
20/08/2025
Warum fällt es uns so schwer, Verantwortung für uns selbst zu übernehmen?
Warum ist es oft bequemer, in der Opferrolle zu bleiben?
Weil Verantwortung unbequem ist.
Sie verlangt von uns, hinzuschauen.
Zu fühlen, was weh tut.
Einzugestehen, dass vielleicht nicht nur das Aussen schuld ist – sondern dass wir mitgestalten, wie unser Leben verläuft.
Die Opferrolle hingegen hat einen gewissen Reiz:
Sie schützt.
Sie erlaubt uns, Wut, Schmerz, Ohnmacht nach aussen zu richten.
Sie gibt uns das Gefühl, nichts tun zu müssen, weil „die anderen“ schuld sind.
Aber:
So lange wir im Opfermodus bleiben, geben wir unsere Macht ab.
Wir bleiben klein.
Wir verharren in Mustern, die uns vielleicht mal geholfen haben – aber uns heute begrenzen.
Verantwortung zu übernehmen bedeutet nicht, dass alles unsere Schuld ist.
Es bedeutet, dass wir beginnen, die Zügel zurück in die Hand zu nehmen.
Dass wir uns selbst wichtig genug sind, um zu sagen:
"Ich entscheide, wie es weitergeht."
Das ist nicht leicht.
Aber es ist ein Akt der Selbstachtung.
Und oft der erste Schritt in die Freiheit. 🌱