Anke Walker - Craniosacral Therapie und Coaching

Anke Walker - Craniosacral Therapie und Coaching Ich begleite Kinder, Jugendliche und Erwachsene bei körperlichen und chronischen Schmerzen, psychosomatischen Symptomen innerer Unruhe, Erschöpfung und ADHS.

Mein Angebot umfasst körperzentrierte Therapie mit Fokus auf Selbstregulation, Stabilität und Entlastung im Alltag. Ergänzend unterstütze ich Eltern in herausfordernden Familiensituationen. Mein Angebot umfasst:
Craniosacral Therapie für Erwachsene
Craniosacral Therapie für Babys, Kinder und Jugendliche
ADHS-Begleitung und Coaching

05/02/2026

Wir betrachten ADHS oft als eine reine Sache des Kopfes, während der Körper im Hintergrund längst seine eigene Sprache spricht.
Forschungen zeigen, dass Reizoffenheit und ein dauerhaft angespanntes Nervensystem, keine blosse Kopfsache bleiben.

Es ist kein Zufall, dass chronische Entzündungen oder Schmerzen, Infektanfälligkeit, Autoimmunerkrankungen bei ADHS-Betroffenen häufiger vorkommen, das sehe ich auch täglich in meiner Praxis. Es ist oft die Art und Weise, wie unser Organismus auf die langjährige innere Unruhe und Sensitivität antwortet. Da zeigt sich die Komplexität von ADHS.

Wenn wir uns jahrelang am Limit bewegen, beginnt unser Körper, die Anspannung zu übersetzen. Oft verstehen wir den Zusammenhang erst dann, wenn Schmerzen auftauchen, wir ständig krank sind - wenn der Körper uns deutlich bremst.

In meiner Praxis erlebe ich solche Momente: eine Frau spürt, wie der Tinnitus, der sie den ganzen Tag gequält hat, plötzlich leiser wird und in den Hintergrund rückt.
Es ist der Moment, in dem das Nervensystem endlich wieder das Signal bekommt, dass es sicher ist.

Besonders bei ADHS sollten wir uns bewusste Momente der Ruhe gönnen - eine Notwendigkeit - und nicht warten, bis der Körper uns stoppt. Doch Ruhe heisst nicht für jeden, still zu sein. Für ein ADHS-Nervensystem darf Ruhe auch durch Bewegung stattfinden. Ruhe beginnt dort, wo das System in die Regulation findet – egal, ob in Stille oder im Fluss.

Wir dürfen lernen, im Alltag kleine Anker zu werfen. Eine der einfachsten Übungen für zwischendurch ist das lange, bewusste Ausatmen. Damit geben wir dem Nervensystem direkt das Zeichen, dass es lockerlassen darf.

Mit Kindern können wir einen kleinen fantasievollen Tauchgang im Meer unternehmen: einatmen - Luft anhalten - abtauchen - und wieder hochkommen und langsam ausatmen. Und danach erzählen,
was wir gemeinsam unter Wasser entdeckt haben 🐠🪼🐳.

Leben berührt – bis in jede Zelle.

Wenn du spürst, dass dein Körper schon lange versucht, gehört zu werden, begleite ich dich oder dein Kind gern dabei, wieder in eine gesunde Balance zu finden.

26/01/2026

„Ich wünsche mir doch nur einen Freund.“
Dieser Satz fällt oft in meiner Praxis.

Hinter diesem Wunsch steht ein Schmerz, den einige Kinder mit ADHS und ihre Familien teilen. Es ist oft das Gefühl, „anders“ zu sein, zu laut, zu impulsiv oder einfach zu intensiv für die anderen. Während andere Kinder scheinbar mühelos Bindungen knüpfen, fühlen sich Kinder mit ADHS manchmal wie Aussenstehende.

Sie sehnen sich nach Zugehörigkeit, stossen aber durch ihr überfordertes Nervensystem immer wieder an Grenzen. Das führt zu Tränen und Wut am Abendtisch, zu Frust auf dem Pausenhof und zu einer tiefen Verunsicherung, auch bei Eltern.

Warum erzähle ich das?

Weil ich sehe, wie sehr das Leben hier berührt. Es berührt manchmal durch Einsamkeit, aber auch durch die hohe Sensibilität die diese Kinder in sich tragen.

In meiner Arbeit geht es darum:

1. . Kinder und Jugendliche im Umgang mit Anspannung und Überforderung zu begleiten, damit soziale Begegnungen besser eingeordnet werden können.
2. Den Schmerz und die Scham darüber abzubauen, dass es bisher so schwer war.
3. Mut zu machen, dass Freundschaft etwas ist, das wachsen darf, wenn das Kind sich selbst wieder vertraut.

Leben berührt, wenn wir an unsere Grenzen kommen, genauso wie im neuen Mut.

20/01/2026

Ich mache diese Arbeit
für die Mutter, die nachts nicht mehr schlafen kann.

Für das Kind, das sich schämt,
weil seine Wut zu laut wird.

Für den Jugendlichen,
der glaubt den Mut zu verlieren.

Für die erwachsene Frau,
die sich fragt,
warum alles so schwer ist.

Ich bin Therapeutin,
weil das Leben berührt.
In all seinen Facetten.

Und weil Begleitung
manchmal genau das ist:
da zu bleiben,
bis es wieder ein bisschen leichter wird.

15/01/2026

Emotionen kippen schnell, der Alltag eskaliert, Rückzug oder Wut bestimmen oft das Familienleben.

ADHS bedeutet oft ein überfordertes Nervensystem. Reize, Gefühle und Anforderungen kommen gleichzeitig und lassen sich kaum filtern.

Ich begleite Kinder, Jugendliche und ihre Familien dabei:
✅ emotionale Ausbrüche besser zu regulieren
✅ Überforderung frühzeitig wahrzunehmen
✅ alltagstaugliche Strukturen zu entwickeln
✅ mehr Ruhe und Sicherheit ins Familiensystem zu bringen.

Gemeinsam entstehen Strategien, die nicht noch mehr Druck erzeugen, sondern entlasten - für mehr Selbstvertrauen, Regulation und Stabilität.

08/01/2026
Auch ich kenne das Gefühl, wenn man etwas schaffen will – aber der Körper macht einfach nicht mit.Wenn jede kleine Aufga...
14/10/2025

Auch ich kenne das Gefühl, wenn man etwas schaffen will – aber der Körper macht einfach nicht mit.
Wenn jede kleine Aufgabe zu viel ist, und du dich danach fühlst, als wärst du einen Marathon gelaufen.

Nach meinem Burnout habe auch ich Zeit gebraucht, um zu verstehen:
Das ist kein Versagen.
Das ist dein Körper, der dich schützt.
Ich habe gelernt, nicht gegen die Erschöpfung zu kämpfen, sondern sie wie eine Botschaft zu lesen.

Kleine Schritte.
Routinen, die Halt geben.
Sanfte Atemzüge, statt Druck.
Und vor allem: Mitgefühl mit mir selbst, wenn gar nichts geht.

Heilung passiert nicht durch Leistung.
Sie passiert, wenn wir aufhören, uns zu überfordern.

💫 Du musst nicht alles heute schaffen.
Ein Schritt, ein Atemzug, ein Moment von Ruhe – das reicht.

„Ich wünsche mir ein friedvolles ADHS.“– hat mein Sohn zu mir gesagt.Dieser Satz hat mich tief berührt.Weil er ausdrückt...
08/10/2025

„Ich wünsche mir ein friedvolles ADHS.“
– hat mein Sohn zu mir gesagt.

Dieser Satz hat mich tief berührt.
Weil er ausdrückt, was so viele Familien mit ADHS fühlen:
den Wunsch nach Ruhe, Verbindung und gegenseitigem Verstehen –
in einem Alltag, der oft von Spannungen, Schuldgefühlen und Erschöpfung geprägt ist.

ADHS ist nicht einfach „laut“ oder „anstrengend“.
Hinter dem impulsiven Verhalten steckt ein Nervensystem, das ständig nach Ausgleich sucht.
Wenn zu wenig Dopamin da ist, versucht das Gehirn über Bewegung oder Emotion, wieder Balance zu finden.
Nach solchen Momenten fühlen sich viele Kinder ruhiger – weil ihr System kurzzeitig im Gleichgewicht ist.

Doch auch Eltern geraten in diesen Kreislauf hinein.
Familiäre Anforderungen übersteigen oft die eigenen Bewältigungsmöglichkeiten.
Man will stark bleiben, Orientierung geben – und spürt gleichzeitig, wie die Kraft schwindet.

Eltern wollen Leuchttürme sein.
Aber auch Leuchttürme brauchen Halt.

Darum geht es auf dem friedvollen Weg mit ADHS:
Nicht um Perfektion, sondern um Verständnis.
Nicht um Kontrolle, sondern um Verbindung.
Nicht um Schuld, sondern um Mitgefühl –
für das Kind und für sich selbst.

🕊️ Friedvoll statt perfekt. Verständnis statt Schuld. Verbindung statt Kontrolle.

Deine ADHS-Kraft: Selbstfürsorge💡 Kennst du das? Der Spagat zwischen Hyperfokus und kompletter Erschöpfung?Für Erwachsen...
06/10/2025

Deine ADHS-Kraft: Selbstfürsorge

💡 Kennst du das? Der Spagat zwischen Hyperfokus und kompletter Erschöpfung?

Für Erwachsenen mit ADHS ist der Job oft ein Balanceakt. Dein Kopf sprüht vor Kreativität, Energie und Querdenker-Potenzial! 🚀 Aber der Versuch, in starren Arbeitsrahmen zu funktionieren, kann unglaublich viel Kraft kosten.

Das Warnsignal: Dein ADHS-Sprint ⚠️

Durch die fehlende Reizfilterung gerätst du schnell in die Überforderung. Der oft beschriebene "ADHS-Sprint" – intensiver Hyperfokus, gefolgt von tiefer Erschöpfung – ist ein echtes Warnsignal für ein hohes Burnout-Risiko.

Wichtig: Es geht nicht darum, dich zu verbiegen! Der Schlüssel liegt nicht in der Anpassung an starre Systeme, sondern darin, deine eigenen, passenden Systeme zu entwickeln.

Dein Weg: Selbstfürsorge als Basis für deinen Erfolg

Selbstfürsorge ist keine Option, sondern eine fundamentale Notwendigkeit. Sie hilft dir, deine individuellen Bedürfnisse wirklich zu verstehen.

Das kannst du konkret für dich tun:

Strukturelle Entlastung: Lagere Aufgaben aus deinem überlasteten Kopf aus! Nutze Tools und visuelle Hilfen. Das ist Self-Care durch Entlastung.

Energie-Management: Plane bewusst kurze, regelmäßige Pausen ein. Schaffe reizarme Zeiten, damit dein Gehirn regulieren kann. Das ist Self-Care durch Regeneration.

Klarheit & Akzeptanz: Erlaube dir, deine Bedürfnisse zu validieren. Deine Bedürfnisse zuerst. Setz deine Grenzen. Das ist Self-Care durch Abgrenzung.

Wenn du Selbstfürsorge als Produktivitätsfaktor verstehst, legst du das Fundament für eine Karriere, die mit ADHS, nicht trotz ADHS gesund und erfolgreich ist. Du hast das Potenzial! ✨

⬇️ Welche deiner Strategien ist die beste?
Welche Art der Selbstfürsorge hilft dir persönlich im stressigen Alltag am meisten, um Überlastung vorzubeugen? Teile deine besten Tipps in den Kommentaren! 👇

✅ Stolz und dankbar: Ich habe den ensa Erste-Hilfe-Kurs für psychische Gesundheit der Stiftung Pro Mente Sana absolviert...
24/07/2025

✅ Stolz und dankbar: Ich habe den ensa Erste-Hilfe-Kurs für psychische Gesundheit der Stiftung Pro Mente Sana absolviert und bin nun Ersthelfer*in für psychische Gesundheit! 💜🙌

👉 Werde auch du Ersthelfer*in für psychische Gesundheit! Mehr Infos: www.ensa.swiss/de

✅ Stolz und dankbar: Ich habe den ensa Erste-Hilfe-Kurs für psychische Gesundheit der Stiftung Pro Mente Sana absolviert...
24/07/2025

✅ Stolz und dankbar: Ich habe den ensa Erste-Hilfe-Kurs für psychische Gesundheit der Stiftung Pro Mente Sana absolviert und bin nun Ersthelfer*in für psychische Gesundheit! 💜🙌
Ich habe gelernt, wie ich Menschen in meinem Umfeld unterstützen kann, wenn sie psychische Probleme oder Krisen erleben – bis professionelle Hilfe übernimmt.

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Stolz und dankbar: Ich habe den ensa Erste-Hilfe-Kurs für psychische Gesundheit der Stiftung Pro Mente Sana absolviert und bin nun Ersthelfer*in für psychische Gesundheit!

Adresse

Freiestrasse 13
Zürich
8610

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 20:00
Dienstag 08:00 - 20:00
Mittwoch 08:00 - 20:00
Donnerstag 08:00 - 20:00
Freitag 08:00 - 20:00
Samstag 08:00 - 12:00

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