04/12/2025
Haut, die zu Akne neigt, ist meist etwas fettiger, weil die Talgdrüsen mehr Hautfett produzieren als vorgesehen. Dadurch können die Poren durch überschüssigen Talg leicht verstopfen. Häufig entstehen dann zunächst kleine Mitesser.
In den verstopften Poren können sich Bakterien bilden. Dies kann die Haut entzünden, wodurch die typischen Pickel, Papeln oder Pusteln entstehen, welche sehr belastend sein können.
Es gibt verschiedene Aknearten (meist ist es die Akne papulopustulosa), etwa 90 % aller Jugendlichen zwischen 14 und 19 Jahren haben damit zu tun und auch viele Erwachsene, darunter etwa die Hälfte aller Frauen mittleren Alters und sogar auch Frauen über 50.
Du bist damit also alles andere als allein.
Was hilft jetzt?
Milch und Milchprodukte regen nachweislich die Talgproduktion an. Hier ist es wichtig zu betonen, dass Talg für eine gesunde Haut unerlässlich ist, da er die Haut mit Fett versorgt und dazu beiträgt, eine stabile Hautschutzbarriere zu bewahren.
Ein Ungleichgewicht jedoch – zu viel oder zu wenig – kann zu Hauptproblemen führen. Daher solltest du bei Akne darauf achten, Milchprodukte nur in Maßen zu geniessen.
Sanfte, beständige Pflege unterstützt die Haut optimal. Dazu gehören zum Beispiel ein mildes Reinigungsgel und eine leichte Hydrocreme, mit niedrigem Lipidanteil. Diese sollte Inhaltsstoffe enthalten, die Bakterienwachstum entgegenwirken.
Bei ausgeprägter Akne ist fachärztlicher Rat sinnvoll. Dort kannst du eine Behandlung bekommen, die genau auf deine Haut abgestimmt ist.