Adipositas Zürich

Adipositas Zürich Wir informieren hier über Ursachen, Folgen und Therapiemöglichkeiten der Krankheit Adipositas.

Adipositas Zürich möchte Euch umfassend über die Krankheit Adipositas informieren. Wir liefern Inhalte zu den Themenschwerpunkten: Ursachen, Folgen und Therapiemöglichkeiten dieser Erkrankung. Ein weiterer wesentlicher Schwerpunkt ist der Dialog zwischen Medizinern und Patienten. Auf unserer Facebook Seite habt Ihr Gelegenheit, direkt mit dem Leiter der bariatrischen und endokrinen Chirurgie Professor Dr. Marco Bueter und den Autor von „Schlank durch Op“ in Kontakt zu treten.

Neue Folge:   Folge  #51 Digitale Medizin trifft Adipositas: Wie die Oviva App Therapie neu denktWie sieht moderne Adipo...
28/04/2026

Neue Folge: Folge #51 Digitale Medizin trifft Adipositas: Wie die Oviva App Therapie neu denkt

Wie sieht moderne Adipositastherapie im Jahr 2026 aus?
In dieser Folge sprechen wir mit Dipl. med. Anita Kirner über die Oviva App und ein Versorgungskonzept, das Telemedizin, persönliche Betreuung und evidenzbasierte Therapie verbindet.
Warum bleiben viele Patienten nicht in der Behandlung? Und kann eine App wirklich helfen, langfristig gesünder zu leben?
Eine Folge über digitale Medizin, neue Wege in der Versorgung – und die Frage: Ist das die Zukunft der Adipositastherapie?

Klickt einfach auf diesen Link und schon geht's los: https://linktr.ee/adipodcast
Dort findet Ihr ebenso alle alten Folgen!

 : Adipositas und soziales Essverhalten – wie unser Umfeld unser Gewicht steuertWas wir essen, wie wir essen und wann wi...
27/04/2026

: Adipositas und soziales Essverhalten – wie unser Umfeld unser Gewicht steuert

Was wir essen, wie wir essen und wann wir essen, wird stark durch unser soziales Umfeld beeinflusst. In der Forschung spricht man von sozialem Essverhalten – ein Netzwerk aus Gewohnheiten, Normen und sozialen Interaktionen, das massgeblich beeinflusst, wie Menschen mit Adipositas essen und leben.

Menschen passen ihr Essverhalten subtil an Familienmitglieder, Freundeskreis oder Arbeitsumfeld an. Gemeinsame Mahlzeiten schaffen Zugehörigkeit, fördern aber auch gemeinsame Essensmuster – seien sie gesund oder nicht. Wenn im Umfeld häufig energiedichte Speisen konsumiert werden, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich auch solche Essgewohnheiten bei einer Person verfestigen.

Noch ausgeprägter ist dieser Effekt in lebenslangen Beziehungen. Studien zeigen, dass Partnerschaften und enge Freundschaften oft ähnliche Ernährungs‑ und Bewegungsmuster teilen. Diese Muster können über Jahre hinweg stabil bleiben – auch dann, wenn einzelne Personen eigentlich gesundheitliche Veränderungen anstreben. Der bekannte Effekt „Ich esse so wie du es tun würdest“ ist kein Zufall, sondern sozial verankert.

Ein weiterer Aspekt ist das sogenannte „esssoziale Feedback“. Wenn in einer Gruppe bestimmte Essensweisen als positiv bewertet werden, bestärkt das das Verhalten. Wenn Verzicht oder gesunde Ernährung hingegen kritisiert oder nicht ernst genommen wird, fällt es Betroffenen schwerer, neue Gewohnheiten zu etablieren. Essenssituationen werden so nicht nur physiologisch, sondern auch sozial bewertet.

Therapeutisch bedeutet das: Erfolgreiche Gewichtsreduktion berücksichtigt nicht nur individuelle Entscheidungen, sondern das gesamte soziale Umfeld. Personen, die mit Adipositas leben, profitieren von sozialer Unterstützung, gemeinsamer Planung gesunder Mahlzeiten, klarer Kommunikation von Zielen und dem Aufbau von Netzwerken, die gesunde Verhaltensweisen bestärken statt sabotieren.

Adipositas ist damit nicht nur ein individueller Weg – sondern ein soziales Phänomen. Wenn wir das verstehen, können wir Interventionen entwickeln, die nicht nur den Einzelnen, sondern sein soziales Umfeld stärken und damit langfristige Veränderungen ermöglichen.

 : Adipositas und epigenetische Erinnerung – warum der Körper frühere Ernährung „speichert“Epigenetik ist ein hochaktuel...
24/04/2026

: Adipositas und epigenetische Erinnerung – warum der Körper frühere Ernährung „speichert“

Epigenetik ist ein hochaktuelles Forschungsfeld, das zeigt: Gene bestimmen nicht allein, ob wir Gewicht zunehmen oder halten. Vielmehr wie Gene abgelesen werden, steuert den Stoffwechsel mit. Epigenetische Marker verändern sich im Laufe des Lebens – durch Ernährung, Stress, Schlaf und Umwelteinflüsse. Diese Veränderungen können sogar über Generationen hinweg weitergegeben werden.

Bei Adipositas zeigen Forschungen, dass bestimmte epigenetische Muster mit erhöhtem Risiko für Fettansammlung, Insulinresistenz und metabolische Dysregulation verbunden sind. Diese Muster entstehen nicht über Nacht, sondern durch wiederholte metabolische Belastung – zum Beispiel durch langjährige hohe Kalorienzufuhr, rhythmischen Stress oder chronischen Schlafverlust.

Epigenetische Programmierung beeinflusst unter anderem die Empfindlichkeit der Insulinrezeptoren, die Aktivität von Fettbildungsenzymen und die Sättigungssignale im Gehirn. Das bedeutet: Der Körper „erinnert“ sich an frühere Stoffwechselzustände und neigt dazu, in diesen zurückzufallen, selbst wenn neue, gesunde Verhaltensweisen etabliert werden.

Diese epigenetische Perspektive erklärt, warum manche Menschen trotz gesunder Ernährung und Bewegung über lange Zeit keine oder nur geringe Gewichtsveränderung sehen. Ihr Stoffwechsel ist so programmiert, dass er an einem höheren Gewicht festhalten will. Das ist keine Frage von Willenskraft, sondern von molekularer Regulation.

Neueste Therapieansätze versuchen, epigenetische Muster zu „resetten“. Dazu gehören gezielte Ernährungsmuster, regelmässige Bewegung, ausreichender Schlaf und Stressreduktion – Faktoren, die die epigenetische Signatur positiv verändern können. Einige Studien untersuchen auch pharmakologische Wege, epigenetische Marker gezielt zu modulieren.
Die epigenetische Forschung zeigt: Adipositas ist kein statischer Zustand, sondern ein dynamischer Prozess, der biologisch tief verankert ist. Wenn wir diese Mechanismen verstehen, können wir Prävention und Therapie nicht nur oberflächlich, sondern auf molekularer Ebene sinnvoll unterstützen.

 „Fortschritt ist leise – aber wirkungsvoll.“– Unbekannt Bild: © Canva.com
20/04/2026


„Fortschritt ist leise – aber wirkungsvoll.“
– Unbekannt


Bild: © Canva.com

 : Adipositas und Schlafchronotyp – wie deine innere Uhr Essverhalten und Gewicht beeinflusstNicht nur die Menge der Nah...
17/04/2026

: Adipositas und Schlafchronotyp – wie deine innere Uhr Essverhalten und Gewicht beeinflusst

Nicht nur die Menge der Nahrung, sondern auch wann wir essen, steuert unser Gewicht. In der Chronobiologie geht es um den circadianen Rhythmus – unsere innere Uhr, die Schlaf‑Wach‑Rhythmen, Hormonspiegel und Stoffwechsel steuert. Menschen unterscheiden sich darin, ob sie eher „Eulen“ oder „Lerchen“ sind. Aktuelle Forschung zeigt: Dieser Chronotyp beeinflusst direkt, wie der Körper Energie verarbeitet und wie er auf Mahlzeiten reagiert.

Studien belegen, dass spätes Essen oder unregelmässige Essenszeiten zu einer schlechteren Insulinempfindlichkeit führen. Das heisst, die gleiche Kalorienmenge wird am Abend eher als Fett gespeichert als am Morgen. Gleichzeitig tendieren „Eulen“ dazu, später am Tag energiedichter zu essen, weniger strukturiert zu essen und häufiger Snacks einzubauen. Diese Muster wirken sich auf den Blutzucker, die Hormonregulation und letztlich auf das Körpergewicht aus.

Ein weiterer Aspekt sind die Schlafhormone selbst. Melatonin hat zwar primär eine Funktion im Schlaf‑Wach‑Rhythmus, wirkt aber auch auf den Glukosestoffwechsel. Personen, die nachts Licht ausgesetzt sind oder viel spät essen, unterdrücken Melatonin länger, was die hormonelle Signalisierung von Hunger und Sättigung durcheinanderbringt.
Was bedeutet das für den Alltag? Wer seine innere Uhr berücksichtigt, schafft günstige Rahmenbedingungen für Stoffwechsel und Essverhalten. Das heisst nicht, dass jeder morgens um 5 aufstehen muss. Vielmehr hilft ein stabiler Tagesrhythmus mit festen Zeiten für Schlaf, Mahlzeiten und Bewegung, um Hunger‑ und Sättigungssignale zu synchronisieren. Routinen reduzieren Essensimpulse in den Abendstunden und unterstützen die metabolische Gesundheit.

Der Zusammenhang zwischen Chronotyp, Schlaf und Gewicht eröffnet einen innovativen Ansatz für Adipositas‑Therapie: Nicht nur was gegessen wird, sondern wann. Die innere Uhr beeinflusst den Stoffwechsel tiefgreifend. Wenn wir lernen, sie zu nutzen statt gegen sie zu arbeiten, können wir Essverhalten und langfristiges Gewicht besser steuern.

 „Dein Weg muss nur für dich Sinn ergeben.“– Unbekannt Bild: © Canva.com
13/04/2026


„Dein Weg muss nur für dich Sinn ergeben.“
– Unbekannt


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Adipositas Zürich Rezept: Apfel-Zimt-Crumble Ein leichtes, fruchtiges Dessert für zwischendurch oder nach dem Essen – wa...
10/04/2026

Adipositas Zürich Rezept: Apfel-Zimt-Crumble

Ein leichtes, fruchtiges Dessert für zwischendurch oder nach dem Essen – warm serviert ist es besonders gemütlich und dank Haferflocken ballaststoffreich.

Zutaten für 2 Portionen:
2 mittelgroße Äpfel
50 g Haferflocken
30 g gemahlene Mandeln
1 EL Rapsöl oder Butter
1 TL Zimt
1–2 TL Honig oder Ahornsirup
Prise Salz

So klappt’s:
Backofen auf 180 °C vorheizen. Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. In eine kleine Auflaufform geben.
Haferflocken, Mandeln, Zimt, Öl, Honig und eine Prise Salz in einer Schüssel vermengen, bis Streusel entstehen. Streusel gleichmäßig über die Äpfel geben.

Im Ofen 20–25 Minuten backen, bis die Äpfel weich sind und die Streusel goldbraun. Warm servieren, optional mit etwas Naturjoghurt. Wir wünschen guten Appetit!

Herzliche Ostergrüße zum Ostermontag!Der Ostermontag steht für Neubeginn, Hoffnung und Zuversicht. Die Feiertage neigen ...
06/04/2026

Herzliche Ostergrüße zum Ostermontag!

Der Ostermontag steht für Neubeginn, Hoffnung und Zuversicht. Die Feiertage neigen sich dem Ende zu, vielleicht waren sie geprägt von gemeinsamen Mahlzeiten, schönen Begegnungen und kleinen Auszeiten vom Alltag. Gerade für Menschen mit Adipositas können solche Tage ganz unterschiedliche Gefühle auslösen – Freude, Entspannung, aber auch Nachdenklichkeit.

Heute ist ein guter Moment, um freundlich mit sich selbst zu sein. Nicht Perfektion zählt, sondern der langfristige Weg. Jeder Tag bietet die Chance, neu zu starten, Gewohnheiten zu stärken und achtsam mit dem eigenen Körper umzugehen. Veränderung entsteht nicht durch Druck, sondern durch Beständigkeit und Selbstfürsorge.

Wir wünschen Euch einen entspannten Ostermontag, Zeit für Erholung und viele kleine Momente der Zuversicht. Vielleicht ist heute genau der richtige Tag für einen Spaziergang an der frischen Luft, ein bewusstes Innehalten oder einen neuen, positiven Gedanken für die kommende Woche.

Welche positiven Impulse nehmt Ihr aus den Feiertagen mit? Kommentiert gerne oder schreibt uns eine Nachricht.
Wir freuen uns über Eure Kontaktaufnahme, wenn Ihr mehr zum Thema erfahren möchtet oder eine Adipositas-Therapie in Betracht zieht. Dazu bitte einfach hier entlang: https://www.adipositas-zuerich.ch/kontakt/

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Um mit Prof. Dr. med. Marco Bueter und seinem Team in Kontakt zu treten, bieten wir Dir unterschiedliche Möglichkeiten und Kanäle an.

 : Ostern und Feiertage mit Adipositas – Genuss ohne schlechtes GewissenFeiertage wie Ostern sind für viele Menschen ein...
03/04/2026

: Ostern und Feiertage mit Adipositas – Genuss ohne schlechtes Gewissen

Feiertage wie Ostern sind für viele Menschen eine besondere Zeit. Gemeinsame Mahlzeiten, traditionelle Gerichte, süße Leckereien und gesellige Stunden mit Familie und Freunden stehen im Mittelpunkt. Für Menschen mit Adipositas können solche Tage jedoch auch mit Unsicherheit, Druck oder Schuldgefühlen verbunden sein. Zwischen Schokoladenhasen und festlichen Menüs entsteht schnell das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren oder in alte Muster zurückzufallen.

Gerade an Feiertagen wird deutlich, wie eng Essen mit Emotionen, Erinnerungen und sozialen Ritualen verknüpft ist. Wer sich in einer Adipositastherapie befindet, steht oft vor der Herausforderung, einerseits Teil dieser Traditionen zu sein und andererseits die eigenen gesundheitlichen Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. Dabei geht es nicht um Verzicht oder strenge Regeln, sondern um bewusste Entscheidungen. Ein Osterbrunch muss kein „Alles-oder-nichts“-Moment sein. Es kann helfen, sich im Vorfeld kleine, realistische Vorsätze zu setzen, zum Beispiel: „Ich genieße meine Lieblingsspeise bewusst und achte auf mein Sättigungsgefühl.“

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der innere Dialog. Feiertage sind keine Prüfung und kein Maßstab für den gesamten Therapieverlauf. Ein einzelnes Essen oder ein einzelner Tag entscheidet nicht über Erfolg oder Misserfolg. Viel entscheidender ist der langfristige Umgang mit sich selbst. Wer lernt, Genuss bewusst zu erleben, langsamer zu essen und Pausen einzulegen, stärkt nicht nur das eigene Körpergefühl, sondern auch die Selbstwirksamkeit. Gerade Menschen mit Adipositas profitieren davon, starre Denkmuster wie „Jetzt ist sowieso alles egal“ zu hinterfragen.

Auch Bewegung kann an Ostern oder anderen Feiertagen auf natürliche Weise integriert werden. Ein gemeinsamer Spaziergang nach dem Essen, eine kleine Wanderung oder Zeit im Freien helfen, den Kreislauf anzuregen und Stress abzubauen. Dabei steht nicht der Kalorienverbrauch im Vordergrund, sondern das Wohlbefinden. Feiertage dürfen Freude machen – und Freude ist ein wichtiger Bestandteil jeder nachhaltigen Therapie.

Ostern kann somit eine gute Gelegenheit sein, einen neuen, entspannteren Umgang mit Essen zu üben. Nicht Perfektion ist das Ziel, sondern Balance. Kleine bewusste Entscheidungen summieren sich über Wochen und Monate zu spürbaren Erfolgen. Wer lernt, Feiertage ohne extremes Schwarz-Weiß-Denken zu erleben, stärkt seine langfristige Stabilität im Umgang mit der chronischen Erkrankung Adipositas.

Welche Strategien helfen Euch an Feiertagen? Kommentiert gerne oder schreibt uns eine Nachricht.
Wir freuen uns über Eure Kontaktaufnahme, wenn Ihr mehr zum Thema erfahren möchtet oder eine Adipositas-Therapie in Betracht zieht. Dazu bitte einfach hier entlang: https://www.adipositas-zuerich.ch/kontakt/

Bild: © Canva

 : Adipositas und mentale Gesundheit – warum Körper und Psyche untrennbar verbunden sindAdipositas betrifft nicht nur de...
30/03/2026

: Adipositas und mentale Gesundheit – warum Körper und Psyche untrennbar verbunden sind

Adipositas betrifft nicht nur den Stoffwechsel, das Herz-Kreislauf-System oder die Gelenke, sondern auch die psychische Gesundheit. In der öffentlichen Diskussion wird dieser Zusammenhang häufig übersehen oder stark vereinfacht dargestellt. Dabei zeigen zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen, dass zwischen starkem Übergewicht und psychischen Belastungen eine enge, wechselseitige Beziehung besteht.

Menschen mit Adipositas haben ein erhöhtes Risiko für Depressionen, Angststörungen und chronischen Stress. Gleichzeitig können depressive Symptome, emotionale Erschöpfung oder belastende Lebensereignisse das Essverhalten verändern und eine Gewichtszunahme begünstigen. Es entsteht nicht selten ein Kreislauf, in dem sich psychische Belastung und Gewichtsentwicklung gegenseitig verstärken. Emotionales Essen dient kurzfristig als Bewältigungsstrategie, führt langfristig jedoch häufig zu Schuldgefühlen und weiterer psychischer Belastung.

Auch hormonelle Mechanismen spielen eine Rolle. Chronischer Stress erhöht die Ausschüttung von Cortisol, was die Fettspeicherung, insbesondere im Bauchbereich, begünstigen kann. Gleichzeitig beeinflussen Schlafmangel und innere Anspannung Hunger- und Sättigungshormone, sodass Heißhungerattacken wahrscheinlicher werden. Der Körper reagiert auf psychische Belastung also nicht nur emotional, sondern auch biologisch.

Hinzu kommt die gesellschaftliche Dimension. Stigmatisierung und Diskriminierung wirken sich nachweislich negativ auf das Selbstwertgefühl aus. Viele Betroffene berichten von abwertenden Kommentaren im Alltag oder im medizinischen Umfeld. Diese Erfahrungen können Rückzug, Vermeidungsverhalten und sogar eine Verschlechterung gesundheitlicher Parameter begünstigen. Ein respektvoller, wertschätzender Umgang ist daher nicht nur eine Frage der Höflichkeit, sondern ein medizinisch relevanter Faktor.

Eine erfolgreiche Therapie berücksichtigt deshalb immer auch die psychische Ebene. Verhaltenstherapeutische Ansätze helfen, Essmuster zu erkennen und alternative Strategien zur Emotionsregulation zu entwickeln. Achtsamkeitstechniken können dabei unterstützen, Hunger- und Sättigungssignale wieder bewusster wahrzunehmen. Gleichzeitig ist es wichtig, realistische Ziele zu setzen und Fortschritte nicht ausschließlich an der Zahl auf der Waage zu messen.

Adipositas ist eine chronische Erkrankung mit körperlichen und seelischen Dimensionen. Wer beide Aspekte ernst nimmt, schafft die Grundlage für nachhaltige Veränderung. Körperliche Gesundheit und mentale Stabilität sind keine getrennten Bereiche, sondern zwei Seiten derselben Medaille. Eine ganzheitliche Begleitung eröffnet die Chance, nicht nur Gewicht zu reduzieren, sondern Lebensqualität langfristig zu verbessern.

Adipositas Zürich Rezept: Karotten-Ingwer-SuppeLeicht, wärmend und perfekt für wechselhafte Märztage. Ingwer sorgt für e...
27/03/2026

Adipositas Zürich Rezept: Karotten-Ingwer-Suppe

Leicht, wärmend und perfekt für wechselhafte Märztage. Ingwer sorgt für eine angenehme Schärfe und unterstützt einen frischen Start in den Frühling.

Zutaten für 2 Portionen:
500 g Karotten
1 kleine Zwiebel
1 Stück frischer Ingwer (ca. 2 cm)
1 EL Rapsöl
600 ml Gemüsebrühe
1 EL Naturjoghurt (optional)
Salz
Pfeffer

So klappt’s:
Karotten schälen und in Scheiben schneiden. Zwiebel und Ingwer schälen und fein hacken.
Rapsöl in einem Topf erhitzen, Zwiebel und Ingwer darin glasig dünsten. Karotten hinzufügen und kurz mit anschwitzen. Mit Brühe aufgießen, aufkochen und ca. 15–20 Minuten köcheln lassen, bis die Karotten weich sind.
Suppe pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und nach Belieben mit einem Klecks Joghurt servieren.

Guten Appetit!
Habt ihr Lust auf weitere frühlingshafte Rezeptideen?

Bild: © Canva.com

 : Adipositas und Gehirngesundheit – wie Übergewicht kognitive Funktionen beeinflussen kannIn den letzten Jahren rückt e...
23/03/2026

: Adipositas und Gehirngesundheit – wie Übergewicht kognitive Funktionen beeinflussen kann

In den letzten Jahren rückt ein neuer Aspekt immer stärker in den Fokus der Forschung: der Zusammenhang zwischen Adipositas und Gehirngesundheit. Chronische Entzündungsprozesse, Insulinresistenz und Gefässveränderungen wirken sich nicht nur auf Herz und Stoffwechsel aus, sondern auch auf das zentrale Nervensystem.

Studien zeigen, dass starkes Übergewicht mit einem erhöhten Risiko für kognitive Einschränkungen verbunden sein kann. Betroffen sind vor allem Aufmerksamkeit, Verarbeitungsgeschwindigkeit und Gedächtnisleistung. Ein möglicher Mechanismus ist die sogenannte neuroinflammatorische Reaktion. Entzündungsbotenstoffe aus dem Fettgewebe können die Blut-Hirn-Schranke beeinflussen und neuronale Prozesse stören.

Zusätzlich beeinträchtigt Insulinresistenz die Energieversorgung des Gehirns. Nervenzellen sind stark auf eine stabile Glukoseverwertung angewiesen. Wenn dieser Prozess gestört ist, kann es langfristig zu strukturellen Veränderungen kommen. Auch vaskuläre Faktoren spielen eine Rolle, da Bluthochdruck und Gefässveränderungen die Durchblutung des Gehirns reduzieren.

Die gute Nachricht ist, dass das Gehirn anpassungsfähig ist. Gewichtsreduktion, regelmässige Bewegung und verbesserte Stoffwechselwerte können kognitive Funktionen stabilisieren oder sogar verbessern. Körperliche Aktivität wirkt sich direkt positiv auf die Neuroplastizität aus und fördert die Bildung neuer neuronaler Verbindungen. Adipositas betrifft somit nicht nur den Körper, sondern auch die geistige Leistungsfähigkeit und sollte frühzeitig umfassend behandelt werden.

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Adipositas Zürich und welche Idee dahinter steckt!

Vor über drei Jahren starteten Prof. Dr. Marco Bueter und Faris Abu-Naaj mit Ihrer Facebook Seite “Adipositas Zürich”.

Ziel war und ist es, die medizinische Kompetenz von Adipositaspatienten zu steigern und Ihnen wichtige Informationen an die Hand zu geben, die folgendes ermöglichen:


  • Die Ursachen der Erkrankung besser zu verstehen und sich darüber klar zu werden, dass es sehr viele Faktoren gibt, die für die Entwicklung und den Fortschritt dieser Krankheit verantwortlich sind.

  • Über die Folgen dieser Krankheit besser Informiert zu sein und die Dringlichkeit einer Therapie zu verstehen und das Risiko der Begleiterkrankungen (insbesondere der metabolischen Erkrankungen) besser einschätzen zu können.