02/04/2020
Angst ist eine physiologische Reaktion auf eine Situation, die für uns bedrohend wirkt. Angst bereitet uns vor auf Flucht oder Kampf. Im schlimmsten Fall führt es zur Erstarrung (Totstellreflex).
Im Körper werden die Stresshormone Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin hochgefahren. Das Herz schlägt schneller, mehr Blut fliesst durch die Muskulatur, dem Körper steht mehr Sauerstoff zur Verfügung, es wird mehr Zucker in Energie umgewandelt und das „normale Denken“ schaltet auf „Schmalspurmodus“ und registriert nur noch die Sachen, die für das Überleben wichtig sind. Kurz, wir sind bereit uns dem Säbelzahntieger zu stellen und ihn zu bekämpfen oder machen uns bereit, vor ihm davon zu rennen.
Das Verrückte ist, dass wir oft auch in diesen Modus kommen, in dem wir unbewusst an etwas Altes erinnert werden, das wir noch nicht verarbeitet haben. Innerlich läuft bei uns dann ein Film ab, der uns versucht, uns vor der damaligen Situation zu „retten“ ohne dass wir realisieren, dass wir die Vergangenheit wieder erleben anstatt uns auf die aktuelle Situation einzustimmen.
Das macht es schwierig, angepasst auf eine aktuelle Situation zu reagieren und es kann sein, dass wir „falsche“ Entscheidungen treffen aufgrund von vergangenen Erlebnissen.
Natürlich muss man sich solchen Mustern zuerst einmal bewusst werden um überhaupt aus ihnen rauszukommen. Darum ist es auch so wichtig, zu wissen, wie sich die Angst bei einem körperlich äussert. Es braucht einiges an „neutraler“ Beobachtungsgabe um zu registrieren ob man in gewissen Situationen immer wieder gleich reagiert und dann daraus rauszukommen. Lehne Dich also zurück und werde zum Beobachter Deines Lebens. Anstatt sofort auf eine Situation zu reagieren, halte inne, atme tief durch und beobachte Dich.
Es geht darum, dass wir die Nervenbahachterfahrt unterbrechen, die ein Muster auslöst. Man könnte auch sagen, ein Muster ist nichts anderes als ein eingespeichertes neuronales Muster im Gehirn, das immer wieder aktiviert wird durch äussere Trigger. Über die Jahre hat sich aus einer Landstrasse eine Autobahn gebildet und jetzt geht es darum, dass wir wieder anfangen die Feldwege zu fahren, damit die Autobahn nicht so dicht befahren ist. So können wir uns immer mehr auf das Hier und Jetzt fokusieren und werden nicht mehr dominiert von der Vergangenheit.
Einfache Übungen aus diesen sogenannten „Mustern“ rauszukommen, sind Übungen über die 5 Sinnesorgane (Riechen, Sehen, Hören, Tasten, Schmecken).
Sobald wir merken, dass wir in ein Muster kommen, können wir eine der 5 Übungen anwenden.
Meine Lieblingsübung ist über ätherische Öle. Ich trage immer ein Öl in meiner Tasche und sobald ich merke, dass ich in einem Muster reagiere, nehme ich das Öl hervor, rieche daran, tröpfle in paar Tropfen auf die Handfläche und verteile es auf meinem Körper. That's it, und schon bist Du zurück im Hier und Jetzt und hast die Achterbahnfahrt gestoppt.
Gute Öle, Informationen dazu und tolle Beratung bekommt ihr bei Sabine Demontis (Praxis für ganzheitliches Wohlbefinden) https://www.facebook.com/deinwohlbefinden/
Zum Abschluss ein paar Worte von Jon Dispenza:
„Und vergiss nicht – Furcht und Angst entstehen aus einer Erwartungshaltung; wir rechnen mit etwas, was noch gar nicht passiert ist, und wir wissen doch: Wir sind die Schöpfer unserer Wirklichkeit. Wenn du dich dabei ertappst, wie du dich im Kopf mit einer unbekannten Zukunft beschäftigst oder wegen der Vergangenheit Bedauern empfindest oder etwas bereust, dann zieh dich in den gegenwärtigen Moment zurück. Warum? Wenn du im gegenwärtigen Moment deine Energie veränderst, veränderst du deine Zukunft. Du triffst eine andere Wahl und bist damit in einer Welt, die, so scheinbar demnächst zusammenbricht, das beste Beispiel für den Wandel.“ Dr. Joe Dispenza
Ganzheitliches Wohlbefinden bedeutet für mich eine Harmonie zwischen Körper, Geist und Seele zu halten. Gemeinsam werden wir diesen Zustand erreichen.