21/10/2011
News des Tages
So beugen Sie einem Burnout vor
Einfach mal die Beine hochlegen.
Ob Manager, Krankenschwester oder Lehrer: Wer in der Arbeit unter Dauerstress steht, dem droht das Burnout-Syndrom – die totale Erschöpfung. Betroffene leiden unter Antriebslosigkeit und Depressionen. Auch körperliche Probleme wie Rückenschmerzen können hinzukommen. Mit der richtigen Freizeitgestaltung beugen Sie dem vor. Neue Medien erhöhen den Stress „Die Arbeitswelt, aber auch unser gesellschaftliches Zusammenleben haben sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Stress und psychische Belastungen nehmen zu“, weiß Heiko Schulz, Psychologe bei der Techniker Krankenkasse (TK). Laut einer aktuellen Umfrage der TK empfinden 60 Prozent der Deutschen das Leben anstrengender als früher. Die meisten sehen die Ursache dafür im Beruf. Drei von zehn Befragten leiden darunter, ständig erreichbar sein zu müssen. Außerdem gaben 19 Prozent der Befragten die neuen Medien wie Smartphones und soziale Netzwerke als zusätzlichen Stressfaktor an. Nach Feierabend kein Flimmerkasten mehr Um dem Ausgebranntsein vorzubeugen, ist es wichtig, in der Freizeit auf die Bremse zu treten. Mit Beginn des Feierabends ist Abschalten angesagt. Das gilt auch für Ihren Fernseher und Computer: „Facebook und Fernsehen sind zum Entspannen ungeeignet“, sagt Schulz. Nehmen Sie stattdessen lieber ein Buch in die Hand oder hören Sie ruhige Musik. Auch wenn Sie nach der Arbeit denken, niemanden mehr sehen zu wollen: Der Kontakt zu Familie und Freunden sollte nicht zu kurz kommen. Gemeinsames Kochen etwa macht Spaß und bringt Sie auf andere Gedanken. Sport baut Stresshormone ab Die einfachste Variante, Stress loszuwerden, ist Bewegung. Beim Joggen, Walken oder Radfahren bauen Sie Stresshormone wie Adrenalin und Kortisol ab und bekommen den Kopf frei. Eine gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse hält den Körper zusätzlich fit. Auf Kaffee und Zi******en sollten Sie möglichst verzichten. Das entlastet den Körper. Und es hat noch einen weiteren Vorteil: Wer sich nicht mit Koffein und Nikotin aufputscht, überschreitet seine persönliche Leistungsgrenze nicht so schnell. Eine wichtige Regel ist außerdem: Lassen Sie sich Zeit. Egal ob beim Kochen, Essen, oder Joggen – wer die Dinge in Ruhe angeht, erspart dem Körper weiteren Stress.
Andrea Bronberger;