Gastroenterologie Zürich

Gastroenterologie Zürich Wir sind eine Spezialarztpraxis für Magen- Darm- Leber beschwerden. Wir helfen Ihnen bei Blähunge

Leiden Sie unter Präventionsphobie?Es ist ein Paradox. Die Menschen fürchten sich am meisten vor Krebs, vor Demenz und S...
28/02/2020

Leiden Sie unter Präventionsphobie?

Es ist ein Paradox. Die Menschen fürchten sich am meisten vor Krebs, vor Demenz und Schlaganfall, aber nur wenige nutzen die Vorsorgeuntersuchungen gegen Krebs.
Deutsch Studenten haben eine Umfrage gemacht, um die Beweggründe für die Nicht-Teilnahme an der Darmkrebsvorsorge herauszufinden. Das sind die häufigsten Aussagen:

1. Weil ich keine Probleme mit dem Darm habe.
2. Weil ich mir darüber noch nie Gedanken gemacht habe.
3. Weil ich Angst vor der Untersuchung habe.
4. Weil ich es persönlich nicht für notwendig halte.

Lassen Sie mich dazu Stellung nehmen:

1. Der Darmkrebs entsteht aus gutartigen Vorstufen, den sogenannten Polypen. Diese können in einer Darmspiegelung entdeckt und problemlos entfernt werden. Diese Polypen sind so klein, dass sie keine Beschwerden machen: weder Durchfall, noch Blut im Stuhl, noch Bauchschmerzen oder Verstopfung. Es geht deshalb in der Darmkrebsvorsorge darum, dass man im gesunden Zustand – ohne Beschwerden – einen Test in Anspruch nimmt: entweder die Darmspiegelung oder einen Stuhltest.

Polypen spürt man nicht.
Darmkrebs macht im Frühstadium oft keinerlei Symptome!

2. Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebsarten der Schweiz, rund 6% der Bevölkerung erkranken an diesem Krebs. Im frühen Stadium kann er gut behandelt werden. Wenn der Krebs weit fortgeschritten ist, kann man meistens nur noch eine palliative Therapie anbieten.
Wenn Sie ein familiäres Risiko haben, also erstgradig Verwandte mit Darmkrebs, dann verdoppelt sich ihr Risiko.
Die gute Nachricht: Darmkrebs entsteht aus gutartigen Vorstufen, den sogenannten Polypen. Ab dem 50. Lebensjahr nimmt das Risiko, Polypen zu haben, deutlich zu. Deshalb wird in der Schweiz eine Koloskopie zur Erkennung von Darmkrebs empfohlen.

Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebsarten der Schweiz.

3. Sie brauchen keine Angst zu haben.
Die Darmspiegelung wird in spezialisierten Arztpraxen oder im Spital durchgeführt. Während der Untersuchung wird ihre Atmung und ihr Puls kontinuierlich überwacht. Das eingesetzte Schlafmittel (Propofol) wird nur in kleinen Dosen verabreicht, sodass sie nur einen leichten Schlaf haben, damit Sie von der Untersuchung nichts spüren. Die Untersuchung dauert rund eine halbe Stunde. Anschliessend sind Sie wieder wach und topfit, dürfen aber am gleichen Tag kein Auto mehr fahren. Selbstverständlich gibt es auch bei einer Darmspiegelung ein kleines Risiko für Komplikationen, dieses ist jedoch klein.
Eine grosse Analyse aus Deutschland bestätigt auch, dass Propofol durch die Gastroenterologen sicher eingesetzt wird.

Die Darmspiegelung ist in geübten Händen eine sichere Untersuchung.

4. Jeder ist selber für seine Gesundheit verantwortlich.
Leider schützt auch der gesündeste Lebensstil nicht vor Darmkrebs. Es gibt kein Mittel, das das Risiko für Darmkrebs oder Polypen relevant senken kann. Deshalb sollten Sie sich Gedanken machen, eine Darmkrebsvorsorge durchführen zu lassen. Wenn man topfit ist, ist genau der richtige Zeitpunkt. In ca. 40% der Vorsorgeuntersuchungen finden wir Polypen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Spezialisten über die Möglichkeiten.

Bei ca. 40% der Vorsorgeuntersuchungen werden Polypen entdeckt und entfernt.

Wir helfen Ihnen gerne.

Dr. med. Roger Wanner

Gastroenterologie Zürich AG
Seefeldstrasse 214
8008 Zürich

gezh@hin.ch
www.gezh.ch

unsere moderne Praxis
22/01/2020

unsere moderne Praxis

22/01/2020
eigentlich müssen unsere Patienten nicht warten, aber vielseitige Wartezimmerlektüre ist bei uns eine Selbstverständlich...
22/01/2020

eigentlich müssen unsere Patienten nicht warten, aber vielseitige Wartezimmerlektüre ist bei uns eine Selbstverständlichkeit

50+ und kerngesund -  Der richtige Zeitpunkt für eine Vorsorge!Prävention ist Vorsorge im besten Alter, wenn man sich ge...
02/12/2019

50+ und kerngesund - Der richtige Zeitpunkt für eine Vorsorge!

Prävention ist Vorsorge im besten Alter, wenn man sich gesund und fit fühlt. Denn: Im frühen Stadium spürt man Darmkrebs nicht.

Der Begriff Darmkrebs bezeichnet einen bösartigen Tumor im Dickdarm oder im Enddarm. Darmkrebs entsteht aus gutartigen Vorstufen, den Polypen. Die Entartung vom Darmpolyp (Adenom) zum Krebs (Karzinom) kann rund 10 bis 15 Jahre dauern: diese Entwicklung nennt man Adenom-Karzinom-Sequenz. Ursache sind aufeinander folgende genetische Mutationen, wodurch die zelluläre Wachstumskontrolle gestört wird, sodass sich Krebszellen entwickeln, welche in benachbarte Organe einwachsen können.

Die Häufigkeit von Darmkrebs nimmt mit dem Alter zu.

Allen Menschen ab 50 wird deshalb empfohlen, ein Darmkrebs-Screening durchführen zu lassen. In Deutschland konnte dank konsequenter Darmkrebsvorsorge die Zahl der Krebsfälle um 17% gesenkt werden!

Darmkrebs ist eine stille Krankheit, bei welcher es in den meisten Fällen keine Warnzeichen gibt. Im Gegensatz zu andern Krebserkrankungen entsteht Darmkrebs aus gutartigen Vorstufen, den sogenannten Polypen. Diese sind gutartig und können bei einer Darmspiegelung gesehen und abgetragen werden.

50+? Zögern Sie nicht und vereinbaren Sie einen Termin!
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Bereit für die Bikini-Saison: weg mit den BlähungenBlähungen sind mühsam. Wenn der Bauch nach dem Essen übermässig ansch...
18/06/2019

Bereit für die Bikini-Saison: weg mit den Blähungen

Blähungen sind mühsam. Wenn der Bauch nach dem Essen übermässig anschwillt und schmerzt, kann dies verschiedene Ursachen haben. Meistens wird es durch übermässige Gasproduktion oder durch Störungen der Darmmotilität verursacht.
Blähungen verursachen Schmerzen, Völlegefühl und Unwohlsein. Der Bauch sieht dicker aus, wie „im 6. Monat schwanger».
Blähungen sind häufig, etwa 15-30% der Menschen kennen dieses störende Gefühl.
Es gibt einige Krankheiten, welche Blähungen verursachen können. Die meisten Ursachen sind jedoch harmlos und sind bedingt durch Nahrungsmittel oder Inhaltsstoffe, welche nicht vertragen können.

Hier sind 10 Möglichkeiten, wie Patienten Blähungen selber loswerden können.

1. Nicht zu viel aufs Mal essen.
Ein ganz einfacher Tipp, denn häufig verursacht ganz einfach die grosse Essensmenge ein Völlegefühl. Essen Sie deshalb keine grossen Mahlzeiten, geniessen Sie kleine Portionen.
Eine kleine Gruppe von Patienten spüren Blähungen, obschon ihr Bauch gar nicht angeschwollen ist. Dies hat mit einer verstärkten Sensitivität der Darmnerven zu tun.

Tipp: Kauen Sie ihr Essen sehr gut. Dies hat den zweifachen Effekt: Sie verschlucken weniger Luft (ein häufiger Grund für Blähugen), und Sie essen langsamer und nehmen dadurch weniger Essen zu sich.

2. Achten Sie auf ungewöhnliche Reaktionen auf bestimmte Nahrungsmittel! Intoleranzen kommen oft vor.
Wenn Sie auf Nahrungsmittel oder Inhaltsstoffe intolerant sind, dann kann dies zu einer übermässigen Gasproduktion im Darm führen, und so zu Blähungen und andern Symptomen führen.

Die häufigsten Nahrungsmittelintoleranzen:
- Laktose: Laktose-Intoleranz kommt mit sehr vielen verschiedenen Symptomen vor: Blähungen ist eines davon, aber auch Durchfall oder Bauchschmerzen. Laktose ist der Milchzucker und kann von Laktose-Intoleranten Patienten nicht oder nur ungenügend verdaut werden.
- Fructose: Fructose-Intoleranz kann zu Blähungen führen. Ein Übermass an Fruchtzucker führt deshalb zu Beschwerden.
- Eier: Auch Eier können zu vermehrter Gasproduktion und Blähugen führen.
- Weizen und Gluten: Passen Sie auf: Gluten kann bei Patienten mit Zöliakie zu ernsthaften Problemen führen. Aber auch wenn Sie keine Zöliakie haben, dann kann Gluten, dies ist der Weizenkleber, zu Beschwerden führen.

Laktose und Fructose gehören zu einer grossen Gruppe von unverdaulichen Kohlenhydraten, welche zur Gruppe FODMAPs gehören. Eine FODMAP-Intoleranz führt sehr oft zu Blähungen.

Falls Sie das Gefühl haben, dass Sie eine Nahrungsmittel-Allergie oder -Intoleranz haben, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.

3. Schlucken Sie keine Luft
Dies ist ein trivialer Tipp. Aber sehr effektiv.
Die Luft im Darm kommt von zwei verschiedenen Quellen: einerseits bilden die Bakterien Gas durch ihren Stoffwechsel, andererseits schlucken wir jeden Tag Lust, zum Beispiel in Form Kohlensäure-haltiger Getränke. Auch Kaugummi-Kauen oder Zigarettenrauchen können eine Ursache sein.

4. Verzichten Sie auf Gas-bildende Nahrungsmittel
Nahrungsmittel mit einem hohen Anteil an Nahrungsfasern können grosse Mengen Gas im Darm verursachen. Am bekanntesten sind Bohnen und Linsen, aber auch gewisse Getreide.
Führen Sie ein Ernährungstagebuch und finden Sie heraus, ob Ihr gesunder Speiseplan vermehrt gasbildende Nahrungsmittel enthält.
Fettige Nahrungsmittel verlangsamen die Verdauung und verzögern die Magenentleerung. Dies kann positiv sein für das Sättigungsgefühl, aber es kann ein Problem sein für Menschen, welche Blähungen haben.
Damit sind wir schon bei der Trend-Diät FODMAP. Bei einer low-FODMAP Diät verzichten Sie auf Nahrungsmittel, welche Blähungen verursachen können:
- Weizen
- Zwiebeln
- Knoblauch
- Broccoli
- Kohlgemüse
- Artischocken
- Bohnen
- Äpfel
- Birnen
- Wassermelonen
Die FODMAP-Diät ist ein krasse Einschränkung im Alltag. Sie müssen auf viele Nahrungsmittel verzichten. Um einer Mangelernährung vorzubeugen, sollten Sie am besten mit einer ausgebildeten Ernährungsberaterin diese Diät besprechen. Die FODMAP-Diät sollte nach 1-2 Monaten gelockert werden.

5. Verzichten Sie auf künstliche Süssstoffe
Viele Zucker-freie Getränke und Nahrungsmittel, aber auch Kaugummis haben Süssstoffe. Obwohl sie als sichere Alternativen zu Zucker gelten, können Sie in grossen Mengen zu Verdauungsproblemen führen. Die Bakterien in ihrem Darm lieben die Süssstoffe und produzieren Gas. Auch diese Süssstoffe gehören zur Kategorie FODMAP. Verzichten Sie deshalb auf Süssstoffe wie Xylitol, Sorbitol und Mannitol.

6. Nehmen Sie Enzym-Supplemente
In den Drogerien finden sie eine grosser Zahl an Nahrungsergänzungsmittel, welche die Gasproduktion im Darm vermindern. In der Regel helfen diese mit, unverdauliche Zucker abzubauen.
Am bekanntesten ist die Laktase, welche bei Personen mit einer Laktose-Intoleranz gute Dienste leistet.

7. Achten Sie auf einen regelmässigen Stuhlgang
Verstopfung ist ein sehr häufiges Problem der Verdauung. Die Ursachen sind vielfältig. Verstopfung kann aber auch die Symptome von Blähungen übermässig verstärken.
Essen Sie deshalb vermehrt lösliche Nahrungsfasern (zB Flohsamenschalen). Passen Sie aber auf: wenn sie zu viel davon essen, kann der umgekehrte Effekt eintreten: wenn Sie nämlich zu viel Gas produzieren.
Trinken Sie viel Wasser (ohne Blätterli!) und bewegen Sie sich regelmässig. Beides ist gut gegen Verstopfung.

8. Nehmen sie Probiotika
Die Bakterien sind die Hauptschuldigen für Blähungen. Das sogenannte Mikrobiom beschreibt die RIESIGE Menge an Bakterien in ihrem Darm. Nur ein kleiner Anteil ist aber verantwortlich für die Blähungen. Die wissenschaftlichen Daten über den Einsatz von Probiotika sind zum Teil widersprüchlich. Dies hat sicherlich damit zu tun, dass es unzählig verschiedene Produkte mit den verschiedensten Bakterienstämmen gibt. Achten Sie deshalb auf ein Produkt, in welchem mehrere Bakterienstämme in einer grossen Anzahl drin sind. Meistens dauert es eine Zeit, bis Sie eine Wirkung spüren. Seien Sie nicht ungeduldig!

9. Pfefferminzöl kann helfen
Manchmal werden Blähungen durch eine veränderte Darmtätigkeit verursacht. Die Verschiedene Medikamente können krampflösend wirken. Pfefferminzöl ist eine natürliche Alternative, dessen Wirksamkeit in zahlreichen Studien nachgewiesen werden konnte.

10. Gehen Sie zum Arzt
Chronische Blähungen kann aber auch die Folge von schweren Erkrankungen sein. Besonders bei akuter Verschlimmerung oder beim plötzlichen Auftreten der Beschwerden sollten Sie sich unbedingt bei Ihrem Arzt oder beim Spezialisten melden.

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