Dörte Möller Coaching & Logosynthese

Dörte Möller Coaching & Logosynthese Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Dörte Möller Coaching & Logosynthese, Winterthur.

17/05/2026

Ich nenne es „Gehmeditation“ auch wenn es zugleich führen üben ist. Weil ich im Gehen und im Gleichschritt mit Merlin die ganze Zeit versuche, voll in der Präsenz zu sein und selbst ganz bewusst die Füße setze. Damit auch er sich leichter erden und damit entspannen kann. Dann entsteht wie eine gemeinsame Bubble, in der ich sogar ohne Hinsehen spüre/höre, welches Vorderbein Merlin gerade setzt.

„Sei wie das Veilchen im Moose,sittsam, bescheiden und rein,und nicht wie die stolze Rose,die immer bewundert will sein....
12/05/2026

„Sei wie das Veilchen im Moose,
sittsam, bescheiden und rein,
und nicht wie die stolze Rose,
die immer bewundert will sein.“

(hat mir jemand, als ich in der Grundschule war, in mein Poesie-Album geschrieben)

Wir wachsen nicht alle mit den Eltern oder in einem Umfeld auf, die/das wir wirklich gebraucht hätten. Ich habe im Coaching z.B. viele Frauen begleitet, die als Mädchen immer wieder gehört haben: „Sei nicht so laut“, „Du bist nicht der Mittelpunkt“, „Stell dich nicht so an“ und vieles mehr.

Solche Sätze graben sich tief ein, werden zu Überzeugungen und verschwinden nicht so einfach wieder. Sie prägen, wie wir über uns selbst denken, wie sicher wir uns fühlen, wie sichtbar wir uns machen. Und welche Grenzen wir für „realistisch“ halten. Und mit diesen Sätzen haben viele von uns früh gelernt, leise zu sein, nicht anzuecken, nicht zu viel Raum einzunehmen.

Viele dieser Frauen sind zwar hoch kompetent, empathisch, klug und tragen enorme Verantwortung. Und trotzdem ziehen sie sich zurück, zweifeln an sich, relativieren ihre Fähigkeiten und überlassen anderen den Platz, der eigentlich ihnen zustehen würde.

Prägungen sind mächtig. Aber sie sind nicht unveränderbar.

Es gibt Wege, innere und äussere Grenzen zu überwinden, alte Überzeugungen zu lösen und wieder mehr bei sich selbst anzukommen. Nicht, um plötzlich ein anderer Mensch zu werden. Sondern damit das sichtbar werden kann, was die ganze Zeit da war.

Damit du wachsen kannst. Auch dann, wenn die Ausgangslage schwierig war. So, wie bei dieser Blume.

Wenn du merkst, dass alte Glaubenssätze dich klein halten, begleite ich dich gerne im Coaching und mit Logosynthese.

„Was ist deine Superpower? Was macht dich besonders? Was ist deine USP?“Solche Fragen liessen mich lange ziemlich ratlos...
07/05/2026

„Was ist deine Superpower? Was macht dich besonders? Was ist deine USP?“

Solche Fragen liessen mich lange ziemlich ratlos zurück. Weil ich immer dachte, dass ich nichts Besonderes habe. Jedenfalls nichts, das man in irgendeiner Form mit Beruf, Karriere oder „Mehrwert“ verbinden könnte.

Dann kamen die Skiferien dieses Jahr.

Oben an der Bergstation der Gondel sass ein kleiner Hund im Gang zur Skipiste. Er war komplett panisch, hat gezittert, sich auf den Boden gedrückt und jeden einzelnen Menschen angeschaut, der aus der Gondel stieg. Immer mit derselben Hoffnung: dass endlich sein Frauchen auftaucht (diese Information war absolut klar).

Meine Aufmerksamkeit war augenblicklich bei diesem Hund. Alles andere trat in den Hintergrund. Es fühlte sich an, als würde meine Wahrnehmung direkt zu ihm auf den Boden zoomen. Ich habe seine Angst und Verzweiflung nicht einfach beobachtet, sondern körperlich gespürt. Fast so, als wären es meine eigenen Emotionen.

Die Menschen liefen an ihm vorbei, ohne stehen zu bleiben. Viele haben ihn vermutlich gar nicht wahrgenommen. Aber ich wollte ihm helfen, etwas tun, damit es ihm wieder gut geht.

Etwas weiter hinten kam uns eine Frau aus dem Restaurant entgegen. Wanderschuhe, suchender Blick, leicht gestresst. Noch bevor sie etwas sagen konnte, sagte ich zu ihr: „Sie suchen einen Hund.“

Es war keine Frage. Ich wusste es einfach.

Sie antwortete sofort: „Jaaa, wo ist er?“ Ich zeigte ihr den kleinen Hund und in dem Moment fiel ihr sichtbar ein Stein vom Herz.

Später auf der Skipiste habe ich vor Erleichterung geweint. Vermutlich stärker als die Besitzerin selbst, weil ich die Emotionen dieses Hundes so ungefiltert übernommen hatte und unendlich froh war, dass er wieder sicher war.

Es ist schon klar: In der Arbeit mit Menschen und Tieren ist es wichtig, sich emotional regulieren und abgrenzen zu können. Sonst verliert man Präsenz und Klarheit. In diesem Moment in den Bergen war ich jedoch völlig unvorbereitet und dadurch vollkommen offen. Es hat mich einfach überrollt.

Und genau das hat mir etwas gezeigt.

Wie stark ich Stimmungen, Emotionen und innere Zustände wahrnehme. Wie schnell ich spüre, was in einem anderen Lebewesen vorgeht, ohne dass Worte nötig sind. Vielleicht funktioniert das bei Tieren manchmal noch direkter, weil sie sich nicht verstellen. Sie fühlen, was sie fühlen. Und sie zeigen es.

In der Welt unter Menschen musste ich dagegen früh lernen, mich zu schützen. Wie oft wurden Wahrnehmungen abgesprochen, relativiert oder als „zu sensibel“ bezeichnet. Irgendwann beginnt man, an sich selbst zu zweifeln und genau diese Fähigkeit nicht mehr als Stärke wahrzunehmen. Und sich zu verschliessen.

Heute glaube ich, dass genau darin meine eigentliche Stärke in meiner Arbeit als Coach liegt: wirklich wahrzunehmen, was da ist. Was unter der Oberfläche noch ausgesprochen werden möchte.

Wieder wahrzunehmen, was wirklich da ist, kann dann Vieles verändern. In uns selbst, in Beziehungen und auch in der Verbindung zu unseren Tieren.

Wenn dich das anspricht, freue ich mich, von dir zu hören.

23/04/2026

Medical gaslighting Nr. 2:

Vor einigen Jahren war ich wegen einer OP am Handgelenk im Spital. Es wurde nur der Arm betäubt, ich war wach. Der Chirurg fängt an, mit dem Skalpell in meinen Arm zu schneiden, und es tut noch sau weh (die Betäubung im Nervengeflecht in der Achsel des Armes wirkt eindeutig nicht ausreichend).

Ich rufe recht laut „auaaaa, das tut weh“! Der Chirurg sagt „Ich kann jetzt nicht aufhören“ - und macht einfach weiter. Ich weine vor Schmerzen, will nur noch, dass es aufhört. Sage das auch. Der Anästhesist dreht das Propofol an meiner Kochsalzinfusion hoch und sagt „es wirkt gleich“.

Die ganze Zeit, bis die Betäubung wirkt, präpariert der Chirurg weiter mit dem Skalpell an meinem Arm herum und ignoriert die Schmerzäusserungen. Als das Propofol endlich wirkt, weine ich weiter. Dieses Mal wegen der Ignoranz und dem nicht gesehen, nicht gehört und nicht respektiert werden. Ich fühlte mich vollkommen ausgeliefert und ohnmächtig.

Noch heute werde ich wütend, wenn ich daran denke. Und daran, dass ich damals in der Nachbesprechung wieder nichts gesagt habe, es nicht ausgesprochen habe, was das mit einem,
mit mir macht.

Es hat einiges an Verarbeitung und/mit Anwendung der Logosynthese (z.B. bzgl. der Wahrnehmung des Skalpells in meinem Arm, der Wahrnehmung der Stimme des Chirurgen etc.) gebraucht, bis ich das größtenteils hinter mir gelassen hatte. Ich denke aber, dass der Fakt, dass die Operationsstelle nach wie vor empfindlich ist zeigt, dass dort immer noch Energie im Zusammenhang mit diesem Erlebnis gebunden ist.

Hast du auch schon mal so etwas erlebt? Was hat dir hinterher geholfen?

Vertraust du deiner eigenen Wahrnehmung?Vor ca. zwei Jahren war ich in der Radiologie. Ich hatte plötzlich Schmerzen in ...
19/04/2026

Vertraust du deiner eigenen Wahrnehmung?

Vor ca. zwei Jahren war ich in der Radiologie. Ich hatte plötzlich Schmerzen in der Brust. Meine Gynäkologin vermutete eine Zyste. Der Radiologe (männlich) machte den Ultraschall, schaute kurz und sagte: „Ja, ist eine Zyste. Nicht schlimm. Kommen Sie in sechs Monaten zur Kontrolle.“

Ich fragte:
„Und was ist mit den Schmerzen? Kann man da etwas machen?“

Er atnwortete:
„Eine Zyste tut nicht weh.“

Ich war irritiert.
„Ähm – doch. Tut sie“.

Und dann sagte er ernsthaft:
„Brüste ziehen ja immer mal oder tun weh. Das ist nicht die Zyste.“

Ich lag da, quasi ausgeliefert auf dem Untersuchungstisch und dachte „und das weisst du als Mann so genau, weil…?“. Und wollte ihn am liebsten rausschmeissen. Gesagt habe ich aber nur, dass ich seit über 40 Jahren mit diesem Körper lebe und spüre, dass bzw. wenn etwas anders ist als sonst.

Er blieb dabei.
Die Zyste könne nicht weh tun. Obwohl ich genau sagen konnte, wann er mit dem Schallkopf über diese Stelle ging – weil es genau dann weh tat. Am Ende bot er mir noch leicht genervt an, die Zyste zu punktieren. Wenn es denn sein muss.

Ich habe abgelehnt.

Später habe ich ihn gemeldet und entschieden, nicht mehr zu ihm zu gehen. Aber warum habe ich nicht gleich etwas mehr und nachdrücklicher gesagt? Mich nicht bei ihm direkt beschwert?

Weil man in so einem Moment klein gemacht und beschämt wird (und sich eh unwohl fühlt).
Weil man nicht „unhöflich“ sein will.
Weil da jemand sitzt, der vermeintlich mehr weiss.
Weil man beigebracht bekommen hat, an der eigenen Wahrnehmung zu zweifeln.



Medical bias und das, was heute oft als „medical gaslighting“ bezeichnet wird, sind inzwischen gut dokumentiert.
Zum Beispiel hier:
https://www.health.harvard.edu/pain/the-dangerous-dismissal-of-womens-pain

Aber darum geht es mir eigentlich nicht.
Die entscheidende Frage ist für mich eine andere:

Was passiert mit mir in so einem Moment? Was läuft in mir für ein Film, wenn jemand von aussen sagt: „Das kann nicht sein.“
Und ich innerlich genau weiss: Doch. Es ist so. Aber man mir einfach nicht glaubt. Nicht nur im medizinischen Kontext.

Ich bin jemand, z.B. die sehr genau spürt, dass etwas nicht stimmt – nämlich im Körper (Enge, Druck, Herzklopfen usw.) - und die gleichzeitig gelernt hat, dieses Spüren zu relativieren, ignorieren, runterzuschlucken.

Genau damit (den Körperwahrnehmungen) arbeite ich dann in der Logosynthese. Nicht indem ich dir von aussen sage, was „stimmt“. Sondern indem wir gemeinsam hinschauen, was du tatsächlich wahrnimmst – im Körper, im Erleben, die Gefühle – und was davon vielleicht überlagert ist von alten Glaubenssätzen, Zweifeln, Ängsten oder übernommenen Deutungen von aussen. Logosynthese ist ein sehr präziser Weg, diese „Verwirrung“ zu sortieren und aufzulösen.

Damit du wieder unterscheiden kannst: Was ist wirklich meins – und was nicht. Was darf gehen und was darf bleiben 🙂.

Studies show that women's pain experiences are often minimized or dismissed by clinicians. Women and men perceive pain differently. Factors contributing to women's undertreatment for pain include l...

09/04/2026

03/04/2026

Aussprechen (dürfen), was ist (längerer Text)

Vor etwa zehn Jahren sass eine Klientin bei mir im Coaching. Schweizerin, um die 60. Mitten im Gespräch sagte sie: „Ich beneide Sie.“ Ich fragte sie, weshalb.

Sie antwortete: „Sie sind eine junge Frau. Und ausserdem Deutsche. Sie dürfen sagen, was Sie wirklich denken. Als Schweizerin, als Frau – und vor allem in meiner Generation – darf ich das nicht.“

Das hat mich damals getroffen und seitdem nie ganz losgelassen. Ich hatte mir bis dahin nie wirklich bewusst gemacht, welchen Einfluss gesellschaftliche Rollenbilder und Erwartungen auf uns haben können. Und dass mir – allein durch meine Herkunft – eine Art „Erlaubnis“ zugeschrieben wird: direkt zu sein, Dinge auszusprechen, Unangenehmes zu benennen.

Nur: Ehrlicherweise konnte ich das lange Zeit überhaupt nicht.

Ich bin mit einem narzisstischen Elternteil aufgewachsen.
Meine Gefühle und Wahrnehmungen wurden relativiert, verdreht oder bestraft:

• Ich war traurig → „Ist doch gar nicht schlimm.“
• Ich war wütend → „Mach nicht so ein Theater.“
• Ich habe mich gewehrt → „Du bist böse. Entschuldige dich und sei netter“
• Ich fand etwas gut → „Das ist schlechter Einfluss.“
• Ich fand etwas nicht gut → wurde trotzdem durchgesetzt.

Dieses Muster hat sich im Erwachsenenleben fortgesetzt.
In Beziehungen wurde meine Wahrnehmung ebenfalls permanent infrage gestellt.
Wenn ich traurig war: „Ist doch nicht schlimm.“
Wenn mich etwas gestört hat: „Das Problem liegt bei dir.“
Usw. Generell lag immer ich falsch.

Darüber hinaus wohne ich seit etwas über 20 Jahren in einem Land, in dem die „Fuuscht im Sack“ („Faust in der Hosentasche“) kulturell verankert ist. Ärger wird nicht gezeigt, Grenzen werden selten klar formuliert, Höflichkeit steht über Ehrlichkeit.

Also habe ich weitergemacht wie als Kind:
geschluckt, angepasst, mich zurückgenommen.
Denn jedes Aussprechen war mit Angst verbunden und mit der tiefen Überzeugung, dass ich damit Beziehungen gefährde.

In den letzten Jahren habe ich viel an diesen (und anderen) Themen gearbeitet. Mit Logosynthese, Therapie etc.

Und diese Woche ist etwas passiert.

Ich habe bei zwei Menschen ausgesprochen, was für mich nicht stimmt, sehr direkt. Ich hatte noch nicht einmal mehr Angst. Auf einmal ging das, was ich vorher nie getan hätte. Früher hätte ich einfach bloss nachts ewig wach gelegen und hätte innerlich Gespräche geführt, die ich mich im Aussen nie getraut hätte zu führen.

Und dann ist noch etwas passiert.

Es war in Ordnung.
Ich war in Ordnung.
Meine Wahrnehmung war stimmig.

Bei der einen Person hat es Reflexion ausgelöst, den Wunsch sich zu ändern und eine Entschuldigung. Bei der anderen ein echtes Zuhören, Verstehen und mit beiden danach einen offenen, ehrlichen, wertschätzenden Austausch.

Kein Bruch.
Kein Rückzug.
Sondern Verbindung.

Jetzt, beim Schreiben, merke ich erst, was das mit mir macht. Und wie viel mir das bedeutet.

Es fühlt sich an, als würde sich etwas lösen, als würde ein alter Knoten aufgehen. Und gleichzeitig ist da Trauer über all die Jahre, in denen ich das nicht erleben durfte. Nicht wirklich gesehen wurde. Und die so anstrengend waren dadurch, weil ich das Gefühl hatte, immer kämpfen zu müssen.

Kämpfen und Anstrengung möchte ich nicht mehr. Ich werde daher - auch an diesem Ort - versuchen, weiter offen und ehrlich meine Wahrheit aussprechen. Das zu sagen, was ist.

Und falls du dich in Teilen wiedererkennst: Du bist nicht allein.
Es gibt Wege, deine eigene Wahrnehmung (wieder) ernst zu nehmen und die eigene Sprache zu finden. Schreib mir gerne, wenn du mehr wissen möchtest.

„Mir fehlt ein Freund“ (Fallbeispiel in der Arbeit mit der visionären Pferdeosteopathie)Ich habe während der Ausbildung ...
01/04/2026

„Mir fehlt ein Freund“ (Fallbeispiel in der Arbeit mit der visionären Pferdeosteopathie)

Ich habe während der Ausbildung in der visionären Pferdeosteopathie in einem Stall im Appenzell (Schweiz) eine ältere Stute getroffen, die sehr geduldig neben mir gestanden ist, während ich ein anderes Pferd behandelt habe. Als wollte sie sagen „ich möchte bitte auch noch“. Ich konnte dann nicht einfach gehen und sie so dort stehen lassen, daher habe ich am Ende auch mit ihr gearbeitet. Bei einem der osteopathischen Griffe, die uns auch einen Kontakt zum Herzen des Pferdes erlauben, wurde ich plötzlich ganz traurig. Ich habe die Stute gefragt, was sie denn so traurig macht. Und habe die Information erhalten „mir fehlt ein Freund“.

Ich habe anschliessend die Stallbesitzerin gefragt, was das bedeuten könnte. Diese hat mir erzählt, dass die beste Freundin der Stute vor 2 Jahren eingeschläfert werden musste, weil sie eben auch schon sehr alt und krank war. Offensichtlich (für mich) vermisste diese Stute ihre alte Freundin immer noch (so viel zu „Pferde erinnern sich nicht und gehen keine langfristigen Verbindungen ein“…). Mit dem Aussprechen und Anerkennen ihrer Traurigkeit konnte sich dann - in Kombination mit der osteopathischen Arbeit - viel verändern.

Und wäre ich dort nicht im Kontext der osteopathischen Ausbildung anwesend gewesen, hätte ich sicher auch noch mit energetischer Arbeit/Logosynthese (analog Familienaufstellung) mit ihr weitergearbeitet, um die Trauer noch ein wenig mehr zu verarbeiten.

Wenn Verbindung so geschehen darf, macht mich das einfach extrem dankbar, ein solches Geschenk erhalten zu haben und es berührt mich jeweils sehr. Und ich bin jederzeit offen für Anfragen 🙂.

Ich bin gerade am Ausmisten und Sortieren. Ich stelle fest, ich habe in den letzten 12 Jahren schon ein „bisschen“ etwas...
12/02/2026

Ich bin gerade am Ausmisten und Sortieren. Ich stelle fest, ich habe in den letzten 12 Jahren schon ein „bisschen“ etwas gemacht mit Logosynthese 😅.

Neben dem Heilen mit Worten mit der Logosynthese, kann ich jetzt auch heilen mit den Händen anbieten (für Pferde zuminde...
19/01/2026

Neben dem Heilen mit Worten mit der Logosynthese, kann ich jetzt auch heilen mit den Händen anbieten (für Pferde zumindest aktuell 😉).

Es gibt viele Parallelen zwischen der Visionären Pferdeosteopathie und der Logosynthese. Z.B. dass Trauma und Schock im Körper gespeichert bleiben und zu verschiedenen Symptomen und Krankheiten führen können (über verspannte Muskeln, Magenprobleme, Verhaltensauffälligkeiten und vieles mehr). Bis sie durch Behandlung an der Stelle im Körper, an der das Trauma im ersten Augenblick gespeichert wurde, integriert und damit aufgelöst werden können. Dann kann die Energie wieder fließen und das System kann sich wieder selbst regulieren.

28/12/2025

In letzter Zeit beschäftigt mich etwas sehr.

Ich spreche mit vielen Frauen – im beruflichen Umfeld, im privaten Kreis – und fast alle sagen dasselbe:
„Ich bin müde.“

Nicht nur körperlich.
Sondern innerlich. Nervlich. Seelisch.

Viele funktionieren dennoch, organisieren, tragen Verantwortung, sind stark, verlässlich, klug –
und gleichzeitig an einer unsichtbaren Grenze.
Einfach nur noch erschöpft.

Der Schlaf ist schlecht. Tausend Gedanken laufen nachts.
Der Körper meldet sich.
Die Freude ist leiser geworden.

Ich frage mich immer öfter, ob das kein individuelles Problem ist,
sondern ein kollektives und strukturelles.
Eine Art stille Erschöpfungs-Pandemie,
die viele von uns betrifft –
und über die wir viel zu wenig ehrlich sprechen.

Mich interessiert, wie andere das erleben.
Und was ihr meint, was mögliche Ursachen dafür sein können…

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