Powerpakete und sollten immer achtsam und mit Verstand eingesetzt werden. Dennoch kursiert leider immer noch viel Unwissen und es wird bewusst oder unbewusst Angst bei den Tierhaltern verbreitet.

Ich nutze ätherische Öle therapeutisch, wende sie auf der Haut an und gebe sie in den Diffuser. In seltenen Fällen werden sie sogar eingenommen. Ja, ich lebe noch und mir und meinen Tieren geht es besser denn je, sowie meinen Kunden.

Ätherische Öle sind nämlich unbedenklich und können wirklich nachhaltige Erfolge erzielen, wenn du folgendes darüber weisst.

👉Kenne die Qualitätsunterschiede
👉Kenne den Hersteller - wir wollen keine Wildpflückung und auch keine Pestizidfelder unterstützen
👉Kenne die Inhaltsstoffe des ätherischen Öls. Der hohe Anteil an Phenolen, Sesquiterpenen usw. bestimmt den Einsatzbereich - du solltest wissen, welche Stoffe Bsp. photosensitiv auf der Haut wirken usw.
👉Habe das Wissen welche äth. Öle für welche Spezies geeignet sind. Manche sind für Katzen schwer zu verstoffwechseln, andere sind giftig für Vögel ...
👉Weniger ist mehr - immer!
👉Du darfst immer verdünnen
👉Lasse deinem Tier die Wahl, sich dagegen zu entscheiden oder den Raum zu verlassen (wenn ein ätherisches Öl im Diffuser angewendet wird Bsp.)
👉Besuche Kurse oder lasse dich von einem Therapeuten beraten.

Möchtest du mehr darüber lernen wie du ätherische Öle sicher für deine Tiere anwenden kannst? Dann kommentiere mit Haustier und ich werde mehr darüber berichten.

Alles Liebe
Marilena 💜

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