iPEBo "Initiative Psychiatrie-Erfahrener Bodensee"

iPEBo "Initiative Psychiatrie-Erfahrener Bodensee" „Ein Verein der Taten…“

In **Japan** führen Stadtplaner **Kapselhäuser** ein, die neu definieren, was **temporärer Wohnraum** leisten kann — ins...
17/01/2026

In **Japan** führen Stadtplaner **Kapselhäuser** ein, die neu definieren, was **temporärer Wohnraum** leisten kann — insbesondere für **wohnungslose Menschen** im dichten Stadtleben. Diese kompakten Einheiten, unauffällig auf ungenutzten Parkflächen platziert, haben nichts mit dem trostlosen Bild klassischer Notunterkünfte gemein. Stattdessen vereinen sie **Funktionalität, Privatsphäre und stille Würde**.
Jede Kapsel verfügt über einen **ausklappbaren Schreibtisch**, der Raum zum Schreiben, Lesen, Zeichnen oder Arbeiten am Laptop bietet — eine Verbindung von Erholung und Produktivität. Die Liegefläche lässt sich von einer Matratze in eine Sitzbank verwandeln, während kleine Regale und Haken Platz für Alltagsgegenstände schaffen. **Sanftes Licht** und **schalldämmende Wände** erzeugen eine kokoonartige Atmosphäre und dämpfen den Lärm der Außenwelt.
**Solarmodule** auf dem Dach versorgen Beleuchtung, Lüfter und **USB-Anschlüsse** mit Strom. Bewohner können ihre Handys laden, in Kontakt bleiben und sogar Bewerbungen für Jobs oder Wohnraum verfassen — ohne den Lärm und Druck herkömmlicher Unterkünfte. **Sicherheit** ist fest integriert: mit Code-Zugang, Außenkameras unter Aufsicht von Sozialarbeitern und Sichtzonen für freiwillige Helfer, die regelmäßig vorbeischauen.
Was diese Kapseln besonders macht, ist nicht nur ihre geringe Größe, sondern ihre **Flexibilität**. Sie lassen sich versetzen, stapeln oder je nach Bedarf skalieren — und bieten anpassbaren Schutz, ohne dauerhafte Bauten zu errichten. Diese Räume erkennen an: **Überleben allein reicht nicht** — Menschen brauchen Orte, um ihre Gedanken zu sammeln, nicht nur um zu schlafen.
Japans Ansatz ist klar: **Fürsorge muss nicht großflächig sein, um wirksam zu sein**. Selbst der kleinste Raum kann — wenn er durchdacht gestaltet ist — **Ruhe und Sinn** in sich tragen.

A simple color change saved lives.Japan introduced blue LED lights at several Tokyo metro stations to reduce impulsive s...
13/01/2026

A simple color change saved lives.
Japan introduced blue LED lights at several Tokyo metro stations to reduce impulsive su***de attempts in high risk areas.
The lights were designed to create a calming pause, subtly influencing mood and emotional regulation during moments of distress. After installation, railway operators reported a dramatic reduction in su***de incidents at these locations.

Quelle:  NEOFiT Jaden Smith hat mit dem Projekt „I Love You“ kein klassisches Restaurant eröffnet, sondern ein soziales ...
11/01/2026

Quelle: NEOFiT

Jaden Smith hat mit dem Projekt „I Love You“ kein klassisches Restaurant eröffnet, sondern ein soziales System erprobt. Ausgangspunkt war die Beobachtung, dass Hunger kein individuelles Versagen ist, sondern das Ergebnis von Strukturen, die Menschen ausschließen, sobald Geld fehlt. Bestehende Hilfsangebote greifen aus seiner Sicht zu kurz, weil sie Bedürftigkeit sichtbar machen und damit oft mit Scham verknüpft sind.
Das Konzept von „I Love You“ setzt genau dort an. Es gibt keine festen Preise und keine Bedingungen. Alle Gäste essen das gleiche Essen in der gleichen Umgebung. Wer über finanzielle Mittel verfügt, zahlt freiwillig und trägt damit diejenigen mit, die es sich nicht leisten können. Wer nichts geben kann, erhält dennoch eine vollwertige Mahlzeit. Das System beruht nicht auf Mitleid, sondern auf gegenseitiger Verantwortung.
Entscheidend ist dabei der Anspruch, Würde zu bewahren. Niemand muss seine Situation erklären oder rechtfertigen. Essen wird nicht verschenkt, sondern zugänglich gemacht. Dadurch wird ein Raum geschaffen, in dem Hilfe nicht als Ausnahme behandelt wird, sondern als selbstverständlicher Teil des Zusammenlebens.
Jaden versteht dieses Projekt nicht als kurzfristige Geste oder als Charity-Aktion, sondern als Modell, das auch anderswo funktionieren könnte. Es soll zeigen, dass Gemeinschaft Verantwortung übernehmen kann, ohne Kontrolle auszuüben oder Menschen zu bewerten. In einer Gesellschaft, in der vieles über Konsum geregelt ist, stellt „I Love You“ die Frage, ob Grundbedürfnisse tatsächlich vom Geld abhängen müssen.
Das Projekt ist bewusst leise gehalten. Es verzichtet auf große Werbekampagnen und setzt stattdessen auf Kontinuität. Dadurch liegt der Fokus nicht auf der Person dahinter, sondern auf der Struktur selbst. Im Mittelpunkt steht die Idee, dass ein System, das Vertrauen voraussetzt, Menschen nicht schwächt, sondern stärkt.

Quelle: Erste Hilfe für die Seele - Eine Initiative von pro mente Austria
10/01/2026

Quelle: Erste Hilfe für die Seele - Eine Initiative von pro mente Austria

08/01/2026

Traurige Gewissheit: Zweieinhalb Monate nach dem Verschwinden von Sven K. wurde er tot im Wald gefunden. Nicht nur seine Familie trauert um ihn. Auch bei Trottwar gedenkt man seiner. ⬇️

lasst uns ein Haus kaufen
08/01/2026

lasst uns ein Haus kaufen

Als die Bewohner der Münchner Wörthstraße 8 im Sommer 2022 ihr eigenes Haus in einem Immobilienportal wiederfinden, wächst die Angst vor dem, was in München so oft passiert: Ein Eigentümerwechsel, danach eine Sanierung, dann Mieten auf einem Niveau, das viele nicht mehr zahlen können und am Ende der Auszug. In der Hausgemeinschaft entsteht deshalb ein kühner Plan. Sie gründen den Verein „Wörth 8“ und organisieren den Kauf als Gemeinschaftsprojekt, um das Haus dauerhaft dem Spekulationskreislauf zu entziehen.

Dreieinhalb Jahre später ist es geschafft. Der Kaufpreis von 4,2 Millionen Euro ist überwiesen. Als sie beim Notar gesessen seien, um die Verträge zu unterschreiben, „da war bei uns allen die Erleichterung riesig“, erzählt Katrin Göbel vom Verein.

Warum gelang „Wörth 8“, woran andere Projekte scheitern? https://www.sz.de/li.3355654?utm_content=haus_li.3355654&utm_medium=organic_content&utm_source=facebook&utm_campaign=op_social

08/01/2026

Tödlicher Brand im Helios-Klinikum Pforzheim
https://www.zwangspsychiatrie.de/2026/01/toedlicher-brand-im-helios-klinikum-pforzheim/

Karlsruhe, 04.01.2026.
Der Brand am 02.05.2023 in der Notaufnahme des Helios-Klinikums Pforzheim hatte zum Tod eines fixierten Patienten geführt. Der herzkranke Thomas K. soll den Ermittlungen zufolge selbst mit einem mitgeführten Feuerzeug versucht haben, die Fesselgurte zu durchbrennen und hierdurch den Brand ausgelöst haben, der ihn selbst das Leben kostete. K. verbrannte bei lebendigem Leib und vollem Bewusstsein. Für seine Fesselung gab es weder einen richterlichen Beschluss noch die rechtlich vorgeschriebene Sitzwache. Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe hat deshalb Anklage gegen mehrere Ärzte und Krankenpfleger wegen Freiheitsberaubung mit Todesfolge erhoben, das Landgericht Karlsruhe das Hauptverfahren eröffnet, das nun am 29.01.2026 beginnt.

Die Witwe des Opfers, Susanne K., erhebt schwere Vorwürfe gegen die Klinik und ihre Beschäftigten. Sie hatte rund vier Stunden nach Einlieferung ihres Gatten mit einem der angeklagten Ärzte telefoniert, der ihr mitgeteilt hatte, ihr Mann könne noch nicht entlassen werden, da noch Blutwerte abgewartet würden. Von der zu diesem Zeitpunkt bereits mehrere Stunden bestehenden Fixierung erwähnte der Arzt nichts. Susanne K. leidet bis heute unter den Folgen dieses Ereignisses und befindet sich deshalb in psychotherapeutischer Behandlung.

Ihr Anwalt, Nebenklägervertreter David Schneider-Addae-Mensah, kritisiert die Zustände im Helios-Klinikum: „Das Bundesverfassungsgericht hat klare Vorgaben für Fixierungen von Patienten in Krankenhäusern gemacht. Diese sind nicht im Entferntesten eingehalten worden“, so der auf Zwangsmaßnahmen im Gesundheitswesen spezialisierte Rechtsanwalt. Es zeichne sich ab, dass das Personal mit der Einhaltung der gesetzlichen und verfassungsrechtlichen Mindeststandards für eine Fixierung überfordert gewesen ist. „In solch einem Fall hätte eine Fixierung nicht durchgeführt werden dürfen, der Betreffende hätte entweder entlassen oder in einen Time-out-Raum gebracht werden können“, so Schneider-Addae-Mensah. „Die Verhandlung wird zeigen müssen, ob die rechtlichen Voraussetzungen für Fixierungen in Deutschland einhaltbar sind“. Andernfalls appelliert er an ein Totalverbot dieser inhumanen und gefährlichen Praxis.

Die öffentliche Hauptverhandlung vor dem Landgericht Karlsruhe beginnt am Donnerstag, 29.01.2026, 9.00 Uhr. Den Sitzungssaal an der Pforte erfragen, Hans-Thoma-Straße 7, 76133 Karlsruhe. Es sind zunächst neun Folgetermine vorgesehen. Weitere Informationen bei R.A. Dr. David Schneider-Addae-Mensah, Kantstraße 4, 76137 Karlsruhe, addaeme@gmx.de Fax: +49-(0)721-84086214

Anmerkung des WFZ: Wieder ein Hinweis, nicht nur eine PatVerfü zu haben, sondern sie auch immer sofort der Polizei und/oder medizinischem Personal vorzeigen, sobald der Versuch einer Festnahme unternommen werden sollte, damit gar keine Diagnose einer nicht existenten „Psychischen Krankheit“ https://www.zwangspsychiatrie.de/2025/12/die-frohe-botschaft/ gemacht werden darf, weil sie dann untersagt ist.

08/01/2026

Leon Weintraub, Holocaust-Überlebender, hält auch im Alter von 100 Jahren Vorträge und besucht Schulklassen. Er ist sicher: Sein Tun hinterlässt Spuren.

Ein Herz für Tier und Mensch ·In London ist ein junger Mann auf eine Brücke gestiegen und über das Geländer geklettert. ...
08/01/2026

Ein Herz für Tier und Mensch
·
In London ist ein junger Mann auf eine Brücke gestiegen und über das Geländer geklettert. Verzweifelt, verloren in Gedanken, die nach außen niemand sehen konnte. Er war an einem Punkt angekommen, an dem er glaubte, es gäbe keinen Ausweg mehr.
Und dann geschah etwas, womit er offenbar nicht gerechnet hatte: Fremde entschieden sich, ihn nicht fallen zu lassen.
Menschen, die sich vorher nie begegnet waren, griffen nach ihm, so schnell sie konnten. Einer erwischte den Gürtel, ein anderer die Kleidung, wieder jemand hielt seine Beine fest. Keine große Rede, kein Zögern – nur Hände, die nicht losließen. Fast eine Stunde lang blieben sie bei ihm, hielten ihn fest und sprachen auf ihn ein. Nicht mit perfekten Worten, sondern mit dem, was in solchen Momenten zählt: Du bist nicht allein. Bleib noch einen Moment. Es lohnt sich, weiterzuatmen. Eine verlorene Schlacht ist nicht das Ende.
Diese Unbekannten hatten keine gemeinsame Geschichte. Sie waren nur verbunden durch etwas sehr Einfaches und sehr Starkes: Mitgefühl. Sie gaben ihm Zeit, bis Rettungskräfte eintrafen. Zeit, in der der Abgrund nicht gewonnen hat.
Wenn man dieses Bild im Kopf behält, sieht man nicht zuerst die Brücke. Man sieht Hände. Entschlossenheit. Verantwortung. Eine Art von Liebe, die nicht fragt, ob man zuständig ist, sondern handelt, weil ein Leben zählt.
Vielleicht ist genau das der Kern: Dass Hoffnung manchmal nicht als großer Plan kommt, sondern als Menschlichkeit im richtigen Moment. Und dass Liebe – echte, praktische Liebe – manchmal das ist, was jemanden zurückholt.

be kind always
08/01/2026

be kind always

05/01/2026

Adresse

Obere Bahnhofstraße 22
Überlingen
D-88662

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 15:00
Dienstag 09:00 - 15:00
Mittwoch 09:00 - 15:00
Donnerstag 09:00 - 15:00
Freitag 09:00 - 14:00

Telefon

+49755130118149

Webseite

http://www.ex-in-bodensee.de/, http://www.empowerment-college.de/

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von iPEBo "Initiative Psychiatrie-Erfahrener Bodensee" erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen

Share on Facebook Share on Twitter Share on LinkedIn
Share on Pinterest Share on Reddit Share via Email
Share on WhatsApp Share on Instagram Share on Telegram

Initiative Psychiatrie-Erfahrener Bodensee

Wir sind eine Gruppe von Menschen, die an seelischer Gesundheit interessiert sind. Gegründet wurde der Verein am 16.10.2012 im Pauline 13-Wohnheim in Bermatingen. Es waren 12 PE, 1 Beirat und 1 Fördermitglied anwesend.

Mittlerweile hat der Verein 80 PEs, 3 Beiräte und über 20 Fördermitglieder. iPEBo ist Mitglied beim Landesverband Psychiatrie-Erfahrener Baden-Württemberg und beim Paritätischen Wohlfahrtsverband.

Vor drei Jahren wurde auf Initiative Psychiatrie-Erfahrener das Ländernetzwerk Bodenseeregion gegründet. Mitglieder der Gruppe sind PEs, Peers und Profis aus den Ländern D, A, CH. Vor zwei Jahren wurde aus dem LNB das Projekt iPEBo goes EX-IN aus dem Boden gestampft, das auch von der Baden-Württemberg-Stiftung gefördert und von den Profis gestützt wird. Träger ist ausschließlich iPEBo! Mittlerweile sind die Vorbereitungen für den erste EX-IN-Ausbildung soweit abgeschlossen. Es beginnt die Bewerbungsphase mit den Infoveranstaltungen in Bregenz, Friedrichshafen, Ravensburg, Konstanz, Biberach und Romanshorn. Im Mai 2019 beginnt EX-IN-Bodensee mit ihrem ersten Kurs. Ein Kurs dauert 12 Monate und hat genausoviele Module. Die Kosten belaufen sich auf 200,- € pro Modul, also insgesamt 2400,- €.

EX-IN (Experienced Involvement) ist eine Weiterbildung für PEs, die ihre Erfahrungen in die Praxis einbringen. Also Experten durch Erfahrung!