08/01/2026
Warum Hunde bei Minustemperaturen einen Mantel tragen sollten
Auch wenn Hunde ein Fell haben, bedeutet das nicht automatisch, dass sie gegen Kälte ausreichend geschützt sind. Besonders bei Minustemperaturen kann ein Hundemantel sinnvoll und gesundheitsfördernd sein.
Viele Hunde frieren schneller, als man denkt. Dazu gehören vor allem ältere Hunde, Welpen, kranke Tiere, Hunde mit wenig Unterwolle, kurzhaarige Rassen sowie Hunde mit Muskel- oder Gelenkproblemen. Kälte kann bei ihnen zu Muskelverspannungen, Schmerzen und einer Verschlechterung bestehender Beschwerden führen.
Ein Mantel hilft, die Körperwärme zu speichern und schützt die Muskulatur vor dem Auskühlen. Gerade nach physiotherapeutischen Behandlungen oder bei Hunden mit Arthrose, Rückenproblemen oder nach Operationen ist ein warmer Mantel besonders wichtig. Kalte Muskeln sind weniger elastisch und anfälliger für Verletzungen.
Auch bei ruhigen Spaziergängen, beim Training auf kaltem Boden oder beim längeren Stehen (z.B. im Training oder beim Warten) kühlen Hunde schnell aus. Nässe, Wind und Schnee verstärken diesen Effekt zusätzlich.
Ein gut sitzender Hundemantel schränkt die Bewegung nicht ein, hält warm und trägt aktiv zum Wohlbefinden und zur Gesunderhaltung des Hundes bei. Ein Mantel ist daher kein „Luxus“, sondern in vielen Fällen eine sinnvolle Vorsorgemaßnahme.