Praxis Dr. med. Mingers

Praxis Dr. med. Mingers Neurologe || Geriater II Schlafmediziner II stellv. Vorsitzender der Ultraschallkommission

07/08/2025
Betreff: Begrenzung der Teilnehmerzahl auf max. 2 PERSONEN (dieses Schreiben ging auch per Mail an die Beteiligten herau...
09/07/2025

Betreff:
Begrenzung der Teilnehmerzahl auf max. 2 PERSONEN (dieses Schreiben ging auch per Mail an die Beteiligten heraus; jedoch KEINERLEI Reaktion; Im Gespräch hieß es: „Es wurde darüber im Team abgestimmt.“)

Rückmeldung zum Abschlussfest vom 4.7. in der AWO KITA Boscheln – ein Anliegen zum Miteinander

Ich möchte mich zunächst für die Organisation des Abschlussfestes bedanken – es war schön zu sehen, wie liebevoll der Abschied für die Kinder vorbereitet wurde. Gleichzeitig möchte ich offen und ehrlich ein Anliegen äußern, das mich, und auch einige andere Eltern, sehr beschäftigt hat.

Die wiederholten E-Mails mit dem ausdrücklichen Ausschluss von Geschwisterkindern – selbst wenn diese die Kita selbst besuchen – haben mich sehr irritiert. Für mich ist es absolut unverständlich, wie in einem Familienzentrum eine solche Regelung kompromisslos durchgesetzt werden kann. Gerade wenn absehbar war, dass das Wetter hervorragend wird und ein sehr großes Außengelände zur Verfügung steht, wirkt diese Einschränkung nicht nur unflexibel, sondern schlichtweg unangemessen.

Niemand möchte Chaos oder unbegrenzte Teilnehmerzahlen. Aber eine Formulierung wie “Versuchen Sie, wenn möglich, auf weitere Begleitpersonen zu verzichten – vor allem bei schlechtem Wetter, da uns dann nur begrenzter Raum zur Verfügung steht” hätte deutlich mehr Verständnis erzeugt – und Raum für individuelle Lösungen gelassen.

Stattdessen wurde ein starres Verbot ausgesprochen, das vielen Familien die Teilnahme erschwert oder sogar verwehrt hat.
Meine Frau selbst hat am Morgen des Festes eine Mutter erlebt, die völlig aufgelöst war, weil sie keine Betreuung für ihr jüngeres Kind hatte. Die emphatische und lösungsorientierte Reaktion einer Erzieherin – „Dann bringen Sie es mit“ – war menschlich absolut richtig. Umso erschütternder war es, für Beistehende mitanzusehen, wie diese Kollegin daraufhin von der EINRICHTUNGSLEITUNG in einem sehr schroffen Ton zurechtgewiesen wurde. Das war nicht nur unnötig, sondern auch für Umstehende verletzend – und hat leider ein Bild vermittelt, das nicht zu dem passt, was ein Familienzentrum eigentlich ausmacht.

In einer Kita, die sich als Familienzentrum versteht, sollte doch genau dieser mitfühlende Umgang miteinander im Mittelpunkt stehen – besonders, wenn es um Familien geht, die sowieso schon jeden Tag alles jonglieren müssen. Ich glaube, niemand möchte bewusst Regeln missachten. Aber es ist schwer zu vermitteln, warum ein kleines Geschwisterkind nicht mitkommen darf, obwohl draußen viel Platz, das Wetter seit langem gut angekündigt war und es sich um ein einmaliges Ereignis handelt. Auch die Kinder waren traurig, dass ihre Geschwister nicht dabei sein durften – für viele gehören sie ganz selbstverständlich zur Familie und zu solchen besonderen Momenten dazu. Das sollte man nicht unterschätzen.

Ich schreibe das nicht aus Wut, sondern weil ich mir wünsche, dass bei zukünftigen Festen mit mehr Menschlichkeit, Flexibilität und vor allem mit Blick auf “Familien” im Familienzentrum gehandelt wird. Das man vielleicht noch einmal genauer hingeschaut: Was ist praktikabel? Was zumutbar? Und was ist menschlich vertretbar? Denn letztlich geht es bei all diesen Festen nicht nur um Organisation, sondern vor allem um Gemeinschaft.
Organisation ist wichtig – aber sie sollte nie den Blick für die Lebensrealität und Bedürfnisse der Familien verlieren.

Beste Grüße
Familie Mingers

WER ETWAS WILL FINDET WEGE, WER ETWAS NICHT WILL FINDET GRÜNDE….Dalai Lama

GOÄneu ist vom Ärztetag 2025 beschlossen worden. Und damit von der „Standesvertretung“ legitimiert mehr Bürokratie, weni...
29/05/2025

GOÄneu ist vom Ärztetag 2025 beschlossen worden. Und damit von der „Standesvertretung“ legitimiert mehr Bürokratie, weniger Selbstbestimmung, weniger Wert der ärztlichen Arbeit pro Minute.

Wer das als „Fortschritt“ verkauft, verschweigt die systematischen Nachteile.

1)Ja, es gibt neue Ziffern. Glückwunsch! Aber weniger Honorar pro Minute Arbeit. Die „Arztminute“ wird in der GOÄneu schlechter bewertet als bisher. Es gibt eine Angleichung in Richtung EBM.

2)Ärzte verlieren Mitspracherechte. Die neue „Gemeinsame Kommission“ mit PKV und Staat entscheidet über Anpassungen, Einstimmigkeit erforderlich. Das Verhältnis hier ist 4:2:2. (Ärzteschaft, PKV, Beihilfe). Beschlüsse müssen mit Mehrheit getroffen werde, d.h., dass gegen die Kostenträger keine Entscheidung gefällt werden kann.

3)Eine Datenstelle überwacht unsere Abrechnungen. Dies ist ein Türöffner für Budgetierung durch die Hintertür.

4)Sonderabschläge bis zu 25% bei Krankenhaus- und sektorenübergreifenden Leistungen. Das ist nichts anderes als eine versteckte Budgetierung.

5)Für Patienten in Standard-, Basis- und Notlagentarifen gibt’s nur noch 80-90% der Gebühren. Die Differenz zahlen wir Ärzte.

6)Der bürokratische Aufwand wird explodieren. Diagnosen, OPS-Codes, minutengenaue Zeitangaben werden Pflicht.

Viel Spaß, Kollegen. Und Danke an die Deligierten des deutschen Ärztetages 2025. Für nichts.

Und was heißt das…
Wie jeder niedergelassene Arzt weiß, ist der EBM durch die Budgetierung, in der apparativen Medizin aber selbst ohne Budgetierung noch nicht mal Kosten deckend kalkuliert. Dies wurde bisher über Privateinnahmen quersubventioniert. Wenn das nicht mehr funktioniert, wird es Apparatemedizin nur noch als Selbstzahlerleistung geben. Aktuell bekommen Kassenpatienten und Privatpatienten die gleiche Behandlung, müssen aber im Schnitt länger warten. Wenn sich EBM und GOÄ angleichen wird es im Falle einer nicht Kosten denkenden Vergütung nur noch über Einzelhonorarvereinbarungen die sog. „Spitzenmedizin“ geben. Der Rest kann dann auf das hoffen, was im SGB V steht: Ausreichend, wirtschaftlich und zweckmäßig. Klingt gut, ist aber halt nur ausreichend; in Analogie zur Schulnote.

Dieses Mal ging unsere Spende an: Save a dog Germany e.V.Tolle Helfer FÜR vier Pfoten in Wegberg Eckartstraße 60.Gerne S...
28/05/2025

Dieses Mal ging unsere Spende an: Save a dog Germany e.V.
Tolle Helfer FÜR vier Pfoten in Wegberg Eckartstraße 60.
Gerne Spenden über: Paypal.me/saveadoggermany
Aber auch Sachspenden wie Futter, Decken, Körbchen etc. werden mit Freude entgegen genommen. Unkomplizierte Vermittlung von Hunden und tolle Arbeit.

openpetition.de/!xjjzx
25/05/2025

openpetition.de/!xjjzx

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, Sehr geehrte Damen und Herren, Das Thema der ärztlichen Vergütung im EBM aber insbesondere der GOÄneu, stößt bei vielen ärztlichen Kolleginnen und Kollegen auf Unverständnis. Die geplante Novellierung der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄneu) in der mom...

Adresse

Carolus-Magnus-Straße 5-7
Übach-Palenberg
52531

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