25/11/2025
Hallo Liebe,
🌲 Dein DIY-Wunder:
Kiefern-Hustenbalsam
Fühlst du dich auch manchmal so richtig zerschlagen, wenn der Herbst in den Winter kippt und die erste Kältewelle kommt? Genau dann sehnen sich unsere Atemwege nach etwas Balsamischem. Und da kommt unser Wald ins Spiel!
Nadelbäume sind wahre Superhelden für die Lunge. Warum? Weil sie prall gefüllt sind mit ätherischen Ölen. Diese machen sie zu einem der besten Hausmittel gegen Husten, Bronchitis und grippale Infekte. Die Kiefer sticht hier besonders heraus – sie enthält neben Fichte, Tanne und Lärche die höchste Konzentration dieser heilsamen Duftstoffe.
✨ Das Gold des Waldes
Schon unsere Vorfahren wussten das. Die weisen Kräuterfrauen sammelten nicht nur Nadeln und Sprossen, sondern vor allem das wertvolle Harz der Kiefer. Sie nannten es das „Gold des Waldes“ und stellten daraus ihre kraftvollen Balsame her.
Die Power des Harzes:
* Es löst festsitzenden Schleim.
* Es fördert die Durchblutung.
* Es wirkt keimtötend und entspannend.
Du spürst diese Wirkung schon bei einem einfachen Waldspaziergang, wenn die Ausdünstungen der Bäume deine Atmung erleichtern. Der berühmte Kräuterpfarrer Johann Künzle (1945) wusste das bereits und hat seinen lungenkranken Patienten kiloweise frische Föhren-Zweige ins Zimmer gestellt, damit sie diesen heilsamen Waldesduft ununterbrochen einatmen konnten.
🧤 Mach dir deinen Waldbalsam haltbar!
Diesen gesunden Kiefernduft kannst du dir in Form eines Harz- oder Husten-Balsams einfach konservieren – und zwar rechtzeitig, bevor der Winter richtig losgeht!
Beim nächsten Waldspaziergang halte doch mal die Augen offen nach Baumstämmen mit kleinen Verletzungen. Genau dort findest du dieses kostbare, klebrige "Gold".
Finde hier immer wieder spannende Rezepte und Gesundheitstipps ⬇️
🌲www.parapsychologie-aargau.ch🌲
🌲 Kiefern-Hustenbalsam – Zwei einfache Rezepte
Für den Balsam mörsere ich hart kristallisiertes Baumharz zu Pulver. Solltest du kein kristallisiertes Harz finden, kannst du natürlich auch flüssiges verwenden. Du kannst einen reinen Kieferharz-Balsam oder eine ergänzte Kräuter-Version herstellen.
1. Reiner Kiefernharz-Balsam (Pur)
* In einem Topf 200 ml (Bio-Olivenöl) erwärmen.
* 2 TL Kiefern-Harz hinzufügen und auflösen.
* Die Mischung durch ein altes Sieb abgiessen (das du immer wieder für diese Zwecke verwenden kannst).
* Nun in dem Öl 30 g Bio-Bienenwachs unter Rühren auflösen (Achtung: Nicht zu heiss werden lassen!).
* Sofort in Salbentöpfchen füllen. Fertig ist der Wald-Zauber!
2. Kiefern-Husten-Balsam (Extra-Power)
* 2 EL kleingeschnittene Kiefern- und/oder Fichten-Nadeln sowie Scharfgarben-Blüten und Thymiankraut (ggf. getrocknet) in 200 ml Bio-Olivenöl geben.
* Leicht anwärmen, von der Platte nehmen und über Nacht ziehen lassen.
* Am nächsten Tag wieder leicht anwärmen und die Kräuter absieben.
* In das warme Öl nun etwa 2 TL Kiefern-Harz sowie 30 g Bio-Bienenwachs geben. Anwärmen und Harz und Wachs schmelzen lassen (Achtung: Nicht zu heiss werden lassen!).
* Für eine stärkere Wirkung (Optional): Füge jetzt noch 3 Tropfen ätherisches Kiefern-Öl und/oder 3 Tropfen ätherisches Thymian-Öl (Thymian thymol) hinzu.
* Sofort in Salbentöpfchen füllen.
Mein Geheimtipp!
Übrigens ist dieser Balsam auch extrem wohltuend bei schmerzenden Muskeln und Gelenken. Ich mag ihn (ohne die ätherischen Öle) auch sehr gerne als Hand-, Lippen- oder Gesichts-Balsam im Winter, wenn die eisige Luft meiner Haut zusetzt.
Der Balsam ist mindestens zwei Jahre haltbar.
Ich wünsche dir viel Freude mit diesem fein duftenden Balsam!
Von Herz zu Herz,
eure Jacqueline 💞
Frei von Beschwerden, Ängsten, Süchten leben. Unterstützung in der ganzen Schweiz auch online.