15/01/2026
Psychoanalyse, Philosophie – und mittendrin kunsttherapeutische Praxis.
Im aktuellen Jahrbuch Imaginäre Identifikationen (Psychoanalyse und Philosophie, PERAS) durfte ich gemeinsam mit Katrin Röhlig einen Beitrag veröffentlichen:
From Mimesis to the Scapegoat – Anthropological Structures of Art-Therapeutic Practice.
Ausgehend von René Girards mimetischer Theorie fragen wir, was in kunsttherapeutischen Prozessen jenseits von Wirksamkeit und guter Absicht geschieht:
Wie Begehren, Projektionen und Schuldzuschreibungen unbewusst mitwirken.
Wie Kunstwerke zu Trägern existenzieller Not werden – entlastend, aber nicht neutral.
Und warum auch Therapeut:innen Teil dieser Dynamiken sind.
Ein Text über Kunsttherapie als menschliche Praxis eingebettet in universale Strukturen, die bewusste Reflexion verlangen, besonders im transkulturellen Arbeiten mit Menschen mit Fluchterfahrung.
Lesen, mitdenken, reiben lassen. Buch bestellen! Link in Bio.
Imaginäre Identifikationen
Psychoanalyse und Philosophie. Jahrbuch 2025
Hrsg. von Christoph Weismüller
ISBN 978-3-935193-43-6
Düsseldorf: Peras 2025
Euro (DE) 29,- / Euro (AT) 35,-
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