22/02/2026
Krebswörterbuch: Tumormarker
Tumormarker sind bestimmte Stoffe im Blut oder im Körper. Diese können auf eine Krebserkrankung hindeuten. Oder sie helfen Fachpersonen, den Krankheitsverlauf zu überwachen.
𝐢 Tumormarker sind im Blut, im Urin oder in einer Gewebeprobe messbar.
𝐢 Was sind das für Stoffe? Meistens sind es Eiweisse, seltener Enzyme oder Hormone.
𝐢 Woher kommen Tumormarker?
Sie werden entweder von Krebszellen selbst gebildet.
Oder der Körper bildet sie als Reaktion auf die Krebserkrankung.
𝐢 Warum werden Tumormarker bestimmt?
Tumormarker können Ärzt:innen dabei helfen:.. den Verlauf einer Krebserkrankung zu beobachten.. den Erfolg einer Behandlung einzuschätzen.. ein mögliches Wiederauftreten der Erkrankung frühzeitig zu erkennen (Rezidiv)
𝐢 Tumormarker im Blut: Habe ich jetzt Krebs?
Nein. Erhöhte Tumormarker bedeuten nicht automatisch Krebs. Sie können auch bei gutartigen Erkrankungen oder Entzündungen erhöht sein. Umgekehrt weisen nicht alle Krebsarten passende Tumormarker auf.
𝐢 Wie werden Tumormarker gemessen?
Meistens durch eine Blutuntersuchung.
𝐢 Wichtig zu wissen
Tumormarker allein reichen nicht aus, um Krebs festzustellen oder auszuschliessen. Sie sind immer nur ein Teil der gesamten Untersuchung.