20/05/2026
𝐖𝐚𝐬 𝐍𝐞𝐮𝐫𝐨𝐭𝐫𝐚𝐧𝐬𝐦𝐢𝐭𝐭𝐞𝐫 𝐦𝐢𝐭 𝐄𝐬𝐬𝐚𝐧𝐟ä𝐥𝐥𝐞𝐧 𝐳𝐮 𝐭𝐮𝐧 𝐡𝐚𝐛𝐞𝐧 🧠
Stimmungsschwankungen. Innere Unruhe. Schwierigkeiten, Impulse zu regulieren. Heißhunger. Viele Frauen mit Bulimie kennen diese Zustände – und erleben sie als psychische Belastung.
Doch dahinter steckt oft auch eine neurobiologische Realität:
🔬 𝐃𝐚𝐬 𝐆𝐞𝐡𝐢𝐫𝐧 𝐛𝐫𝐚𝐮𝐜𝐡𝐭 𝐁𝐚𝐮𝐬𝐭𝐞𝐢𝐧𝐞 – Neurotransmitter wie Serotonin und Dopamin werden aus Aminosäuren und Mikronährstoffen gebildet. Hormone benötigen Fette, Enzyme brauchen Vitamine und Spurenelemente. Fehlen diese Grundlagen aufgrund von einseitiger und restriktiver Ernährung oder häufigem Erbrechen, gerät die Gehirnchemie aus dem Gleichgewicht.
😔 𝐃𝐢𝐞 𝐅𝐨𝐥𝐠𝐞𝐧 𝐬𝐢𝐧𝐝 𝐬𝐩ü𝐫𝐛𝐚𝐫 – Innere Unruhe, Stimmungsschwankungen, verminderte Stressresistenz und Heißhunger sind keine Charakterdefizite. Sie sind Ausdruck neurobiologischer Prozesse, die durch Nährstoffmangel mitbedingt sein können.
💊 𝐀𝐮𝐜𝐡 𝐓𝐡𝐞𝐫𝐚𝐩𝐢𝐞 𝐛𝐫𝐚𝐮𝐜𝐡𝐭 𝐞𝐢𝐧 𝐬𝐭𝐚𝐛𝐢𝐥𝐞𝐬 𝐅𝐮𝐧𝐝𝐚𝐦𝐞𝐧𝐭 – Studien weisen darauf hin, dass gängige Medikamente bei unzureichender Nährstoffversorgung weniger wirksam sind. Psychotherapie kann wertvolle Arbeit leisten – aber ein biochemisches Ungleichgewicht löst sich nicht allein durch Einsicht und Verarbeitung der Vergangenheit.
Willenskraft ersetzt keine Biochemie – und Biochemie ersetzt keine Psychotherapie. Beides gehört zusammen 💡
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