21/01/2026
Für dich fühlt sich das nach Kontrolle an. Nach Disziplin. Nach „Ich ziehe halt durch“.
Du steigst regelmässig auf die Waage. Du lässt Snacks oder Mahlzeiten weg, um Kalorien zu sparen. Du gehst trainieren, auch wenn du müde bist. Du trinkst Wasser, obwohl du Hunger hast. Und an freien Tagen hast du ein schlechtes Gewissen, weil du nicht alles gemacht hast, was du dir vorgenommen hast.
Das Problem ist, dass dein Körper unter dieser dauernden Kontrolle kaum noch zur Ruhe kommt. Hunger, Müdigkeit, fehlende Lust aufs Training oder dieses Gefühl von innerer Unruhe sind klare Signale deines Körpers.
Wenn diese Signale immer wieder übergangen werden, passt sich dein Körper an. Er spart Energie, die Regeneration dauert länger und deine Gedanken drehen sich zunehmend ums Essen. Dein Körper versucht, mit diesem dauerhaftem Mangel umzugehen.
Viele Frauen reagieren darauf mit noch mehr Kontrolle. Noch genauer essen. Noch konsequenter trainieren. Doch genau das hält den Kreislauf am Laufen. Ein Körper, der zu wenig Energie bekommt und trotzdem leisten soll, schaltet auf Sparflamme.
Das wirkt sich auch ganz stark auf deine Hormone und deinen Zyklus aus. Eine unregelmässige oder ausbleibende Periode kann die Folge davon sein, dass dein Körper ständig im Powermodus ist.
Veränderung entsteht nicht durch noch mehr Disziplin, sondern dort, wo du anfängst, diese Signale ernst zu nehmen, statt sie weiter zu übergehen. ❤️🩹