01/01/2026
Neues Jahr, neue Vorsätze und der alte Versuch, die Zukunft zu erziehen.
Sie soll endlich liefern:
Klarheit. Wahrhaftigkeit. Geld. Heilung. Sinn.
Viele Vorsätze klingen nach Vertrauen, sind aber oft versteckt verpackte Forderungen.
Die Zukunft soll ich mir so manifestieren, dass ich mich endlich richtig fühle.
Vielleicht sollte das neue Jahr nicht länger wie ein Projekt behandelt werden.
Sondern als offener Raum. Ohne Garantie, ohne Versprechen.
Wünsche tauchen trotzdem auf. Logo!
Lass sie kommen und weigere dich, ihnen zu glauben.
Gedanken dürfen reden. Sie entscheiden hier nichts.
Was bleibt, ist Bereitschaft ohne Boden.
Ohne spirituelle Erklärungspflicht.
Ich begegne diesem Jahr wach und nüchtern.
Herz offen und Ansprüche abgemeldet.
Die regelmässige Praxis bleibt. Als Weg. Nicht mehr, nicht weniger.
Vielleicht ist das kein Vorsatz, sondern nur das Ende einer sehr beliebten Illusion:
Dass Erwachen planbar ist und die Zukunft kooperiert, sobald wir erleuchtet genug sind.
Alles Gute, Denise