29/03/2026
Ich habe letzten Sommer mit meinem Pferd einen Selbstversuch gestartet zur bedarfsgerechten Mineralisierung.
Möchtest du wissen, wie der Versuch ausgeht, dann folge mir einfach.
Vor ca. 10 Monaten habe ich aufgehört mein Pferd täglich mit einem Mineralfutter zu füttern. Denn die Theorie sagt, dass Pferde selbst wissen was sie wann brauchen und man durch die tägliche Gabe von Mineralien recht schnell in einer Überversorgung landet. Gerade wenn die Mineralien im Futter organischen Ursprungs sind und daher nicht ausgeschieden werden wenn der Bedarf gedeckt ist.
Vor dem Absetzen des täglichen Mineralfutters habe ich ein Blutbild machen lassen und wenn ein Jahr rum ist werde ich ein erneutes Blutbild machen und die Werte vergleichen.
Seit dem biete ich meinem Pferd immer mal wieder eine Mineralleckschale an. Das besondere an der Leckschale ist, dass sie auf jegliche Zusätze und Geschmacksstoffe verzichtet. Es gibt also keinen künstlichen Leckanreiz, der das Ergebnis verfälschen würde.
Die ersten sechs Monate hat mein Pferd gar nicht an den Mineralien geleckt. Mir fiel es wirklich schwer, den Versuch nicht abzubrechen, da ich mir Sorgen wegen einer möglichen Unterversorgung gemacht habe.
Aber in den letzten zwei/drei Monaten nimmt er die Schale immer mal wieder gut an und schleckt für eine gewisse Zeit dran. Danach möchte bzw. braucht er die Schale erstmal nicht mehr für eine Weile.
Also es scheint augenscheinlich erstmal zu klappen, dass er wirklich nur schleckt wenn er Bedarf hat.
Wenn die Theorie stimmt, dürfte mein Pferd in kein Mangel gerutscht sein. Ich bin echt gespannt, im Sommer kommt die Auflösung anhand des Blutbildvergleichs.
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