22/05/2023
Hallo Ihr alle, die dies lesen! 1/12
Ich überschritt gestern mit meinem 60-igsten Geburtstag die Schwelle ins neue Jahrzehnt und zwar in die Jahre in denen die 6 vorangestellt ist...das ist für mich in meiner Numerologie die Venus Energie, die mit der Kraft der Liebe und Kunst und dem weiblichen Prinzip schwingt.
Tief in mir schweifte ich zurück zum Anfang dieses Lebens, zu meiner Geburt um 15.15 Uhr, als meine Mutter und die Ärzte ihren Einsatz mit Wehenmitteln vollendet hatten, um mich zu holen. Ich spürte die Situation ja schon lange im Bauch der Mutter, dass es nicht so frohlockend ist hier auf die Erde zu kommen. Meine Mutter hatte es sich anders gewünscht, als nach 9 und 10 Jahren meiner beiden ältern Geschwister nochmals ein Baby zu versorgen. Sprich, sie wollte mich im Grunde nicht haben und gab es mir auch zu spüren und zu hören. Auch nahmen die Streitereien meiner Eltern, laut Aussagen meiner Geschwister, ab meiner Geburt zu. Und genau diese Situation, dass ich kein Urvertrauen mitbekommen hatte und ich mich überall anpasste oder den Clown spielte und vieles mehr, um ja keine Last zu sein, wurden die ersten Glaubensmuster geboren des Opfer-Seins der vielen äussern Umstände.
So, na wunderbar, die ersten Schritte in meine Lebensaufgabe waren schon geschaffen. Später hat sich dann immer mehr herauskristallisiert, dass ich in diesem Leben nun meine Schöpferkraft trrainieren will und raus aus dem Opfer....aber das war noch ein langer Weg...
Früh übt sich, wer ein Meister werden will!
Damals noch überaus erstaunt sah ich all den Geschehnissen um mich zu und mein Vater kreiierte extra für mich den Satz: Ach, du bist soo langsam, du kommst noch zu spät in den Himmel.
Ich beobachtete alles sehr genau um mich...und fühlte mit meiner Hellsichtigkeit überall hin, war wie ein Radio mit vielen Sendern, die in mein Feld drangen und wusste nicht, wie ich das verarbeiten konnte. Aber bald schon kamen die Buntstifte in mein Leben. Ich brauchte sie dringend , um mich wohler zu fühlen, um zu verarbeiten, aber wie ich es später erkannte, mich mit den geistigen Wesen, den Engeln und Meisterwesen, wie sie hier genannt werden, zu verbinden und zu kommunizieren. Die Farben waren sehr intensiv, genauso wie der Nachthimmel, den ich dringend brauchte, um mit den Sternen zu sprechen. Ich redete im Zimmer mit Gott und weinte und schimpfte, was "er" da alles zulasse an Ungerechtigkeiten, aber wenn ich unter den Sternen stand und ich Wünsche äusserte, dann geschahen immer wieder kleine Wunder. Und mit Gott hatte ich ein sehr spezielles Verhältnis. Eine unglaubliche Sehnsucht und Liebe, aber auch eine Wut, der ich mich nicht getraute Ausdruck zu verleihen. Meine Cranio-Lehrerin sagte in meinen Ausbildungsjahren von 2004 bis 2007 einmal, ich hätte eine grosse Leidenschaft mit Gott.
Ich wusste tief in mir, dass ich nicht "an Gott glaubte", sondern, dass ich wusste, dass "es" existiert. Ich war hunder pro überzeugt davon, auch wenn es noch sehr geprägt war von den Bilder, die die Eltern und der Christentum erzählte. Und als ich mit 6 Jahren neben meiner Mutter in der Kirche stand, sah ich um mich die Menschen an und dachte: hmm, die glauben alle nicht wirklich an Gott, weil sie gar nicht genau wissen, wer das ist...ich erinnere mich an diesen Moment, wie es gestern gewesen wäre. Das Gefühl dabei war ziemlich gruslig.
Doch das Malen sollte mich weiter durch das Leben tragen, ja ich möchte hier sogar sagen: retten! Es dauerte aber noch viele viele Jahre, bis ich wagte, mit "meinen Kindern", meinen BiIdern in die Öffentlichkeit zu treten, wenn auch nur an auserwählten Orten, wo ich Schutz spürte. Und heute ist ja genau der Lebenspunkt gekommen, dass ich erkannte durch die letzten langen Jahre ohne malen, ein grosser Teil von mir nicht gelebt hat und zwar ein grosser Teil, der heute Lebensfreude bedeutet.
Ja und immer mehr fühlte ich mich als Kind schon gestresst von dem Satz des Vaters, dass ich noch zu spät in den Himmel komme und die Folgerung daraus: Ich bin nicht ok. für diese Welt.
Und immer, wenn meine Mutter mit mir zu tun hatte, kam sie, so schien es mir, in Stress und ich erlebte meine Mutter ständig krank und überfordert...und das alles wegen mir! So erlebte ich es und als ich etwa 5- 6 Jahre alt war, überlegte ich, obs denn eine Erleichterung wäre für meine Mutter, wenn ich nicht mehr leben würde...das versetzte mich in verschiedenen Gefühlswallungen, wie Trauer und Ohnmacht, aber auch Wut usw.
Die Wut liess in mir die Gedanken aufflammen: Warum sind sie so gemein und zeugen mich, obwohl sie mich doch gar nicht wollen? Komisch hier auf Erden und doofe Geschichte für mich. Können die denn echt nicht mehr überlegen, bevor sie was tun....das waren meine Gedanken damals.
Jedoch merkte ich, dass ich gar nicht wusste, wie ich mir das Leben beenden könnte und sagte mir, na, dann muss ich das wohl noch verschieben bis ich grösser bin und ich dann weiss, wie man das macht...
Aber aus der jetzigen Perspektive heraus, war es der perfekte Weg für mich, dass ich schon so früh anfing, mich um den Sinn des Lebens zu bemühen. Fragte mich fast täglich, was soll das hier?
Und zu Hause war ich aus heutiger Sicht die Therapeutin für meine Eltern, die mir einzeln ihre Leidensgeschichte erzählten. So hatte ich doch wenigstens das Gefühl, für etwas da zu sein und auch ein Gefühl von geliebt zu werden zu fühlen. Auch das war eine wichtige Erkenntnis für mich: Liebe wird sehr verschieden gesehn und gelebt. Sie wird an Bedingungen geknüpft und dann gibt es in ganz leisen und seltenen Situationen eine Liebe, die einfach leicht ist und an nichts gebunden. So fühlte ich es. Und die letztere war es, die ich unbedingt leben wollte. Ich spürte, das war sozusagen mein Vorbild. Ich spürte aber mit meiner Hochsensitivität, was die Menschen sagen und was sie lebten und dachten, war sehr verschieden.
Ich war immer wieder äussserst erstaunt, dass sie was anderes sagten, als was sie dachten und auch was anderes, als sie meinten.
Als Kind war ich dadurch sehr verwirrt und das Chaos wurde nicht kleiner, weil ich es nur bedingt bis gar nicht mit den Eltern bereden konnte. Immerhin bekam ich von meinem Vater des öftern seine Weisheiten zu hören, die er aus seinen Erfahrungen seiner Geschichte für sich erkannte. Diese philosophischen Sätze haben mich tief berührt und gefesselt und ich überprüfte sie Step by Step in meinem Leben. Diese Sätze erschienen mir wie ein mystischer Faden mit feinen Perlen versehen zu sein, die mich voran trieben, immer weiter und weiter in die abgrundlose Tiefe, die das Leben hier auf Erden zu bieten hatte.