iPEBo "Initiative Psychiatrie-Erfahrener Bodensee"

iPEBo "Initiative Psychiatrie-Erfahrener Bodensee" „Ein Verein der Taten…“

17/03/2026

Grinsend bricht das Genick: Judith Holofernes, Sängerin von Wir sind Helden, literarisiert in „Hummelhirn“ die eigene Kindheit. 🔗 taz.de/!6156912

17/03/2026

Siri Hustvedt ist 71 Jahre alt, vor 23 Jahren schaffte sie als Schriftstellerin mit ihrem Roman „Was ich liebte“ den internationalen Durchbruch. Hustvedt, die Akademikerin, die promovierte Literaturwissenschaftlerin, wurde erst später zu einem Star. In ihren Essays sucht sie Antworten auf die einfachsten, elementaren Fragen, über das Verhältnis von Geist und Körper etwa. Von innen nach außen, so bewegt sich Hustvedts Blick in vielen ihrer Essays, in denen sie über Bilder von Louise Bourgeois, ihre eigenen wiederkehrenden Migräneanfälle oder, nach einem Autounfall, über die Beschaffenheit des Ich nachdenkt.

Jetzt hat Siri Hustvedt ein Buch über ihre Trauer um den vor zwei Jahren verstorbenen Ehemann Paul Auster geschrieben, der als Schriftsteller nicht weniger berühmt war als sie. Wieder bleibt sie nicht bei sich selbst, sondern will durchdringen, was das Wesen von Trauer und Liebe eigentlich ausmacht:

„Das Paradoxe an der Trauer ist, dass man weiterhin liebt, aber der, den man liebt, ist nicht mehr da. Diese Liebe zur Abwesenheit wird zu einer Art Präsenz, man liebt also einen Geist. Und diese Liebe verschwindet nicht. Das ist das Paradoxon trauernder Menschen. Man kann wirklich nichts dagegen tun.“

Ein Gespräch über Erinnerungen und Geister – jetzt mit SZ Plus lesen:

https://www.sz.de/projekte/artikel/politik/e885988?utm_content=siri_e885988&utm_medium=organic_content&utm_source=facebook&utm_campaign=op_social

13/02/2026
https://mutpost.de/
13/02/2026

https://mutpost.de/

jugendnotmail.de youth-life-line.de bei Suizidgedanken nethelp4u.de von Jugendlichen für Jugendliche u25-deutschland.de bei Suizidgedanken, von Jugendlichen für Jugendliche

Quelle: Michaela Katharina Vieten Im Jahr 1973 begaben sich acht kerngesunde Menschen in psychiatrische Kliniken in den ...
05/02/2026

Quelle: Michaela Katharina Vieten
Im Jahr 1973 begaben sich acht kerngesunde Menschen in psychiatrische Kliniken in den gesamten Vereinigten Staaten.
Keiner von ihnen war krank.
Niemand im Inneren bemerkte es. 🧠
Das war kein Unfall.
Es handelte sich um ein Experiment, das der Psychologe David Rosenhan entworfen hatte, um eine beunruhigende Frage zu beantworten.
Können Fachleute zuverlässig zwischen psychischer Gesundheit und psychischer Krankheit unterscheiden?
Um das herauszufinden, rekrutierte Rosenhan acht ganz normale Menschen. Einen Maler. Eine Hausfrau. Einen Kinderarzt. Einen Doktoranden.
Sie logen nur in einer Sache. Sie sagten, sie hätten Stimmen gehört. Nur drei Worte. „Leer.“ „Hohl.“ „Plumps.“
Das genügte.
Alle acht wurden aufgenommen.
Sobald sie ins Krankenhaus kamen, hörten sie auf, sich zu verstellen. Sie verhielten sich normal. Sie kooperierten. Sie baten um ihre Entlassung. 🚪
Es hat nie funktioniert.
Jede normale Handlung wurde als Symptom neu interpretiert.
Das Anfertigen von Notizen wurde zu einer zwanghaften Angewohnheit.
Aus dem stillen Warten wurde ein krankhaftes Geltungsbedürfnis.
Höflichkeit wurde zu einem kontrollierten Verhalten, das mit Krankheit einherging.
Bei sieben Personen wurde Schizophrenie diagnostiziert.
Eine Person mit manischer Depression.
Kein einziger Mitarbeiter hielt sie für gesund.
Aber die Patienten taten es.
Echte Patienten traten an sie heran und flüsterten: „Sie sind nicht wie die anderen. Sie gehören nicht hierher.“
Diejenigen, die als krank galten, sahen, was ausgebildete Fachkräfte nicht sehen konnten.
Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug 19 Tage.
Eine Person blieb 52 Tage im Krankenhaus. ⏳
Jeder Tag bestätigte dieselbe Wahrheit. Einmal etikettiert, verlor die Realität ihre Bedeutung.
Als Rosenhan „On Being Sane in Insane Places“ veröffentlichte, brach in der psychiatrischen Welt ein Sturm der Entrüstung los. Ein Krankenhaus forderte ihn auf, neue Scheinpatienten zu schicken, in der festen Überzeugung, sie würden die Fälle aufdecken.
Rosenhan stimmte zu.
In den folgenden Monaten identifizierte das Krankenhaus 41 mutmaßliche Betrüger.
Rosenhan hatte niemanden geschickt. Nicht eine einzige Person.
Diese Schlussfolgerung war unausweichlich.
Die Diagnose basierte nicht immer auf Fakten. Sie wurde vom Kontext und den Erwartungen geprägt.
Dieses Experiment erschütterte das blinde Vertrauen in klinische Diagnosen und erzwang grundlegende Veränderungen in der Diagnose und Behandlung psychischer Erkrankungen. Doch seine tiefere Lehre ist bis heute beunruhigend.
Die Wahrnehmung kann die Realität stärker verzerren als der Wahnsinn selbst.
Und manchmal gehört die gefährlichste Illusion denen, die glauben, sie könnten sich nicht irren.
Quelle https://x.com/MedienfuzziShow .

In **Japan** führen Stadtplaner **Kapselhäuser** ein, die neu definieren, was **temporärer Wohnraum** leisten kann — ins...
17/01/2026

In **Japan** führen Stadtplaner **Kapselhäuser** ein, die neu definieren, was **temporärer Wohnraum** leisten kann — insbesondere für **wohnungslose Menschen** im dichten Stadtleben. Diese kompakten Einheiten, unauffällig auf ungenutzten Parkflächen platziert, haben nichts mit dem trostlosen Bild klassischer Notunterkünfte gemein. Stattdessen vereinen sie **Funktionalität, Privatsphäre und stille Würde**.
Jede Kapsel verfügt über einen **ausklappbaren Schreibtisch**, der Raum zum Schreiben, Lesen, Zeichnen oder Arbeiten am Laptop bietet — eine Verbindung von Erholung und Produktivität. Die Liegefläche lässt sich von einer Matratze in eine Sitzbank verwandeln, während kleine Regale und Haken Platz für Alltagsgegenstände schaffen. **Sanftes Licht** und **schalldämmende Wände** erzeugen eine kokoonartige Atmosphäre und dämpfen den Lärm der Außenwelt.
**Solarmodule** auf dem Dach versorgen Beleuchtung, Lüfter und **USB-Anschlüsse** mit Strom. Bewohner können ihre Handys laden, in Kontakt bleiben und sogar Bewerbungen für Jobs oder Wohnraum verfassen — ohne den Lärm und Druck herkömmlicher Unterkünfte. **Sicherheit** ist fest integriert: mit Code-Zugang, Außenkameras unter Aufsicht von Sozialarbeitern und Sichtzonen für freiwillige Helfer, die regelmäßig vorbeischauen.
Was diese Kapseln besonders macht, ist nicht nur ihre geringe Größe, sondern ihre **Flexibilität**. Sie lassen sich versetzen, stapeln oder je nach Bedarf skalieren — und bieten anpassbaren Schutz, ohne dauerhafte Bauten zu errichten. Diese Räume erkennen an: **Überleben allein reicht nicht** — Menschen brauchen Orte, um ihre Gedanken zu sammeln, nicht nur um zu schlafen.
Japans Ansatz ist klar: **Fürsorge muss nicht großflächig sein, um wirksam zu sein**. Selbst der kleinste Raum kann — wenn er durchdacht gestaltet ist — **Ruhe und Sinn** in sich tragen.

A simple color change saved lives.Japan introduced blue LED lights at several Tokyo metro stations to reduce impulsive s...
13/01/2026

A simple color change saved lives.
Japan introduced blue LED lights at several Tokyo metro stations to reduce impulsive su***de attempts in high risk areas.
The lights were designed to create a calming pause, subtly influencing mood and emotional regulation during moments of distress. After installation, railway operators reported a dramatic reduction in su***de incidents at these locations.

Quelle:  NEOFiT Jaden Smith hat mit dem Projekt „I Love You“ kein klassisches Restaurant eröffnet, sondern ein soziales ...
11/01/2026

Quelle: NEOFiT

Jaden Smith hat mit dem Projekt „I Love You“ kein klassisches Restaurant eröffnet, sondern ein soziales System erprobt. Ausgangspunkt war die Beobachtung, dass Hunger kein individuelles Versagen ist, sondern das Ergebnis von Strukturen, die Menschen ausschließen, sobald Geld fehlt. Bestehende Hilfsangebote greifen aus seiner Sicht zu kurz, weil sie Bedürftigkeit sichtbar machen und damit oft mit Scham verknüpft sind.
Das Konzept von „I Love You“ setzt genau dort an. Es gibt keine festen Preise und keine Bedingungen. Alle Gäste essen das gleiche Essen in der gleichen Umgebung. Wer über finanzielle Mittel verfügt, zahlt freiwillig und trägt damit diejenigen mit, die es sich nicht leisten können. Wer nichts geben kann, erhält dennoch eine vollwertige Mahlzeit. Das System beruht nicht auf Mitleid, sondern auf gegenseitiger Verantwortung.
Entscheidend ist dabei der Anspruch, Würde zu bewahren. Niemand muss seine Situation erklären oder rechtfertigen. Essen wird nicht verschenkt, sondern zugänglich gemacht. Dadurch wird ein Raum geschaffen, in dem Hilfe nicht als Ausnahme behandelt wird, sondern als selbstverständlicher Teil des Zusammenlebens.
Jaden versteht dieses Projekt nicht als kurzfristige Geste oder als Charity-Aktion, sondern als Modell, das auch anderswo funktionieren könnte. Es soll zeigen, dass Gemeinschaft Verantwortung übernehmen kann, ohne Kontrolle auszuüben oder Menschen zu bewerten. In einer Gesellschaft, in der vieles über Konsum geregelt ist, stellt „I Love You“ die Frage, ob Grundbedürfnisse tatsächlich vom Geld abhängen müssen.
Das Projekt ist bewusst leise gehalten. Es verzichtet auf große Werbekampagnen und setzt stattdessen auf Kontinuität. Dadurch liegt der Fokus nicht auf der Person dahinter, sondern auf der Struktur selbst. Im Mittelpunkt steht die Idee, dass ein System, das Vertrauen voraussetzt, Menschen nicht schwächt, sondern stärkt.

Quelle: Erste Hilfe für die Seele - Eine Initiative von pro mente Austria
10/01/2026

Quelle: Erste Hilfe für die Seele - Eine Initiative von pro mente Austria

08/01/2026

Traurige Gewissheit: Zweieinhalb Monate nach dem Verschwinden von Sven K. wurde er tot im Wald gefunden. Nicht nur seine Familie trauert um ihn. Auch bei Trottwar gedenkt man seiner. ⬇️

Adresse

Obere Bahnhofstraße 22
Überlingen
D-88662

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 15:00
Dienstag 09:00 - 15:00
Mittwoch 09:00 - 15:00
Donnerstag 09:00 - 15:00
Freitag 09:00 - 14:00

Telefon

+49755130118149

Webseite

http://www.ex-in-bodensee.de/, http://www.empowerment-college.de/

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von iPEBo "Initiative Psychiatrie-Erfahrener Bodensee" erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen

Initiative Psychiatrie-Erfahrener Bodensee

Wir sind eine Gruppe von Menschen, die an seelischer Gesundheit interessiert sind. Gegründet wurde der Verein am 16.10.2012 im Pauline 13-Wohnheim in Bermatingen. Es waren 12 PE, 1 Beirat und 1 Fördermitglied anwesend.

Mittlerweile hat der Verein 80 PEs, 3 Beiräte und über 20 Fördermitglieder. iPEBo ist Mitglied beim Landesverband Psychiatrie-Erfahrener Baden-Württemberg und beim Paritätischen Wohlfahrtsverband.

Vor drei Jahren wurde auf Initiative Psychiatrie-Erfahrener das Ländernetzwerk Bodenseeregion gegründet. Mitglieder der Gruppe sind PEs, Peers und Profis aus den Ländern D, A, CH. Vor zwei Jahren wurde aus dem LNB das Projekt iPEBo goes EX-IN aus dem Boden gestampft, das auch von der Baden-Württemberg-Stiftung gefördert und von den Profis gestützt wird. Träger ist ausschließlich iPEBo! Mittlerweile sind die Vorbereitungen für den erste EX-IN-Ausbildung soweit abgeschlossen. Es beginnt die Bewerbungsphase mit den Infoveranstaltungen in Bregenz, Friedrichshafen, Ravensburg, Konstanz, Biberach und Romanshorn. Im Mai 2019 beginnt EX-IN-Bodensee mit ihrem ersten Kurs. Ein Kurs dauert 12 Monate und hat genausoviele Module. Die Kosten belaufen sich auf 200,- € pro Modul, also insgesamt 2400,- €.

EX-IN (Experienced Involvement) ist eine Weiterbildung für PEs, die ihre Erfahrungen in die Praxis einbringen. Also Experten durch Erfahrung!