Hebammen am See

Hebammen am See Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Hebammen am See, Zentrum für Schwangerenbetreuung, Seestrasse 64, Stäfa.

Familienpolitik beginnt nicht erst im Parlament.Sie beginnt dort, wo Familien jeden Tag an ihre Grenzen kommen.Wenn Elte...
18/05/2026

Familienpolitik beginnt nicht erst im Parlament.

Sie beginnt dort, wo Familien jeden Tag an ihre Grenzen kommen.

Wenn Eltern arbeiten gehen und trotzdem kaum genug übrig bleibt.
Wenn Kinderbetreuung fehlt oder nicht zu den Arbeitszeiten passt.
Wenn Mütter beruflich zurückstecken, weil Care-Arbeit immer noch selbstverständlich bei ihnen landet.
Wenn Väter mehr Verantwortung übernehmen wollen, aber Strukturen sie kaum darin unterstützen.
Wenn Alleinerziehende funktionieren müssen, obwohl sie längst Entlastung bräuchten.

Familienpolitik ist nicht abstrakt.
Sie entscheidet darüber, wie Familien leben.

Ob Eltern Zeit haben.
Ob Kinder gut begleitet werden.
Ob Care-Arbeit sichtbar wird.
Ob finanzielle Sicherheit möglich ist.
Ob Menschen sich überhaupt trauen, Kinder zu bekommen.

Wir sprechen oft davon, dass Kinder unsere Zukunft sind.

Aber dann müssen wir auch ehrlich fragen:
Wie viel ist uns diese Zukunft wert?

Familien brauchen mehr als schöne Worte.
Sie brauchen bezahlbaren Wohnraum.
Verlässliche Betreuung.
Faire Elternzeitmodelle.
Flexible Arbeitsbedingungen.
Anerkennung von Care-Arbeit.
Hebammenversorgung.
Psychische Unterstützung rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett.

Und sie brauchen eine Gesellschaft, die nicht so tut, als sei Überforderung ein individuelles Problem.

Wenn Familien erschöpft sind, ist das kein persönliches Versagen.
Es ist oft ein Zeichen dafür, dass Strukturen nicht tragen.

Gute Familienpolitik bedeutet:
Familien nicht romantisieren.
Sondern real entlasten.

Denn wer Familien stärkt, stärkt Kinder.
Wer Kinder stärkt, stärkt Zukunft.
Und wer Zukunft will, muss heute Bedingungen schaffen, unter denen Familie nicht zur Dauerbelastung wird. 🤍



📸by

Nach der Geburt verändert sich nicht nur der Alltag.Es verändert sich oft auch die Beziehung.Plötzlich funktioniert man....
16/05/2026

Nach der Geburt verändert sich nicht nur der Alltag.
Es verändert sich oft auch die Beziehung.

Plötzlich funktioniert man.
Als Mutter. Als Vater. Als Eltern.

Es wird gestillt, getragen, gewickelt, getröstet. Nächte werden kürzer, Gespräche praktischer, Berührungen seltener. Und irgendwo zwischen Müdigkeit, Verantwortung und dem Wunsch, alles richtig zu machen, kann das Paar leise in den Hintergrund rücken.

Dabei haben beide viel erlebt.

Auch der Partner war bei der Geburt dabei. Hat gesehen, gespürt, mitgetragen. Vielleicht war da Angst. Hilflosigkeit. Überforderung. Vielleicht Bilder, die bleiben. Gefühle, über die kaum gesprochen wird, weil erst einmal das Baby und die Mutter im Mittelpunkt stehen.

Und doch braucht auch das Paar Raum.

Nicht, weil sofort alles wieder so sein muss wie vorher. Sondern weil Beziehung sich nach einer Geburt neu sortieren darf. Nähe darf langsam zurückkommen. Gespräche dürfen ehrlich sein. Unsicherheit darf ausgesprochen werden.

Manchmal reicht ein erster Satz:

„Ich vermisse uns.“
„Ich weiß gerade nicht, wie wir zueinander finden.“
„Aber ich möchte dich nicht verlieren.“

Elternwerden ist wunderschön.
Und es ist tiefgreifend.

Es braucht Fürsorge für das Baby.
Für die Mutter.
Für den Partner.
Und für das, was zwei Menschen als Paar verbindet.

Denn auch Liebe darf im Wochenbett gehalten werden. 🤍

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Manchmal wirkt es von außen, als würden wir Hebammen einfach „nur schauen“.Als würden wir nichts tun.Doch genau in diese...
10/05/2026

Manchmal wirkt es von außen, als würden wir Hebammen einfach „nur schauen“.
Als würden wir nichts tun.

Doch genau in diesen Momenten passiert unglaublich viel.
Während wir ruhig am Bett sitzen oder im Hintergrund stehen, arbeiten wir mit allen Sinnen:
Wir beobachten die Atmung, die Hautfarbe, die Körperspannung.
Wir hören Zwischentöne in der Stimme, nehmen kleinste Veränderungen wahr.
Wir fühlen mit unseren Händen – und mit unserer Erfahrung.

In unserem Kopf laufen gleichzeitig viele fachliche Überlegungen:
Ist das noch im physiologischen Bereich?
Passt der Verlauf zur aktuellen Phase?
Gibt es Hinweise, die ich weiter abklären muss?

Wir denken mögliche Diagnosen mit – und schließen sie oft still wieder aus, Schritt für Schritt.
Erst wenn sich ein klares Bild zeigt, sprechen wir es aus.
Denn unser Ziel ist es nicht, früh zu verunsichern – sondern Sicherheit zu geben.

Hebammenarbeit bedeutet, präsent zu sein, ohne ständig einzugreifen.
Zu wissen, wann Beobachten genug ist – und wann Handeln notwendig wird.
Hebammenarbeit ist leise.
Aber sie ist hochkomplex, wachsam und getragen von Erfahrung.

Diese leise, konzentrierte Arbeit bleibt oft unsichtbar.
Aber sie ist es, die Vertrauen schafft und Sicherheit trägt.

📸by




**Muttertag.**Ein Tag voller Blumen, Brunches und liebevoller Worte.Und gleichzeitig ein Tag, der vieles romantisiert, w...
09/05/2026

**Muttertag.**
Ein Tag voller Blumen, Brunches und liebevoller Worte.
Und gleichzeitig ein Tag, der vieles romantisiert, was gesellschaftlich oft unsichtbar bleibt.

Denn Mütter leisten weit mehr als „Familienarbeit“.
Sie begleiten, tragen, organisieren und ziehen die Menschen gross, auf denen unsere Gesellschaft von morgen aufbaut.

Unsere sozialen Strukturen und unser Zusammenleben funktionieren nur, weil täglich Care-Arbeit geleistet wird — grösstenteils von Müttern.
Und trotzdem bleibt genau diese Arbeit oft unsichtbar und zu wenig unterstützt.

Als Hebammen erleben wir jeden Tag, wie viel Frauen leisten.
Und wir möchten unseren Beitrag dazu leisten, dass genau das sichtbarer wird.
Für mehr Anerkennung, mehr Unterstützung und einen bewussteren Umgang mit Mutterschaft und Care-Arbeit.

Muttertag darf schön sein.
Aber er darf uns auch daran erinnern, wie wertvoll diese Arbeit für unsere Gesellschaft ist.

An alle Mütter, Bonusmütter, Sternenmütter und Frauen im Wochenbett:
Wir sehen euch. Nicht nur heute. 🤍

Hebamme FrauenGesundheit Familienarbeit

📸by

Heute ist der 5.5. – der Internationale Hebammentag 🤍Ein Tag, der uns daran erinnert, wie wertvoll, kraftvoll und unverz...
05/05/2026

Heute ist der 5.5. – der Internationale Hebammentag 🤍

Ein Tag, der uns daran erinnert, wie wertvoll, kraftvoll und unverzichtbar Hebammenarbeit ist – und dass dieser Beruf einer der ältesten der Welt ist. Seit jeher begleiten Hebammen das Leben von Anfang an und geben Halt, Wissen und Vertrauen weiter.

Und doch steht dieser essenzielle Beruf zunehmend unter Druck: fehlende Ressourcen, hohe Arbeitsbelastung und unsichere Rahmenbedingungen machen es vielen Hebammen schwer, ihre wichtige Arbeit so auszuüben, wie sie es möchten – und Familien es verdienen.

Wir begleiten Anfänge, halten Räume, schenken Vertrauen und sind da – in den leisen wie in den intensiven Momenten. Dafür braucht es nicht nur Herz und Kompetenz, sondern auch gesellschaftliche und politische Unterstützung.

Danke an alle Hebammen für ihre Hingabe, ihr Wissen und ihre Stärke.
Und danke an alle Familien, die uns ihr Vertrauen schenken.

Was bedeutet euch eure Hebamme – und was wünscht ihr euch für die Zukunft der Geburtshilfe?

Lasst uns darüber sprechen

Es gibt Momente, die uns innehalten lassen. Die uns erschüttern, Fragen aufwerfen und uns als Gesellschaft den Spiegel v...
27/03/2026

Es gibt Momente, die uns innehalten lassen. Die uns erschüttern, Fragen aufwerfen und uns als Gesellschaft den Spiegel vorhalten.

Der Fall ist ein solcher Moment.

Als Hebammen begleiten wir den Anfang jedes Lebens. Wir sehen, wie verletzlich, wie angewiesen auf Liebe, Bindung und Orientierung ein Mensch auf diese Welt kommt. Kein Kind wird mit Gleichgültigkeit, Härte oder Grenzüberschreitung geboren. Was ein Mensch wird, entsteht in Beziehung.

Deshalb liegt in unserer Verantwortung – als Eltern, als Begleitende, als Gesellschaft – wie unsere Kinder aufwachsen.

Wir müssen Räume schaffen, in denen Kinder lernen:
zu fühlen, ohne sich zu schämen.
zu lieben, ohne zu verletzen.
Grenzen zu setzen – und die Grenzen anderer zu achten.
Konflikte auszuhalten, ohne Macht oder Gewalt auszuüben.

Wir brauchen Erwachsene, die vorleben, was wir uns wünschen:
Respekt. Haltung. Empathie. Klarheit.

Denn Kinder lernen nicht durch Worte.
Sie lernen durch uns.

Und vielleicht braucht es auch ein Umdenken:
It’s not about “protect your daughter.”
It’s about: educate your son.

Lehrt, Verantwortung zu übernehmen. Gefühle zuzulassen. Grenzen zu respektieren.

Eine liebevolle, zugewandte Kindheit ist kein Ideal – sie ist die Grundlage für ein friedliches Miteinander. Für Menschen, die aufrecht durchs Leben gehen. Die Verantwortung übernehmen. Die nicht wegsehen, sondern hinschauen.

Vielleicht ist genau jetzt der Moment, uns zu fragen:
Welche Welt wollen wir unseren Kindern hinterlassen – und welche Werte wollen wir in ihnen stärken?

Wir glauben: Es beginnt ganz am Anfang.
Und es beginnt bei uns.

Es ist der Grundstein, den wir legen können.
Was Kinder daraus machen, liegt nicht immer in unserer Hand.
Aber wie wir sie begleiten, prägt, was in ihnen wachsen darf.

🤍
Hebammen am See

📸by

Als Hebammen begleiten wir Frauen in zutiefst prägenden Momenten: in der Schwangerschaft, während der Geburt und in der ...
08/03/2026

Als Hebammen begleiten wir Frauen in zutiefst prägenden Momenten: in der Schwangerschaft, während der Geburt und in der ersten Zeit mit einem neuen Menschen. Wir sehen Stärke, Mut, Zweifel – und manchmal auch Angst.

Diese Nähe zu Frauen und ihren Geschichten zeigt uns immer wieder: Gleichberechtigung ist kein Zustand, den wir bereits erreicht haben.

Noch immer kämpfen Frauen darum, ernst genommen zu werden – mit ihren Entscheidungen, ihren Grenzen und ihrem Wissen über den eigenen Körper. Zu oft wird über sie entschieden statt mit ihnen.

Gerade rund um Schwangerschaft und Geburt zeigt sich, wie wichtig Respekt, Vertrauen und echte Mitsprache sind. Frauen verdienen nicht nur medizinische Sicherheit, sondern auch Würde und Selbstbestimmung.

Als Hebammen möchten wir Räume schaffen, in denen Frauen sich sicher fühlen, gehört werden und ihre Entscheidungen respektiert werden.

Für Respekt.
Für Selbstbestimmung.
Für echte Gleichberechtigung.

Heute – und an jedem anderen Tag.

Es gibt Diagnosen, bei denen ein Kaiserschnitt sinnvoll, wichtig und manchmal lebensrettend ist.Daran gibt es nichts zu ...
18/01/2026

Es gibt Diagnosen, bei denen ein Kaiserschnitt sinnvoll, wichtig und manchmal lebensrettend ist.
Daran gibt es nichts zu rütteln.
Und genauso gilt:
Ein Kaiserschnitt darf auch eine bewusste, selbstgewählte Entscheidung sein.
Aus welchen Gründen auch immer.
Wenn eine Frau ihn möchte – go for it.
Gleichzeitig erleben wir in unserer Arbeit immer wieder Frauen, die mit grosser Verunsicherung zu uns kommen.
Sie erzählen von Aussagen wie:
der kindliche Kopf sei zu gross,
das Kind stehe „noch nicht richtig“,
oder es „passe einfach nicht“.
Solche Sätze machen Angst.
Und sie bleiben.
Was dabei oft untergeht:
Ein kindlicher Kopf ist nicht starr. Er ist dafür gemacht, sich unter der Geburt zu konfigurieren.
Und wie gut ein Kind seinen Weg durch das Becken findet, lässt sich in der Schwangerschaft nicht zuverlässig vorhersagen – denn wie sich eine Geburt entwickelt, zeigt sich erst, wenn sie wirklich beginnt.
Auch Gewichtsschätzungen in der Schwangerschaft sind genau das: Schätzungen.
Sie können deutlich vom tatsächlichen Geburtsgewicht abweichen.
Und trotzdem bleibt im Kopf oft hängen:
„Ein grosses, schweres Kind – vielleicht ist ein Kaiserschnitt sicherer.“
Diese Gedanken sind verständlich.
Gleichzeitig schaffen solche Zahlen und Aussagen nicht selten mehr Unsicherheit, als dass sie eine wirklich klare oder für die Geburt relevante Aussage ermöglichen.
Und selbst wenn eine Geburt begonnen hat, bedeutet das nicht, dass es keinen Spielraum mehr gibt.
Wenn sich unter der Geburt zeigt, dass es wirklich nicht geht, kann jederzeit ein Kaiserschnitt gemacht werden.
Geburt ist kein Entweder-oder, sondern ein Weg mit Möglichkeiten.
Was uns wichtig ist:
Kaiserschnitt ist keine Niederlage.
Spontangeburt ist kein Beweis von Stärke.
Und Entscheidungen sollten nicht aus Angst entstehen, sondern aus guter, ehrlicher und sicherer Aufklärung.
Wir wünschen uns Gespräche, die informieren statt verunsichern.
Zeit für Fragen.
Raum für Zweifel.
Und Vertrauen – in den Körper, in den Prozess und in gute Begleitung.
Denn Angst darf da sein.
Aber sie sollte nicht der Ausgangspunkt für Entscheidungen sein.



📸by l

Prolaktin ist das Hormon, das die Milchbildung steuert. Bei jedem Stillen, jedem Saugen, jedem Pumpen wird es ausgeschüt...
13/01/2026

Prolaktin ist das Hormon, das die Milchbildung steuert. Bei jedem Stillen, jedem Saugen, jedem Pumpen wird es ausgeschüttet. Der Körper merkt sich dabei keine Uhrzeiten, sondern reagiert auf Bedarf. Wird häufig getrunken, steigt der Prolaktinspiegel. Wird selten getrunken, fährt die Milchproduktion herunter. Wertfrei. Biologisch. Verlässlich.
Genau deshalb muss – und sollte – kein fixer 4-Stunden-Rhythmus etabliert werden. Stillen ist kein Stundenplan und kein Trainingsprogramm. Werden Stillmahlzeiten bewusst hinausgezögert, fehlt dem Körper das Signal. Weniger Signal bedeutet weniger Prolaktin. Weniger Prolaktin bedeutet langfristig weniger Milch. Nicht abrupt, nicht spektakulär – aber konsequent.
Babys trinken nicht gleichmässig. Sie trinken in Phasen, in Wellen, manchmal sehr häufig, manchmal mit längeren Pausen. Das ist kein Stillproblem, sondern Regulation. Besonders in Wachstumsschüben oder in den Abendstunden sorgt häufiges Stillen dafür, dass sich die Milchmenge anpasst. Das ist kein Zufall, sondern ein fein abgestimmtes Zusammenspiel.
Ein Rhythmus darf entstehen. Aber er muss nicht gemacht, trainiert oder erzwungen werden. Der Körper der Frau ist darauf ausgelegt, auf Signale zu reagieren – nicht auf die Uhr.
Stillen ist Beziehung, nicht Kontrolle.
Und Nachfrage regelt die Milchbildung. Immer.

Ganz einfache Rechnung.
End of Story.






📸by

Prolaktin ist das Hormon, das die Milchbildung steuert. Bei jedem Stillen, jedem Saugen, jedem Pumpen wird es ausgeschüt...
13/01/2026

Prolaktin ist das Hormon, das die Milchbildung steuert. Bei jedem Stillen, jedem Saugen, jedem Pumpen wird es ausgeschüttet. Der Körper merkt sich dabei keine Uhrzeiten, sondern reagiert auf Bedarf. Wird häufig getrunken, steigt der Prolaktinspiegel. Wird selten getrunken, fährt die Milchproduktion herunter. Wertfrei. Biologisch. Verlässlich.
Genau deshalb muss – und sollte – kein fixer 4-Stunden-Rhythmus etabliert werden. Stillen ist kein Stundenplan und kein Trainingsprogramm. Werden Stillmahlzeiten bewusst hinausgezögert, fehlt dem Körper das Signal. Weniger Signal bedeutet weniger Prolaktin. Weniger Prolaktin bedeutet langfristig weniger Milch.
Nicht abrupt, nicht spektakulär – aber konsequent.
Babys trinken nicht gleichmässig. Sie trinken in Phasen, in Wellen, manchmal sehr häufig, manchmal mit längeren Pausen. Das ist kein Stillproblem, sondern Regulation. Besonders in Wachstumsschüben oder in den Abendstunden sorgt häufiges Stillen dafür, dass sich die Milchmenge anpasst. Das ist kein Zufall, sondern ein fein abgestimmtes Zusammenspiel.
Ein Rhythmus darf entstehen. Aber er muss nicht gemacht, trainiert oder erzwungen werden. Der Körper der Frau ist darauf ausgelegt, auf Signale zu reagieren – nicht auf die Uhr.

Stillen ist Beziehung, nicht Kontrolle.
Und Nachfrage regelt die Milchbildung. Immer.
Die Rechnung ist recht einfach.
End of Story.






📸by

Schwangere waren noch nie so gut informiert wie heute.Und gleichzeitig noch nie so verunsichert.Instagram, TikTok, Podca...
04/01/2026

Schwangere waren noch nie so gut informiert wie heute.
Und gleichzeitig noch nie so verunsichert.
Instagram, TikTok, Podcasts, Foren, Ratgeber –
zu jeder Frage gibt es unzählige Antworten.
Oft widersprüchlich. Oft emotional. Oft absolut formuliert.
„So MUSS Geburt sein.“
„Wenn du das so machst, schadest du deinem Kind.“
„Das ist der einzige richtige Weg.“
Was dabei verloren geht, ist etwas Zentrales: Einordnung.
Viele Informationen werden nicht falsch vermittelt –
aber kontextlos.
Ein Einzelfall wird zur Wahrheit.
Eine persönliche Erfahrung zur Regel.
Eine laute Meinung zur Norm.
Das Ergebnis erleben wir häufig in der Begleitung:
Frauen kommen nicht mit zu wenig Wissen –
sondern mit zu vielen offenen Fragen, Zweifeln und Ängsten.
Dabei bedeutet gute Vorbereitung nicht, alles zu wissen.
Und schon gar nicht, alles kontrollieren zu wollen.
Geburt, Wochenbett und Stillzeit sind keine Checkliste
und kein Algorithmus, der bei allen gleich funktioniert.
Was stärkt, ist nicht die nächste Info.
Was stärkt, ist zu verstehen:
Was betrifft mich wirklich?
Was ist Wissen – und was ist Meinung?
Was darf ich ernst nehmen – und was darf ich loslassen?
Gute Begleitung heißt für uns:
nicht noch mehr Input,
sondern Orientierung.
Nicht Angst verstärken,
sondern Handlungsfähigkeit.
Du musst nicht alles wissen.
Du darfst auswählen.
Und du darfst dir erlauben, Informationen auszublenden,
die dir nicht guttun.
Punkt.






📸by l

Adresse

Seestrasse 64
Stäfa
8708

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Montag 08:00 - 18:00
Dienstag 08:00 - 18:00
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