Kleintierpraxis Dr. Majka Kiefer

Kleintierpraxis Dr. Majka Kiefer Warten ist Stress und Stress wollen wir natürlich vermeiden :-)
bitte Terminvereinbarung UNTER WHATSAPP Nr: 0683692050 u.a. Dr. M. Diagnostik und Therapie.

Dr. Majka Kiefer, Lebenslauf und Fortbildungen:
Geschäftsführerin, Diagnostik Innere Medizin, Chirurgin, Apothekerin, Röntgendiagnostik (digitale Röntgenentwicklung), Tierärztin ohne Grenzen, Akupunktur, Behandlung nach TCM.
1970 geboren in Bexbach
1989-1991 Lehre als Tierarzthelferin, abgeschlossene Ausbildung
1995-2001 Studium der Tiermedizin an der Justus-Liebig-Universität Giessen, Approbat

ion
seit 1996 Studium der Homöopathie, Akupunktur, Osteopathie und alternativer Medizin
1995-1997 Grundversorgung Wild- und Anlagetiere (Hunde, Katzen, Pferde) auf Djerba
1997-1999 Engagement auf Hamamet zur Pflege und Versorgung der Tiere
seit 1999 in Zusammenarbeit mit dem ortsansässigen Tierschutzverein OKAPI
Kastrations- und Pflegemaßnahmen bei Katzen auf Fuerteventura
Praktika in Kleintierpraxis Berlin, Schwerpunkt Akupunktur; Pferdepraxis Dr. Blatt, Zweibrücken; Universität in Nantes
2001-2002 Assistentenstelle in der Kleintierpraxis Wüstenberg in Bexbach
2002-2004 Vertretungstierärztin für Tierärzte im Saarland und freie Mitarbeiterin in der Tierärztlichen Klinik Altforweiler
Seit 2003 Doktorandin in Zusammenarbeit mit dem RKI Berlin über die Bornavirusinfektion bei Pferden
2004 Niederlassung in der Kleintierpraxis Majka Kiefer als Gesellschafterin
Seit 2004 Zusammenarbeit mit den Tierschutzorganisationen Saarland und Pfalz, u.a. Pro felidae, Verein zum Wohle der Tiere e.V. Seit 2005 Ausschuss für die Ausbildung und Prüfung der Tierarzthelferinnen und stellvertretende Ausbildungsberaterin der Tierarzthelferinnen. Seit 2007 Journalistin als „Dr. Spring“ mit „tierischen Ratschlägen“ im Bienwald-Kurier
11.07.2008 Zusatzbezeichnung Akupunktur
Seit 2010 Ausbildungsberaterin für Tiermedizinische Fachangestellte
02/2017 Promotion
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Fortbildungen
04/2004 Diagnose und Therapie von Hauterkrankungen beim Hund.
05/2006 Zecken & Mücken – Vektoren von Krankheitserregern beim Hund.
11/2006 Der Hund mit Juckreiz.
04/2007 Reiseerkrankungen beim Hund, aktuelle Entwicklungen im Erregerreservoir Babesiose, das Saarland Endemiegebiet Nr.1.
02/2008 Nierenerkrankungen aus homöopathischer Sicht.
03/2008 Leitlinien zur Ektoparasitenbekämpfung.
04/2008 Myxomatose und Pasteurellose.
06/2008 Adipositas des Hundes.
03/2009 Bluthochdruck bei Kleintieren.
06/2009 Der Hund mit Polydipsie/Polyurie.
11/2009 Kurs zur Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz nach &18a Abs. 2 RöV für Tierärzte.
09/2010 Mammatumore der Hündin – Biologischer Ansatz oder Chemotherapie als Optionen für die Nachbehandlung.
09/2010 Kardiale Diagnostik – Fallbeispiele aus der Praxis.
09/2010 Die Therapie der Endokardiose – Neues und Bewährtes.
11/2010 Fortbildung Kleintierseminar: Allgemeinerkrankungen mit okulärer Manifestation, Hyperthyreose der Katze, Durchfall und Erbrechen.
02/2011 Der Hund mit Nasenbluten – was steckt dahinter?
04/2011 Borreliose/Anaplasmose – Wie orientiere ich mich als Praktiker?
05/2011 Fortbildung: Aktuelles in der kardialen Diagnostik und Therapie (Referent Prof. Schneider, Gießen).
02/2012 Der Hund mit Krampfanfällen – wie gehe ich vor? Problemorientierte Fallbesprechungen.
03/2012 Lahmheit der Hinterhand – das akute Knie. Besondere, onkologische Indikationen für COX-2 selektive NSAID´s.
03/2012 Ein Maulgatter ist nicht genug! – Die korrekte Untersuchung der Maulhöhle des Pferdes oder man findet nur, was man auch sucht (Ref Ass.-Prof. Dr. Hubert Simhofer, Wien).
05/2012 Diabetes mellitus und Diagnostik von Schilddrüsenerkrankungen in der Kleintiermedizin.
06/2012 Der Thorax – röntgenologisch richtig interpretiert. Digitales und konventionelles Röntgen im Vergleich.
09/2012 Biologische Behandlung von Gelenkerkrankungen und Arthrosen beim Kleintier und Pferd.
10/2012 Wichtige Neuerungen in Bezug auf Diagnostik und Therapie des kardiologischen Kleintierpatienten. Die Therapie der Mitralklappenerkrankungen.
05/2013 Computertomographie.
05/2013 Vetknowledge – advance your veterinary knowledge.
09/2013 Chronische Nierenerkrankung (CNE) der Katze, Pathophysiologie und Behandlungsmöglichkeiten einschließlich biologischer Behandlung in der Praxis.
10/2013 Augenerkrankung beim Pferd – Diagnostik und Therapieansätze. Fallpräsentationen.
09/2013 Kardiale Diagnostik – Fallbeispiele aus der Praxis. Die Therapie der Endokardiose – Neues und Bewährtes.
05/2013 Fortbildung „Computertomographie“ der TK Elversberg.
09/2013 Chronische Nierenerkrankung (CNE) der Katze. Pathophysiologie und Behandlungsmöglichkeiten einschließlich biologischer Behandlung in der Praxis.
01/2014 Fortbildung Hauttumore-Diagnostik und chirurgische Therapie. Internistische Fallbeispiele. Die neurologische Diagnostik mit Fallbeispiel Plexustumor.
01/2014 Lasereinsatz in der modernen Tierheilkunde – State of Art –Lasertherapie in der Kleintierpraxis.
04/2014 Neue Denkansätze bei der Hufrehetherapie beim Pferd / Fallpräsentationen.
05/2014 Apoquel – zur Behandlung des chron. Juckreiz beim Hund.
05/2014 Parasitenprophylaxe: Giardia & Tritrichomonas foetus – Was ist wichtig?
06/2014 Erkrankung Borreliose: Diagnostik, Therapie und Impfung – das aktuelle Pro und Contra.
08/2014 2. international vetcamp, small animal program.
01/2016 Erkrankungen der Vordergliedmaßen beim Hund.
01/2016 Dermatologie bei der Katze.
03/2016 Update zum injektions-assoziierten Fibrosarkom der Katze.
03/2016 Das Hämangioperizytom – das wichtigste Weichteilsarkom des Hundes.
02/2017 Management von Druse und Herpes- Ausbrüchen.
06/2017 Morbus Addison – dem großen Täuscher auf die Schliche kommen.
09/2017 One Health II – Praktischer Umgang mit wichtigen Zoonosen aus Sicht der Human- und Veterinärmedizin.
11/2017 Leptospirose beim Kleintier – eine allgegenwärtige Zoonose.
01/2018 Modernes Therapiemanagement in der Kardiologie.
02/2018 Innovative Behandlung der atopischen Dermatitis beim Hund.
03/2018 Modernes Management bei Diagnose und Therapie der Niereninsuffizienz.
05/2018 Intensivseminar Beurteilung von Röntgenaufnahmen Thorax und Abdomen
05/2018 Das Herz im Fokus – Therapie der Herzinsuffizienz beim Hund. Interaktive Kardiologie-Fortbildung.
06/2018 Zytologie
11/2018 Dermatologie
02/2019 Moderne Arthrose-Diagnostik der großen Gelenke beim Hund
02/2019 Canine Osteoarthritis: „NSAIDs an beyond“
03/2019 Hautveränderungen bei Endokrinopathien des Hundes
04/2019 Kardiologie für den Kleintierpraktiker
09/2019 Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz (gemäß §30 Abs.2 StrSchV und § 18 a RöV)
02/2020 Augenuntersuchung Basiskurs
10/2020 Leishmaniose Update beim Hund
11/2020 Labordiagnositk: Spurensuche bei Hund und Katze Leber/Pankreas
12/2020 Herzinsuffizienz beim Hund
01/2021 Management des multimorbiden Katzenpatienten
01/2021 Labordiagnostik Spurensuche beim Hautpatienten
01/2021 Management des multimorbiden Katzenpatienten
04/2021 Von Fall zu Fall: Infektionen bei Hund und Katze
04/2021 Atemwegserkrankungen bei Hund und Katze
04/2021 Kleintierdermatologie
04/2021 Update Canine Herpesimpfung in der Hundezucht
05/2021 Sweet dreams - trotz Propofolengpässen
05/2021 Labordiagnostik: Spurensuche beim Hund: Leitsymptom Erbrechen
07/2021 Der Hund mit Herzinsuffizienz - das richtige "Rezept" für Ihr Patientenmanagement
07/2021 Schmerz lass nach! Osteoarthrose-bedingte Schmerzen bei Hund und Katze gezielt therapieren
08/2021 One Health V: Bissverletzungen bei Mensch und Tier, Corona und ASP
12/2021 Labordiagnostik: Spurensuche bei Hund und Katze
02/2022 Chronisch kranke Hunde naturheilkundlich begleiten
04/2022 Fokus Hund: Fütterungstipps auf den Punkt gebracht
04/2022 Der Hund in der Kleintierpraxis: Darmerkrankungen
04/2022 Glutenfrei oder nicht glutenfrei? Ein Rätsel in der Veterinärneurologie
05/2022 Herz über Kopf in die Kardiosprechstunde
06/2022 Für alle Fälle - die vielen Gesichter der felinen Hypertonie
08/2022 Diäthetik des Junghundes
09/2022 Analgesie
11/2022 Die neue GOT
12/2022 Klimaschutz in der Kleintierpraxis
03/2023 Wenn der Schmerz chronisch ist - Therapieoptionen für Hund und Katze (2 ATF)
05/2023 Die Augenuntersuchung in der Kleintierpraxis - Fokus Katze (2 ATF)
07/2023 Erbrechen, Durchfall und Verstopfung: wenn bei Hund und Katze die Verdauung verrücktspielt (2 ATF)
08/2023 Labordiagnostik: Spurensuche Dermatologie (2 ATF)
08/2023 One Health Von der Zoonose zur Pandemie (5 ATF)
12/2023 Labordiagnostik: Vorsorge bei Hund und Katze (2 ATF)
12/2023 Antibiotika-Minimierung durch Wissens-Maximierung: Rationaler Antibiotikumeinsatz in der Kleintierpraxis (6 ATF)
12/2023 Diagnose Herzinsuffizienz (2 ATF)
12/2023 Das equine Herpesvirus im Fokus (Dr. Lutz Göhring)
01/2024 Vorsicht Mehrfacherkrankungen bei Hund und Katze (2 ATF)
02/2024 Ein Problem kommt selten allein: Wenn bei der älteren Katze Schilddrüse, Blutdruck und Niere verrücktspielen (2 ATF)
04/2024 Alles andere als nebensächlich! Erkrankungen von Nebenschilddrüse und Nebenniere-abseits von Addison und Cushing (2 ATF)
06/2024 Notfälle (2 ATF)
08/2024 One health VIII Umwelt und Klimawandel (5 ATF)
09/2024 Fälle aus dem Tierzahnärztinnenalltag (2 ATF)
09/2024 Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz für Personen nach §146 Abs 1 Nr. 1 StrlSch (6 ATF)
12/2024 Nephrologische Fälle aus der Kleintierpraxis (2 ATF)
01/2025 Ophtalmologie meets Onkologie: Tumore an und im Auge (2 ATF)
02/2025 Spannende Fälle aus der Endokrinologie (2 ATF)
03/2025 Tierverhaltenstherapie (2 ATF)
08/2025 One Health IX Ki und Mikrobiom - Aktuelles zur Bedeutung für die Gesundheit von Mensch und Tier (5 ATF)
09/2025 Blutdruck und Niere - Altes und Neues (2 ATF)

13/04/2026
Danke schön an unsere Praktikantin Luna☀️🌼
08/04/2026

Danke schön an unsere Praktikantin Luna☀️🌼

04/04/2026

Der (natürlich überarbeitete) Artikel ist eigentlich schon zehn Jahre alt. Angesichts des postfaktischen Zeitalters, das wir gerade erleben müssen, und eines US-amerikanischen Gesundheitsministers, der sowohl die Impfempfehlungen als auch die Impfforschung der Vereinigten Staaten vorsätzlich mit der Abrissbirne demoliert und damit das Leben Tausender Kinder gefährdet, kann eine Neuveröffentlichung sicher nicht schaden.

…und beschütze mich vor den scheußlichen Pocken und allem Übel. Amen!

Von Ralph Rückert, Tierarzt

So steht es am Ende eines Gebets aus dem 9. Jahrhundert: „Beschütze mich vor den scheußlichen Pocken und allem Übel. Amen!“ Es gab zu dieser Zeit sicher genug Übel, weit mehr, als wir uns heutzutage vorstellen können. Welchen unsäglichen Schrecken müssen die Pocken bedeutet haben, dass der Schutz vor ihnen an erster Stelle, vor allem anderen Übel, erfleht wurde.

Über Tausende von Jahren haben die Pockenviren die Menschheit gequält wie kaum ein anderer Krankheitserreger. Bei der Antoninischen Pest, die im 2. Jahrhundert n. Chr. 24 Jahre lang durch das Römische Imperium tobte, bis zu 10 Millionen Menschen das Leben kostete und zeitweise die öffentliche Ordnung völlig zum Zusammenbruch brachte, dürfte es sich nach heutiger Auffassung um die Pocken gehandelt haben. In Amerika wurden ganze indigene Nationen durch die von den Europäern eingeschleppten Pocken innerhalb kürzester Zeit buchstäblich ausradiert. Ab dem 18. Jahrhundert forderten die Pocken in Europa nach modernen Schätzungen 400.000 Todesopfer pro Jahr. Pro Jahr! Jedes zehnte Kind starb vor dem Erreichen des zehnten Lebensjahres an dieser Krankheit. Kinder gehörten oft erst zur Familie, nachdem sie die Pocken überstanden hatten. Und diejenigen, die das geschafft hatten, waren nicht selten für den Rest ihres Lebens schwer entstellt oder gar durch Blindheit, Taubheit, Lähmungen oder Gehirnschäden dauerhaft behindert.

1972 aber wurde der letzte Pockenfall in Deutschland registriert und nach dem allerletzten Ausbruch in Somalia 1977 waren die Pocken endgültig ausgerottet. Möglich gemacht hat diesen Sieg über eine der verheerendsten Krankheiten der Menschheitsgeschichte die Impfung gegen Pocken mit einer zeitweise sogar weltweit geltenden Impfpflicht. Die Narben auf meiner Schulter zeigen bis heute, dass ich zu der Generation Kinder gehörte, die damals in der Schule geimpft wurden. Der Horror vor dieser Krankheit war so groß, dass kaum jemand ernsthaft gegen diese Zwangsimpfung protestierte, obwohl sie teilweise sehr unangenehme Nebenwirkungen hatte und man mit 15 lebensbedrohlichen Komplikationen und zwei Todesfällen pro einer Million Impfungen rechnen musste.

Nützliches Wissen für Partygespräche Nr. 1: Der Impfstoff beruhte auf Vaccinia-Viren, die damit zum Namensgeber für die Begriffe Vakzine (Impfstoff) und Vaccination (Englisch für Impfung) wurden.

Wissen für Partygespräche Nr. 2: Das Königreich Bayern hat bereits 1807 als weltweit erstes Land eine Pocken-Impfpflicht eingeführt. Sagen Sie nicht, Sie würden hier nichts lernen!

Während meiner Karriere als praktizierender Tierarzt habe ich es nie geschafft, die Bücher meines weltberühmten Kollegen James Herriot zu lesen. Das habe ich jetzt, nach dem Ende meiner Tätigkeit als Praxisinhaber, endlich nachgeholt. In „All Things Wise and Wonderful“ beschreibt er einen herzzerreißenden Fall aus dem Jahr 1939. Wesley, ein kleiner Junge aus bitterarmen Verhältnissen mit gravierenden Verhaltensauffälligkeiten, im ganzen Städtchen wegen seiner (auch gegen Herriot gerichteten) Missetaten bekannt, bringt seinen neun Monate alten Mischling „Duke“ in die Praxis. Herriot beschreibt eindrücklich und anrührend die offensichtlich tiefe emotionale Verbindung zwischen dem in Lumpen gekleideten, kleinen Rauhbein und seinem jungen Hund. Duke leidet an den typischen Symptomen der Staupe, und Herriot weiß gleich, dass die Prognose des Falls denkbar ungünstig ist. Er beschreibt dann über mehrere Seiten den ganz typischen und tragischen Verlauf einer komplizierten Staupeinfektion, bis er am Ende trotz aller Bemühungen auch des Kindes, das immer gerade genug Geld zusammenkratzt, um den Kollegen auch bezahlen zu können, zur Euthanasie von Duke gezwungen ist.

Die für mich als Tierarzt entscheidenden Sätze Herriots sind diese: „As I swabbed the table with disinfectant I had the old feeling of helplessness. The modern veterinary surgeon does not see nearly as many cases of distemper as we used to, simply because most people immunize their puppies at the earliest possible moment. But back in the thirties it was only the few fortunate dogs who were inoculated. The disease is so easy to prevent but almost impossible to cure.“ So einfach zu verhindern, aber annähernd unmöglich zu heilen! Ich selbst habe meinen letzten Staupefall als Student in den 80ern gesehen, danach noch vereinzelt Hunde, meist aus Osteuropa, die unter anhaltenden neurologischen Störungen nach einer überstandenen Staupeinfektion litten. In den 35 Jahren in eigener Praxis habe ich keinen Staupefall mehr erlebt.

Wissen für Partygespräche Nr. 3: Der Erreger der Staupe ist das Canine Staupevirus, ein Morbillivirus und ganz enger Verwandter des menschlichen Masernvirus.

Im Winter 1979/80 traf ein neuer Krankheitserreger, eine Mutation des Katzenseuche-Virus, über Großbritannien, Belgien und Holland aus den USA kommend, auf eine darauf völlig unvorbereitete Hundepopulation in Deutschland. Das Canine Parvovirus (CPV) kostete innerhalb weniger Monate Tausende von Hunden das Leben. Es reichte ein Schnüffeln am Kot eines erkrankten Artgenossen. Jeder zweite infizierte Hund starb. Ganze Würfe von Welpen, die am Abend noch völlig gesund schienen, lagen am nächsten Morgen tot in ihren Körbchen. Allein die Tier-Pathologie der Uni Giessen untersuchte innerhalb eines knappen Jahres 1600 tote Hunde, um dem Erreger auf die Spur zu kommen. Vor den Praxen der Tierärzte, die in ihrer Not und mit teilweisem Erfolg Katzenseuche-Impfstoff zur Anwendung brachten, bildeten sich bis auf den Gehsteig reichende Schlangen panischer Hundebesitzer, die darauf hofften, eine Dosis von den knappen Vorräten für ihren Vierbeiner ergattern zu können. Noch bis in die frühen 90er haben wir ganze Nächte neben Würfen von parvovirosekranken Welpen zugebracht, die nach schrecklichem Kampf am Ende meist doch alle elendiglich gestorben sind. Den typischen Gestank der Parvovirose habe ich nach all den Jahren immer noch in der Nase, und er lässt meine Haare nach wie vor zu Berge stehen, denn das ist ein Geruch, den ein Tierarzt meiner Generation mit dem Tod und mit fachlicher Hilflosigkeit assoziiert.

Dadurch, dass schon eine Impfung gegen die mit der Parvovirose eng verwandte Katzenseuche vorhanden war, konnte relativ schnell ein wirksamer CPV-Impfstoff entwickelt werden. Heutzutage kennen viele Hundebesitzer den Namen der Krankheit nur noch von den Aufklebern im Impfpass ihres Tieres. Bei nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission Vet geimpften Hunden hat die Krankheit so gut wie keine Chance mehr. Am ehesten bekommt man sie als Tierarzt noch bei illegal eingeführten Welpen aus den ehemaligen Ostblock-Staaten zu sehen. Aber selbst solche kranken Import-Welpen können keinen Seuchenausbruch wie damals in den 80ern auslösen, solange mehr als 70 Prozent der einheimischen Hunde wirksam geimpft sind, nebenbei bemerkt eine Durchimpfungsrate, die wir in Deutschland leider nach wie vor nicht erreichen.

Nun, was haben jetzt die Pocken, die Staupe und die Parvovirose gemeinsam? Ganz einfach, sie sind fantastische und über jeden rationalen Zweifel erhabene Erfolgsgeschichten der Impfung. Das Konzept der Impfung gegen gefährliche Infektionskrankheiten ist eine der glänzendsten Erfindungen der Medizingeschichte. Impfungen und Hygiene in Kombination haben vielen Millionen Menschen und Tieren das Leben gerettet, mehr als jede andere medizinische Entwicklung. Das oberste Ziel der Medizin sollte nicht die Therapie, sondern die Prävention von Krankheiten sein, und unter diesem Gesichtspunkt ist das Konzept der Schutzimpfung das wertvollste Instrument zur Verhinderung unendlichen Leids bei Mensch und Tier gleichermaßen und hat – nebenbei bemerkt – auch noch unglaubliches Potenzial für die Zukunft. Man denke nur an die immer bedeutsamer werdenden Impfungen gegen bestimmte Tumorerkrankungen.

Ohne jeden Zweifel am Sinn und Segen von Schutzimpfungen ist es trotzdem völlig legitim und sinnvoll, sich fortwährend die Frage zu stellen, wie intensiv, wie häufig man impfen muss, um optimalen und dauerhaften Schutz für den Impfling herzustellen. Wir müssen so wenig wie möglich, aber so häufig wie nötig impfen! Wir Tierärztinnen und Tierärzte müssen uns natürlich bemühen, die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse auf diesem Gebiet genau zu beobachten und so schnell wie möglich in die tägliche Impfpraxis zu integrieren. Dabei helfen uns natürlich ganz entscheidend die Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission. Ich wage die Voraussage, dass wir in den nächsten zwanzig Jahren – zumindest was die Viruserkrankungen angeht – immer noch längere Impfintervalle erleben werden. Das ist eine gute Entwicklung! Wir haben in der Vergangenheit – verursacht durch eine unklare Datenlage und unzureichende Grundlagenforschung – Tiere routinemäßig überimpft. Der Begriff „Überimpfung“ hört sich allerdings dramatischer an, als er in Wirklichkeit ist. Die Rate an gravierenden Impfnebenwirkungen ist statistisch gesehen so niedrig, dass das im realen Leben keine großen Auswirkungen für die Patienten hatte. Trotzdem: Jede immunvermittelte hämolytische Anämie, jedes injektionsassoziierte Fibrosarkom, das nicht hätte sein müssen, ist definitiv ein Vorfall zu viel.

Eine die gängigen Impfschemata ständig hinterfragende und nach neuen Erkenntnissen strebende Einstellung hat aber nicht das Geringste mit der vollständigen Ablehnung bzw. Verweigerung von Schutzimpfungen zu tun. Ganz im Gegenteil: Ignorante Besserwisser, sogenannte Anti-Vaxxer, die aus Gründen abstrusester persönlicher Überzeugungen ihren Schutzbefohlenen – seien es Kinder oder Haustiere – Schutzimpfungen vorenthalten, deren Sinn wissenschaftlich bis zum Gehtnichtmehr bewiesen ist, machen mir mit schöner Regelmäßigkeit einen richtig dicken Hals.

Diese verblendeten Opfer des Dunning-Kruger-Effekts tragen ihre dogmatischen und selbstgefälligen Spiegelfechtereien auf dem Rücken aller anderen und vor allem auf dem ihrer wehrlosen Schutzbefohlenen aus. Das oben schon kurz angesprochene Konzept der sogenannten Herdenimmunität bedeutet nämlich, dass Impfgegner und -verweigerer nicht nur mit Gesundheit und Leben ihrer eigenen Kinder und Haustiere spielen, sondern auch den Rest der Population gefährden. Sinkt die Immunitätsrate auf unter 70 Prozent, stellt sich nicht die Frage ob, sondern wann es zu seuchenartigen Krankheitsausbrüchen kommen wird. Und sobald es dann mal wieder einschlägt wie jetzt mit den durchaus gravierenden Masernausbrüchen in Teilen der USA, dürfen Unschuldige büßen für die stupide und meiner Meinung nach annähernd verbrecherische Verweigerungshaltung einer lautstarken Minderheit. Da müssen Kleinkinder schwer leiden oder sogar sterben, die aufgrund ihres Alters noch gar nicht geimpft sein können, weil sie von Leuten angesteckt werden, die – korrekte Impfung vorausgesetzt – niemals hätten erkranken dürfen. Nur für den Fall, dass sich jemand irgendwelche Illusionen macht: Wer sein Kind nicht gegen Masern impfen lässt und dann gar mit ihm auf eine sogenannte „Masern-Party“ geht, nimmt sehenden Auges eine Chance von wenigstens 1 : 1000 wahr, dass er sein Kind damit umbringt. Die genannte Sterblichkeits-Rate von bis zu 3 : 1000 bezieht sich ganz ausdrücklich nicht auf Entwicklungsländer (wo sie natürlich noch viel schlimmer ist), sondern auf Europa und die USA.

Und auf genau die gleiche Misere können wir bezüglich unserer Hunde nur warten. Die guten Zeiten, in denen wir Tierärzte Welpenbesitzer in Bezug auf die Infektionsgefahren in den Welpenkursen der Hundeschulen beruhigen konnten, scheinen inzwischen vorbei zu sein. Da beißt die Maus keinen Faden ab: Das ganze, zum größten Teil aus der Luft gegriffene Gejammer wegen völlig illusorischer Risiken von Impfungen führt inzwischen zu einem spürbaren Absinken der Herdenimmunität der Hundepopulation in Deutschland. Wenn das so weitergeht, müssen wir damit rechnen, dass noch nicht vollständig durchgeimpfte Welpen durch intensive Kontakte mit Artgenossen in Hundeschulen oder bei gemeinsamen Spaziergängen wieder ernsthaft in Gefahr geraten, was unter dem Gesichtspunkt einer guten Sozialisierung höchst bedauerlich wäre. Jeder mit einem Funken Verantwortung im Leib muss sich darüber im Klaren sein, dass er eine korrekte, nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission durchgeführte Grundimmunisierung nicht nur seinem eigenen Tier, sondern auch allen anderen schuldig ist. Und den Hundeschulen kann ich nur dringend ans Herz legen, sich die Impfpässe von neuen Kunden sehr genau anzusehen. Ein einziger mit der Parvovirose infizierter Wühltisch-Welpe aus Polen oder Tschechien kann ausreichend sein für eine mittlere Katastrophe, die auch das Ende der Hundeschule bedeuten könnte.

Wir haben also die paradoxe Situation, dass die mit Vernunft gesegnete Mehrheit, die durch das Impfen ihrer Kinder und Tiere die Herdenimmunität idealerweise über 70 Prozent hält, es der unsolidarischen Minderheit von Impfverweigerern überhaupt erst ermöglicht, ständig große Töne zu spucken („Meine Kinder / Hunde werden nicht geimpft und waren noch nie krank!“) und damit auch noch andere zum Schaden der Allgemeinheit zu verunsichern. Erst durch Impfungen wird ja eine Situation geschaffen, in der Impfverweigerer ohne großes persönliches Risiko existieren können. Ich halte allerdings jede Wette, dass im Fall eines Seuchenausbruchs diese Leute zu den ersten gehören, die laut nach einer Impfung schreiend die Praxistüren der Ärzte einrennen.

Es gibt keinen wirklich stichhaltigen Grund und es ist mindestens schwer fahrlässig, seinem Haustier oder seinen Kindern die von den Ständigen Impfkommissionen empfohlenen Core-Impfungen nicht verabreichen zu lassen. Im Vergleich zu den sehr realen und schrecklichen Auswirkungen eines echten Seuchenausbruchs sind die möglichen Nebenwirkungen der Impfungen bei Mensch und Tier ungefähr so beeindruckend wie ein Knallfrosch neben einer Atombombe. Bleiben wir doch bitte realistisch: Es werden in Deutschland pro Jahr mindestens 3 Millionen Impfdosen an Hunde verabreicht. Das Paul-Ehrlich-Institut hat 2004 (also noch in einer Zeit, in der meist jährlich gegen alles geimpft wurde) veröffentlicht, dass für einen Fünf-Jahres-Zeitraum 450 Meldungen von Impfnebenwirkungen eingegangen wären. Der Löwenanteil waren lokale Reaktionen (Schwellung, Schmerzen, Rötung) an der Impfstelle. Dazu kamen einige spontane allergische Reaktionen, wie sie jeder Tierarzt kennt und zu behandeln weiß. Es wurde in diesem Zeitraum kein einziger Todesfall gemeldet! Das bedeutet so ungefähr eine leichte bis mittlere Nebenwirkung pro 30.000 und keinen einzigen Todesfall bei ca. 15 Millionen Impfungen.

Bevor jetzt gleich wieder ein Aufschrei kommt: Natürlich gibt es da eine ordentliche Dunkelziffer! Es ist jedem denkenden Menschen klar, dass beileibe nicht jede lokale Impfreaktion gemeldet wird. Einen „Impfbollen“ (wie der Schwabe sagt), der zwei, drei Tage ein bisschen druckempfindlich ist, melde auch ich nicht gleich als Impfnebenwirkung. Todesfälle dagegen werden natürlich mit hoher Sicherheit angezeigt. Auch wenn Sie sie nicht kennen sollten: Wir Tierärzte haben da Vorschriften zu befolgen. Man kann also guten Gewissens feststellen und natürlich wissenschaftlich hieb- und stichfest untermauern, dass Impfungen grundsätzlich nicht wirklich gefährlich oder auf jeden Fall tausendmal ungefährlicher sind als jede der Krankheiten, gegen die sie schützen sollen.

Noch ein abschließendes Wort an diejenigen unter Ihnen, denen jetzt Sachen wie „Verschwörung“, „finanzielle Verflechtungen der Impfkommissionen mit der Pharma-Industrie“, „Krankheit ist eine Chance für den Körper“, „Impfungen sind schuld an allem von Autismus über Alzheimer und Krebs bis zum IS-Terror“ und andere Latrinen-Parolen der Impfgegner durch den Kopf schwirren, darüber hinaus auch an diejenigen, die ihre Kinder auf eine Masern-Party schleppen oder dieses vorhaben, und nicht zuletzt an diejenigen, die mit dem größten Recht der Welt und einem ungeimpften Welpen in der Hundeschule aufschlagen: Ich bin nicht Ihr Verbündeter! Aus eingehenden Nachrichten und Mails musste ich erfahren, dass einige von Ihnen (es kann sich eigentlich auf gar keinen Fall um Kunden meiner Praxis handeln, denn die kennen mich) der Auffassung sind, mich so einsortieren zu können. Wenn Sie just in diesem Moment schon die Finger auf der Tastatur haben, um Ihre Enttäuschung über Ihre Fehleinschätzung öffentlich zu machen: Lassen Sie es doch einfach! Ich kann es nur so unverblümt wie möglich ausdrücken, damit ich auf keinen Fall missverstanden werde: Impfverweigerer, ob bei Kindern oder Haustieren, sind für mich (und dankenswerterweise für die große Mehrheit der Bevölkerung) im besten Fall verantwortungslose Spinner, und die Meinung von Spinnern interessiert weder mich noch die meisten anderen. Ich bin mir voll und ganz der Tatsache bewusst, dass ich notorische Impfverweigerer weder durch gute Argumente noch durch gesunden Menschenverstand aus ihrem Wahn aufwecken kann. Sollten Sie sich zu diesen Leuten zählen, so gehen Sie mir einfach aus dem Weg, sowohl virtuell als auch im wirklichen Leben. Ich bin nicht der Tierarzt, den Sie suchen!

Diejenigen jedoch, die meine Argumentation bis hierher nachvollziehen konnten, also hoffentlich die meisten von Ihnen, darf ich wie immer bitten: Bleiben Sie mir gewogen, bis bald, Ihr

Ralph Rückert

Übrigens und falls das nicht klar sein sollte: Dieser Text wurde von einem Menschen, also von mir geschrieben, nicht von irgendeiner Bullsh*t-KI! Nur die Illustrationen mancher Artikel sind KI-generiert.

© Ralph Rückert
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Ihr Lieben, wir wünschen Euch ein frohes Osterfest! Bleibt gesund und findet die Leckerlies so schnell wie unsere vierbe...
02/04/2026

Ihr Lieben, wir wünschen Euch ein frohes Osterfest!
Bleibt gesund und findet die Leckerlies so schnell wie unsere vierbeinigen Freunde :)
Eure Cathrin Ferraro, Burgel Kiefer, Majka Kiefer und Nadja Frey❤️

01/04/2026

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Guckt bitte nochmal, ob Euer Hund gegen Leptospirose geimpft ist!! Im Impfausweis ist es mit "L" abgekürzt, daneben steh...
15/03/2026

Guckt bitte nochmal, ob Euer Hund gegen Leptospirose geimpft ist!! Im Impfausweis ist es mit "L" abgekürzt, daneben steht: "Gültig bis..." Bei Fragen meldet Euch bitte bei uns per Email dr.kiefer@web.de oder per Whatsapp 06836 92050
Eure Majka Kiefer

Ernster Fall: Leptospirose‼️

Hund Mex wurde bei uns vorgestellt, weil seine Besitzer Veränderungen bemerkt hatten: Er war schlapp, fraß schlecht und hatte in kurzer Zeit Gewicht verloren. In den Untersuchungen und der anschließenden Labordiagnostik stellte sich schließlich die Ursache heraus: Mex wurde positiv auf Leptospirose getestet.

Leptospirose ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die vor allem über Urin von Mäusen und Ratten verbreitet wird. Hunde können sich beispielsweise über Pfützen, stehende Gewässer oder kontaminierte Erde infizieren. Wichtig zu wissen: Die Erkrankung ist eine Zoonose, sie kann also auch auf den Menschen übertragen werden.

Die Bakterien können unter anderem Leber und Nieren schädigen und führen häufig zu Symptomen wie Mattigkeit, Fieber, Appetitlosigkeit oder Erbrechen. Besonders junge oder ungeimpfte Hunde können schwer erkranken.

Mex wird nun entsprechend antibiotisch und unterstützend behandelt. Dem kleinen Kämpfer geht es besser, jedoch muss er zu regelmäßigen Kontrollen kommen.

Dieser Fall zeigt, wie wichtig es ist, unspezifische Symptome ernst zu nehmen und den Impfschutz regelmäßig zu überprüfen. Die Impfung gegen Leptospirose gehört zu den wichtigen Schutzimpfungen für Hunde, die draußen unterwegs sind. 🐾

10/03/2026

Unsere Kollegin für Verhaltenstherapie Esther Würtz ist umgezogen und hat zeitgleich 2026 20-jähriges Praxis-Jubiläum.

Anbei interessante Seminare für Tierbesitzer, die Frau Würtz dieses Jahr kostenlos anbietet.

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Kleintierpraxis Dr. Majka Kiefer, Comotorstr. 6 66802 Altforweiler 06836/92050

Dr. Majka Kiefer Lebenslauf und Fortbildungen prakt. Tierärztin Geschäftsführerin, Diagnostik Innere Medizin, Röntgendiagnostik (digitale Röntgenentwicklung), Akupunktur, Behandlung nach TCM, Weichteiloperationen, Ermächtigung für: Heimtierausweise, Blutproben, klinische Untersuchungen, Inhaberin Apothekenbescheinigung. 1989-1991 Lehre als Tierarzthelferin, abgeschlossene Ausbildung 1995-2001 Studium der Tiermedizin an der Justus-Liebig-Universität Giessen, Approbation seit 1996 Studium der Homöopathie, Akupunktur, Osteopathie und alternativer Medizin 1995-1997 Grundversorgung Wild- und Anlagetiere (Hunde, Katzen, Pferde) auf Djerba 1997-1999 Engagement auf Hamamet zur Pflege und Versorgung der Tiere seit 1999 in Zusammenarbeit mit dem ortsansässigen Tierschutzverein OKAPI Kastrations- und Pflegemaßnahmen bei Katzen auf Fuerteventura Praktika in Kleintierpraxis Berlin, Schwerpunkt Akupunktur; Pferdepraxis Dr. Blatt, Zweibrücken; Universität in Nantes 2001-2002 Assistentenstelle in der Kleintierpraxis Wüstenberg in Bexbach 2002-2004 Vertretungstierärztin für Tierärzte im Saarland und freie Mitarbeiterin in der Tierärztlichen Klinik Altforweiler Seit 2003 Doktorandin in Zusammenarbeit mit dem RKI Berlin über die Bornavirusinfektion bei Pferden 2004 Niederlassung in der Kleintierpraxis Majka Kiefer als Gesellschafterin Seit 2004 Zusammenarbeit mit den Tierschutzorganisationen Saarland und Pfalz, u.a. Pro felidae, Verein zum Wohle der Tiere e.V. u.a. Seit 2005 Ausschuss für die Ausbildung und Prüfung der Tierarzthelferinnen und stellvertretende Ausbildungsberaterin der Tierarzthelferinnen. Seit 2007 Journalistin als „Dr. Spring“ mit „tierischen Ratschlägen“ im Bienwald-Kurier 11.07.2008 Zusatzbezeichnung Akupunktur Seit 2010 Ausbildungsberaterin für Tiermedizinische Fachangestellte

2017 Erlangung des Grades eines Doktors der Veterinärmedizin an der Freien Universität Berlin

________________________________________________ Fortbildungen 04/2004 Fortbildung Diagnose und Therapie von Hauterkrankungen beim Hund 05/2006 Fortbildung Zecken & Mücken – Vektoren von Krankheitserregern beim Hund 11/2006 Fortbildung Der Hund mit Juckreiz 04/2007 Fortbildung Reiseerkrankungen beim Hund, aktuelle Entwicklungen im Erregerreservoir Babesiose, das Saarland Endemiegebiet Nr.1 02/2008 Fortbildung Nierenerkrankungen aus homöopathischer Sicht 03/2008 Fortbildung Leitlinien zur Ektoparasitenbekämpfung 04/2008 Fortbildung Myxomatose und Pasteurellose 06/2008 Fortbildung Adipositas des Hundes 03/2009 Fortbildung Bluthochdruck bei Kleintieren 06/2009 Fortbildung Der Hund mit Polydipsie/Polyurie 11/2009 Fortbildung Kurs zur Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz nach &18a Abs. 2 R*V für Tierärzte

09/2010 Fortbildung Kardiale Diagnostik – Fallbeispiele aus der Praxis. Die Therapie der Endokardiose – Neues und Bewährtes 09/2010 Fortbildung Mammatumore der Hündin – Biologischer Ansatz oder Chemotherapie als Optionen für die Nachbehandlung 11/2010 Fortbildung Kleintierseminar Allgemeinerkrankungen mit okulärer Manifestation, Hyperthyreose der Katze, Durchfall und Erbrechen 05/2011 Fortbildung Aktuelles in der kardialen Diagnostik und Therapie (Referent Prof. Dr. M. Schneider, Gießen) 02/2012 Fortbildung Der Hund mit Krampfanfällen – wie gehe ich vor? Problemorientierte Fallbesprechungen 03/2012 Fortbildung Lahmheit der Hinterhand – das akute Knie. Diagnostik und Therapie. Besondere, onkologische Indikationen für COX-2 selektive NSAID´s 03/2012 Fortbildung Ein Maulgatter ist nicht genug! – Die korrekte Untersuchung der Maulhöhle des Pferdes oder man findet nur, was man auch sucht (Ref Ass.-Prof. Dr. Hubert Simhofer, Wien) 05/2012 Fortbildung Diabetes mellitus und Diagnostik von Schilddüsenerkrankungen in der Kleintiermedizin 06/2012 Fortbildung Der Thorax - röntgenologisch richtig interpretiert. Digitales und konventionelles Röntgen im Vergleich 09/2012 Fortbildung Biologische Behandlung von Gelenkerkrankungen und Arthrosen beim Kleintier und Pferd 10/2012 Fortbildung - Wichtige Neuerungen in Bezug auf Diagnostik und Therapie des kardiologischen Kleintierpatienten - Die Therapie der Mitralklappenerkrankungen 10/2013 Fortbildung Augenerkrankung beim Pferd – Diagnostik und Therapieansätze. Fallpräsentationen. 05/2013 Fortbildung „Computertomographie“ der TK Elversberg 09/2013 Fortbildung Chronische Nierenerkrankung (CNE) der Katze. Pathophysiologie und Behandlungsmöglichkeiten einschließlich biologischer Behandlung in der Praxis 01/2014 Fortbildung Hauttumore-Diagnostik und chirurgische Therapie. Internistische Fallbeispiele. Die neurologische Diagnostik mit Fallbeispiel Plexustumor 08/2014 Vetcamp Small Animal Programm 11/2014 Kurs zur Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz nach §18a Abs. 2 R*V für Tierärzte 01/2016 Fortbildung "Erkrankungen der Vordergliedmaßen beim Hund" 01/2016 Fortbildung "Dermatologie bei der Katze" 03/2016 Update zum injektions-assoziierten Fibrosarkom der Katze Das Hämangioperizytom-das wichtigste Weichteilsarkom des Hundes 02/2017 Promotion 02/2017 Management von Druse und Herpes-Ausbrüchen 06/2017 Morbus Addison - dem großen Täuscher auf die Schliche kommen 09/2017 One Health II Praktischer Umgang mit wichtigen Zoonosen aus Sicht der Human- und Veterinärmedizin: Fledermaustollwut; Toxoplasmose; Dermatosen bei Heimtieren; Giardien