16/08/2022
Der Schlaf wird in zwei Arten unterteilt: in den REM-Schlaf, auch Traumschlaf genannt und den Nicht-REM-Schlaf, also den Tiefschlaf.
Jetzt widmen wir uns dem Traumschlaf:
REM steht für "Rapid Eye Movement" (schnelle Augenbewegung).
Schlafforscher entdeckten, dass diese zwei Schlafarten sich mehrfach in der Nacht abwechseln. Unterscheiden lassen sich die beiden Phasen durch Messungen von Gehirnströmen und den Augenbewegungen. Auch die Aktivität der Muskulatur während der Schlafenszeit spielt eine Rolle.
Auch Babys durchlaufen beide Schlafphasen. Der Anteil unterscheidet sich aber von dem eines Erwachsenen.
So macht der Traumschlaf bei Erwachsenen 25 Prozent der Schlafzeit aus. Ein dreijähriges Kind befindet sich zu etwa einem Drittel im Traumschlaf.
Bei Neugeborenen liegt der Wert bei 50 Prozent der Schlafzeit und bei frühgeborenen Babys sogar bei 80 Prozent. Neugeborenen fallen übrigens nach dem Einschlafen zuerst in den REM-Schlaf. Ab dem dritten Lebensmonat ändert sich das und sie fallen wie die Erwachsenen zuerst in den Tiefschlaf.
Werden wir während des Traumschlafs geweckt, fällt es ihm leichter aufzuwachen. Häufig erinnern uns sogar noch an den Traum. Das auffälligste Anzeichen der Traumschlafphase ist die schnelle Bewegung der Augen hinter den geschlossenen Lidern. Daher kommt auch die Bezeichnung "Rapid Eye Movement". Die Atmung ist während dieser Schlafphase oft hektisch und ungleichmäßig, ebenso wie der Herzschlag. Die Muskulatur ist während der REM-Phase ruhig, das Gehirn hingegen sehr aktiv. In dieser Phase erholt sich der Mensch und träumt. Je nachdem, wie intensiv der Traum ausfällt, zeigen sich manchmal Zuckungen der Hände oder im Gesicht. Die Intensität des Traums ist zudem entscheidend, wie leicht sich der Schlafende aufwecken lässt.