18/11/2025
🔎 IPT: Depressive Störungen als Beziehungsstörungen erkennen und mittels interpersoneller Strategien bearbeiten
Depressive Erkrankung treten häufig im Rahmen von belastenden Lebensereignissen oder schwierigen Lebensveränderungen auf. Die Interpersonelle Psychotherapie (IPT) zeigt – unabhängig von einer multifaktoriellen Verursachung von Depressionen – einen wechselseitigen Zusammenhang zwischen den zwischenmenschlichen Problemen und der Erkrankung auf und setzt direkt an diesen Problemen und Belastungen an.
In der Privatklinik Hohenegg bieten wir unseren Patientinnen und Patienten die Gruppe «Interpersonelle Psychotherapie» (IPT) mit vier Modulen an, die sich auf die sogenannten «Fokusse» Einsamkeit, Konflikte, Rollenwechsel und Arbeitsstress als zwischenmenschliche Auslöser beziehen.
Durch Psychoedukation, emotionale Aktivierung und gemeinsamen Austausch sollen die Krankheitsexpertise gestärkt und die Selbstwirksamkeit gefördert werden. Wichtige Ziele der Gruppentherapie sind die depressiven Symptome zu lindern und Strategien zur Bewältigung der interpersonellen Schwierigkeiten zu entwickeln.
📽️ Möchten Sie mehr über die Interpersonelle Psychotherapie an der Privatklinik Hohenegg erfahren? Im Video vom diesjährigen Symposium zum Thema Verletzlichkeit gibt unsere Leitende Psychologin und Leiterin der IPT-Gruppe Doris Versolatto einen Einblick in die von den Patientinnen und Patienten geschätzte Gruppentherapie.
👉 Zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=TmfArr186vM&t=243s