26/02/2026
Wahrheiten und Unwahrheiten
Am 8. März 2026 steht ein wichtiger Volksabstimmungstermin an. Im Vorfeld werden intensive Gespräche und Diskussionen geführt. Dabei wird viel geredet – doch häufig fehlen Anstand, Sachlichkeit und gegenseitiger Respekt. Dabei ginge es auch anders. Ich empfehle allen, die sich mit ihrer Meinung einbringen möchten, sich zunächst mit der Transaktionsanalyse (TA) auseinanderzusetzen. Dabei handelt es sich um ein psychologisches Modell zur Analyse von Kommunikation und sozialem Verhalten.
Die Transaktionsanalyse ist keine Therapie im engeren Sinne, sondern ein praxisnahes Instrument, das sich rasch in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft anwenden lässt – überall dort, wo zwischenmenschliche Interaktionen stattfinden. Was derzeit auf verschiedenen Ebenen geschieht, wirkt jedoch oft wie ein unsachliches und wenig respektvolles Durcheinander. Nicht selten scheint das Prinzip der Stärke zu dominieren – sei es aus ideologischen, moralischen oder persönlichen Beweggründen.
Eine konstruktive Diskussion hingegen erfordert aktives Zuhören, gegenseitigen Respekt und die Konzentration auf inhaltliche Argumente statt auf persönliche Angriffe. Voraussetzung dafür ist ein ehrliches und sachliches Demokratieverständnis, das Gemeinsamkeiten sucht, Kompromissbereitschaft lebt und auf Fairness achtet. Ziel sollte Erkenntnisgewinn oder Konsens sein – nicht der reine Wettstreit.
Die Transaktionsanalyse beschreibt in einfachen, nachvollziehbaren Schritten drei Ich-Zustände (Eltern-Ich, Erwachsenen-Ich und Kind-Ich) und analysiert den kommunikativen Austausch – sogenannte Transaktionen. Dadurch wird es möglich, Kommunikation bewusster zu gestalten, Konflikte zu klären und persönliche Autonomie zu fördern. Das Modell lässt sich vielseitig einsetzen, etwa bei der Lösung komplexer Sachfragen, in der Teamentwicklung oder in der Gestaltung wertschätzender Beziehungen.
Falls Sie sich vertieft mit diesem Ansatz auseinandersetzen möchten, unterstütze und begleite ich Sie gerne.