06/02/2026
Sportmassage wirkt nicht isoliert. Sie entfaltet ihren Nutzen über Timing, Dosierung und Zielbezug im Trainingsprozess.
Akut beeinflusst Massage vor allem Tonus, Wahrnehmung und Schmerzverarbeitung. Diese Effekte sind real, aber zeitlich begrenzt. Strukturen verändern sich nicht in Minuten. Entscheidend ist deshalb, wo im Mikrozyklus Massage liegt und was sie unterstützen soll.
Direkt nach Belastung kann Massage beim Runterfahren helfen. Am Folgetag kann sie Bewegungsqualität und Gewebevorbereitung unterstützen. Vor Wettkampf oder Key Session gilt Zurückhaltung. Je näher der Leistungsreiz, desto leichter und kürzer die Arbeit.
Ein praktikabler Check bleibt einfach:
Welches Ziel hat die Woche, wie hoch ist die Belastung der nächsten 48 Stunden und wie präsentiert sich der aktuelle Beschwerde-Status. Daraus ergibt sich das sinnvolle Timing.
Massage ist kein Ersatz für Training oder Regeneration. Sie ist ein Werkzeug, richtig platziert im Kontext von Belastung und Ziel.