Psychosoziale Beratung Zürich

Psychosoziale Beratung Zürich Die psychosoziale Beratung mit transaktionsanalytischem Hintergrund ist die bewusste und geplante Be

„Wie wäre es, wenn ich jetzt…“ geistert es in unserem Kopf herum - „… den Job ohne Anschlusslösung künden, ein neues Stu...
08/10/2020

„Wie wäre es, wenn ich jetzt…“ geistert es in unserem Kopf herum - „… den Job ohne Anschlusslösung künden, ein neues Studium mit Mitte 30, 40 oder 50 beginne, endlich mal meine ehrliche Meinung sagen über Dinge, die mich stören (sei es beruflich oder privat bei Freunden oder in der Partnerschaft)“.
✔️Wir spüren innerlich einen Impuls und gehen diesem in unserer Fantasie (mal mehr mal weniger) nach, und gleichzeitig meldet sich ein Gefühl in uns, dass wir das nicht können. „Das macht man nicht“❌, „was würden bloss die Anderen denken“🤔 höre ich meine Klienten immer äussern. Ich frage nach: „Was ist denn deine Fantasie, was die anderen denken würden? Sie könnten sich ja auch freuen, oder deinen Mut bewundern.“ In der Fantasie malen wir uns aber meist ein Bild aus, das negativ geprägt: Die Anderen könnten negativ über uns denken, es könnte nicht gut rauskommen, wir haben zu grosse Angst vor dem, was passieren könnte, etc. ‼️Fakt ist: Die Realität unserer Fantasie ist meist viel schlimmer als die reale Realität.‼️
▶️ Um zu verstehen, was genau in uns abläuft und weshalb wir uns selbst hindern, möchte ich kurz eines der wichtigsten Modelle der Transaktionsanalyse vorstellen: Das Funktions- resp. Strukturmodell. Aus Sicht der Transaktionsanalyse verfügen wir Menschen über verschiedene sogenannte Ich-Zustände - vergleichbar mit Sigmund Freud’s Es, Ich und Über-Ich. Der Begründer der Transaktionsanalyse, Eric Berne (ursprünglich ebenfalls Psychoanalytiker und Psychiater, 1910-1970), beobachtete bei seinen Klienten, dass sie sich je nach Situation ganz unterschiedlich verhalten können und nannte die Zustände: Eltern-Ich, Erwachsenen-Ich und Kind-Ich.
Wer mehr darüber erfahren will: siehe link in meinem Profil oder ➡️ www.beratungzuerich.com/blog
Herzlichst 🌺
Eleonora

„Wie wäre es, wenn ich jetzt…“ geistert es in unserem Kopf herum - „… den Job ohne Anschlusslösung künden, ein neues Stu...
08/10/2020

„Wie wäre es, wenn ich jetzt…“ geistert es in unserem Kopf herum - „… den Job ohne Anschlusslösung künden, ein neues Studium mit Mitte 30, 40 oder 50 beginne, endlich mal meine ehrliche Meinung sagen über Dinge, die mich stören (sei es beruflich oder privat bei Freunden oder in der Partnerschaft)“.
✔️Wir spüren innerlich einen Impuls und gehen diesem in unserer Fantasie (mal mehr mal weniger) nach, und gleichzeitig meldet sich ein Gefühl in uns, dass wir das nicht können. „Das macht man nicht“❌, „was würden bloss die Anderen denken“🤔 höre ich meine Klienten immer äussern. Ich frage nach: „Was ist denn deine Fantasie, was die anderen denken würden? Sie könnten sich ja auch freuen, oder deinen Mut bewundern.“ In der Fantasie malen wir uns aber meist ein Bild aus, das negativ geprägt: Die Anderen könnten negativ über uns denken, es könnte nicht gut rauskommen, wir haben zu grosse Angst vor dem, was passieren könnte, etc. ‼️Fakt ist: Die Realität unserer Fantasie ist meist viel schlimmer als die reale Realität.‼️
▶️ Um zu verstehen, was genau in uns abläuft und weshalb wir uns selbst hindern, möchte ich kurz eines der wichtigsten Modelle der Transaktionsanalyse vorstellen: Das Funktions- resp. Strukturmodell. Aus Sicht der Transaktionsanalyse verfügen wir Menschen über verschiedene sogenannte Ich-Zustände - vergleichbar mit Sigmund Freud’s Es, Ich und Über-Ich. Der Begründer der Transaktionsanalyse, Eric Berne (ursprünglich ebenfalls Psychoanalytiker und Psychiater, 1910-1970), beobachtete bei seinen Klienten, dass sie sich je nach Situation ganz unterschiedlich verhalten können und nannte die Zustände: Eltern-Ich, Erwachsenen-Ich und Kind-Ich.
Wer mehr darüber erfahren will: siehe link in meinem Profil oder ➡️ www.beratungzuerich.com/blog
Herzlichst 🌺
Eleonora

🙏 Donnerstagmittag an der Dufourstrasse 35 in Zürich. Gegenüber von mir sitzt ein attraktiver, beruflich erfolgreicher M...
24/09/2020

🙏 Donnerstagmittag an der Dufourstrasse 35 in Zürich. Gegenüber von mir sitzt ein attraktiver, beruflich erfolgreicher Mann.🙎‍♂️ Von seinem Umfeld erhält er Bewunderung, berichtet er. Er hat erreicht, was andere sich wünschen, kann sich über seine Arbeit nicht beklagen, zuhause begrüsst ihn jeweils herzlich seine Familie.
Und dennoch könne er sich nicht so zeigen, wie er wirklich ist. Ob er dies genauer ausführen kann, frage ich nach. Sein Blick senkt sich, er schäme sich, sich von seiner verletzlichen Seite zu zeigen. 😢
💪 Er muss stark sein, so kenne man ihn: erfolgreich, Entscheidungen treffen. stark, mutig und schützend. Manchmal fühle er sich aber auch ängstlich, bedürftig, hätte selbst gerne jemanden, der ihm Schutz biete, wo er sich fallen lassen kann, erzählt er. 👫
Ich bin berührt, und nehme mit ihm den Kontakt auf - gemeinsam gestalten wir die Stunde zum Thema Verletzlichkeit im Hinblick darauf, weshalb es so wichtig ist sie zu leben, sie zu zeigen und wie er dies Schritt für Schritt, in seinem Tempo, anfangen kann zu leben.
(Ausschnitt einer Beratungsequenz mit Coachinginterventionen. Anonym, freigegeben.)
Was hat Verletzlichkeit mit unseren weiblichen und männlichen Anteilen zu tun? Und was können wir dafür tun? Zum ganzen Beitrag siehe link in meinem Profil oder unter www.beratungzuerich.com/blog
Herzlichst 🌺🌺🌺
Eleonora

🤓 Lernen und Entwicklung geschieht dann, wenn wir gefordert und sogar auch ein bisschen überfordert werden. Idealerweise...
09/09/2020

🤓 Lernen und Entwicklung geschieht dann, wenn wir gefordert und sogar auch ein bisschen überfordert werden. Idealerweise lernen und entwickeln wir uns, wenn wir auch von Menschen umgeben sind, denen es ähnlich geht oder wir sogar noch einen wohlwollenden Mentor zur Seite haben.

🙄 Und doch bewegen sich viele Menschen nur in ihrer Komfortzone. Doch weshalb ist das so? Weshalb trauen wir uns nicht mehr? Zum ganzen Beitrag siehe:

https://www.beratungzuerich.com/blog/2020/9/9/raus-aus-der-komfortzone-aber-wie-viel-ist-gesund

Lernen und Entwicklung geschieht dann, wenn wir gefordert und sogar auch ein bisschen überfordert werden. Idealerweise lernen und entwickeln wir uns, wenn wir auch von Menschen umgeben sind, denen es ähnlich geht oder wir sogar noch einen wohlwollenden Mentor zur Seite haben.

🤓 Lernen und Entwicklung geschieht dann, wenn wir gefordert und sogar auch ein bisschen überfordert werden. Idealerweise...
09/09/2020

🤓 Lernen und Entwicklung geschieht dann, wenn wir gefordert und sogar auch ein bisschen überfordert werden. Idealerweise lernen und entwickeln wir uns, wenn wir auch von Menschen umgeben sind, denen es ähnlich geht oder wir sogar noch einen wohlwollenden Mentor zur Seite haben.
🙄 Und doch bewegen sich viele Menschen nur in ihrer Komfortzone. Vermeiden es, neue Herausforderungen anzupacken 😬, mal über den Tellerrand hinauszuschauen - und klagen irgendwann über Langeweile, Lustlosigkeit, Starre oder Hegen den Wunsch, aus allem ausbrechen zu wollen. 🥵
Wie kommt es denn, das wir in dieser Komfortzone stecken bleiben?
In der Transaktionsanalyse sprechen wir von unserem sogenannten Bezugsrahmen. Er umfasst alles, was wir bereits kennen, wir wissen, wie wir uns in unserer Umgebung zu verhalten haben, was die Regeln und Normen sind etc.
Erweitern wir unseren Bezugsrahmen (= Verlassen der Komfortzone) werden wir automatisch mit Unbekanntem konfrontiert, was in uns sowohl physisch als auch psychisch Ängste auslöst: Sobald wir auf etwas Unbekanntes stossen, schlägt nämlich unsere Amygdala (Teil des limbischen Systems, verantwortlich für die Vermittlung und Verarbeitung von Emotionen) in unserem Hirn Alarm. Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol werden ausgeschüttet.
Du kannst dir folgende Fragen für dich überlegen:
➡️Was würde dich reizen, Neues auszuprobieren? Was hindert dich daran? Sind es möglicherweise verborgene Ängste?
➡️Was von deiner Komfortzone würdest du gerne aufrechterhalten?
➡️Wann hast du zuletzt deinen Bezugsrahmen erweitert? Und welche Erfahrung hast du damit gemacht?
➡️Was wäre ein erster kleiner Schritt, deinen gewohnten Bezugsrahmen ein wenig zu erweitern?
Zum ganzen Beitrag siehe www.beratungzuerich.com ➡️ link in meinem Profil.

Herzlichst 🌺
Eleonora

⚠️ Antreiber sind verinnerlichte, in der Kindheit gelernte Anweisungen, die wir – unbewusst – uns selber geben, wenn wir...
21/07/2020

⚠️ Antreiber sind verinnerlichte, in der Kindheit gelernte Anweisungen, die wir – unbewusst – uns selber geben, wenn wir unter Stress kommen oder wir uns in unserem Selbstbewusstsein unsicher fühlen.
😎 Für eine Selsbteinschätzung deiner persönlichen Antreiber habe ich dir auf meiner Website unter Beiträge einen Test zur Verfügung gestellt:

https://www.beratungzuerich.com/blog/2020/7/21/7gzu2j9243vsifr0v3l4svpl6tofs9

Herzlichst
Eleonora

Unter folgendem Link stelle ich dir einen Antreiber-Test zur Verfügung für eine Selbsteinschätzung deiner persönlichen Antreiber und wo du etwa stehst.

07/07/2020

So wie wir uns um unseren Körper kümmern, durch Arztbesuche, Massagen oder Yoga, genau so sollten wir uns auch um unsere Psyche kümmern. Für eine Entspannung und Erholung unserer Psyche.

25/06/2020

„Nur wenn ich eine Spitzenleistung erbringe, wenn ich einen idealen Körper habe, Top-Kleidung trage, eine perfekte Frau, erfolgreiche Kinder usw. habe, bin ich gut genug und werde geliebt.“ Perfektionismus ist ein Versuch, das beschämende Grundgefühl, minderwertig zu sein, abzuwehren. Innerlich sagen wir uns: „Wenn ich keinen Fehler mache, wenn ich makellos bin, kann mich keiner angreifen.“
👶 Wichtig ist sich bewusst zu sein, dass kein Baby mit dem Anspruch auf die Welt kommt, perfekt zu sein. Es ist eine Eigenschaft, die wir uns im Laufe unserer Kindheit angeeignet haben, gemäss Transaktionsanalyse ein sogenannter Antreiber. Scheinbar haben wir uns als Kinder die Strategie zu Recht gelegt, alles perfekt machen zu müssen. Und diese Strategie hat uns als Kind vor etwas Schrecklichem geschützt. Nämlich davor, beschämt zu werden, dass wir nicht gut genug sind. Dass so, wie wir sind, zu dumm, zu wenig hübsch, zu klein, zu gross, zu dick, zu dünn, zu wenig liebenswert sind.
👭👫Wahre Nähe, die wir brauchen, entsteht aber erst, wenn wir die Maske der Perfektionismus fallen lassen. Und damit aber auch verletzlich machen. Aber wenn wir das Risiko nicht eingehen, uns verletzlich zu zeigen, werden wir uns auch nie wirklich nahe kommen.
Zum ganzen Beitrag siehe https://www.beratungzuerich.com/blog/2020/6/23/weshalb-neigen-gewisse-menschen-zum-perfektionismus

Paarberatung: Individualität, Autonomie und Distanz als Notwendigkeit einer gesunden Partnerschaft. Eleonora SavidesJune 11, 2020

💗 Die Liebe als Verschmelzung und am besten das noch als Dauerzustand. Mir begegnen viele Paare und Singles, die das als...
11/06/2020

💗 Die Liebe als Verschmelzung und am besten das noch als Dauerzustand. Mir begegnen viele Paare und Singles, die das als ideale Beziehung sehen. Sätze wie „wir sehen alles gleich“ oder „wir führen eine so harmonische Beziehung“ fallen in diesem Zusammenhang.

💔 Und genau diese symbiotischen Muster machen langfristig die Beziehung zu einem Gefängnis, zu einem goldigen Käfig. Trotz aller Verschmelzung bleiben beide Partner eigenständige Individuen. Partnerschaft braucht Spannung, und Spannung entsteht durch Auseinandergehen – dies mag paradox klingen, aber wann waren Momente, wo du deinen Partner am anziehendsten fandst? In Momenten der totalen Gleichheit, oder vielleicht eher als er/sie für dich nicht so erreichbar war? Als du ihn/sie in seiner/ihrer eigenen Welt sahst? Als er dir vielleicht sogar fast etwas fremd war, versunken in einer anderen Welt, in einem Gespräch, in einer eigenen Aktivität?

🤷‍♂️🤷‍♀️ In einer symbiotischen Partnerschaft verliert meist einer von beiden, oder beide, die Lust am S*x – sie schlafen, wenn überhaupt, zusammen, weil es eben dazugehört. Besonders das zu nahe sein kann die S*xualität zum Stillstand bringen, da nützen auch die besten Tipps und Tricks für ein neues Erwachen der Lust nichts.

➡️ Zum ganzen Beitrag siehe https://www.beratungzuerich.com/blog/2020/6/11/paarberatung-individualitt-autonomie-und-distanz-als-notwendigkeit-einer-gesunden-partnerschaft

Die Liebe als Verschmelzung und am besten das noch als Dauerzustand. Mir begegnen viele Paare und Singles, deren Vorstellung einer idealen Beziehung die Verschmelzung mit dem Partner ist. Sätze wie „wir sehen alles gleich“ oder „wir führen eine so harmonische Beziehung“ fallen in diesem Zu...

👉 Heute widme ich mich einem Thema, welches mir ein grosses Anliegen ist und von dem die wenigsten Klienten Bescheid wis...
05/06/2020

👉 Heute widme ich mich einem Thema, welches mir ein grosses Anliegen ist und von dem die wenigsten Klienten Bescheid wissen. Es geht um die Selbsterfahrung, die man macht, wenn man als psychosozialer Berater, Coach oder Therapeut tätig sein will. .
Je nach Ausbildung sind die Anforderungen ganz unterschiedlich – es reicht von 10 Selbsterfahrungsstunden bis hin zu 300 Stunden, in denen man sich selbst in Beratung begibt. Meines Erachtens ist die Selbsterfahrung einer der wichtigsten Teile einer guten, professionellen Ausbildung, denn nur wenn sich der Berater/Coach/Therapeut auch selbst in Beratung begibt, bekommt er ein Gespür dafür, wie es den Klienten ergehen kann.
Ich selbst schliesse demnächst etwas mehr wie 200 Stunden Selbsterfahrung ab, ein Prozess, der über fünf Jahre in Anspruch nahm. Natürlich sind meine Klienten nicht im gleichen Ausmass bei mir (die Sitzungen reichen von 2 bis hin zu 50 Stunden, je nach Anliegen wird ein kürzerer oder längerer Prozess gewünscht).
Meine Selbsterfahrung lehrte mich, was es heisst, anzustehen, nicht zu wissen, wo der Weg durchführt. Ich habe Krisen erlebt, bin begleitet durchgegangen, konnte in Anwesenheit meiner Beraterin weinen. Sie war da, sie blieb da. Sie hielt die Situation mit mir. Ich konnte meine Zukunft beleuchten, meine Vergangenheit analysieren. Und schauen, an welcher Schraube ich im Hier und Jetzt drehen kann und muss, um eine Veränderung zu bewirken. Ich habe neue Wege in Angriff genommen (unter anderem meine Selbständigkeit), habe Tiefs in der Partnerschaft durchgearbeitet, ausgestanden und Höhen wiedergefunden. Habe Freundschaften verändert und neue beschlossen. Habe grosse neue Leidenschaften entdeckt (Tauchen) und andere hinter mir gelassen. Und schlussendlich war es einfach eine riesige Bereicherung, einen geschützten Raum zu haben in dem ich mich mit all meinen Stärken und Schwächen zeigen konnte, genau so, wie ich bin. .
Zum ganzen Beitrag über meine Erfahrung in der Beratung siehe https://www.beratungzuerich.com/blog/2020/6/5/meine-persnliche-erfahrung-eines-beratungsprozesses

🙏 Setz dich entspannt hin, schliesse die Augen. Nimm ein paar tiefe Atemzüge und achte dich darauf, wie dein Atem einfli...
28/05/2020

🙏 Setz dich entspannt hin, schliesse die Augen. Nimm ein paar tiefe Atemzüge und achte dich darauf, wie dein Atem einfliesst und wieder ausströmt. Versuche dich auf die Übung einzulassen, auch wenn dir diese Art von Fantasieren vielleicht nicht vertraut vorkommt.
Stell dir nun dich selbst vor im Alter von 80 Jahren. Du sitzt an einem deiner Lieblingsorte (im Garten? Am See? In den Bergen? Auf deinem Lieblingsstuhl?), die Sonne scheint und du fühlst eine tiefe Zufriedenheit. Was hast du erreicht? Wie hast du es geschafft, dass dein Leben zu dir und deiner Persönlichkeit passt
Dieses Gefühl der Zufriedenheit spürst du jetzt in deinem Körper. Lächle. 😇 Du bist stolz auf dich und wie dein Leben verlaufen ist.
👥 Und nun blickst du, als 80 jährige Frau oder Mann rüber und siehst dich in deinem jetzigen Alter. Wie eine gute Freundin oder ein guter Freund schaust du zu dir rüber.
❓Was gibst du deinem jüngeren Ich für einen Rat?
❓Was für eine Empfehlung für sein jetziges Leben?
❓Was müsste dein jüngeres Ich jetzt tun, damit es diese Zufriedenheit erlangt, die du nun mit 80 empfindest?
Bleib einen Moment in diesen Gedanken und nimm dir Zeit für diesen Dialog. Wenn dein älteres, zufriedenes Ich alles mitgeteilt hat, kannst du langsam wieder zurückkehren. Beende diese Übung wieder mit ein paar tiefen Atemzügen. 🙏
🙋‍♀️ Wie fühlst du dich wieder im Hier und Jetzt? Was für Wünsche, Vorstellungen oder Ziele sind aufgekommen?
Zum ganzen Beitrag siehe https://www.beratungzuerich.com/blog/2020/5/28/eine-bung-aus-meiner-beratungspraxis-machen-wir-eine-zeitreise-
Herzlichst
Eleonora



📷

Ich beobachte bei mir in der Beratung, wie Männer oft zögerlich sind sich damit zu zeigen, wie es ihnen wirklich geht. E...
24/05/2020

Ich beobachte bei mir in der Beratung, wie Männer oft zögerlich sind sich damit zu zeigen, wie es ihnen wirklich geht. Es braucht immer ein, zwei, drei Sitzungen bis die Kernthemen zum Vorschein kommen. Es scheint, dass das Bild vom starken, aggressiven und beschützenden Mann stark verinnerlicht ist. Weinen gehört sich nicht. Wie viele von euch Männern haben als Kind bereits gelernt, dass ihr euch nicht schwach zeigen sollt? Dass ihr die Mädchen beschützen sollt? Dass Wut und Aggressivität besser zu euch passt als Weinen und verletzlich sein? Genauso wie Mädchen mehr gelernt haben, dass Weinen und Traurig sein besser zum Mädchen sein passt als wütend und aggressiv sein.
Jeder Mensch hat sowohl eine weibliche als auch eine männliche Seite. Frauen haben eine männliche und Männer eine weibliche Seite. Ja, auch Männer verfügen über weibliche Züge. Auch Männer haben ihre verletzliche und bedürftige Seite, auch Männer würden sich fallen lassen wollen und aufgefangen werden – was wären sie auch bloss ohne diese Seite. Roboterähnliche Wesen?! Eine wunderbare Seite, die mich in der Beratung immer wieder sehr berührt. Doch in unserer Leistungsgesellschaft wird von Männern erwartet, dass sie führen, dass sie stark, erfolgreich und selbstbewusst auftreten sollen. Das wird gerne gesehen. Seiten wie Unsicherheit, Bedürftigkeit, Angst, Verletzlichkeit und viele mehr sind wenig willkommen, weder von Seiten des Arbeitgebers noch von Seiten vieler Frauen. Diese weiblichen Anteile, die jeder hat (und zwar wirklich jeder Mann!) werden dann einfach innerlich verdrängt. Abgespalten. Was aber nicht heisst, dass diese nicht vorhanden sind.
Kein Gefühl löst sich in Luft auf oder lässt sich aus unserem Leben drängen und für immer verabschieden. Ja genau: Ist. Nicht. Möglich. Und ist auch gut so. Was passiert also, wenn Mann sich nicht mit all seinen Seiten, den starken und den schwachen zeigen kann?
Zum ganzen Beitrag siehe https://www.beratungzuerich.com/blog/2020/5/24/ber-mnner-und-ihre-verletzliche-seite-und-weshalb-diese-gelebt-werden-sollte

Viele haben sich das ersehnt. Zurück in die Normalität. Zurück in den gewohnten Alltag. Und von vielen höre ich, dass si...
14/05/2020

Viele haben sich das ersehnt. Zurück in die Normalität. Zurück in den gewohnten Alltag.
Und von vielen höre ich, dass sie nicht möchten, dass es weitergeht, zumindest nicht so wie vor dem Lockdown.
➡️ In meiner Praxis werden mir aktuell ähnliche Anliegen zugetragen: Dieses Zurück in den Alltag fühle sich an als würde jemand ein Korsett um sie schnallen. Irgendwie ist man Teil von diesem System und fühlt sich gezwungen, mitzumachen. Aber irgendwie merkt man, dass man nicht ins System passt. Dass man sich bspw. bei der Arbeit fügen muss, aber das eigentlich gar nicht möchte.
Es sind Strukturen, die einem auferlegt werden, die aber nicht zum eigenen Wesen passen. Meine Einschätzung basierend auf meinen Beratungsgesprächen: Es gibt Menschen, denen es gelingt sich anzupassen, die froh um diese Struktur und Orientierung sind. Das ist die eine Hälfte der Bevölkerung. Der anderen Hälfte will es nicht so recht gelingen sich zu fügen. Sie versuchen es, gehen einer Arbeit und damit verbundenen Strukturen nach, versuchen sich den Strukturen, dem Netz der Gesellschaft zu fügen.
🙏 Kürzlich führte ich ein Gespräch mit Dr. med. Ursula Davatz, Psychiaterin für Familientherapie und ADHS, worin es darum ging, dass genau in Zeiten von leichter Unsicherheit (so wie gerade die aktuelle Situation ist) der richtige Zeitpunkt für Veränderungen ist. Während man in Zeiten, in denen alles gut läuft, wenig Anlass zur Veränderung sieht, wird man in Zeiten von grosser Unsicherheit mit Angst und Starre konfrontiert. Deshalb ist nun während des langsamen Abflachen der Corona-Krise der perfekten Zeitpunkt für Veränderung.
⚠️ Oft erlebe ich, dass nicht alles über Bord geworfen werden muss. Häufig gelingt es uns auch, an gewissen Fäden des Spinnennetzes zu ziehen, und schon verändert sich das ganze Gefüge. Es fühlt sich besser und passender an, ohne dass man gleich das ganze System gewechselt hat.


Im letzten Beitrag ging es um die beiden Bindungsstile «sichere Bindung» und «unsicher-vermeidende Bindung» – heute erlä...
03/05/2020

Im letzten Beitrag ging es um die beiden Bindungsstile «sichere Bindung» und «unsicher-vermeidende Bindung» – heute erläutere ich euch die beiden weiteren Bindungsmuster:
➡️ Unsicher-vermeidende Bindung:
Die Bindungsperson kann nicht genügend auf die Signale des Kindes nach Sicherheit und Schutz eingehen. Dies kann bspw. der Fall sein, wenn die Mutter an einer Depression leidet oder selbst keinen Schutz/Sicherheit als Kind erfahren hat. Entsprechend kann sie diese Erfahrung nicht weitergeben. Das Baby erfährt dann im Aussen keine Verlässlichkeit und doch ist es existentiell auf diesen Schutz angewiesen. Als Folge des Mangels an Schutz und Sicherheit bleibt das Kind innerlich gestresst, häufig nachweisbar an einem erhöhten Cortisol-Spiegel. Dieses gestresst sein in Beziehung kann sich dann auch im Erwachsenenalter noch zeigen: Irgendwie gelingt es einem dann nicht so richtig sich in Anwesenheit Anderer zu entspannen. Schlussendlich entsteht ein Gefühl des schutzlos-sein, des ausgeliefert-sein. Die Reaktion: Man traut sich nicht richtig sich in Beziehungen zu öffnen oder zu zeigen, aus Angst, man könnte verletzt werden.
➡️ Desorganisierte Bindung:
Betroffene Kinder wachsen häufig mit einem traumatisierten Elternteil auf und werden seelisch oder psychisch von ihren Bezugspersonen misshandelt. Solche Kinder benötigen für ihre psychische Entwicklung frühzeitig eine Kinderpsychotherapie.
Auch gibt es äussere Faktoren, wie bspw. ein langer Spitalaufenthalt der Mutter oder des Kindes und dadurch eine trennende Bindungserfahrung in frühen Jahren, die auf die Entwicklung einen Einfluss nehmen kann. Oder ebenso wie eine distanzierte Bindung zu einem Elternteil kann sich auch ein überbehütendes Verhalten negativ auf unsere psychische Entwicklung auswirken.
❇️ Die gute Nachricht: Da unser Gehirn plastisch ist, ist auch jederzeit eine Veränderung möglich! 👍
Zum ganzen Beitrag siehe https://www.beratungzuerich.com/blog/2020/5/3/frhe-bindungserfahrungen-knnen-unser-spteres-bindungsverhalten-massgeblich-prgen-teil-ii

28/04/2020

Die Bindungsqualität zwischen den wichtigsten Bezugspersonen (meist Mutter und Vater) und dem Kind ist für eine gesunde psychische Entwicklung ausschlaggebend und beeinflusst unsere spätere Bindungsfähigkeit: Wie verhalte ich mich in meiner Partnerschaft? Bin ich fähig, echte psychische Intimität zuzulassen? Oder lasse ich einen Teil meiner Maske der Scham auf? Kann ich echte physische Intimität zulassen, mich mit all meinen Bedürfnissen zeigen? Gibt es sich immer wiederholende Muster?
Bereits in den 60er Jahren beobachtete der englischen Psychiater und Psychoanalytiker John Bowlby, dass Babys schon im Säuglingsalter unterschiedliche Bindungsmuster entwickeln:
➡️ 1. Sichere Bindung: Die Bindungsperson verhält sich gegenüber den Signalen vom Baby feinfühlig, empathisch, liebevoll und verlässlich. Das Kind erfährt dadurch ein Gefühl emotionaler Sicherheit und wird widerstandsfähiger gegenüber späteren psychischen Belastungen. Man geht davon aus, dass etwa 50-60% der Menschen früher einen sicheren Bindungsstil entwickelt haben
➡️ 2. Unsicher-ambivalente Bindung:
Hier reagieren die Eltern unklar auf die Bindungsbedürfnisse der Kinder: Mal bieten sie Schutz und Zuwendung, mal verhalten sie sich zurückweisend/mit Liebesentzug. Die Kinder reagieren ihrerseits häufig mit Klammerverhalten an die Eltern, können sich aber in deren Gegenwart innerlich nicht wirklich entspannen – die Unsicherheit, was als nächstes kommt (Schutz? Zuwendung? Liebe? Zurückweisung?) führt beim Kind zu innerlichem Stress. Bei Problemen ziehen sich diese Kinder und später Erwachsene auch tendenziell eher zurück. Auch als erwachsene Personen sind sie in Anwesenheit der Eltern innerlich nach wie vor gestresst oder angespannt.
Zum ganzen Beitrag https://www.beratungzuerich.com/blog/2020/4/28/frhe-bindungserfahrungen-knnen-unser-spteres-bindungsverhalten-massgeblich-prgen-teil-i
Herzlichst
Eleonora

Frühe Bindungserfahrungen können unser späteres Bindungsverhalten massgeblich prägen – Teil I Eleonora SavidesApril 28, 2020

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