Lepra-Mission Schweiz

Lepra-Mission Schweiz Die Lepra-Mission ist eine christlich-humanitäre Organisation, die sich weltweit für die Beseitigung der Ursachen und Folgen von Lepra engagiert.

Das Ziel ist die Heilung und Integration der Ärmsten zurück in die Gesellschaft.

224 Seiten, die zeigen, dass sich die Welt verändern lässt: In ihrer Biografie «Wo Jesus barfuss geht» berichten Markus ...
16/04/2026

224 Seiten, die zeigen, dass sich die Welt verändern lässt: In ihrer Biografie «Wo Jesus barfuss geht» berichten Markus und Katharina Freudiger, wie sie Gottes Ruf in den Slum von Kolkata folgen – und dort Jesus mitten unter den Ärmsten finden: Als junges Schweizer Paar treffen die beiden die erwähnte, radikale Entscheidung: Sie verlassen ihr vertrautes Zuhause und ziehen an den Rand eines Slums nach Kolkata, Indien. Sieben Jahre tauchen sie mitten in das pulsierende Leben einer völlig anderen Kultur ein.
Sie kümmern sich um Menschen , die von der Gesellschaft vergessen sind.

Heute, zurück in der Schweiz, engagieren sie sich für Lepra-Erkrankte. Eine internationale Arbeit, die sie bis vor die höchsten Gremien der Welt führt … und auch wieder zurück nach Indien.

Das Buch ist erst kürzlich erschienen, nun wird nächste Woche ab Montag bei ERF eine vierteilige Lesung durchgeführt: Zum Reinhören einfach hier klicken: https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/lesezeichen/wo-jesus-barfuss-geht-1-4/3680-4140?reset=1

Sabina arbeitet als Labortechnikerin im Forschungslabor des Anandaban-Krankenhauses.Ihr Hauptfachgebiet ist die «Slit-Sk...
08/04/2026

Sabina arbeitet als Labortechnikerin im Forschungslabor des Anandaban-Krankenhauses.

Ihr Hauptfachgebiet ist die «Slit-Skin-Smear»-Technik, die zur Früherkennung von Lepra eingesetzt wird. Sie untersucht die Proben von Patientinnen und Patienten, die mit Lepra-Symptomen ins Spital kommen.

Sabina betont: «Wenn sich die Menschen der Symptome von Lepra bewusst werden und sich frühzeitig testen lassen und eine Behandlung beginnen, kann Lepra in naher Zukunft eliminiert werden. Wir würden uns freuen, das Ende von Lepra zu erleben, da wir so viele Patientinnen und Patienten in einem kritischen Zustand leiden sehen.»
Gleichzeitig sieht sie auch Menschen, die glücklich sind «wenn sie sich in einem frühen Stadium behandeln lassen. Es freut uns, ihre glücklichen Gesichter zu sehen, und wir wissen, dass wir unseren Teil zu ihrem Behandlungsprozess beigetragen haben.»

Dieser enorme Einsatz von Sabina verdient eine breite Anerkennung 👏🏽🏅 – zum Beispiel mit einem Stern ⭐️ auf dem Hollywood Boulevard, den wir ihr hiermit symbolisch überreichen 🎖️🎉💫.



Fotos: Sabrina Dangol

«Ich bin Kamaladevi. Ich lebe mit meinem Mann und meinen Eltern zusammen 👨‍👩‍👧‍👦. Unsere beiden Kinder sind inzwischen v...
16/03/2026

«Ich bin Kamaladevi. Ich lebe mit meinem Mann und meinen Eltern zusammen 👨‍👩‍👧‍👦. Unsere beiden Kinder sind inzwischen verheiratet und haben ihre eigenen Familien gegründet.»

Kamaladevi aus Sri Lanka erinnert sich: «Als bei mir Lepra diagnostiziert wurde, wandten sich Verwandte und Freunde von uns ab 😔, weil sie glaubten, wir hätten eine ansteckende Krankheit. Als sich dies unter den Nachbarn und in der Gemeinschaft herumsprach, wurden wir ausgegrenzt und ignoriert 🚪.»

Ihrem Mann wurde wegen ihrer Krankheit nahegelegt, seine Arbeit aufzugeben. «Wir lebten von seinem Einkommen und die Angst sowie die emotionale Belastung waren kaum auszuhalten. Schliesslich zogen wir uns aus dem gesellschaftlichen Leben zurück und isolierten uns 🕊️.»

Es war sehr schwierig, ihre Eltern zu versorgen, «da wir zu Hause keinen Zugang zu Wasser hatten 💧. Einen gemeinsamen Brunnen zu nutzen, während Menschen uns mieden und ihre Türen vor uns schlossen, war wirklich herzzerreissend 💔.»

Wir helfen Menschen wie Kamaladevi, die Krankheit zu besiegen und ein Leben in Würde zu leben. Das Schweizer Hilfswerk Lepra-Mission tut dies in Indien, Nepal, Bangladesch, DR Kongo und Niger – die weltweite Lepra-Mission ist in insgesamt rund 30 Ländern tätig; darunter auch Sri Lanka.



Foto: Mahinthan Someswarapillai

Shreyan lebte zusammen mit seiner Mutter und seiner Nichte. Nach der vierten Klasse verliess er die Schule und zog nach ...
11/03/2026

Shreyan lebte zusammen mit seiner Mutter und seiner Nichte. Nach der vierten Klasse verliess er die Schule und zog nach Bangalore, wo er zwei Jahre lang als Haus-Hilfe in einer privaten Residenz arbeitete. 🏠

Während dieser Zeit bemerkte er, dass sich seine Hände zunehmend verkrümmten. Seine Haut wurde trocken und rissig, und selbst einfache Hausarbeiten fielen ihm immer schwerer. 🖐️

Nach zwei Jahren kehrte er in sein Heimatdorf zurück und suchte Hilfe bei verschiedenen Ärzten und in mehreren Krankenhäusern – jedoch zunächst ohne Erfolg.

Schliesslich wurde er in ein Spital der Lepra-Mission in Murliganj überwiesen. Dort erhielt er die Diagnose Lepra und begann eine Multidrug-Therapie. 🩺 Später reiste er nach Delhi, wo er sich einer Operation unterzog, um seine verkrümmten Finger korrigieren zu lassen. ✋✨



Bilder: Smita Sharma

«Mein Ehemann ist verstorben und hat mich mit unseren acht Kindern allein zurückgelassen», gewährt Vellaiamma aus Sri La...
04/03/2026

«Mein Ehemann ist verstorben und hat mich mit unseren acht Kindern allein zurückgelassen», gewährt Vellaiamma aus Sri Lanka einen Einblick in ihr Leben. «Ich habe lange Tage als Tagelöhnerin gearbeitet, was eine sehr anstrengende und harte Arbeit ist. Wir kämpfen Tag für Tag ums Überleben. In dieser schwierigen Zeit wurden zwei meiner Kinder und ich mit Lepra diagnostiziert, was ein grosser Schock für uns war.»

Vellaiamma war erschöpft und schwach. «Ich konnte meine Arbeit nicht mehr fortsetzen. Die Angst vor Lepra und die damit verbundene Stigmatisierung belasteten unser Leben. Die Gerüchte verbreiteten sich so schnell, dass Verwandte, Freunde und Nachbarn aufhörten, uns zu besuchen. Wir waren in der Nachbarschaft nicht mehr willkommen. Diskriminiert, isoliert und hilflos zu sein war frustrierend und traumatisierend.»

Wir helfen Menschen wie Vellaiamma, die Krankheit zu besiegen und ein Leben in Würde zu leben. Das Schweizer Hilfswerk Lepra-Mission tut dies in Indien, Nepal, Bangladesch, DR Kongo und Niger – die weltweite Lepra-Mission ist in insgesamt rund 30 Ländern tätig.



Foto: Mahinthan Someswarapillai

Wichtiger Meilenstein im Sieg über Lepra: Novartis und WHO verlängern ihre Absichtserklärung … und die Lepra-Mission geh...
28/02/2026

Wichtiger Meilenstein im Sieg über Lepra: Novartis und WHO verlängern ihre Absichtserklärung … und die Lepra-Mission geht als Schlüsselpartner die letzte Meile.

Novartis wird in Partnerschaft mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für mindestens fünf weitere Jahre kostenlos die MDT-Behandlung für Lepra-Patienten bereitstellen. Als Partner sorgt die Lepra-Mission dafür, dass die Medikamente anschliessend bei den Betroffenen ankommen und unzählige Menschenleben verändert und gerettet werden können.

Novartis wird die «Multi Drug Therapy» (MDT) für von Lepra betroffene Menschen weitere fünf Jahre lang weltweit kostenlos zur Verfügung stellen. Damit sollen bis zum Jahr 2030 eine Million Menschen zusätzlich behandelt und unzählige neue Erkrankungen verhindert werden.

Zu diesem Zweck hat das Pharmaunternehmen mit der WHO ein erneuertes Fünfjahres-«Memorandum of Understanding (MoU)» geschlossen. Im Rahmen dieser Absichtserklärung wird Novartis weiterhin kostenlos MDT und Clofazimin für alle Lepra-Patienten bereitstellen. Und dank der Lepra-Mission kommt die Behandlung zu den richtigen Menschen.

Arati ist Labortechnikerin und arbeitet im mykobakteriellen Forschungslabor des Spitals der Lepra-Mission in Anandaban.S...
05/02/2026

Arati ist Labortechnikerin und arbeitet im mykobakteriellen Forschungslabor des Spitals der Lepra-Mission in Anandaban.

Sie hätte einen Stern auf dem Hollywood Boulevard verdient ⭐️✨ … dies für ihre unermüdliche Arbeit im Einsatz für Menschen, die von Lepra betroffen sind 💛.

Als Labortechnikerin 🧪 im mykobakteriellen Forschungslabor des Anandaban-Krankenhauses 🏥 leistet Arati einen wertvollen Beitrag für die medizinische Forschung 🔬.

Dieser enorme Einsatz verdient eine breite Anerkennung 👏🏽🏅 – zum Beispiel mit einem Stern ⭐️ auf dem Hollywood Boulevard, den wir Arati hiermit symbolisch überreichen 🎖️🎉💫.



Foto: Sabrina Dangol

Abhay, 52, stammt aus Uttar Pradesh und lebt mit seiner Familie in Delhi 🏙️. Er ist Vater von drei Söhnen 👨‍👦‍👦 und arbe...
03/02/2026

Abhay, 52, stammt aus Uttar Pradesh und lebt mit seiner Familie in Delhi 🏙️. Er ist Vater von drei Söhnen 👨‍👦‍👦 und arbeitet als Marketingmanager 💼📈. Im Jahr 2019 begann sein linker Fuss steif zu werden und er fühlte sich schwer an, wenn er ihn anheben wollte 🦶⚖️. Er ging in ein privates Krankenhaus 🏥 in der Stadt, wo er ein Jahr lang behandelt wurde ⏳.

Später überwies ihn das Krankenhaus im Jahr 2020 in das Spital der Lepra-Mission in Delhi für eine Operation am linken Fuss. Abhay sagt, dass er weder von seiner Familie noch von seinen Freunden Stigmatisierung erfahren hat 🤝❤️.

Vavy lebt mit ihrem Mann und den vier Kindern in Jaffna, in Sri Lanka. «Mein Mann und ich leiden an Lepra. Ich habe mein...
30/01/2026

Vavy lebt mit ihrem Mann und den vier Kindern in Jaffna, in Sri Lanka. «Mein Mann und ich leiden an Lepra. Ich habe meinen Lebensunterhalt als Tagelöhnerin verdient. Als bei mir Lepra diagnostiziert wurde, hörte ich auf zu arbeiten, weil ich Angst vor den Reaktionen der Gemeinschaft hatte.»

Die Kinder wurden in der Gesellschaft diskriminiert und gemieden. «Das war sehr herzzerreissend. Diese Gefühle und Herausforderungen in meinem Leben werde ich niemals vergessen. Ich bete zu Gott, dass er die Gemeinschaft leitet und vor diesen tödlichen Krankheiten schützt.»

Noch immer ist das Stigma in etlichen Ländern ein grosses Problem. Deshalb wurde dieses Thema kürzlich am Welt-Lepra-Tag ins Zentrum gerückt.



Foto: Mahinthan Someswarapillai

Adresse

Bernstrasse 15A
Herzogenbuchsee
3360

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